Schlemmertopf

bratwursteintopf

…mit Bratwurst und Kartoffeln!

Heute morgen um 07:30Uhr in Tshirt und Strickjacke musste ich feststellen, dass der Herbst gekommen ist. Mir war eindeutig zu kalt und für morgen liegt meine kuschelige Fleecejacke bereit.

Immer wenn ich die morgendliche Hunderunde absolviere, mache ich mir Gedanken übers Essen. Was koche ich heute? Was könnte ich backen? Was kommt als nächstes auf den Blog? Denkt ihr auch schon früh morgens ans Essen? 😉

Und wie ihr seht, wurde ich heute ein klein wenig von den frischen Temperaturen beeinflußt. Mir war schon zum Frühstück nach einem deftigen wärmenden Eintopf. Ich bin nicht nur eine Schlemmerkatze, sondern auch eine große Frierkatze. Eigentlich wollte ich den Kamin nicht vor Oktober anmanchen, aber während ich hier vor mich hin tippe knistert es fleißig im Ofen.

Zur Zubereitung benötigt ihr einen feuerfesten Topf, bzw. Bräter den ihr direkt vom Herd auch in den Ofen schieben könnt. Ich liebe ja für solche Sachen meinen Le Creuset Bräter. War zwar teuer, aber ich will ihn nicht mehr hergeben!

Wem nun auch schon so herbstlich deftig zumute ist wie mir, der schreibt sich besser gleich einen Einkaufszettel. Die anderen speichern einfach das Rezept ab und warten noch zwei Wochen…

Los geht’s!

Zutaten:

  • 4 Bratwürste (dünne)
  • 200g Dörrfleisch
  • 6-8 Kartoffeln (mittlere Größe)
  • 4-5 Möhren
  • 3-4 Zwiebeln
  • 1 Dose weiße Bohnen
  • 500g passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette
  • Olivenöl
  • 1 Zweig frischer Rosmarin

Bratwürste in ca. 4cm große Stücke schneiden. Dörrfleisch grob würfeln. Gemüse putzen, evtl. schälen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. (Ich habe bei Kartoffeln und Möhren die Schale dran gelassen)

wpid-wp-1443444409009.jpeg

Etwas Olivenöl in einem Bräter erhitzen. Dörrfleisch und Bratwurst rundherum kräftig anbraten. Gemüse hinzugeben und kurz mitbraten. Mit Pfeffer und einer Messerspitze Piment d’Espelette würzen – evtl. etwas Salz hinzugeben. Mit dem Salz etwas vorsichtig sein, da Dörrfleisch und Bratwurst schon recht salzig sind.

Die passierten Tomaten hinzugeben und gut umrühren. Auf mittlerer Hitze 5 Minuten köcheln lassen.

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und den Bräter (ohne Deckel) für 30 Minuten in den Ofen stellen.

In der Zwischenzeit die Bohnen abgießen. Rosmarinnadeln abzupfen und in ein Schälchen mit Olivenöl legen.

Nach Ablauf der 30 Minuten die weißen Bohnen unterrühren und den Topf für weitere 15 Minuten in den Ofen stellen.

Zum Schluß die öligen Rosmarinnadeln über dem Eintopf verteilen und nochmal 10 Minuten im Ofen garen.

Fertig! Und wenn in der Küche dieser deftige Eintopf wartet, dann darf es draußen auch gern ein bißchen kühler werden, oder?

Dazu passt übrigens sehr gut frisch geröstetes Ciabatta mit etwas Knobi… Lecker!

Viel Spaß beim Nachkochen – kocht sich ja fast von allein…

…und was übrig bleibt schmeckt auch aufgewärmt nochmal ganz hervorragend.

Eure Cat

 

Steamed Buns

steamed buns

Kennt ihr diese gedämpften Kokosbrötchen mit herzhafter Füllung? Die sind so unglaublich lecker. Dieses leicht süßliche Brötchen mit salziger Füllung, dazu ein bißchen Gemüse…. Ich hab schon wieder Hunger!

