Pfannenbrot mit Fenchel

Nachdem wir ja am Montag eine kleine Sonderausgabe von Saisonal schmeckt’s besser zu Ehren von Steph organisiert haben, geht es heute wieder “normal” weiter – es gibt ein knuspriges Pfannenbrot mit Fenchel! Fenchel hat gerade neben vielen anderen tollen Gemüsesorten Saison und ich hätte mir vor zwei Jahren noch nicht träumen lassen, dass ich mal freiwillig Fenchel esse. Und dann auch noch doppelt in einem einzigen Rezept! Im Pfannenbrot findet nämlich sowohl die frische Fenchelknolle Verwendung als auch die Fenchelsaat. Wie sieht es bei euch aus? Team Fenchel oder eher nicht? Weiterlesen

Süßes Hefebrot mit weißer Schokolade

Habt ihr Lust auf süßes Hefebrot mit weißer Schokolade? Das ist das beste und saftigste Hefegebäck, dass ich je gebacken habe. Also müsst ihr das unbedingt probieren, das ist euch klar oder? Normalerweise schmeckt mir süßes Hefegebäck immer nur am Backtag. Selbst wenn es gut verpackt ist, wird es am zweiten Tag oft fest und ist längst nicht mehr so schön fluffig. Ganz anders ist das allerdings bei der “Goldstulle” aus dem Buch der Wildbakers. Ich war neulich bei einem Tasting zum Thema “Brot & Schokolade” und habe dort ein Stückchen davon probiert. Die Goldstulle ist ein so herrlich duftiges fluffiges saftiges Hefebrot, dass ich euch einfach nicht vorenthalten kann. Weiterlesen

Rote Bete Frühstückshörnchen

Ich verteile heute mal knallpinke Rote Bete Frühstückshörnchen – wer möchte eins? Oder zwei? Dazu ein bisschen Ziegenfrischkäse, Honig und Kresse – himmlisch sag ich euch! Das ist das perfekte Frühstück für all diejenigen unter euch, die sich zwischen süß und herzhaft nie entscheiden können. Hier habt ihr einfach beides miteinander vereint! Diese pinken fluffigen Dinger findet ihr heute aus zwei Gründen auf dem Blog. Zum einen sind wir schon in der zweiten Runde von Saisonal schmeckt’s besser – der Foodblogger Saisonkalender und zum anderen hat Maja von Moey’s Kitchen mich inspiriert… Weiterlesen

Kräuterbrötchen

….mit Buttermilch!

Klingt irgendwie unspektakulär, oder? In Italien würde man Panini alla erbe sagen – das hört sich gleich viel besser an, findet ihr nicht auch? 🙂 Wie gerne würde ich jetzt noch eins davon vernaschen, aber leider haben wir schon alle restlos verputzt.

Wenn ihr noch eine Idee für das Osterbrunch sucht oder aber das erste Frühlingspicknick plant, dann kommt ihr an diesen Brötchen unmöglich vorbei. Sie lassen sich sehr gut vorbereiten, schmecken sowohl lauwarm als auch kalt und sind sogar am nächsten Tag noch wunderbar saftig.

Ich habe sie als Beilage zu einem gebackenen Schafskäse mit Tomaten gegessen. Am zweiten Tag habe ich die Brötchen leicht angetoastet und mein Frühstücksei dazu genossen. Zur Not kann man sie aber auch einfach pur genießen. Wie ihr merkt bin ich absolut begeistert und daher gehört dieses Rezept ab sofort auch in die “Gibt’s jetzt öfter“-Kategorie im Hause Schlemmerkatze 😉

Als ich das erste Brötchen noch warm probiert hatte, habe ich das Rezept sofort aus der Zeitung abfotografiert und meiner Mama geschickt. Natürlich mit den Worten “Die MUSST du backen”… Und auch bei ihr war die Begeisterung groß. Das Originalrezept stammt übrigens aus der aktuellen “So isst Italien”. Ich benutze allerdings in meinem Rezept frische Hefe und die Kräutermischung habe ich ebenfalls leicht abgewandelt.

Kräuterbrötchen

Jetzt will ich aber nicht länger drum herum reden – hier ist das Rezept!

Zutaten für 24 Stück:

Für den Teig

  • 500ml Buttermilch
  • 50g Butter
  • 650g Mehl (Typ 550)
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1/4 TL Natron
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker

Buttermilch in einem Topf erwärmen und die Butter darin schmelzen – nicht kochen. Sobald die Butter geschmolzen ist, den Topf zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

Mehl in eine Schüssel geben und mit Natron, Salz und Zucker mischen. Die Hefe hineinbröseln. Nun langsam die lauwarme Buttermilch hinzugießen und mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Der Teig ist etwas klebrig, aber das gibt sich später.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals mit den Händen durchkneten und zu einer Kugel formen. Die Kugel in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.

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Für die Füllung

  • 1 Bund gemischte Kräuter (glatte Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Salbei, Thymian und Oregano)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 80g weiche Butter
  • 20g frisch geriebener Pecorino
  • etwas grobes Meersalz

Die Kräuter fein hacken oder in einer Küchenmaschine klein häckseln. Knoblauch durch eine Presse drücken. Kräuter, Knoblauch, Butter, Pecorino und Salz miteinander vermischen, bis eine schöne grüne Kräuterbutter entsteht.

