Südtiroler Nudelauflauf

…mit Speck und Schüttelbrot! Bald ist es endlich soweit und wir fahren wieder in unsere liebste Urlaubsregion – SÜDTIROL! Als kleine Einstimmung habe ich hier schon mal ein bisschen 2. Heimat in einen Nudelauflauf verarbeitet! Die Idee kam ganz spontan und ich konnte mich nicht entscheiden ob ich Hirtenmakkaroni essen will oder doch lieber Nudelauflauf. Wieso also nicht beides kombinieren?

Ich muss sagen ich bin ein bisschen stolz, denn es ist wirklich unfassbar lecker geworden. Aber wenn man in einem Gericht Südtiroler Speck, Schüttelbrot und Nudeln vereint, kann es eigentlich nur gut werden!

Habt ihr auch ein Rezept, dass euch an Urlaub erinnert?

Das kann man bei dem verregneten Sommer hier doch wirklich gut gebrauchen… Mich macht Pasta immer glücklich und in diesem Fall ganz besonders! Erinnerungen an den vergangenen Urlaub in Südtirol, Vorfreude auf den kommenden und mit geschlossenen Augen bin ich mit diesem Geschmack im Mund quasi direkt in den Bergen!

Also dann – für mehr Fernweh huscht mal lieber schnell in die Küche. Hier gibt’s das Rezept…

Zutaten:

  • 250g Nudeln (z.B.Mini Penne Rigate*)
  • 200g gemischtes Hackfleisch
  • 100g Südtiroler Speck
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100g Erbsen (frisch oder TK)
  • 100g Champignons
  • 200g passierte Tomaten
  • 100g Sahne
  • 1 TL Fenchelsaat
  • 1 Scheibe Schüttelbrot
  • 100g Südtiroler Bergkäse
  • etwas Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Zunächst die Nudeln in kochendem Salzwasser garen, bis sie fast fertig sind. Ich koche sie für Auflauf immer 2 Minuten kürzer als die angegebene Kochzeit. Anschließend abgießen und zur Seite stellen.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Fenchelsaat im Mörser zerstoßen. Champignons je nach Größe vierteln oder achteln. Südtiroler Speck in kleine Würfel oder Streifen schneiden.

Hackfleisch in einer Pfanne mit etwas Olivenöl ca. 4-5 Minuten scharf anbraten und die gemahlene Fenchelsaat hinzugeben. Anschließend Zwiebeln, Knobi, Erbsen und Speck hinzugeben und weitere 5 Minuten anbraten.

Zum Schluß die Champignons, die passierten Tomaten und Sahne hinzugeben und etwas einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Backofen auf 180°C vorheizen. Nudeln und Soße vermischen und in eine Auflaufform geben. Wenn ihr die kleinen Nudeln verwendet, dann könnt ihr den Auflauf auch in kleine Cocottes füllen und als Vorspeise servieren. Ich habe im Rezept die Staub Keramik Mini Cocotte* verwendet und finde, dass Auflauf nicht schöner serviert werden kann! 😉

Schüttelbrot und Bergkäse in groben Stücken in einen Mixer geben und zu feinen Bröseln zermahlen. Käsebrösel über die Nudeln geben und 15-20min im Ofen gratinieren.

Ich wünsch euch einen Guten Appetit – wir sehen uns in den Bergen,

Eure Cat

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Hirtenmakkaroni

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[Gewinnspiel & Werbung] Wie die Zeit vergeht – wir sind schon beim 4. Rezept der Südtiroler Woche angelangt. Und da haben wir ein ordentliches Hauptgericht für euch! Wenn in einem Südtirolurlaub etwas nicht fehlen darf, dann sind das nämlich Hirtenmakkaroni. Neben der Knödelsuppe oder dem Speckknödel auf Krautsalat findet man dieses Nudelgericht auf fast jeder größeren Alm. Kleiner Urlaubstipp: besonders gut schmecken sie beim Brückenwirt in St. Leonhard, denn da wir auch die Pasta selbstgemacht! Ein himmlisches Nudelerlebnis!!! 🙂

Und damit ihr eure Hirtenmakkaroni mit einem Gläschen Wein genießen könnt, hat der Onlineshop Belvini.de ein tolles Paket für euch geschnürt. Mit etwas Glück gewinnt ihr 6 Flaschen Südtiroler Wein von Erste + Neue – einem Weinbauernverband rund um den Kalterer See. Weiterlesen

Erbsenrisotto mit Petersilienöl und eine PriSecco-Empfehlung [Werbung]

erbsenrisotto

und eine PriSecco-Empfehlung [Werbung]!