Zum ersten Mal habe ich sie in Dubai gegessen, als wir 2007 auf Hochzeitsreise waren. Damals wusste ich ehrlich gesagt gar nicht, was da auf dem Teller liegt und war unsicher was sich in den schneeweißen Kugeln verbirgt. Ich war jedoch auf Anhieb total begeistert und habe ewig nach einem Rezept gesucht als wir wieder zuhause waren. Zu diesem Zeitpunkt bin ich aber leider nicht fündig geworden und irgendwann geriet dieses Gericht in Vergessenheit…

Letztes Jahr bin ich dann über ein Rezept von Jamie Oliver gestolpert und musste es unbedingt ausprobieren. Mittlerweile habe ich verschiedene Varianten getestet und aktuell das nachfolgende Rezept zur bislang besten Mischung gekürt!

Ich vermute, dass die Buns, die ich in Dubai gegessen haben mit Reismehl zubereitet wurden. Sie waren wirklich schneeweiß. Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber es steht auf meiner “To-Cook-Liste”. Sollten die Buns dann noch besser schmecken, gibt es natürlich ein Rezept-Update. Bislang habe ich jedoch normales Weizenmehl verwendet!

Ihr benötigt zur Zubereitung einen Dampfgarer. Ich habe einen 5 € Bambusdampfkorb aus dem Asialaden, der vollkommen ausreichend ist. Einfach die Bambuskörbchen auf einen Topf mit kochenden Wasser setzen. Natürlich habe ich die Buns auch schon im Varoma-Aufsatz des Thermomix gegart. Beides funktioniert, hauptsache die Buns werden dampfgegart.

So, seid ihr bereit?

Zutaten für 12 Buns:

  • 1 Dose Kokosmilch
  • 500g Mehl (Typ 550)
  • 2 TL Backpulver
  • 400g Schweinefleisch (Geschnetzeltes)
  • 100g Dörrfleisch
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1-2 EL Hoisin Soße
  • dunkle Sojasoße
  • 1 Chilischote
  • 1 Spitzkohl
  • 3-4 Möhren
  • Knobi und Ingwer nach Belieben
  • Salz und Pfeffer

Dörrfleisch in feine Würfel schneiden. Schweinegeschnetzeltes mit dem Dörrfleisch mischen und mit Hoisin Soße und etwas Sojasoße marinieren. Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden und zum Fleisch geben. Mit etwas Pfeffer würzen. Nach Belieben könnt ihr etwas fein gehackten Knoblauch und geriebenen Ingwer zum Fleisch geben. Mindestens 45 Minuten ziehen lassen – am besten jedoch schon morgens vorbereiten!

Kokosmilch mit Mehl und Backpulver zu einem glatten Teig verarbeiten. Ist er zu feucht, evtl. noch etwas Mehl zugeben. Teig in 12 Portionen teilen und zu Kugeln formen. Jeweils eine Kugel in der Handfläche schön platt drücken und einen Löffel von dem marinierten Fleisch in die Mitte setzen. Dann eine Kugel formen und das Fleisch komplett mit Teig verschließen.

Etwas Backpapier zusammen knüllen und wässern. Gut ausdrücken und in den Dampfgarer legen. Entweder auf den Boden der Bambuskörbchen oder auch in den Varoma vom Thermomix – je nachdem welche Zubereitungsform ihr wählt. Am Rand etwas Platz lassen, damit der Dampf gut aufsteigen kann. Das feuchte Backpapier verhindert, dass die Buns am Boden festkleben und beim Herausnehmen zerbrechen.

Die Buns ca. 15-20 Minuten garen.

In der Zwischenzeit Spitzkohl und Möhren in feine Streifen schneiden. Mit den übrigen Lauchzwiebeln und der feingehackten Chilischote in etwas Öl anbraten und 5-10 Minuten – je nach gewünschter Bissfestigkeit – garen. Mit Sojasoße ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Etwas Gemüse auf dem Teller anrichten und die fertigen Buns daraufgeben.

steamed buns

Ich esse die Buns gerne noch mit etwas scharfer Asia-Chili-Soße… In diesem Fall mal nicht selbstgemacht! 😉

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen,

Eure Cat

Fruchtiges Thaicurry

Thaicurry

….mit Basmatireis!

Eigentlich wollte ich euch heute hessischen Flammkuchen präsentieren. Aber beim durchschauen der Fotos war irgendwie keins dabei, was für einen Blogbeitrag geeignet gewesen wäre…. Das kommt davon, wenn man beim Fotografieren schon so hungrig ist, dass man gerade noch das Sabbern verhindern kann. Naja, gibt’s eben demnächst nochmal Flammkuchen!

