Farfalle mit scharfen Möhrchen

farfalle

…und knusprigem Bacon!

Ich weiß ja nicht wie es euch jetzt geht, aber Nudeln mit Möhren klingt für mich erstmal komisch. Das dachte ich jedenfalls als ich das Rezept entdeckt hatte. Bolognese wird bei uns zwar auch mit viel Möhren und Sellerie gemacht, aber da kommt ja auch noch reichlich Tomate und Hackfleisch dazu. Nudeln mit Möhren in einer hellen Soße konnte ich mir nicht so gut vorstellen.

Beim genaueren Lesen des Rezepts lief mir dann aber das Wasser im Mund zusammen…. Die Möhren werden karamellisiert und dann kommt noch etwas Schärfe dazu… Und bei süß-scharfen Möhrchen kann ich nicht widerstehen! Ihr etwa? Weiterlesen

Frühlingshaftes Möhrenrisotto

Möhrenrisotto

Nach dem saftigen Carrot Cake bin ich euch ja noch ein weiteres Möhrchenrezept schuldig. Wie ihr wisst habe ich ja eine große Vorliebe für Risotto und so war es längst überfällig auch mal eine Variante mit Möhrchen zu kochen….

Wenn man das Grundrezept eines Risottos verinnerlicht hat, ergeben sich schlichtweg tausende Möglichkeiten wie man es abwandeln kann. Nehmt einfach euer Lieblingsgemüse, oder mal einen anderen Käse, frische Kräuter oder vielleicht ein Pesto…. Risotto ist so herrlich einfach und variabel. Ich könnte es ja jeden Tag essen!

Ich hoffe mit diesem farbenfrohen Risotto kann ich nicht nur den Osterhasen anlocken, sondern vielleicht auch endlich mal ein bißchen Sonne und Frühling. Es wird doch wirklich mal Zeit, oder?

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Tag und viel Spaß beim Kochen!

Zutaten für 2-3 Portionen Risotto:

  • 250g Risottoreis (Carnaroli oder Arborio, z.B.Reishunger Risotto Reis*)
  • 2 Schalotten
  • 250g kleingehackte Möhren
  • etwas Olivenöl
  • 1l Gemüsefond (oder 550ml bei der Zubereitung im Thermomix)
  • 50ml Weißwein
  • 1 handvoll geriebenen Parmesan
  • Salz & Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie
  • eine Prise Meersalz
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung OHNE Thermomix:

Ein Liter Fond in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen.

Schalotten in feine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Reis in etwas Olivenöl glasig dünsten. Mit Weißwein ablöschen.Die gehackten Möhren hinzugeben. Anschließend nach und nach eine Schöpfkelle vom erwärmten Fond hinzugeben und stetig rühren. Mit dem Nachgießen immer solange warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Diesen Vorgang solange wiederholen bis der Fond aufgebraucht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kurz vor dem Servieren eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

Zubereitung MIT Thermomix:

Schalotten  und Möhren (in groben Stücken) in den Mixtopf geben. 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Etwas Olivenöl hinzugeben und 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 dünsten. Reis zugeben und ohne Messbecher 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 im Linkslauf dünsten.

Weißwein hinzugeben und ohne Messbecher 1 Minute bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf ablöschen. 550ml Fond hinzugeben. Einmal mit dem Spatel über den Boden des Mixtopfes rühren um den Reis zu lösen. Den Gareinsatz als Spritzschutz auf den Deckel stellen und 12-13 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf garen. Risotto in eine Schüssel füllen und eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

***

Möhrenrisotto

Ich habe das Risotto mit einem weich gekochten Ei und etwas Kresse serviert!

