Südtiroler Nudelauflauf

…mit Speck und Schüttelbrot! Bald ist es endlich soweit und wir fahren wieder in unsere liebste Urlaubsregion – SÜDTIROL! Als kleine Einstimmung habe ich hier schon mal ein bisschen 2. Heimat in einen Nudelauflauf verarbeitet! Die Idee kam ganz spontan und ich konnte mich nicht entscheiden ob ich Hirtenmakkaroni essen will oder doch lieber Nudelauflauf. Wieso also nicht beides kombinieren?

Ich muss sagen ich bin ein bisschen stolz, denn es ist wirklich unfassbar lecker geworden. Aber wenn man in einem Gericht Südtiroler Speck, Schüttelbrot und Nudeln vereint, kann es eigentlich nur gut werden!

Habt ihr auch ein Rezept, dass euch an Urlaub erinnert?

Das kann man bei dem verregneten Sommer hier doch wirklich gut gebrauchen… Mich macht Pasta immer glücklich und in diesem Fall ganz besonders! Erinnerungen an den vergangenen Urlaub in Südtirol, Vorfreude auf den kommenden und mit geschlossenen Augen bin ich mit diesem Geschmack im Mund quasi direkt in den Bergen!

Also dann – für mehr Fernweh huscht mal lieber schnell in die Küche. Hier gibt’s das Rezept…

Zutaten:

  • 250g Nudeln (z.B.Mini Penne Rigate*)
  • 200g gemischtes Hackfleisch
  • 100g Südtiroler Speck
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100g Erbsen (frisch oder TK)
  • 100g Champignons
  • 200g passierte Tomaten
  • 100g Sahne
  • 1 TL Fenchelsaat
  • 1 Scheibe Schüttelbrot
  • 100g Südtiroler Bergkäse
  • etwas Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Zunächst die Nudeln in kochendem Salzwasser garen, bis sie fast fertig sind. Ich koche sie für Auflauf immer 2 Minuten kürzer als die angegebene Kochzeit. Anschließend abgießen und zur Seite stellen.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Fenchelsaat im Mörser zerstoßen. Champignons je nach Größe vierteln oder achteln. Südtiroler Speck in kleine Würfel oder Streifen schneiden.

Hackfleisch in einer Pfanne mit etwas Olivenöl ca. 4-5 Minuten scharf anbraten und die gemahlene Fenchelsaat hinzugeben. Anschließend Zwiebeln, Knobi, Erbsen und Speck hinzugeben und weitere 5 Minuten anbraten.

Zum Schluß die Champignons, die passierten Tomaten und Sahne hinzugeben und etwas einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Backofen auf 180°C vorheizen. Nudeln und Soße vermischen und in eine Auflaufform geben. Wenn ihr die kleinen Nudeln verwendet, dann könnt ihr den Auflauf auch in kleine Cocottes füllen und als Vorspeise servieren. Ich habe im Rezept die Staub Keramik Mini Cocotte* verwendet und finde, dass Auflauf nicht schöner serviert werden kann! 😉

Schüttelbrot und Bergkäse in groben Stücken in einen Mixer geben und zu feinen Bröseln zermahlen. Käsebrösel über die Nudeln geben und 15-20min im Ofen gratinieren.

Ich wünsch euch einen Guten Appetit – wir sehen uns in den Bergen,

Eure Cat

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Schmutziger Reis

…nein, der schmutzige Reis ist nicht dreckig! Der Erfinder des Gerichts hat sich wohl einfach nur gedacht, da es so unglaublich lecker schmeckt ist es egal ist wie man es nennt! 😉

Heute geht es zwar um Reis, aber kennt ihr One-Pot-Pasta? Ich bin da ja immer noch ein bisschen skeptisch, auch wenn ich schon zwei Rezepte ausprobiert habe, dir mir ausgezeichnet geschmeckt haben. Dieses Gericht hier ist beinahe ein “One-Pot-Reis” und das hat mich im Gegensatz zur Pasta sofort überzeugt! Weiterlesen