Jetzt aber zu meinem Lieblingscurry… Bei dem Rezept handelt es sich um meine ganz persönliche Version, also wundert euch nicht wenn vielleicht die eine oder andere Zutat fehlt, die ihr in einem klassischen Thaicurry erwarten würdet. Ich mag es so am liebsten und ihr solltet es unbedingt mal nachkochen! Also schnappt euch einen Einkaufszettel, denn hier kommen die Zutaten…. (oder ihr macht es wie ich und macht einfach ein Bild mit dem Handy und rennt dann mit dem Smartphone vor der Nase durch den Supermarkt… Dämlich, oder?)

Zutaten für 6-8 Portionen:

  • 600g Hähnchenbrustfilet
  • 3 Paprika (rot, gelb, orange)
  • 5 Möhren
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 300g stückige Dosentomaten
  • 1 EL Thaicurrypulver mild
  • 1 EL Thaicurrypulver scharf (oder etwas rote Currypaste)
  • 1 EL Kokosöl
  • 1/2 Zitrone
  • 500g Basmatireis, z.b. von Reishunger
  • Salz & Pfeffer

Hähnchenbrust in 2 cm große Würfel schneiden. Paprika vom Strunk befreien und ebenfalls würfeln. Die Möhren putzen und in Scheiben schneiden.

Kokosöl in einem Bräter erhitzen und die Hähnchenwürfel rundherum anbraten. Mit den beiden Currypulvern bestäuben und etwas anschwitzen lassen. Paprika und Möhren hinzufügen und mit der Kokosmilch ablöschen. Die Dosentomaten dazu geben und alles gut verrühren.

Das Curry bei niedriger Hitze 20-30 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Vorliebe eventuell noch etwas scharfes Currypulver oder Currypaste hinzugeben.

Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. Zitrone auspressen.

Reis 2x waschen und mit der 1,5 fachen Menge Wasser in einen Topf geben. Etwas Salz hinzufügen und auf höchster Stufe zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, auf die niedrigste Stufe zurückschalten und OHNE rühren köcheln lassen bis das ganze Wasser vom Reis aufgenommen wurde.

Lauchzwiebeln zum Curry geben und mit etwas Zitronensaft abschmecken.

Mit dem Basmatireis servieren und genießen!

Einen Guten Appetit wünscht

Eure Cat

Involtini mit Safranrisotto

kalbsinvoltiniNachdem die letzten Rezepte ja eher was für die Süßmäulchen unter euch waren, habe ich heute wieder mal was Herzhaftes mitgebracht.

Ich sitze hier auf dem Balkon und tippe diese Zeilen, während mir das Wasser im Mund zusammen läuft. Diese Involtini waren wirklich sensationell und so schön saftig…..

Eigentlich stand etwas ganz anderes auf dem Speiseplan. Aber wie so oft sind die spontanen Dinge manchmal die besten! Der Onkel und ich waren in einer unserer beiden Lieblingsmetzgereien und wollten ursprünglich nur etwas Wurst und Schinken einkaufen. Aber während die nette Verkäuferin uns bediente, fragte sie uns mit einem breiten Grinsen ob wir denn heute schon in die “Gourmet-Ecke” geschaut hätten. Und was soll ich sagen? Jaaaaaaaaaa, natürlich habe ich die Kalbsschnitzel schon gesehen. Aber ich will doch gar keine kaufen…. Ein Blick zum Onkel – und schon landeten vier dieser Schnitzel in unserem Einkaufskorb. Ich lasse mich bei leckerem Essen nicht lange Überreden 😉

Da ich aber aufgrund der sonnigen Temperaturen gar keine Lust auf Schnitzel im eigentlichen Sinne hatte, musste was anderes her. Und Involtini wollte ich schon längst mal wieder gemacht haben.

Und wenn ihr jetzt auch hungrig seid  – dann ab an die Töpfe!

Zutaten für 2-3 Portionen:

  • 4 Kalbsschnitzel
  • 8 dünne Scheiben luftgetrockneter Schinken
  • 40g getrocknete Tomaten (NICHT in Öl eingelegt)
  • 40g Feta
  • frische Kräuter (Oregano, Basilikum, Majoran)
  • 250g Risottoreis (Carnaroli oder Arborio, z.B. von Reishunger.de)
  • 2 Schalotten
  • etwas Olivenöl
  • 1l Gemüsefond (oder 550ml bei der Zubereitung im Thermomix)
  • 50ml Weißwein
  • eine Fingerspitze Safranfäden
  • 1 handvoll geriebenen Parmesan
  • Salz & Pfeffer

Involtini

Die getrockneten Tomaten mit dem Feta und 1 EL frisch gehackten Kräutern in eine Küchenmaschine geben und zu einer feinen Paste mixen.