Guten Appetit,

Eure Cat

(Mit Sternchen * versehene Links, sind Affiliate Links. Was das ist, kannst du hier nachlesen)

 

Carrot Cake

Jaaaaa, derzeit findet man ja überall Rezepte für Rüblikuchen oder auch Carrot Cake. Deshalb heute auch hier bei uns, auch wenn ich ja sonst nicht jeden Trend mitmache 🙂

Ich habe mich im Laufe der Jahre immer mal wieder an verschiedenen Rezepten versucht und war nie wirklich zufrieden. Ich habe alles mögliche probiert – in der Springform, auf dem Blech, mit Zuckerguß oder auch Frischkäsefrosting. Es war erst ein Versuch dabei, der mich überzeugt hat. Vor ziemlich genau einem Jahr gab es daher diese kleinen Rüblikuchen hier auf dem Blog! Die waren schon extrem lecker. Weiterlesen

Schlemmertopf

bratwursteintopf

…mit Bratwurst und Kartoffeln!

Heute morgen um 07:30Uhr in Tshirt und Strickjacke musste ich feststellen, dass der Herbst gekommen ist. Mir war eindeutig zu kalt und für morgen liegt meine kuschelige Fleecejacke bereit.

Immer wenn ich die morgendliche Hunderunde absolviere, mache ich mir Gedanken übers Essen. Was koche ich heute? Was könnte ich backen? Was kommt als nächstes auf den Blog? Denkt ihr auch schon früh morgens ans Essen? 😉

Und wie ihr seht, wurde ich heute ein klein wenig von den frischen Temperaturen beeinflußt. Mir war schon zum Frühstück nach einem deftigen wärmenden Eintopf. Ich bin nicht nur eine Schlemmerkatze, sondern auch eine große Frierkatze. Eigentlich wollte ich den Kamin nicht vor Oktober anmanchen, aber während ich hier vor mich hin tippe knistert es fleißig im Ofen.

Zur Zubereitung benötigt ihr einen feuerfesten Topf, bzw. Bräter den ihr direkt vom Herd auch in den Ofen schieben könnt. Ich liebe ja für solche Sachen meinen Le Creuset Bräter. War zwar teuer, aber ich will ihn nicht mehr hergeben!

Wem nun auch schon so herbstlich deftig zumute ist wie mir, der schreibt sich besser gleich einen Einkaufszettel. Die anderen speichern einfach das Rezept ab und warten noch zwei Wochen…

Los geht’s!

Zutaten:

  • 4 Bratwürste (dünne)
  • 200g Dörrfleisch
  • 6-8 Kartoffeln (mittlere Größe)
  • 4-5 Möhren
  • 3-4 Zwiebeln
  • 1 Dose weiße Bohnen
  • 500g passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette
  • Olivenöl
  • 1 Zweig frischer Rosmarin

Bratwürste in ca. 4cm große Stücke schneiden. Dörrfleisch grob würfeln. Gemüse putzen, evtl. schälen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. (Ich habe bei Kartoffeln und Möhren die Schale dran gelassen)

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Etwas Olivenöl in einem Bräter erhitzen. Dörrfleisch und Bratwurst rundherum kräftig anbraten. Gemüse hinzugeben und kurz mitbraten. Mit Pfeffer und einer Messerspitze Piment d’Espelette würzen – evtl. etwas Salz hinzugeben. Mit dem Salz etwas vorsichtig sein, da Dörrfleisch und Bratwurst schon recht salzig sind.

Die passierten Tomaten hinzugeben und gut umrühren. Auf mittlerer Hitze 5 Minuten köcheln lassen.

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und den Bräter (ohne Deckel) für 30 Minuten in den Ofen stellen.

In der Zwischenzeit die Bohnen abgießen. Rosmarinnadeln abzupfen und in ein Schälchen mit Olivenöl legen.

Nach Ablauf der 30 Minuten die weißen Bohnen unterrühren und den Topf für weitere 15 Minuten in den Ofen stellen.

Zum Schluß die öligen Rosmarinnadeln über dem Eintopf verteilen und nochmal 10 Minuten im Ofen garen.

Fertig! Und wenn in der Küche dieser deftige Eintopf wartet, dann darf es draußen auch gern ein bißchen kühler werden, oder?

Dazu passt übrigens sehr gut frisch geröstetes Ciabatta mit etwas Knobi… Lecker!

Viel Spaß beim Nachkochen – kocht sich ja fast von allein…

…und was übrig bleibt schmeckt auch aufgewärmt nochmal ganz hervorragend.