Hirtenmakkaroni

hirtenmakkaroni

[Gewinnspiel & Werbung] Wie die Zeit vergeht – wir sind schon beim 4. Rezept der Südtiroler Woche angelangt. Und da haben wir ein ordentliches Hauptgericht für euch! Wenn in einem Südtirolurlaub etwas nicht fehlen darf, dann sind das nämlich Hirtenmakkaroni. Neben der Knödelsuppe oder dem Speckknödel auf Krautsalat findet man dieses Nudelgericht auf fast jeder größeren Alm. Kleiner Urlaubstipp: besonders gut schmecken sie beim Brückenwirt in St. Leonhard, denn da wir auch die Pasta selbstgemacht! Ein himmlisches Nudelerlebnis!!! 🙂

Und damit ihr eure Hirtenmakkaroni mit einem Gläschen Wein genießen könnt, hat der Onlineshop Belvini.de ein tolles Paket für euch geschnürt. Mit etwas Glück gewinnt ihr 6 Flaschen Südtiroler Wein von Erste + Neue – einem Weinbauernverband rund um den Kalterer See. Weiterlesen

Hausgemachte Ravioli

 

ravioli

…mit Hackfleischfüllung und Paprikaschaum!

Mit diesem Rezept mache ich gerade bei einem kleinen Wettbewerb mit! Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr dort mal für mich abstimmen könntet! 🙂

Einfach auf das Bild klicken und abstimmen – Vielen Dank!

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Ich bin süchtig… Nach Pasta! Gibt es da vielleicht noch ein paar bekennende Nudelabhängige unter euch? Nudeln sind ein bißchen wie Schokolade – mich machen sie glücklich! 😉

Heute habe ich mal wieder ein paar leckere Ravioli im Gepäck. Auch wenn die Zubereitung etwas aufwendiger ist, so lohnt es sich doch immer wieder! Als wir diese Ravioli verspeist haben, konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Das Mundgefühl war irgendwie witzig und ich dachte: “Schmeckt wie umgekehrte Bolognese”.

In dem nachfolgenden Rezept wird die Füllung zunächst gegart, bevor sie sich im Nudelteig verstecken darf. Das macht die Sache irgendwie besonders und geschmacklich einfach zu einem Erlebnis! Ich bin jedenfalls begeistert und habe diese Variation fest in unserem Speiseplan abgespeichert.

Jetzt hoffe ich einfach, dass ihr neugierig geworden seid und gedanklich schon mal Kühlschrank und Speisekammer nach den passenden Zutaten durchforstet. Viel Spaß beim Kochen!

Zutaten für 3 Portionen:

  • 150g Hartweizengries
  • 160g Mehl
  • 3 Eier 
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Eigelb zum “Verkleben” der Ravioli

Alle Zutaten, bis auf das Eigelb, zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingepackt ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung:

  • 200g Rinderhack
  • 60g getrocknete (Soft-)Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas gemahlenen Koriander
  • 1 EL Tomatenmark
  • 50ml Wasser
  • 1 handvoll glatte Petersilie
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Hackfleisch in etwas Olivenöl scharf anbraten, bis es krümelig ist. Schalotten und Knoblauch abziehen, fein würfeln und zum Fleisch geben. Die Tomaten ebenfalls sehr klein schneiden, hinzufügen und alles zusammen 4-5 Minuten in der Pfanne anbraten. Tomatenmark hinzugeben und mit dem Wasser aufgießen. Alles gut miteinander vermischen und köcheln lassen, bis keine Flüssigkeit mehr übrig ist.

Pfanne zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Für die Soße:

  • 1 große gelbe Paprika
  • 1 Schalotte
  • 80ml Weißwein
  • 200ml Gemüsefond
  • 100g Sahne
  • Paprikapulver edelsüß
  • Salz & Pfeffer

Schalotten abziehen und gemeinsam mit der Paprika in feine Würfel schneiden. Olivenöl erhitzen und das Gemüse darin 5-8 Minuten andünsten. Mit dem Wein ablöschen und aufkochen lassen. Fond und Sahne angießen und bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen.

