Vinschger Paarl [Gewinnspiel & Werbung]

vinschgauer

…oder auch Vinschgauer genannt! Dies ist die dritte Köstlichkeit, die wir mit Südtirol verbinden und euch daher unbedingt vorstellen müssen. Ein Urlaub ohne Vinschgauer geht nämlich gar nicht! Wobei ich sagen muss, dass ich es anfangs gehasst habe. Ich bin nämlich kein großer Freund von Fenchel, Kümmel und Anis und genau das ist es, was die Vinschgauer ausmacht. Aber wenn die Mischung und Dosierung der Gewürze rund ist, dann gibt’s zu einer ordentlichen Jause mit Speck und Käse kein besseres Brot! Weiterlesen

Schwarzbierbrot im Tontopf

Schwarzbierbrot

Es ist mal wieder Zeit für ein leckeres Brot, oder?! Ich habe euch heute ein saftig-malziges Schwarzbierbrot im Speckmantel mitgebracht. Klingt das nicht verlockend? Genau das Richtige für ein Picknick, zum Grillen oder wenn ihr mal nichts außer Butter im Kühlschrank habt. Es geht nichts über lauwarmes knuspriges Brot mit Butter. Da braucht man weder Wurst noch Käse 😉 Weiterlesen

Kräuterbrötchen

….mit Buttermilch!

Klingt irgendwie unspektakulär, oder? In Italien würde man Panini alla erbe sagen – das hört sich gleich viel besser an, findet ihr nicht auch? 🙂 Wie gerne würde ich jetzt noch eins davon vernaschen, aber leider haben wir schon alle restlos verputzt.

Wenn ihr noch eine Idee für das Osterbrunch sucht oder aber das erste Frühlingspicknick plant, dann kommt ihr an diesen Brötchen unmöglich vorbei. Sie lassen sich sehr gut vorbereiten, schmecken sowohl lauwarm als auch kalt und sind sogar am nächsten Tag noch wunderbar saftig.

Ich habe sie als Beilage zu einem gebackenen Schafskäse mit Tomaten gegessen. Am zweiten Tag habe ich die Brötchen leicht angetoastet und mein Frühstücksei dazu genossen. Zur Not kann man sie aber auch einfach pur genießen. Wie ihr merkt bin ich absolut begeistert und daher gehört dieses Rezept ab sofort auch in die “Gibt’s jetzt öfter“-Kategorie im Hause Schlemmerkatze 😉

Als ich das erste Brötchen noch warm probiert hatte, habe ich das Rezept sofort aus der Zeitung abfotografiert und meiner Mama geschickt. Natürlich mit den Worten “Die MUSST du backen”… Und auch bei ihr war die Begeisterung groß. Das Originalrezept stammt übrigens aus der aktuellen “So isst Italien”. Ich benutze allerdings in meinem Rezept frische Hefe und die Kräutermischung habe ich ebenfalls leicht abgewandelt.

Kräuterbrötchen

Jetzt will ich aber nicht länger drum herum reden – hier ist das Rezept!

Zutaten für 24 Stück:

Für den Teig

  • 500ml Buttermilch
  • 50g Butter
  • 650g Mehl (Typ 550)
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1/4 TL Natron
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker

Buttermilch in einem Topf erwärmen und die Butter darin schmelzen – nicht kochen. Sobald die Butter geschmolzen ist, den Topf zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

Mehl in eine Schüssel geben und mit Natron, Salz und Zucker mischen. Die Hefe hineinbröseln. Nun langsam die lauwarme Buttermilch hinzugießen und mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Der Teig ist etwas klebrig, aber das gibt sich später.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals mit den Händen durchkneten und zu einer Kugel formen. Die Kugel in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.

***

Für die Füllung

  • 1 Bund gemischte Kräuter (glatte Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Salbei, Thymian und Oregano)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 80g weiche Butter
  • 20g frisch geriebener Pecorino
  • etwas grobes Meersalz

Die Kräuter fein hacken oder in einer Küchenmaschine klein häckseln. Knoblauch durch eine Presse drücken. Kräuter, Knoblauch, Butter, Pecorino und Salz miteinander vermischen, bis eine schöne grüne Kräuterbutter entsteht.

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Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz kneten. Anschließen in zwei Portionen aufteilen und zu je einem Rechteck von ca. 25x30cm ausrollen. (Ihr könnt auch ein großes ausrollen, aber so geht es leichter von der Hand)

Jedes Rechteck mit Kräuterbutter bestreichen und von der langen Seite her aufrollen. Jede Rollen zu je 12 Stück schneiden und jedes Stück parallel zur Schnittkante mittig mit einem Holzlöffel eindrücken (wie bei den Franzbrötchen)

Kräuterbrötchen

Kräuterbrötchen

Anschließend alle 24 Stück auf 2 mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 170°C Umluft 15 Minuten goldbraun backen.

Das erste Brötchen in jedem Fall lauwarm genießen – was ihr mit den übrigen macht bleibt euch überlassen! 😉

Guten Hunger,

Eure Cat

 

 

Knusprige Dinkelbrötchen

dinkelbrötchen

Wie sieht denn eigentlich bei euch der perfekte Sonntag aus? Seid ihr der Langschläfertyp, der bis mittags im Bett liegt? Oder steht ihr auch am Wochenende gerne früh auf? Egal welcher Typ ihr seid – diese Brötchen schmecken früh und spät. Und die sind so leicht nachzubacken, das schafft wirklich jeder!

Ich bin ja im Schichtdienst und habe daher eher selten sonntags frei. Falls ich aber mal in den Genuss eines echten Wochenendes komme, stehe ich sonntags sehr gerne früh auf. Ich liebe diese himmlische Ruhe überall und gehe vor dem Frühstück erstmal eine große Runde mit den Hunden. Wenn ich dann nach Hause komme, wird erstmal der Backofen angeheizt.

Der Aufwand des Backwerks richtet sich ein bißchen danach wie lange der Onkel dann voraussichtlich noch im Bett liegt 😉 Wenn ich wirklich sehr früh bin, dann backe ich schonmal Bagels oder Laugenzöpfe. Aber manchmal gibt es nichts praktischeres als eine Schüssel mit Teig vom Vorabend aus dem Kühlschrank zu holen und ohne großen Aufwand ein paar Brötchen in den Ofen zu schieben. Und wisst ihr was? Diese Brötchen gibt’s ab sofort öfters im Haus Schlemmerkatze! Die Zeit, die ich brauche um sonntags zum Bäcker zu fahren, investiere ich lieber in den ersten Kaffee und beobachte beim genüsslichen Schlürfen die Brötchen im Backofen!

Jetzt aber endlich das Rezept!

ACHTUNG: Den Teig solltet ihr am Vorabend zubereiten, sodass er mindestens 10 Stunden gekühlt wird und ruhen kann!

Zutaten für 10 Brötchen:

  • 20g Hefe
  • 340ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 200g Dinkelmehl
  • 300g Weizenmehl

Alle Zutaten 3-4 Minuten mit Hilfe einer Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den (etwas klebrigen) Teig in eine Schüssel füllen und luftdicht verschließen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 250°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig in der Schüssel mit etwas Mehl bestäuben. Nun mit einem Löffel 10 Portionen abstechen und direkt aufs Blech setzen. Das kann ruhig etwas ungleichmäßig aussehen!

Die Brötchen 15-20 Minuten bis zur gewünschten Bräune knusprig backen! Fertig!

Ich habe das erste Brötchen noch lauwarm mit salziger Butter gegessen… Himmlisch!

 

dinkelbrötchen

Viel Spaß beim Nachbacken…

Knusprige Grüße,

Eure Cat