Eure Cat

 

Steamed Buns

steamed buns

Kennt ihr diese gedämpften Kokosbrötchen mit herzhafter Füllung? Die sind so unglaublich lecker. Dieses leicht süßliche Brötchen mit salziger Füllung, dazu ein bißchen Gemüse…. Ich hab schon wieder Hunger!

Zum ersten Mal habe ich sie in Dubai gegessen, als wir 2007 auf Hochzeitsreise waren. Damals wusste ich ehrlich gesagt gar nicht, was da auf dem Teller liegt und war unsicher was sich in den schneeweißen Kugeln verbirgt. Ich war jedoch auf Anhieb total begeistert und habe ewig nach einem Rezept gesucht als wir wieder zuhause waren. Zu diesem Zeitpunkt bin ich aber leider nicht fündig geworden und irgendwann geriet dieses Gericht in Vergessenheit…

Letztes Jahr bin ich dann über ein Rezept von Jamie Oliver gestolpert und musste es unbedingt ausprobieren. Mittlerweile habe ich verschiedene Varianten getestet und aktuell das nachfolgende Rezept zur bislang besten Mischung gekürt!

Ich vermute, dass die Buns, die ich in Dubai gegessen haben mit Reismehl zubereitet wurden. Sie waren wirklich schneeweiß. Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber es steht auf meiner “To-Cook-Liste”. Sollten die Buns dann noch besser schmecken, gibt es natürlich ein Rezept-Update. Bislang habe ich jedoch normales Weizenmehl verwendet!

Ihr benötigt zur Zubereitung einen Dampfgarer. Ich habe einen 5 € Bambusdampfkorb aus dem Asialaden, der vollkommen ausreichend ist. Einfach die Bambuskörbchen auf einen Topf mit kochenden Wasser setzen. Natürlich habe ich die Buns auch schon im Varoma-Aufsatz des Thermomix gegart. Beides funktioniert, hauptsache die Buns werden dampfgegart.

So, seid ihr bereit?

Zutaten für 12 Buns:

  • 1 Dose Kokosmilch
  • 500g Mehl (Typ 550)
  • 2 TL Backpulver
  • 400g Schweinefleisch (Geschnetzeltes)
  • 100g Dörrfleisch
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1-2 EL Hoisin Soße
  • dunkle Sojasoße
  • 1 Chilischote
  • 1 Spitzkohl
  • 3-4 Möhren
  • Knobi und Ingwer nach Belieben
  • Salz und Pfeffer

Dörrfleisch in feine Würfel schneiden. Schweinegeschnetzeltes mit dem Dörrfleisch mischen und mit Hoisin Soße und etwas Sojasoße marinieren. Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden und zum Fleisch geben. Mit etwas Pfeffer würzen. Nach Belieben könnt ihr etwas fein gehackten Knoblauch und geriebenen Ingwer zum Fleisch geben. Mindestens 45 Minuten ziehen lassen – am besten jedoch schon morgens vorbereiten!

Kokosmilch mit Mehl und Backpulver zu einem glatten Teig verarbeiten. Ist er zu feucht, evtl. noch etwas Mehl zugeben. Teig in 12 Portionen teilen und zu Kugeln formen. Jeweils eine Kugel in der Handfläche schön platt drücken und einen Löffel von dem marinierten Fleisch in die Mitte setzen. Dann eine Kugel formen und das Fleisch komplett mit Teig verschließen.

Etwas Backpapier zusammen knüllen und wässern. Gut ausdrücken und in den Dampfgarer legen. Entweder auf den Boden der Bambuskörbchen oder auch in den Varoma vom Thermomix – je nachdem welche Zubereitungsform ihr wählt. Am Rand etwas Platz lassen, damit der Dampf gut aufsteigen kann. Das feuchte Backpapier verhindert, dass die Buns am Boden festkleben und beim Herausnehmen zerbrechen.

Die Buns ca. 15-20 Minuten garen.

