Risotto mit Limette & Kokos

…und Mini-Surf & Turf! [enthält Werbung]

Wie ihr hoffentlich mitbekommen habt, läuft ja den ganzen März unser wundervolles Blogevent “…lecker Risotto schlemmen…” mit Sascha von Lecker muss es sein und Tina von Lecker&Co.

Sascha hat den Monat März daher direkt in Märisotto umbenannt! 😉 Um dieser neuen Wortschöpfung gerecht zu werden, opfern wir uns und essen doppelt soviel Risotto wie üblich – also 2x pro Woche statt wie bisher nur einmal 😉 Und damit ihr auch was davon habt, zeigen wir euch direkt mal unsere neuste Kreation. Weiterlesen

Schnitzel mit Kartoffel-Gurken-Salat – ein Klassiker

Es geht manchmal nichts über ein schlichtes Schnitzel, oder? Unkompliziert, einfach und lecker! Ich bin bekennender Schnitzelliebhaber in allen Variationen…. Ob mit Zitrone, sahniger Champignonsoße, feuriger Paprikasoße oder fruchtigen Preiselbeeren – ganz egal! Ich mag sie alle! Wichtig ist mir bei Schnitzel nur eines: Beilagen und Soßen BITTE NEBEN DEM SCHNITZEL anrichten…. Kein Mensch will, dass die schöne knusprige Panade gleich wieder matschig wird. 😉  Weiterlesen

Guinness Stew – zu Gast bei Amor & Kartoffelsack

wp-1475339223364.jpg

Ist das da draußen nicht das allerbeste Wetter für ein wärmendes Stew? Reinzufällig passend zum Bloggeburtstag mit BIER? 😉

Wir hoffen, dass ihr jetzt alle mit Jaaaaaaaaa geantwortet habt. Dann müsst ihr jetzt nämlich ganz schnell mal rüberhüpfen zu Amor & Kartoffelsack. Da dürfen wir mit diesem Gericht heute zu Gast sein und freuen uns sehr, dass Sonja uns eingeladen hat.

Und wenn ihr schon mal dort seid, stöbert unbedingt mal im Rezeptarchiv – da gibt es ganz tolle Sachen. Den gebackenen Blumenkohl kann ich wärmstens empfehlen und außerdem gibt’s hier ganz bald mal Kimchi à la AmKa 😉

Wir wünschen euch einen gemütlichen Abend,

Cat & Onkel

Herbstrisotto mit “slowly” Rinderfilet

rinderfilet

{enthält Werbung]

Jaaaa, Risotto gehört zu unseren Lieblingsgerichten! Falls ihr uns schon länger verfolgt, ist euch das sicherlich schon aufgefallen. Heute ist das Risotto aber eigentlich nur ein Nebendarsteller. Die Hauptrolle spielt das langsam, bzw. rückwärts gegarte Rinderfilet.

Wir wollten schon seit längerem mal einen Versuch in Sachen Sous Vide Garen starten, aber mangels technischem Gerät ist dies bislang gescheitert. Weiterlesen

Rouladen mit Selleriepüree und Spargel – dazu ein PriSecco [Werbung]

 

Rouladen

Der Frühling lässt sich ja wirklich ganz schön bitten…. Zum Glück hat trotz Hagel und Schneeregen die heiß ersehnte Spargelernte begonnen und ich kann euch mal eine leckere Variante der klassischen Roulade vorstellen. Und pünktlich zum Monatsende habe ich auch gleich noch einen PriSecco im Gepäck! Klingt das nicht verlockend?

Wer ihn noch nicht kennt: PriSecco ist eine alkoholfreie Alternative zum Schaumwein. Ich habe die vielen Sorten kennen und lieben gelernt und bin jedes Mal überrascht wie Wiesenobstsäfte mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen harmonieren.

Der PriSecco stammt aus der Manufaktur Jörg Geiger in Schlat bei Göppingen.

Für mehr Informationen zu seinen Produkten, schaut einfach mal hier vorbei! Ich finde es lohnt sich! Die meisten Sorten gibt es auch in 375ml Probiergrößen (falls ihr euch bei der Kombination mancher Kräuter und Säfte nicht ganz sicher seid).

Passend zum Selleriepüree und der Roulade haben wir Weiterlesen

Hausgemachte Ravioli

 

ravioli

…mit Hackfleischfüllung und Paprikaschaum!

Mit diesem Rezept mache ich gerade bei einem kleinen Wettbewerb mit! Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr dort mal für mich abstimmen könntet! 🙂

Einfach auf das Bild klicken und abstimmen – Vielen Dank!

EMILIA_Banner_Rezept_728x90_01

Ich bin süchtig… Nach Pasta! Gibt es da vielleicht noch ein paar bekennende Nudelabhängige unter euch? Nudeln sind ein bißchen wie Schokolade – mich machen sie glücklich! 😉

Heute habe ich mal wieder ein paar leckere Ravioli im Gepäck. Auch wenn die Zubereitung etwas aufwendiger ist, so lohnt es sich doch immer wieder! Als wir diese Ravioli verspeist haben, konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Das Mundgefühl war irgendwie witzig und ich dachte: “Schmeckt wie umgekehrte Bolognese”.