Die Soße im Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren und eventuell nochmal durch ein Sieb streichen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken und warm stellen.

***

Den Nudelteig mit einer Nudelmaschine dünn ausrollen. Ich stelle meine Nudelmaschine  immer auf Stufe 7 ein, sonst ist mir der Teig bei den Ravioli am Rand zu dick.

Mit einem Teelöffel im Abstand von jeweils 4cm etwas Füllung auf den Teig geben. Eigelb verquirlen und den Teig damit einstreichen. Je nach Größe entweder eine zweite Teigbahn darüber legen, oder die Teigbahn mit der Füllung einfach längs zusammenklappen. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden. Den Teig rund um die Füllung gut andrücken und darauf achten, dass nicht zuviel Luft zwischen Füllung und Teig bleibt.

Nun die Ravioli mit einem Teigrad ausschneiden und in reichlich Salzwasser 3-4 Minuten garen.

Die Soße nochmal mit dem Pürierstab aufschäumen und mit den Ravioli anrichten. Nach Belieben noch mit etwas Paprikapulver und Parmesan servieren.

ravioli

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachkochen!

Guten Appetit,

Eure Cat

Dumplings – Asiatische Teigtaschen und eine PriSecco-Empfehlung

dumplings

Heute habe ich die erste von insgesamt 12 tollen PriSecco-Empfehlungen mitgebracht, die ich euch im Laufe des Jahres vorstellen will. [Werbung] PriSecco ist ein tolles Produkt aus der Manufaktur Jörg Geiger und für mich einfach eine grandiose Alternative zu alkoholischen Getränken.

Die Manufaktur Jörg Geiger liegt in Schlat – südlich von Stuttgart – am Nordrand der schwäbischen Alb. Die Früchte der Streuobstwiesen werden hier zu Destillaten, Weinen und Schaumweinen verarbeitet – vorallem aber auch zu den alkoholfreien PriSeccos.

prisecco

Heute habe ich einen Bio Cuvée im Gepäck in dem neben Äpfeln und Kräutern auch ein fast vergessenes Urkorn verarbeitet wurde –  der Emmer. Emmer gehört zu den ältesten Getreidesorten und hat einen leicht nussigen Geschmack. Bevor er sich mit den anderen Zutaten zu einem fruchtigen Cuvée vereint, wird das Korn in der Kaffeetrommel geröstet.

Die zweite etwas außergewöhnliche Zutat in diesem Cuvée ist Giersch. Für die einen ein lästiges Unkraut, für die anderen ein leckeres Wildgemüse. Ich persönlich habe Giersch zuvor noch nicht gegessen oder getrunken, sodass ich zum puren Geschmack nicht viel sagen kann. Es soll jedoch ein wenig an Petersilie erinnern.

Das Endprodukt ist ein mild fruchtiger Cuvée aus Apfel und Birne, mit dem nussigen Geschmack von Emmer ergänzt durch die frische der Kräuter.

Mir hat diese Sorte ganz hervorragend geschmeckt und da er von Hause aus zu asiatischen Gerichten empfohlen wird, habe ich auch direkt noch ein passendes Rezept für euch!

Für diejenigen unter euch, denen diese Kombination von Früchten, Kräutern und Getreide vielleicht etwas gewagt erscheint, habe ich eine gute Nachricht. Ihr könnt im Online-Shop von Jörg Geiger (fast) alle Sorten auch in kleinen Flaschen à 375ml bestellen. Das ist eine ideale Größe zum Ausprobieren, falls man sich nicht sicher ist ob einem die Mischung zusagt.

dumplings

Für mein Rezept braucht ihr ein bißchen Zeit und Fingerspitzengefühl, aber die Arbeit lohnt sich! Versprochen!