In der Zwischenzeit Spitzkohl und Möhren in feine Streifen schneiden. Mit den übrigen Lauchzwiebeln und der feingehackten Chilischote in etwas Öl anbraten und 5-10 Minuten – je nach gewünschter Bissfestigkeit – garen. Mit Sojasoße ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Etwas Gemüse auf dem Teller anrichten und die fertigen Buns daraufgeben.

steamed buns

Ich esse die Buns gerne noch mit etwas scharfer Asia-Chili-Soße… In diesem Fall mal nicht selbstgemacht! 😉

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen,

Eure Cat

Fruchtiges Thaicurry

Thaicurry

….mit Basmatireis!

Eigentlich wollte ich euch heute hessischen Flammkuchen präsentieren. Aber beim durchschauen der Fotos war irgendwie keins dabei, was für einen Blogbeitrag geeignet gewesen wäre…. Das kommt davon, wenn man beim Fotografieren schon so hungrig ist, dass man gerade noch das Sabbern verhindern kann. Naja, gibt’s eben demnächst nochmal Flammkuchen!

Jetzt aber zu meinem Lieblingscurry… Bei dem Rezept handelt es sich um meine ganz persönliche Version, also wundert euch nicht wenn vielleicht die eine oder andere Zutat fehlt, die ihr in einem klassischen Thaicurry erwarten würdet. Ich mag es so am liebsten und ihr solltet es unbedingt mal nachkochen! Also schnappt euch einen Einkaufszettel, denn hier kommen die Zutaten…. (oder ihr macht es wie ich und macht einfach ein Bild mit dem Handy und rennt dann mit dem Smartphone vor der Nase durch den Supermarkt… Dämlich, oder?)

Zutaten für 6-8 Portionen:

  • 600g Hähnchenbrustfilet
  • 3 Paprika (rot, gelb, orange)
  • 5 Möhren
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 300g stückige Dosentomaten
  • 1 EL Thaicurrypulver mild
  • 1 EL Thaicurrypulver scharf (oder etwas rote Currypaste)
  • 1 EL Kokosöl
  • 1/2 Zitrone
  • 500g Basmatireis, z.b. von Reishunger
  • Salz & Pfeffer

Hähnchenbrust in 2 cm große Würfel schneiden. Paprika vom Strunk befreien und ebenfalls würfeln. Die Möhren putzen und in Scheiben schneiden.

Kokosöl in einem Bräter erhitzen und die Hähnchenwürfel rundherum anbraten. Mit den beiden Currypulvern bestäuben und etwas anschwitzen lassen. Paprika und Möhren hinzufügen und mit der Kokosmilch ablöschen. Die Dosentomaten dazu geben und alles gut verrühren.

Das Curry bei niedriger Hitze 20-30 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Vorliebe eventuell noch etwas scharfes Currypulver oder Currypaste hinzugeben.

Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. Zitrone auspressen.

Reis 2x waschen und mit der 1,5 fachen Menge Wasser in einen Topf geben. Etwas Salz hinzufügen und auf höchster Stufe zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, auf die niedrigste Stufe zurückschalten und OHNE rühren köcheln lassen bis das ganze Wasser vom Reis aufgenommen wurde.

Lauchzwiebeln zum Curry geben und mit etwas Zitronensaft abschmecken.

Mit dem Basmatireis servieren und genießen!

Einen Guten Appetit wünscht

Eure Cat

Frühlingstarte

Spargeltarte

…mit Spargel und Möhren!

Die Spargelzeit ist in vollem Gange und es war mal wieder Zeit für etwas Neues. Eine Spargeltarte habe ich bisher noch nicht gemacht, als habe ich Zeitungen, Blogs und Kochbücher nach einem passenden Rezept durchstöbert. Da ich aber nirgends etwas gefunden habe, was mich voll überzeugt hat, habe ich verschiedene Rezepte einfach kombiniert.

So ist meine eigene Frühlingstarte entstanden. Der Boden besteht aus Kartoffeln, belegt mit Spargel und Möhren und dazu ein Guß aus Eiern, Sahne und Schafskäse! Lauwarm mit einem Gläschen Wein schmeckt diese Kombination einfach soooo gut, dass ihr das unbedingt ausprobieren müsst!

Also worauf wartet ihr noch? An den Spargel, fertig, los!