Der Februar ist so gut wie vorbei und es wird höchste Zeit für die monatliche PriSecco-Empfehlung!

Heute habe ich eine außergewöhnliche Sorte für euch probiert – den Cuvée Nr. 16 mit Sämling und Petersilie! Als ich den ersten Schluck im Mund hatte, musste ich sofort an frische grüne Erbsen denken. Der Sämlingsapfel ist erfrischend säuerlich und passt hervorragend zu dem “grünen” Geschmack der Petersilie.

Wer jetzt denkt, dass das bestimmt irgendwie nach grünem Smoothie schmeckt, den kann ich beruhigen. Damit hat dieser leckere Cuvée wirklich gar nichts zu tun!

Und wieso ich dann beim Probieren an Erbsen denke?  Das verrate ich euch gern. Ich liebe Kartoffelpüree mit Frikadellen und dazu Erbsen & Möhren als Gemüse. Wenn alles fertig ist kommt ganz zum Schluß immer noch reichlich frische Petersilie zum Gemüse. Deshalb musste ich bei dem feinen Petersiliengeschmack im PriSecco sofort an die Erbsen denken.

Und da dieser Cuvée unter anderem zu Risotto und gebuttertem Gemüse empfohlen wird, habe ich einfach beides kombiniert. 🙂

Das Ergebnis ist ein leichtes vegetarisches Gericht, welches mit dem leuchtenden Grün hoffentlich den lang ersehnten Frühling herbei holt.

Seid ihr jetzt hungrig und durstig? Dann ab in die Küche!

Zutaten für 2-3 Portionen:

  • 250g Risottoreis (Carnaroli oder Arborio, z.B. von Reishunger.de)
  • 2 Schalotten
  • 200g frische Erbsen
  • etwas Olivenöl
  • 1l Gemüsefond (oder 550ml bei der Zubereitung im Thermomix)
  • 50ml Weißwein
  • 1 handvoll geriebenen Parmesan
  • Salz & Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie
  • eine Prise Meersalz
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung OHNE Thermomix:

Ein Liter Fond in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen.

Schalotten in feine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Reis in etwas Olivenöl glasig dünsten. Mit Weißwein ablöschen.Die frischen Erbsen hinzugeben. Anschließend nach und nach eine Schöpfkelle vom erwärmten Fond hinzugeben und stetig rühren. Mit dem Nachgießen immer solange warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Diesen Vorgang solange wiederholen bis der Fond aufgebraucht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kurz vor dem Servieren eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

Zubereitung MIT Thermomix:

Schalotten in den Mixtopf geben. 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Etwas Olivenöl hinzugeben und 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 dünsten. Reis zugeben und ohne Messbecher 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 im Linkslauf dünsten.

Weißwein hinzugeben und ohne Messbecher 1 Minute bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf ablöschen. 550ml Fond, sowiedie frischen Erbsen hinzugeben. Einmal mit dem Spatel über den Boden des Mixtopfes rühren um den Reis zu lösen. Den Gareinsatz als Spritzschutz auf den Deckel stellen und 12-13 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf garen. Risotto in eine Schüssel füllen und eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

***

Petersilie fein hacken und mit einer Prise Meersalz in den Mörser geben. Etwas Olivenöl hinzugeben und mit dem Stößel alles gut verreiben. Je länger ihr die Mischung “bearbeitet” umso feiner und grüner wird das Petersilienöl.