Zutaten für ca. 40 Teigtaschen:

Wan Tan Teig

  • 270g Mehl
  • 150ml kochendes Wasser
  • 1 TL Salz

Die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie einschlagen. Für ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Fleischfüllung:

  • 350g Hackfleisch (wahlweise Huhn oder Schwein)
  • 100g frische Pilze z.B. Shiitake oder Austernpilze
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL Sesamöl
  • getrocknete Chiliflocken
  • Salz & Pfeffer

Pilze in feine Würfel hacken. Lauchzwiebeln klein schneiden und mit den Pilzen zum Hackfleisch geben. Ingwer und Knoblauch reiben und ebenfalls zum Fleisch geben. Die Mischung mit Sojasoße, Sesamöl, Chili, Salz und Pfeffer würzen und gut durchkneten.

Den Teig sehr dünn ausrollen. Ich benutze hierfür meine Nudelmaschine und wähle Stufe 7 (von 10 möglichen). Anschließend mit einem großen Servierring Kreise ausstechen und zur Seite legen.

Jeweils einen Teelöffel Füllung auf die Kreise setzen und kleine Teigtaschen falten. Ich konnte leider noch keine Anleitung für euch abfotografieren, da ich selbst noch ein paar Schwierigkeiten hatte… 😉

Es gibt jedoch jede Menge Bilder im Internet zu finden.

Die fertigen Teigtaschen in einer beschichteten Pfanne (mit Deckel) mit etwas Sesamöl anbraten. Sobald der Boden der Teigtaschen schön goldbraun ist ca. 150-200ml Wasser zugießen  und bei niedriger Hitze mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Nach etwa 10 Minuten den Deckel abnehmen und solange weiterköcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist.

Ich habe die Dumplings auf einer leichten Gemüsepfanne aus Sprossen, Möhren und Lauchzwiebeln angerichtet und etwas Reis dazu serviert. Mit ein bißchen Sojasoße und Wasabipaste zum Dippen ist die Kombination perfekt!

Jetzt noch ein eisgekühltes Gläschen PriSecco Cuvée Nr. 28 und ich bin zufrieden!

prisecco

Guten Appetit,

Eure Cat

Glasierte Bacon-Roll…

baconroll

…mit grasgrünem Erbsenpüree!

Bacon-Bomb! Ein Begriff wie ein Schlag ins Gesicht…und mittlerweile scheinbar ein echter Trend, zumindest in der Grill-Szene. Verständlich wie wir finden, da hier Komponenten zusammenkommen, die einfach hervorragend miteinander harmonieren.

Wir haben uns hier erlaubt, die doch ziemlich massive Originalversion auf “Tellergröße” zu schrumpfen und durch eine leckere Beilage zu ergänzen.

Auch auf den Grill haben wir heute verzichtet, da uns das Wetter keinesfalls zum Grillen animiert hat.

Dennoch, das Ergebnis hat unseren Geschmackssinnen viel Freude bereitet.

Hier nun das zugehörige Rezept!

Zutaten für 2 Personen:

  • 500g Hackfleisch (halb&halb)
  • 12 Scheiben Dörrfleisch (oder Bacon)
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 EL Beef Classic Würzmischung von Just Spices Grillgewürz
  • 50g Käse (z.B. Appenzeller oder Emmentaler)
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Sojasoße
  • 185g frische Erbsen
  • 130g Kartoffeln, geschält
  • 30g Sahne
  • 70ml Milch
  • etwas Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer

Hackfleisch mit Senf, 1 TL Tomatenmark und der Gewürzmischung in eine Schüssel geben und gut durchmischen.

Die Speckstreifen leicht überlappend auf die Sushimatte legen. Hackfleisch darauf verteilen und an einer Seite ca. 3cm Platz lassen. Käse in Streifen schneiden und in einer Reihe auf das Hackfleisch legen.

baconroll

Nun das Ganze mit der Sushimatte aufrollen. An der Seite mit dem Käse beginnen und zur anderen Seite aufrollen, wo ihr die 3cm Platz gelassen habt.

baconroll

Aus Ahornsirup, 1 EL Tomatenmark und Sojasoße eine Marinade anrühren.

baconroll

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Hackfleischrolle in eine Auflaufform setzen und 35-40 Minuten backen. Nach 20, 25 und 30 Minuten mit der Marinade einpinseln.