Die Kalbsschnitzel plattieren und mit Pfeffer würzen. Jeweils zwei Scheiben Schinken auf die Schnitzel legen und mit etwas Tomatenpaste bestreichen. Mit ein paar Basilkumblättchen belegen und zu einer Roulade aufrollen. Das Ende am besten mit einem Spieß fixieren.

kalbsinvoltini

Die Kalbsröllchen in einer Pfanne mit etwas Olivenöl rundherum kross anbraten. Anschließen bei ca. 100°C in den Ofen geben und 15 Minuten gar ziehen lassen. Sie sollten in der Mitte noch saftig und leicht rosa sein.

***

Safranrisotto

Zubereitung OHNE Thermomix:

Ein Liter Fond in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen. Schalotten in feine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Reis in etwas Olivenöl glasig dünsten. Mit dem Weißwein ablöschen. Safranfäden hinzugeben. Anschließend nach und nach den erwärmten Fond hinzugeben und stetig rühren. Mit dem Nachgießen immer solange warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Diesen Vorgang solange wiederholen bis der Fond aufgebraucht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kurz vor dem Servieren eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

Zubereitung MIT Thermomix:

Schalotten in den Mixtopf geben. 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Etwas Olivenöl hinzugeben und 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 dünsten. Reis zugeben und ohne Messbecher 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 im Linkslauf dünsten.

Weißwein hinzugeben und ohne Messbecher 1 Minute bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf ablöschen. 550ml Fond, Safranfäden, sowie etwas Salz & Pfeffer zugeben. Einmal mit dem Spatel über den Boden des Mixtopfes rühren um den Reis zu lösen. Den Gareinsatz als Spritzschutz auf den Deckel stellen und 12-13 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf garen. Risotto in eine Schüssel füllen und eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

kalbsinvoltini

Risotto mit den Kalbsröllchen anrichten und genießen!

Guten Appetit,

Eure Cat

 

 

Glasierte Bacon-Roll…

baconroll

…mit grasgrünem Erbsenpüree!

Bacon-Bomb! Ein Begriff wie ein Schlag ins Gesicht…und mittlerweile scheinbar ein echter Trend, zumindest in der Grill-Szene. Verständlich wie wir finden, da hier Komponenten zusammenkommen, die einfach hervorragend miteinander harmonieren.

Wir haben uns hier erlaubt, die doch ziemlich massive Originalversion auf “Tellergröße” zu schrumpfen und durch eine leckere Beilage zu ergänzen.

Auch auf den Grill haben wir heute verzichtet, da uns das Wetter keinesfalls zum Grillen animiert hat.

Dennoch, das Ergebnis hat unseren Geschmackssinnen viel Freude bereitet.

Hier nun das zugehörige Rezept!

Zutaten für 2 Personen:

  • 500g Hackfleisch (halb&halb)
  • 12 Scheiben Dörrfleisch (oder Bacon)
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 EL Beef Classic Würzmischung von Just Spices Grillgewürz
  • 50g Käse (z.B. Appenzeller oder Emmentaler)
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Sojasoße
  • 185g frische Erbsen
  • 130g Kartoffeln, geschält
  • 30g Sahne
  • 70ml Milch
  • etwas Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer

Hackfleisch mit Senf, 1 TL Tomatenmark und der Gewürzmischung in eine Schüssel geben und gut durchmischen.

Die Speckstreifen leicht überlappend auf die Sushimatte legen. Hackfleisch darauf verteilen und an einer Seite ca. 3cm Platz lassen. Käse in Streifen schneiden und in einer Reihe auf das Hackfleisch legen.

baconroll

Nun das Ganze mit der Sushimatte aufrollen. An der Seite mit dem Käse beginnen und zur anderen Seite aufrollen, wo ihr die 3cm Platz gelassen habt.

baconroll

Aus Ahornsirup, 1 EL Tomatenmark und Sojasoße eine Marinade anrühren.

baconroll

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Hackfleischrolle in eine Auflaufform setzen und 35-40 Minuten backen. Nach 20, 25 und 30 Minuten mit der Marinade einpinseln.