In dem nachfolgenden Rezept wird die Füllung zunächst gegart, bevor sie sich im Nudelteig verstecken darf. Das macht die Sache irgendwie besonders und geschmacklich einfach zu einem Erlebnis! Ich bin jedenfalls begeistert und habe diese Variation fest in unserem Speiseplan abgespeichert.

Jetzt hoffe ich einfach, dass ihr neugierig geworden seid und gedanklich schon mal Kühlschrank und Speisekammer nach den passenden Zutaten durchforstet. Viel Spaß beim Kochen!

Zutaten für 3 Portionen:

  • 150g Hartweizengries
  • 160g Mehl
  • 3 Eier 
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Eigelb zum “Verkleben” der Ravioli

Alle Zutaten, bis auf das Eigelb, zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingepackt ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung:

  • 200g Rinderhack
  • 60g getrocknete (Soft-)Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas gemahlenen Koriander
  • 1 EL Tomatenmark
  • 50ml Wasser
  • 1 handvoll glatte Petersilie
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Hackfleisch in etwas Olivenöl scharf anbraten, bis es krümelig ist. Schalotten und Knoblauch abziehen, fein würfeln und zum Fleisch geben. Die Tomaten ebenfalls sehr klein schneiden, hinzufügen und alles zusammen 4-5 Minuten in der Pfanne anbraten. Tomatenmark hinzugeben und mit dem Wasser aufgießen. Alles gut miteinander vermischen und köcheln lassen, bis keine Flüssigkeit mehr übrig ist.

Pfanne zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Für die Soße:

  • 1 große gelbe Paprika
  • 1 Schalotte
  • 80ml Weißwein
  • 200ml Gemüsefond
  • 100g Sahne
  • Paprikapulver edelsüß
  • Salz & Pfeffer

Schalotten abziehen und gemeinsam mit der Paprika in feine Würfel schneiden. Olivenöl erhitzen und das Gemüse darin 5-8 Minuten andünsten. Mit dem Wein ablöschen und aufkochen lassen. Fond und Sahne angießen und bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen.

Die Soße im Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren und eventuell nochmal durch ein Sieb streichen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken und warm stellen.

***

Den Nudelteig mit einer Nudelmaschine dünn ausrollen. Ich stelle meine Nudelmaschine  immer auf Stufe 7 ein, sonst ist mir der Teig bei den Ravioli am Rand zu dick.

Mit einem Teelöffel im Abstand von jeweils 4cm etwas Füllung auf den Teig geben. Eigelb verquirlen und den Teig damit einstreichen. Je nach Größe entweder eine zweite Teigbahn darüber legen, oder die Teigbahn mit der Füllung einfach längs zusammenklappen. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden. Den Teig rund um die Füllung gut andrücken und darauf achten, dass nicht zuviel Luft zwischen Füllung und Teig bleibt.

Nun die Ravioli mit einem Teigrad ausschneiden und in reichlich Salzwasser 3-4 Minuten garen.

Die Soße nochmal mit dem Pürierstab aufschäumen und mit den Ravioli anrichten. Nach Belieben noch mit etwas Paprikapulver und Parmesan servieren.

ravioli

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachkochen!

Guten Appetit,

Eure Cat

Pulled Beef Burger mit Coleslaw

pulled beef burger

Diese Kombi stand schon soooooo lange auf der ToDo-Liste und jetzt war es endlich soweit. Ich habe immer mal wieder nach einem Rezept geschaut, aber ich bin von der langen Garzeit abgeschreckt worden. Die Vorstellung für ein Abendessen zu zweit den Backofen mal eben so 10 Stunden anzulassen, hatte mich bislang davon abgehalten ein Pulled Beef oder Pulled Pork zuzubereiten. Und einen Smoker, bzw geeigneten Grill haben wir (noch) nicht.

Aber manchmal gibt es glückliche Zufälle… Neulich gab es bei uns mal einen “schnöden” Rinderbraten mit einer schönen dunklen Soße. Dieser hat zwar auch 3 Stunden auf dem Herd gestanden, aber das sind noch lange keine 10 😉

Am nächsten Tag war Reste essen angesagt und da kommt der Onkel plötzlich grinsend mit einem Pulled Beef Burger aus der Küche. Er hatte mal eben so den restlichen zarten Rinderbraten zerrupft und in der Soße erwärmt. Da im Kühlschrank auch noch zwei Portionen Pizzateig auf den Verzehr warteten, hat er ein paar Brötchen daraus gebacken und fertig war der improvisierte Burger! Die beste Resteverwertung, die ich je gegessen habe!!