Risotto anrichten und mit etwas frisch geriebenem Parmesan und ein paar Tropfen Petersilienöl garnieren!

erbsenrisotto

Lasst es euch schmecken und genießt diesen außergewöhnlichen PriSecco dazu!

Guten Appetit,

Eure Cat

Erbsensuppe mit Mehlklößchen

erbsensuppe

Ich frage ich gerade, ob irgendwer diese Suppe kennt, oder ob es sich um eine Eigenkreation meiner Oma handelt…. Die hat meine Oma immer für mich gekocht, wenn ich mit dem “regulären” Mittagessen nicht zufrieden war. Also wenn es zum Beispiel so “Anti-Kinder-Essen” gab wie grüne Bohnen oder Meerettich…. Ihr versteht mich oder? 😉

So oder so – dies ist mein Beitrag zum Blogevent von www.kochmaedchen.de! Hier gibt’s nämlich gerade ganz viele Rezepte gegen den Herbstblues. Und ich dachte mir, wenn uns das leuchtende Grün der Natur im Herbst verlässt, dann hole ich das Grün einfach nochmal auf den Teller!

Banner-Blogevent_Rezepte-gegen-den-Herbstblues

Zutaten für 3-4 Portionen (…wir schaffen das aber auch zu zweit….):

  • 2 Liter Brühe (Gemüse-, Geflügel- oder Rinderbrühe)
  • 200g Erbsen (frisch oder TK)
  • 1 EL Butter
  • 300 g Mehl
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 Eier (Größe L)
  • 200ml Milch
  • 2 Prisen Salz

Butter in einen großen Topf geben und erhitzen. Die Erbsen darin rundherum etwas anschwitzen. Mit der Brühe aufgießen und zum Kochen bringen. (Ich habe mir diesmal mit Wasser und 2 Löffeln selbstgemachter Gemüsebrühe aus dem Thermomix beholfen. Ihr könnt grundsätzlich jede klare Brühe nehmen, die ihr gerade da habt.)

***

Weiße Klößchen:

150g Mehl, 1 Ei, 100ml Milch und eine Prise Salz zu einem zähen Teig verrühren. Er sollte etwa die Konsistenz von Spätzleteig haben.

Grüne Klößchen:

150g Mehl und die Petersilie in die Küchenmaschine geben und fein mahlen, bis ihr grünes Mehl bekommt. Von der Petersilie sollten keine Stückchen mehr zu sehen sein. Nun wie bei dem hellen Teig das Ei, eine Prise Salz und 100ml Milch hinzugeben und zu einem zähen Teig verrühren

***

Ihr könnt es natürlich auch etwas einfacher machen und macht einfach die doppelte Menge weiße Klößchen….

Mit einem Teelöffel nun portionsweise grünen und weißen.Teig abstechen und direkt in die kochende Brühe geben. Nach 3-4 Minuten sind die Klößchen gar und schwimmen oben.

erbsensuppe

Suppe heiß servieren!

Guten Appetit an alle Suppenkasper,

Eure Cat

Hühnerbällchen mit Curry-Kokos-Soße

Hühnerbällchen

Wenn es draußen so heiß ist, bin ich in der Küche immer total unkreativ. Geht euch das auch so? Alles ist anstrengend und bei der kleinsten Bewegung gerät man ins Schwitzen. Oftmals bleibt die Küche dann kalt, aber immer nur Salat, Sandwich und gekühltes Obst ist auf Dauer auch keine Lösung!

Daher musste ein leichtes Gericht her, dass auch bei Hitze Appetit macht. Wer jetzt glaubt, dass ich Zuhause Zeitschriften und Kochbücher wälze, der irrt sich. Ich bin der Typ “Ab-zum-Markt-und-ohne-Plan-einkaufen-was-lecker-aussieht”

Die Herausforderung kommt dann zuhause, wenn ich mit den unterschiedlichsten Dingen im Einkaufskorb in der Küche stehe und mich frage, was ich kochen könnte.