Zutaten:

  • 4 Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 200g grünen Spargel
  • 100g Schafskäse
  • 85g Sahne
  • 2 Eier
  • 2 EL Schmand

Zubereitung ohne Thermomix:

Kartoffeln schälen und mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben schneiden. Tarteform mit angefeuchtetem Backpapier auslegen und die Kartoffelscheiben spiralförmig von außen nach innen darauf legen.

Spargeltarte

Die Kartoffelscheiben mit etwas Olivenöl beträufeln und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 10-15 Minuten vorgaren.

In der Zwischenzeit Spargel halbieren. Möhren in Stifte schneiden, sodass sie etwa die gleiche Größe wie der Spargel haben. Spargel und Möhren in kochenden Salzwasser 3-4 Minuten blanchieren.

Schafskäse in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Eier, Schmand und Sahne hinzugeben und mit Chiliflocken würzen. Nun alles gut vermischen, bis eine cremige Masse entstanden ist.

Nun die Form aus dem Ofen holen und mit dem blanchierten Gemüse belegen. Die Eier-Käse-Mischung gleichmäßig darüber gießen und weitere 15 Minuten bei 180°C Umluft goldgelb backen.

spargeltarte

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Zubereitung mit Thermomix:

Kartoffeln schälen und mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben schneiden. Tarteform mit angefeuchtetem Backpapier auslegen und die Kartoffelscheiben spiralförmig von außen nach innen darauf legen.

Die Kartoffelscheiben mit etwas Olivenöl beträufeln und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 10-15 Minuten vorgaren.

In der Zwischenzeit Spargel halbieren. Möhren in Stifte schneiden, sodass sie etwa die gleiche Größe wie der Spargel haben. Gemüse in den Varomabehälter geben. Mixtopf mit 750ml Wasser und etwas Salz füllen. Das Gemüse nun auf der Varomastufe 10-14 Minuten dampfgaren – je nachdem wie dick der Spargel ist.

Mixtopf anschließend kalt ausspülen und Gemüse zur Seite stellen. Eier, Schafskäse, Sahne, Schmand und Chiliflocken hineingeben und 10 Sekunden auf Stufe 6 mixen.

Nun die Form aus dem Ofen holen und mit dem blanchierten Gemüse belegen. Die Eier-Käse-Mischung gleichmäßig darüber gießen und weitere 15 Minuten bei 180°C Umluft goldgelb backen.

***

Die Tarte kann sofort warm serviert werden, eignet sich aber auch hervorragend als kalter Snack für ein Picknick.

Lasst euch den Frühling schmecken,

Eure Cat

Rüblikuchen mit Frischkäsefrosting

rüblikuchen

Da steh ich morgens beim Bäcker und stelle fest: Bald ist Ostern! Die Amerikaner haben Hasenohren bekommen, aus dem Einback in  Schneemannform ist ein Einback in Osterhasenform geworden und statt Streuselkuchen gibt es Rüblikuchen.

Und genau dieser Rüblikuchen hat mich sooooo angelacht…. Aber ein Blick aufs Preisschild sagte mir- auf gar keinen Fall! Ich bezahle kein Vermögen für ein derart kleines Stück Kuchen. Ich gebe gerne und auch viel Geld für gutes Essen und gute Produkte aus, aber es gibt auch Grenzen wenn das Preis-Leistungsverhältnis nicht mehr stimmt.

Mit meiner Brötchentüte mache ich mich auf den Heimweg. Der Rüblikuchen schwirrt mir aber dennoch im Kopf rum.

Ein Blick in den Kühlschrank bestätigt die Vermutung: reichlich Möhren und Eier! Und die restlichen Zutaten für einen Kuchen finden sich in meiner chaotischen Backschublade. Nur ein Genie beherrscht das Chaos! 🙂

Und hier kommt das Rezept für meinen Rüblikuchen:

Zutaten (für eine Springform oder 6 Minikuchen):

  • 5 Eier
  • 160g Zucker
  • 300g Mandeln
  • 1/2 Zitrone – Saft und Abrieb
  • 300g Möhren
  • 60g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Kirschwasser
  • 300g Frischkäse
  • 150g Puderzucker
  • 125g Sahne
  • Pistazien

Möhren schälen und raspeln. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Mandeln unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und mit Zitronensaft und Kirschwasser hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig verrühren und im vorgeheizten Backofen bei 160°C backen.