***

Erbsenpüree MIT Thermomix:

Die geschälten Kartoffeln in 5mm dicke Scheiben. Rühraufsatz im Mixtopf aufstecken. Kartoffeln, Erbsen, Milch, Sahne und Butter in den Mixtopf geben. Etwas Salz hinzugeben. 25 min auf Stufe 1 bei 98°C garen. Rühraufsatz entfernen und 30 Sekunden auf Stufe 4 pürieren.

Erbsenpüree OHNE Thermomix:

Die Erbsen in einen Topf geben. Die geschälten Kartoffeln in ca 5mm dicke Scheiben schneiden. Sahne, Milch und Butter hinzugeben und bei mittlerer Hitze alles ca. 15-20 Minuten weich kochen. Zwischendurch immer mal umrühren damit nichts anbrennt. Eventuell noch etwas Milch nachgießen. Alles mit dem Pürierstab oder einem Kartoffelstampfer zu einem cremigen Püree verarbeiten und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

***

Die Sushirolle der besonderen Art aus dem Ofen holen und in 1,5cm dicke Scheiben schneiden. Mit dem Erbsenpüree servieren.

baconroll

Wir wünschen euch einen Guten Appetit und viel Freude mit eurer Bacon-Bomb, wie groß sie auch immer sein mag!

Ein absoluter Knaller, meint

der ONKEL

 

Blumenkohlwaffeln mit scharfen Hackbällchen

blumenkohlwaffeln

Mir scheint, dass die Redakteure der neue “Lust auf Genuss” von meinem neuen Waffeleisen erfahren haben. Es kann doch kein Zufall sein, dass in der aktuellen Ausgabe prompt ein Rezept für herzhafte Blumenkohlwaffeln ist, oder?

Was oben auf dem Foto wie eine kleine nette Vorspeise wirkt, ist ein äußerst sättigender Hauptgang! Diese Waffeln sind sehr mächtig.

Falls ihr dieses Gericht nachkochen wollt, solltet ihr Zeit mitbringen. Ich stand gemeinsam mit dem Onkel in der Küche und wir haben gefühlt eine Ewigkeit gebraucht… Lag vielleicht auch an meinem knurrenden Magen, dass mir die Zeit so lang vorkam. Doch obwohl die Zubereitung recht aufwendig ist, hat es sich gelohnt!

Zutaten für 6 Portionen:

  • 3 Paprika
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300ml Gemüsefond
  • weißen Balsamico
  • 400g Blumenkohl (entspricht etwa einem Miniblumenkohl)
  • 125g Schafskäse
  • 2 Scheiben Toast
  • Milch
  • 1 Chilischote
  • 500g Rinderhack
  • 4 Eier
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 200g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 120g weiche Butter
  • 60g Schinkenwürfel
  • Salz, Pfeffer, Zucker, geräuchertes Paprikapulver, evtl. Muskatnuss

Paprika vierteln und Strunk entfernen. Mit der Hautseite nach oben auf ein Blech legen und unter den Backofengrill schieben. Wenn die Haut schwarz wird, herausnehmen und mit angefeuchtetem Küchenkrepp bedecken. Etwas abkühlen lassen und die Haut abziehen, anschließend in kleine Würfel schneiden.

Eine Knoblauchzehe und Zwiebeln schälen, fein würfeln. Anschließend in etwas Olivenöl anschwitzen. Paprika hinzugeben und mit dem Fond ablöschen. Bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Nun alles mit dem Pürierstab gut durchmixen. Wer es ganz fein mag, kann die Soße zusätzlich durch ein Haarsieb streichen. Mit Salz, Pfeffer, geräuchertem Paprikapulver, Zucker und Essig abschmecken. Soße warm stellen.

Blumenkohl in kleine Röschen schneiden und in reichlich Salzwasser ca. 15 Minuten kochen. Wenn der Blumenkohl weich ist, abgießen und etwas auskühlen lassen.