Diesmal war es aber recht einfach! Mir war warm, ich wollte Geflügel und das erste was mich beim Gemüsemann angelächelt hat waren Erbsen! Und was daraus geworden ist, habt ihr ja schon auf dem Foto gesehen! Köstlich sag ich euch….

Und jetzt ab an den Herd und viel Spaß beim Nachkochen 🙂

Zutaten für 3 Portionen:

  • 500g Maishähnchenfilet
  • 1 trockenes Brötchen
  • 1 Ei
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 300g frische Erbsen (alternativ TK-Erbsen)
  • 1 guter TL scharfes Currypulver
  • etwas Butter oder Margarine
  • 250g Basmati Reis (z.B. von Reishunger)
  • Salz & Pfeffer

Hähnchenfleisch durch den Fleischwolf lassen oder in einer Küchenmaschine zerkleinern. Falls ihr einen Thermomix habt, empfiehlt es sich das Fleisch in ca. 3cm große Würfel zu schneiden und vorm Zerkleinern etwa 2 Stunden anzufrieren.

Trockenes Brötchen zu Paniermehl verarbeiten. Petersilie fein hacken.

Paniermehl, Petersilie und Ei zum Fleisch geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles gut durchmischen und anschließend kleine Frikadellen oder Bällchen formen.

Hühnerbällchen

Butter in einem Topf erhitzen und die Frikadellen rundherum goldbraun anbraten. Die frischen Erbsen hinzufügen und kurz anschwitzen.

Anschließend die Kokosmilch dazu gießen und einmal kräftig aufkochen. Currypulver hinzugeben und 20 Minuten köcheln lassen.

Den Reis gut waschen und mit der anderthalbfachen Menge Wasser in einen Topf geben. Eine Prise Salz hinzugeben und zum Kochen bringen. Auf niedrigster Stufe und bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten kochen lassen bis der Reis das Wasser aufgenommen hat. Dabei NICHT umrühren!

Reis mit den Hühnerbällchen und der Soße anrichten und genießen!

Guten Appetit,

Eure Cat

Glasierte Bacon-Roll…

baconroll

…mit grasgrünem Erbsenpüree!

Bacon-Bomb! Ein Begriff wie ein Schlag ins Gesicht…und mittlerweile scheinbar ein echter Trend, zumindest in der Grill-Szene. Verständlich wie wir finden, da hier Komponenten zusammenkommen, die einfach hervorragend miteinander harmonieren.

Wir haben uns hier erlaubt, die doch ziemlich massive Originalversion auf “Tellergröße” zu schrumpfen und durch eine leckere Beilage zu ergänzen.

Auch auf den Grill haben wir heute verzichtet, da uns das Wetter keinesfalls zum Grillen animiert hat.

Dennoch, das Ergebnis hat unseren Geschmackssinnen viel Freude bereitet.

Hier nun das zugehörige Rezept!

Zutaten für 2 Personen:

  • 500g Hackfleisch (halb&halb)
  • 12 Scheiben Dörrfleisch (oder Bacon)
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 EL Beef Classic Würzmischung von Just Spices Grillgewürz
  • 50g Käse (z.B. Appenzeller oder Emmentaler)
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Sojasoße
  • 185g frische Erbsen
  • 130g Kartoffeln, geschält
  • 30g Sahne
  • 70ml Milch
  • etwas Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer

Hackfleisch mit Senf, 1 TL Tomatenmark und der Gewürzmischung in eine Schüssel geben und gut durchmischen.

Die Speckstreifen leicht überlappend auf die Sushimatte legen. Hackfleisch darauf verteilen und an einer Seite ca. 3cm Platz lassen. Käse in Streifen schneiden und in einer Reihe auf das Hackfleisch legen.

baconroll

Nun das Ganze mit der Sushimatte aufrollen. An der Seite mit dem Käse beginnen und zur anderen Seite aufrollen, wo ihr die 3cm Platz gelassen habt.

baconroll

Aus Ahornsirup, 1 EL Tomatenmark und Sojasoße eine Marinade anrühren.

baconroll

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Hackfleischrolle in eine Auflaufform setzen und 35-40 Minuten backen. Nach 20, 25 und 30 Minuten mit der Marinade einpinseln.