***

Erbsenpüree MIT Thermomix:

Die geschälten Kartoffeln in 5mm dicke Scheiben. Rühraufsatz im Mixtopf aufstecken. Kartoffeln, Erbsen, Milch, Sahne und Butter in den Mixtopf geben. Etwas Salz hinzugeben. 25 min auf Stufe 1 bei 98°C garen. Rühraufsatz entfernen und 30 Sekunden auf Stufe 4 pürieren.

Erbsenpüree OHNE Thermomix:

Die Erbsen in einen Topf geben. Die geschälten Kartoffeln in ca 5mm dicke Scheiben schneiden. Sahne, Milch und Butter hinzugeben und bei mittlerer Hitze alles ca. 15-20 Minuten weich kochen. Zwischendurch immer mal umrühren damit nichts anbrennt. Eventuell noch etwas Milch nachgießen. Alles mit dem Pürierstab oder einem Kartoffelstampfer zu einem cremigen Püree verarbeiten und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

***

Die Sushirolle der besonderen Art aus dem Ofen holen und in 1,5cm dicke Scheiben schneiden. Mit dem Erbsenpüree servieren.

baconroll

Wir wünschen euch einen Guten Appetit und viel Freude mit eurer Bacon-Bomb, wie groß sie auch immer sein mag!

Ein absoluter Knaller, meint

der ONKEL

 

Frikadellen vom Maishähnchen…

hähnchenfrikadellen

…mit Fenchelsalat und Couscous!

Heute war Markt bei uns – wie jeden Donnerstag. Es ist zwar nur ein kleiner Markt, aber immerhin habe ich die Möglichkeit leckeres Geflügel einzukaufen. Und zwar von einem nahe gelegenen Hof – ganz ohne Massentierhaltung. Mein absolutes Highlight sind die Maishähnchen und so konnte ich auch heute nicht widerstehen.

Vom Geflügelstand ging’s direkt weiter zum Obst und Gemüse. Und da war ich heute ganz besonders mutig. Ich hab Fenchel gekauft! FENCHEL! ICH! Ich kann’s immer noch nicht glauben. Einkaufen ist ja eine Sache, aber ich hab ihn tatsächlich auch noch gegessen. Und das ROH! Unfassbar….

Und jetzt kommt’s: Es war lecker! Ehrlich! Beim Anschneiden war ich noch skeptisch, weil das Anisaroma doch sehr intensiv war. Aber in Verbindung mit den Orangenfilets und einem leckeren Dressing war’s wirklich gut! Daher mein Aufruf an alle Fenchelhasser da draußen: Probiert mal diesen Salat!

Bevor gekocht wird hab ich noch einen kleinen Hinweis: Ihr braucht für dieses Rezept einen Fleischwolf oder aber eine Küchenmaschine, die euch aus den Hähnchenfilets Hackfleisch machen kann. Wenn ihr das Fleisch nur mit einem Messer zerkleinert, bekommt ihr keine schöne Konsistenz für die Frikadellen.

Und jetzt geht’s endlich los….

Zutaten für 3 Portionen:

  • 500g Maishähnchenfilet
  • 1 Ei
  • 1 trockenes Brötchen
  • 1 Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Curry
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 große Orange
  • 25ml Rapsöl
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Senf
  • 1 EL Essig
  • 1 EL gehackter Schnittlauch
  • 200g Couscous (z.B. von Reishunger.de)
  • 2 EL Berberitzen
  • 2 EL Schmand
  • 2 EL Joghurt 
  • 1 EL Zitronensaft
  • etwas Butter oder Margarine zum Braten

Maishähnchenfilets durch den Fleischwolf lassen. Wer einen Thermomix besitzt kann die Hähnchenfilets in Würfel schneiden und 1-2 Stunden anfrieren. Im Mixtopf 14 Sekunden auf Stufe 6,5 zerkleinern.

Das trockene Brötchen zu Paniermehl verarbeiten und die Hälfte der Petersilie hacken.

Möhre und Zwiebel schälen und beides fein würfeln. Mit einem Stückchen Butter in einen Topf geben und 3-4 Minuten dünsten und zum Fleisch geben.

Paniermehl, Petersilie und Ei dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Curry würzen. Alles gut durchkneten und ca. 6-8 Frikadellen formen.

hähnchenfrikadellen

In einer Pfanne mit Butter oder Margarine rundherum goldbraun braten.

***

Fenchel waschen und mit einem Gemüsehobel in feine Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit einer Prise Salz etwas stehen lassen.