Schafskäse zerbröseln und mit dem Hackfleisch in eine Schüssel geben. Toastbrot in etwas warmer Milch einweichen. Eine Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Chilischote entkernen und klein schneiden. Toastbrot ausdrücken und mit Chili und Knoblauch zum Hackfleisch geben. Ein Ei hinzufügen und alles gut miteinander vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und kleine Bällchen aus der Masse formen.

200g Blumenkohl mit 3 Eiern in eine Schüssel geben und pürieren. Weiche Butter, Mehl und Backpulver hinzufügen und mit dem Mixer zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Restlichen Blumenkohl grob hacken und mit den Schinkenwürfeln sowie etwas fein gehacktem Schnittlauch unter den Teig rühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Nun die Hackbällchen in etwas Butter oder Öl rundherum knusprig braten. Teig ins Waffeleisen füllen und goldgelb backen. Fertige Waffeln am besten im Backofen bei 50°C warm halten.

Alles zusammen anrichten und schmecken lassen!

Guten Appetit,

Eure Cat

Lasagne – nicht nur Garfields Lieblingsgericht

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Ich liiiiiiebe Lasagne! Und genau darum frage ich mich gerade, warum ich sie so selten mache… Aber hier ist sie: meine Lieblingslasagne. Ich gebe zu, dass ich die Nudeln diesmal nicht selbst gemacht habe.

Falls ihr die Nudeln selbst machen wollt – mein Rezept kennt ihr ja. Und wie man eine ordentliche Bolognese zubereitet, habe ich euch auch schon gezeigt. Da fehlt zur Lasagne eigentlich nur noch die Bèchamel – eine helle Soße aus Butter, Mehl und Milch.

Mir persönlich ist die klassische Bèchamel etwas zu langweilig, daher hab ich sie mit Käse “gepimpt”.

Bevor es losgeht braucht ihr einen Topf Bolognese und ein halbes Päckchen Lasagneblätter (alternativ ca. 300g frischen Nudelteig).

Und das braucht ihr für meine Variante der Bèchamel:

  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 350 ml Milch
  • 1 Päckchen Schmelzkäse (Sahnekäse)
  • Salz & Pfeffer

Die Butter in einem Topf schmelzen. Das Mehl hinzugeben und rühren bis sich alles miteinander verbunden hat – nicht braun werden lassen! Ihr habt nun eine sogenannte Mehlschwitze hergestellt.

Nun nach und nach die Milch zugießen und mit dem Schneebesen glatt rühren. Die Soße nun unter ständigem Rühren aufkochen lassen.

Vorsicht: das brennt sehr leicht an! Wenn ihr aufhört zu rühren, nehmt den Topf unbedingt vom Herd!

Wenn die Soße anfängt zu binden und leicht sämig wird, könnt ihr den Schmelzkäse unterrühren. Sobald sich der Käse aufgelöst hat mit Salz & Pfeffer abschmecken – fertig!

Jetzt könnt ihr die Lasagne in eine Auflaufform schichten. Da ich die Bolognese meist schon vorgekocht habe, erwärme ich sie kurz vorm schichten, da sie sich so etwas besser verteilen lässt.

Die Auflaufform fetten, etwas Bèchamel auf dem Boden der Form verteilen und die erste Lage Nudelblätter einlegen. Wenn ihr fertige Nudelblätter verwendet, achtet darauf dass sie nicht übereinander lappen, da sie sonst ungleichmäßig garen.

Auf die Nudelblätter kommt eine Schicht Bolognese. Dann geht es weiter mit etwas Bèchamel, Nudelblätter, Bolognese und so weiter….

Die letzte Schicht sollte Bèchamel sein.

Ich mag meine Lasagne mit viel Käse, daher gebe ich zum Schluß noch eine Kugel Mozzarella und etwas geriebenen Parmesan über die Lasagne.

So sieht es dann aus, bevor es für 40-50Minuten in den 180°C heißen Ofen geht.

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Buon Appetito,

Eure Cat