Wenn ihr 6 Minikuchen daraus macht, beträgt die Backzeit etwa 35 Minuten. Falls ihr eine Springform verwendet, dauert das Ganze etwa 60 Minuten.

Rüblikuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Sahne mit Puderzucker steif schlagen. Frischkäse unterheben und auf den erkalteten Rüblikuchen streichen. Mit Zitronenabrieb und Pistazien verzieren.

So, und jetzt ladet ein paar Freunde zum Kaffee ein und genießt den leckeren Rüblikuchen auf eurem sonnigen Balkon!

rüblikuchen

Eure Cat

 

Zitronenhuhn mit Vanillemöhren

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Es nimmt einfach kein Ende mit mir und den Zitronen. Ich bin süchtig…. Aber wenn’s doch so lecker ist? Mein Vorsatz für die nächste Woche: Kein Blogpost mit Zitronen im Rezept! Mal schauen ob ich Entzugserscheinungen bekomme.

Aber vorher zeige ich euch trotzdem noch wie ihr ein leckeres Zitronenhühnchen zubereiten könnt!

Für das Huhn:

  • 1 Bio Hähnchen (1,5-2kg)
  • 3 Bio Zitronen
  • 50g Butter (weich)
  • 1 Knoblauchknolle
  • 5-6 Schalotten
  • frischer Thymian
  • frischer Rosmarin
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • evtl. 150ml Geflügelfond und 75g Sahne

Zitronen heiß waschen und die Schale abreiben. Nun mit einem scharfen Messer die weiße Haut von der Zitrone runterschneiden – so als ob ihr sie filetieren wollt.

Butter mit dem Zitronenabrieb mischen und mit je einem halben Teelöffel Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

An der Brustseite des Hähnchens vorsichtig die Haut lösen, sodass ihr etwa die Hälfte der Zitronenbutter darunter verteilen könnt. Mit dem Rest der Butter das Hähnchen rundherum einreiben. Die geschälten Zitronen mit den Kräutern als Füllung in das Innere des Hähnchens geben.

Ein tiefes Backblech mit Backpapier belegen. Die Knoblauchknolle einfach mittig halbieren. Schalotten schälen und vierteln.

Hähnchen auf das Blech setzen und Knoblauch mit den Schalotten rundherum verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 160°C Umluft ca. 2 Stunden knusprig braun backen. Die Garzeit hängt von der Größe eures Hähnchens ab. (Meins war 2kg schwer und ich bin mit etwas über 2 Stunden gut hingekommen.)

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Den entstandenen Bratenfond durch ein Sieb gießen. Hieraus könnt ihr euch eine Soße ziehen. Da ich nicht genügend Flüssigkeit hatte, habe ich noch ca. 150ml Geflügelfond ergänzt. Das Ganze etwas einköcheln lassen. Einen Schuß Sahne hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Vanillemöhren:

  • 5-6 große Möhren
  • 50g Butter
  • 1 Orange
  • 1/2 TL Vanillepaste
  • Zucker, Salz & Pfeffer

Die Möhren schälen und in schräge Scheiben schneiden (so sieht’s nachher hübscher aus). Butter in einem Topf schmelzen und die Möhren hinzugeben. Immer schön rühren, die Möhren sollen keine Röstaromen bilden!

Eine Prise Zucker und die Vanillepaste hinzugeben. Orange auspressen und den Saft hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei mittlerer Hitze fertig garen. Ich mag es gerne ein bißchen knackiger, daher kann ich euch hier keine genaue Garzeit nennen. Einfach mal ausprobieren, wie ihr es am liebsten mögt!

Bei mir gab es noch etwas Basmatireis dazu. Ein kleiner Kartoffelgratin wäre aber sicher auch sehr passend! Oder was würdet ihr dazu servieren?

Guten Appetit,

Eure Cat