Orange mit einem scharfen Messer schälen und die Filets heraustrennen. Aus dem Rest den Saft herauspressen und auffangen. (sollte ca. 50ml ergeben)

orangen

Den Fenchel vorsichtig ausdrücken und das Wasser abgießen. Orangenfilets hinzugeben.

Orangensaft mit Öl, Senf, Honig und Essig zu einem homogenen Dressing verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Schnittlauch hinzufügen.

Dressing über den Fenchelsalat geben und gut umrühren.

***

Restliche Petersilie hacken. Aus Schmand, Joghurt, Zitronensaft und Petersilie einen Dip anrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

***

Berberitzen in etwas Butter 2-3 Minuten karamellisieren lassen. Couscous hinzugeben und mit der 1,5-fachen Menge Wasser aufgießen. Bei einer Tasse Couscous also 1,5 Tassen Wasser.

couscous

Einmal kurz aufkochen lassen und sofort vom Herd nehmen. Bei geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten ausquellen lassen. Anschließend mit einer Gabel auflockern.

***

Couscous mit Frikadellen, Dip und Fechelsalat anrichten und mit allen Sinnen genießen!

Guten Appetit,

Eure Cat

 

Roastbeefsandwich

sandwich

Habt ihr eigentlich gewußt, dass wir uns gerade mitten in der Sandwichweek 2015 befinden? Nein? Ich auch nicht. Aber Facebook macht einen ja auf alles aufmerksam. Und so bin ich über dieses kulinarische Ereignis gestolpert….. Eigentlich hatte ich dieses Event gedanklich für einen Blogbeitrag aber schon abgehakt. Ich muß diese Woche viel arbeiten und habe somit wenig Zeit zum Kochen. Und eine tolle Idee für ein leckeres Sandwich wollte mir auch partout nicht einfallen.

Doch dann kam alles plötzlich anders…

***

Gestern hatte ich noch frei und beim Metzger lächelte mich ein herrliches Stück Roastbeef an. “Wieviel nehme ich bloß für zwei Personen? Für 600g lohnt sich der Aufwand ja nicht. 1kg? Man kann die Reste ja kalt essen.”

Also entschied ich mich für 1kg. Als die Verkäuferin das Messer ansetzte, dachte ich nur “Das sieht aber wenig aus….” Also kurzerhand das Messer nochmal um 2cm verschoben. Ergebnis: Die Augen waren mal wieder größer als der Magen und ich habe für zwei Person 1,3kg Roastbeef gekauft! Wie man das ganze zubereitet habe ich euch ja hier schon einmal gezeigt.

Und wenn ihr euch jetzt auch mal in der Menge vertan habt – so gibt’s ein grandioses Restesandwich!

Zutaten:

  • 1 Ciabatta
  • kaltes Roastbeef
  • 1-2 rote Zwiebeln
  • 3 EL Rotwein
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 EL Balsamico
  • 6 Salatblätter
  • 6 kleine Essiggurken
  • 3 EL Basilikummayonnaise
  • 2 EL Senfcreme (z.B. Dijonnaise)
  • etwas Cheddar oder Provolone 

Die rote Zwiebel schälen und in halbe Ringe schneiden. In etwas Olivenöl glasig dünsten. Zucker hinzugeben und karamellisieren. Mit Rotwein und Balsamico ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen.

Ciabatta aufschneiden und eventuell kurz antoasten oder im Ofen anrösten. Die untere Hälfte mit der Basilikummayonnaise bestreichen und mit den Salatblättern belegen. Gurken in Scheiben schneiden und auf dem Salat verteilen.

Das Roastbeef dünn aufschneiden und Ciabatta reichlich damit belegen. Etwas Senfcreme auf das Fleisch streichen. Nun den Käse darüber geben und ebenso die lauwarmen karamellisierten Zwiebeln.

sandwich

Zum Schluß den Deckel vom Ciabatta auflegen und einmal alles zusammendrücken. Das Riesensandwich in 6 Stücke schneiden und genießen! (…oder für euer nächstes Picknick einpacken!)

sandwich

Lecker war’s!

Eure Cat

Erste Mornshäuser Schlemmerbratwurst

wurst

Notiz an mich selbst: “Wenn du Handwerker im Haus hast, mache keine terminlichen Blogversprechen….”

Daher mit einem Tag Verzögerung nun der versprochen Beitrag zu unserem kleinen Experiment “Wursten in den eigenen 4 Wänden”.