***

Erbsenpüree MIT Thermomix:

Die geschälten Kartoffeln in 5mm dicke Scheiben. Rühraufsatz im Mixtopf aufstecken. Kartoffeln, Erbsen, Milch, Sahne und Butter in den Mixtopf geben. Etwas Salz hinzugeben. 25 min auf Stufe 1 bei 98°C garen. Rühraufsatz entfernen und 30 Sekunden auf Stufe 4 pürieren.

Erbsenpüree OHNE Thermomix:

Die Erbsen in einen Topf geben. Die geschälten Kartoffeln in ca 5mm dicke Scheiben schneiden. Sahne, Milch und Butter hinzugeben und bei mittlerer Hitze alles ca. 15-20 Minuten weich kochen. Zwischendurch immer mal umrühren damit nichts anbrennt. Eventuell noch etwas Milch nachgießen. Alles mit dem Pürierstab oder einem Kartoffelstampfer zu einem cremigen Püree verarbeiten und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

***

Die Sushirolle der besonderen Art aus dem Ofen holen und in 1,5cm dicke Scheiben schneiden. Mit dem Erbsenpüree servieren.

baconroll

Wir wünschen euch einen Guten Appetit und viel Freude mit eurer Bacon-Bomb, wie groß sie auch immer sein mag!

Ein absoluter Knaller, meint

der ONKEL

 

Feierabend – Pasta

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Wenn’s mal schnell gehen muss…

Das ist unsere Lieblingspasta, wenn wir wenig Zeit zum kochen haben. Ein Päckchen Nudeln (in diesem Fall mal keine frischen selbstgemachten), ein bißchen Bratwurst und ein paar Erbsen. Das Ganze in einer cremigen Käsesoße – lecker! Und jetzt verrate ich euch wie es geht…

Zutaten für 4-5 Portionen:

  • 4 Bratwürstchen (je nach Größe….)
  • 200g TK-Erbsen
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Mehl
  • 150ml Weißwein
  • 200ml Gemüsefond/-brühe
  • 200g Sahneschmelzkäse
  • Salz & Pfeffer
  • 1/2 Zitrone
  • 1Päckchen dünne Bandnudeln

Zunächst das Brät aus dem Wurstdarm herausdrücken, sodass kleine Bällchen entstehen. Ich nehme immer sehr dünne Bratwürste von unserem Metzger, daher auch 4 Stück.

Die Bratwurstbällchen in einem beschichteten Bräter ohne Fett rundherum anbraten. Die Zwiebeln in feine Würfel hacken.

Wenn die Wurstbällchen angebraten sind werden sie mit einer Schöpfkelle aus dem Bräter genommen, sodass das ausgetretene Fett in Topf bleibt. Die Bällchen zur Seite stellen und die Zwiebeln in dem Wurstfett anschwitzen. Ist nicht genug Fett ausgetreten, könnt ihr noch einen Löffel Butter hinzugeben.

Anschließend die TK-Erbsen hinzufügen und alles kurz andünsten. Nun mit dem Mehl bestäuben und einmal gut durchrühren. Mit Weißwein ablöschen und aufkochen lassen. Hierbei gut rühren, damit das Mehl keine Klümpchen bildet.

Den Gemüsefond hinzugießen und nochmal gut aufkochen lassen. Nun den Schmelzkäse unterrühren, bis sich alles aufgelöst hat und ihr eine schöne cremige Soße erhalten habt. Die Bratwurstbällchen wieder dazugeben und bei niedriger Hitze durchziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluß noch den Saft einer halben Zitrone hinzugeben und nochmals alles gut durchrühren.

Die Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser kochen. Bitte KEIN Öl hinzugeben, da sonst die Soße nicht an der Nudeln haften kann.

Wenn die Nudeln gar sind einfach mit der Soße anrichten – fertig!

Vorsicht: Dieses Gericht macht süchtig und man neigt dazu mehr zu essen, als man eigentlich müsste!

Guten Appetit,

Eure Cat