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Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz kneten. Anschließen in zwei Portionen aufteilen und zu je einem Rechteck von ca. 25x30cm ausrollen. (Ihr könnt auch ein großes ausrollen, aber so geht es leichter von der Hand)

Jedes Rechteck mit Kräuterbutter bestreichen und von der langen Seite her aufrollen. Jede Rollen zu je 12 Stück schneiden und jedes Stück parallel zur Schnittkante mittig mit einem Holzlöffel eindrücken (wie bei den Franzbrötchen)

Kräuterbrötchen

Kräuterbrötchen

Anschließend alle 24 Stück auf 2 mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 170°C Umluft 15 Minuten goldbraun backen.

Das erste Brötchen in jedem Fall lauwarm genießen – was ihr mit den übrigen macht bleibt euch überlassen! 😉

Guten Hunger,

Eure Cat

 

 

Mandelschleifen

mandelschleifen

….mit Zimt und Puderzuckerglasur!

Draußen wird es langsam herbstlich. Nach einem langen Spaziergang geht nichts über einen heißen Cappuccino mit einer süßen Mandelschleife!

Ich liebe dieses Hefegebäck. Geht es euch auch so? Am liebsten noch lauwarm aus dem Ofen. Wenn mir ja nur nicht immer so schlecht werden würde….

Hefegebäck in sämtlichen Variationen habe ich schon früher immer mit meiner Oma zusammen gemacht. Rückblickend kann ich sagen, dass mir Hefeteig erst einmal misslungen ist und das muß definitiv an der Hefe gelegen haben. Die Zubereitung ist eigentlich immer gleich, egal ob es ein süßer oder herzhafter Teig wird. Ich hab’s nur nicht so mit Trockenhefe. Die ist mir nicht geheuer…. Daher werdet ihr bei mir nur Rezepte mit frischer Hefe finden.

Jetzt aber zu den knusprig-fluffigen Mandelschleifen…. Das Rezept reicht für 7-8 Schleifen. Wenn ihr lieber Haselnüsse mögt, könnt ihr die Mandeln einfach 1:1 austauschen.

Ihr benötigt folgende Zutaten:

Füllung: 

  • 100g Mandeln gemahlen
  • 20g Mandeln gehackt
  • 50g brauner Zucker
  • 50g Sahne
  • 1 gestr. TL Zimt

Teig:

  • 110g Milch
  • 10g Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 Würfel Hefe (20g)
  • 1 Prise Salz
  • 250g Mehl
  • 75g kalte Butter

Glasur:

  • 40g Puderzucker
  • 15-20g Zitronensaft

Die Zutaten für die Füllung gut verrühren bis sich alles miteinander verbunden hat. Zur Seite stellen.

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Hefeteig OHNE Thermomix:

Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Hefe in die Mulde bröckeln und den Zucker hinzufügen. Milch auf ca. 40° erhitzen und über die Hefe gießen. 5 Minuten stehen lassen bis kleine Bläschen aufsteigen. Ei und Salz hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig 15 Minuten kalt stellen. In der Zwischenzeit die kalte Butter in dünne Scheiben schneiden.

Hefeteig MIT Thermomix:

Milch, Zucker, Ei und Hefe in den Mixtopf geben. 2 Minuten auf Stufe 2 bei 37°C erwärmen. Mehl und Salz hinzugeben und 2 Minuten auf der Teigstufe verkneten und anschließend in eine Schüssel füllen.

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Den Teig 15 Minuten kalt stellen. In der Zwischenzeit die kalte Butter in dünne Scheiben schneiden.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca.20x30cm) ausrollen. die Hälfte des Teigs mit der Butter belegen und die andere Hälfte darüber legen.Die Ränder zusammendrücken und den Teig wieder zu einem Rechteck ausrollen. Nun ein Drittel des Teigs zur Mitte falten, dann das gegenüberliegende Drittel darüber legen.

mandelschleifen mandelschleifen

Teig nochmals für 15 Minuten kalt stellen.

Backofen auf 160C Umluft vorheizen.

Den Teig erneut zu einem Rechteck ausrollen (ca.30x40cm). Auf eine Längshälfte des Teigs die Füllung streichen. Die andere Hälfte darüber legen und die Ränder zusammen drücken.

Nun die Teigplatte in 7-8 Streifen à 15cm schneiden. In die Mitte der Streifen einen langen Schlitz schneiden. Ein Ende durch den Schlitz ziehen und fertig ist die Hefeschleife.

mandelschleifen mandelschleifen mandelschleifen

Die Schleifen auf ein mit Backpapier oder Silikonmatte ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten goldbraun backen.

mandelschleifen

Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und auf die noch heißen Mandelschleifen streichen.

Die erste Schleife müsst ihr unbedingt noch warm probieren, die anderen könnt ihr bis zum Verzehr auskühlen lassen!

Süße Mandelgrüße,

Eure Cat