Vorab kann ich nur sagen, das Resultat hat uns beide überrascht, ja kurzzeitig sprachlos gemacht. Daher auch unsere Empfehlung: Traut euch!

Es ist nicht annähernd so kompliziert, wie es zunächst scheinen mag! Aber auch hier gilt, vier Hände sind besser als zwei…

Zutaten für ca. 14 Bratwürste:

  • 300g Rindfleisch
  • 600g Schweinenacken durchwachsen
  • 200g Schweinefleisch mager (z.B. Lachs)
  • 350g rohen Schweinespeck
  • 150g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • 2 EL Pfefferkörner
  • 1,5 EL Pimentkörner
  • 0,5 EL Wacholderbeeren
  • 0,5 EL Kümmelsamen
  • 20g grobes Meersalz
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1/4 Muskatnuss
  • 1/2 Bund Thymian
  • 1/2 Bund Petersilie
  • grober Schweinedarm, Kaliber 26-28

Zwiebeln würfeln, im Öl glasig dünsten. Pfefferkörner, Pimentkörner, Wacholderbeeren und Kümmelsamen in der Pfanne anrösten.

gewürze

Kurz abkühlen lassen und im Mörser sorgsam zerstoßen. Das Fleisch in grobe Würfel schneiden. Thymian und Petersilie abzupfen, Knoblauchzehen abziehen und hacken.

Fleischstücke mit den Kräutern, Gewürzen, Salz, Muskat, Zitronenschale und den Zwiebeln vermischen. Alles kräftig mit den Händen in einer Schüssel vermengen.

Masse durch einen Fleischwolf drehen. Die Wahl der Scheibe bleibt grundsätzlich dem eigenen Geschmack vorbehalten, wir haben eine Lochung von 4,5 eingesetzt. Etwa 1/3 der Wurstmasse nochmals durch den Wolf drehen.

Fleischbrät kräftig mit den Händen durchmischen und in die Wurstpresse geben ( wir haben zum Einstieg diese WURSTPRESSE eingesetzt). Schweinedarm auf die Fülltülle aufziehen und mit der Wurstmasse füllen.

wurst

Die Würste in gewünschter Länge abdrehen.

Wohl dem, der wie in unserem Fall eine traditionelle Metzgerei im Ort hat. Hier konnten wir sowohl das gewünschte Fleisch aus eigener Schlachtung, als auch den benötigten Schweinedarm erwerben.

Unser Dank gilt hier der Landmetzgerei Heck für die gewohnt hervorragende Fleischqualität. (Wir hoffen, die erste Probewurst hat euch geschmeckt)

In diesem Sinne…ran an die Wurst!

wurst

…meint der ONKEL

Rinderragout

rinderragout

Nichts geht über ein gutes Pastagericht! Und da es bekanntlich bei uns immer Pasta gibt, wenn wir nicht wissen was wir kochen sollen, ist die Auswahl an Soßenvariationen mittlerweile recht groß geworden. Heute gibt’s daher ein saftiges Rinderragout für euch, welches allerdings etwas Zeit braucht. Dafür solltet ihr aber gleich einen großen Topf voll kochen, denn am zweiten Tag schmeckt’s noch viel besser! …und am dritten… oder so…

Zu dieser Soße mag ich am liebsten kleine Nudeln, die man einfach mit dem Löffel essen kann. Ihr könnt das Ragout aber genauso gut zu Spaghetti oder Tagliatelle servieren!

Mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen. Ich bekomm schon wieder Hunger, wenn ich mir das Bild betrachte und hoffe euch ergeht es ähnlich!

An die Töpfe…fertig……looooos!

Zutaten für 8 Portionen:

  • 1kg Rinderhüfte
  • 5 Möhren
  • 5 Stangen Sellerie
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 große Dose Tomatenmark (oder eine halbe Tube)
  • 250ml Rotwein
  • 350ml Rinderfond
  • 2 EL Mehl
  • Salz & Pfeffer

Fleisch in grobe Würfel schneiden und mit Pfeffer würzen. Gemüse putzen und in fein würfeln – oder aber alles kurz in der Küchenmaschine zerkleinern. (Tipp: Das Kraut von den Stangensellerie aufheben und zum Schluß fein gehackt über die Soße geben – lecker!)

