Amarettokugeln mit Pistazien

[Beitrag enthält Werbung] Wir haben November und es wird Zeit für weihnachtliche Rezepte und ein kleines Gewinnspiel. Ich habe saftige Amarettokugeln für euch gemacht und darf zusammen mit Zilverstad ein tolles Paket an euch verlosen. Ihr könnt die hübsche Konfektschale gewinnen, auf der die Amarettokugeln angerichtet sind sowie je drei Teelicht- und Kerzenhalter aus der Serie Oblique. Aber dazu später mehr. Zunächst möchte ich mal wissen wie weit ihr mit euren Weihnachtsvorbereitungen seid? Weiterlesen

Maracujatrüffel….

Maracujatrüffel…die perfekte Sommerpraline! Die säuerlich-fruchtige Maracujafüllung in dunkler Schokolade ist eine Sünde wert.

Nachdem wir im April ja einen Pralinenkurs besucht hatten, seht ihr hier die ersten Pralinen aus der eigenen Küche. Mit dem Temperieren der Schokolade habe ich noch so meine Probleme, denn sie glänzen nicht so schön wie ich es mir erhofft hatte. Aber der Geschmack überzeugt und da sie für den Eigenverzehr gedacht sind, ist die Optik akzeptabel.

Für die Herstellung dieser Pralinen benötigt ihr ein paar Dinge, die man nicht unbedingt in jedem Supermarkt kaufen kann. Zum Beispiel die Hohlkörper und das Pralinenbesteck. Letzteres ist zwar nicht zwingend erforderlich, da ihr zur Not auch eine normale Gabel nehmen könnt, aber die Zinken einer Pralinengabel sind viel feiner und erleichtert den letzten Arbeitsschritt erheblich.

Ich habe mir die Hohlkörper direkt beim Konditormeister gekauft, ebenso die bunte Kakaofolie die das schöne Muster auf die fertigen Pralinen zaubert. Ihr habt sicherlich auch eine Konditorei in der Nähe, die eigene Pralinen herstellt – also fragt einfach mal nach! Ansonsten bekommt man im Internet ja (fast) alles. Ich habe mir zudem dieses Kaiser Pralinen-Set zugelegt, damit man die gefüllten Hohlkörper auch schön mit der flüssigen Schokolade überziehen kann! In dem Set ist auch eine Pralinenspirale enthalten, die für kugelförmige Pralinen ideal ist.

Dann fehlt ja jetzt nur noch das Rezept… So geht’s:

Zutaten für 45 Stück

  • 5 Maracujas (sollten 80g Saft ergeben)
  • 1 Eigelb (17g)
  • 200g weiße Schokolade
  • 20g Butter
  • etwas weiße Schokolade zum Verschließen der Hohlkörper
  • Zartbitterschokolade zum Überziehen
  • evtl. bunte Kakaofolie zum Verzieren

Die Maracujas halbieren und das Fruchtfleisch herausschälen. Fruchtfleisch durch ein Sieb streichen und den Saft auffangen. Ihr benötigt insgesamt 80g Saft. Sollte es nicht genug sein, könnt ihr mit etwas Limetten- oder Zitronensaft auffüllen. Verwendet keinen Maracujasaft aus der Flasche, da dieser gezuckert ist und die Pralinenfüllung sonst zu süß wird.

Weiße Schokolade klein hacken und in eine Schüssel geben.

Saft mit Eigelb über dem Wasserbad langsam erhitzen und bis zur Rose abziehen. (Das bedeutet, dass ihr eine Temperatur von ca. 80-85°C erreichen solltet und die Masse schön cremig wird. Wenn ihr einen Holzlöffel hineintaucht und beim Herausziehen darüber pustet, bleiben kleine Wellen in Form einer Rose stehen. Wenn die Wellen sofort wieder verschwinden, ist die Masse noch nicht warm genug!)

Butter in der Masse schmelzen und anschließend über die Kuvertüre gießen. Alles schön verrühren, bis die Schokolade aufgelöst ist. Sollte die Hitze nicht ausreichen, die Schokolade zu schmelzen könnt ihr die Schüssel auch nochmal kurz über das Wasserbad stellen. Anschließend zur Seite stellen und ca. 30 Minuten auskühlen lassen.

Die Masse in einen Gefrierbeutel füllen, Spitze abschneiden und die Hohlkörper damit füllen. Eine Stunde kalt stellen.

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Etwas weiße Schokolade schmelzen und die gefüllten Hohlkörper damit verschließen. Nun am besten über Nacht stehen lassen.

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Zartbitterschokolade schmelzen und die Pralinen damit überziehen. Falls vorhanden auf eine bunte Motivkakaofolie setzen und fest werden lassen.

Maracujatrüffel

Wer keine Folie hat, kann die Pralinen zum trocknen einfach auf ein Gitter oder etwas Backpapier setzen.

So, und ich gehe jetzt sündigen und vernasche eins von diesen himmlischen kleinen Dingern!

Schokoladige Grüße,

Eure Cat

 

 

Himbeerpralinen

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Schon als Kind habe ich die Kombination von Himbeeren und Schokolade geliebt. Damals noch in Form von “Schogetten”, auch wenn die Firma heute behauptet, dass es diese Sorte nie gegeben hat….. Doch als Kind der 80er kann ich mich noch genau an den Geschmack erinnern. Aber was es nicht zu kaufen gibt, das mach ich mir heutzutage eben selbst!

Himbeerpralinen habe ich schon häufig gemacht. Diesmal sind sie besonders gut gelungen, da ich in einer Kochzeitung über sogenanntes “Fruchtpulver” gestolpert bin. Sowas gibt es hier auf dem Land eher selten zu kaufen, also habe ich mir verschiedene Sorten zu je 100g-Beuteln im Internet bestellt. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Das Ergebnis seht ihr oben!

Für ca. 40 Stück:

  • 50g Butter
  • 75g Puderzucker
  • 200g Zartbitterschokolade (70% Kakao)
  • 100g Vollmichschokolade
  • 150g Himbeeren (TK)
  • 2cl Himbeergeist
  • 20g Himbeerpulver

Zunächst die Himbeeren auftauen lassen und pürieren, anschließend durch ein Sieb streichen damit die Kerne zurückbleiben.

Schokolade schmelzen. Butter und Puderzucker schaumig rühren. 1 TL von dem Himbeerpulver hinzufügen.

Nun das Himbeerpüree, den Himbeergeist und die geschmolzene Schokolade zum Butter-Zucker-Gemisch geben und mit dem Mixer auf höchster Stufe zu einer geschmeidigen Masse rühren.

Das Ganze für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, bis die Masse wieder fest geworden ist.

Mit einem Teelöffel gleichgroße Portionen abstechen und zu Kugeln formen. Das restliche Himbeerpulver in eine kleine Schüssel geben und die Kugeln darin rollen.

Zur Aufbewarung könnt ihr die Pralinen in kleine Förmchen setzen. In einer luftdicht verschlossenen Dose bleiben sie im Kühlschrank ca. 2-3 Wochen frisch! Länger halten sie vermutlich sowieso nicht – denn wer kann da schon widerstehen?

Mit fruchtigen Grüßen

Cat