Fleischwürfel mit dem Mehl bestäuben und einmal gut durchmischen. In einem großen Bräter etwas Olivenöl erhitzen und die Fleischwürfel darin kross anbraten. Anschließend Gemüsewürfel und Tomatenmark hinzugeben und ca. 5 Minuten gemeinsam braten. Mit Rotwein ablöschen und ein paar Minuten köcheln lassen. Rinderfond hinzugießen und bei schwacher Hitze 3-4 Stunden köcheln lassen.

Zwischendurch immer mal wieder umrühren. Nach Ende der Garzeit solltet ihr ein herrlich glänzendes Ragout in eurem Topf haben. Das Fleisch ist weich und zerfällt beinahe. Wer mag kann die großen Stücke noch mit einer Gabel zerrupfen.

Mit etwas geriebenem Parmesan oder Pecorino und klein gehacktem Selleriekraut servieren.

Guten Hunger,

Eure Cat

Roastbeef mit schwedischen Kartoffeln und Remoulade

wpid-20141230_190621-1.jpg

Mein erster Beitrag als Schlemmerkatze und gleichzeitig der letzte für 2014! Zum Jahresabschluß habe ich nochmal was besonders Leckeres für euch. Dieses Gericht könnt ihr prima vorbereiten und sowohl als kleine Vorspeise wie auch zum Hauptgang servieren.

Die nachfolgenden Mengenangaben beziehen sich auf einen Hauptgang für 4 Personen.

Roastbeef

  • 1kg Roastbeef
  • etwas Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Das Roastbeef etwa 1 Stunde vor der Zubereitung schon aus dem Kühlschrank holen. Den Backofen auf 100°C vorheizen. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und im heißen Olivenöl rundherum anbraten. Jede Seite für ca. 3-4 Minuten. Das Roastbeef nun in eine Auflaufform legen und in den Ofen schieben. Temperatur auf 90°C reduzieren und für ca. 1:45h schön rosa garen. Wer sicher gehen möchte, kann auch ein Fleischthermometer benutzen. Die Kerntemperatur sollte zwischen 57°-63°C liegen.

Vor dem Anschneiden solltet ihr das Roastbeef noch ein paar Minuten ruhen lassen. Ihr könnt es natürlich auch ganz auskühlen lassen und kalt servieren – ganz wie es euch beliebt!

Schwedische Kartoffeln

  • 16-20 kleine Kartoffeln
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50ml Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • Salz

Die Kartoffeln schälen, waschen und trocken tupfen. Nun die Kartoffeln mit einem scharfen Messer im Abstand von ca. 3mm einschneiden. Das untere Drittel sollte unberührt bleiben.

In einem Topf Olivenöl, Butter und Kräuter erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die eingeschnittenen Kartoffeln in eine Auflaufform setzen und die Öl-Butter-Mischunge darüber verteilen, sodass es schön in die Kartoffeln fließen kann. Mit etwas Salz bestreuen. (Ich habe hier dänisches Rauchsalz verwendet – sehr lecker!)

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 45 Minuten goldbraun garen. Zwischendrin könnt ihr die Kartoffeln nochmals mit dem Öl, dass sich unten in der Form gesammelt hat übergießen.

Remoulade

  • 2 Eigelb
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • 300ml Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz
  • 4 Cornichons
  • 1 EL Kapern
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 EL gehackter Dill
  • 1 EL gehackte Kresse
  • 2 EL Joghurt

Eigelb, Zucker, Essig, Senf und Zitronensaft in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab ca. 3 Minuten cremig mixen. Der Zucker sollte sich aufgelöst haben und ihr solltet eine luftige cremige Masse erhalten haben.

Nun nach und nach das Öl hineingießen und mit dem Pürierstab weitermixen. bis ihr eine schöne Mayonnaise erhalten habt. Habt ein bißchen Geduld, denn wenn ihr das Öl zu schnell hineingießt, gerinnt euch die Masse!

Cornichons und Kapern fein hacken. Mit dem Joghurt, Kräutern und Salz unter die Mayonnaise rühren – fertig!

Ihr solltet die Remoulade unbedingt im Kühlschrank aufbewahren und zügig aufbrauchen, da ihr rohe Eigelb verarbeitet habt. Schmeckt auch prima auf einem Sandwich – habe ich heute zum Frühstück gleich probiert!

Und jetzt lasst es euch schmecken! Frische Remoulade mit knusprigen Kartoffeln und lauwarmes Roastbeef. Hmmmmmmm……

Viele Grüße,

Eure Cat