Und was improvisiert schon so köstlich ist, dass muss ja beim geplanten Kochen doppelt gut sein, oder? Was soll ich sagen? So ist es auch! Deshalb schnappt euch schnell Zettel und Stift, damit ihr euch die Einkaufsliste zusammenstellen könnt.

Dieses Rezept ist nicht das klassische Pulled Beef, wie es sonst zu finden ist. Es handelt sich lediglich um unsere Interpretation und ich freue mich immer noch über dieses Wahnsinnsergebnis, trotz verkürzter Garzeit! Und außerdem schmeckt es mit ordentlicher Soße gleich noch besser als “pur”! 🙂

Einer kleiner Tipp: Es kann sein, dass ihr das Fleisch beim Metzger vorbestellen müsst. Ich hatte bisher immer Glück, aber wenn ihr Freunde einladen und bekochen wollt, dann geht auf Nummer sicher und verlasst euch nicht auf Zufälle!

Das Rezept für die Burger Buns findet ihr im Rezeptarchiv oder hier Klick

Zutaten für ca. 8 Burger:

  • 1-1,2kg Rinderschulter
  • Olivenöl
  • 4-5 Zwiebeln
  • 3 Möhren
  • 1/2 Knolle Sellerie
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Flasche halbtrockenen Rotwein
  • 1 Glas (400ml) Kalbs- oder Rinderfond
  • Salz & Pfeffer oder z.B. Beef Classic-Gewürz von Just Spices (Klick)
  • 2 EL Zuckerrübensirup

Fleisch gut würzen. Olivenöl in einem Bräter (am liebsten Gußeisen) erhitzen. Die Rinderschulter rundherum scharf anbraten.

Gemüse schälen und in grobe Stücke schneiden.

Das Fleisch aus dem Bräter nehmen und zur Seite stellen. Gemüse in den Topf geben und anbraten. Tomatenmark hinzufügen, alles gut durchrühren und anrösten.

Mit etwas Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Den Wein nach und nach zugießen und immer wieder einkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Vorgang einfach solange wiederholen, bis die Flasche leer ist.

Anschließend den Fond hinzugeben und das Fleisch wieder in den Topf legen. Auf schwacher Hitze mit geschlossenem Deckel nun ca. 3 Stunden schmoren lassen. Das Fleisch hin und wieder umdrehen.  (Mein Herd hat die Hitzestufen 1-9 und ich habe das Fleisch auf Stufe 2-3 gegart)

Nach 3 Stunden sollte das Fleisch butterzart sein und von der Gabel fallen, wenn ihr hineinstecht.

Fleisch herausnehmen und zerrupfen. Die Soße durch ein Sieb gießen, Gemüse gut ausdrücken. Soße zurück in den Topf geben und nochmal richtig aufkochen lassen. Zuckerrübensirup hinzufügen und abschmecken. Sollte die Soße zu dünn sein, könnt ihr sie entweder mit etwas Mehl oder kalter Butter abbinden. Das zerrupfte Fleisch wieder in die Soße geben und fertig ist die Schlemmerkatzenversion von Pulled Beef.

Zutaten für den Coleslaw:

  • 1/2 Weißkraut
  • 3-4 Möhren
  • 2-3 säuerliche Äpfel
  • 1 Fenchelknolle
  • 3 kleine rote Zwiebeln
  • Saft einer halben Zitrone
  • 5 EL Mayonnaise
  • 3-4 EL Naturjoghurt
  • 1 TL grober Senf
  • 2-3 EL weißer Balsamico (oder Weißweinessig)
  • Salz & Pfeffer

coleslaw

Weißkraut mit einem Gemüsehobel in feine Streifen schneiden. 2 TL Salz hinzugeben und einmal durchkneten. Kraut mit Wasser abspülen, abgießen und gut ausdrücken.

Äpfel und Möhren schälen und ebenfalls mit dem Gemüsehobel in feine Streifen schneiden. Ihr könnt das ganze auch in einer Küchenmaschine zerkleinern. Die Äpfel direkt mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Zwiebeln und Fenchel in feine Ringe schneiden. Eine Prise Salz darüber geben und vermischen. 5 Minuten stehen lassen, bis sich etwas Flüssigkeit gebildet hat. Zwiebeln und Fenchel vorsichtig ausdrücken und zum Kraut geben. Äpfel und Möhren ebenfalls hinzufügen und alles miteinander vermischen.

Aus Mayonnaise, Joghurt, Essig und Senf ein Dressing anrühren. Mit Salz & Pfeffer abschmecken und zum Gemüse geben. Alles gut durchrühren und vor dem Verzehr mindestens 2 Stunden ziehen lassen. Anschließend nochmal abschmecken.

Pulled Beef Burger mit Coleslaw servieren und genießen!

Guten Appetit,

Eure Cat

Gebratene Gnocchi mit Senfhähnchen

 

gnocchi

…oder “Pollo al senape con i gnocchi fritti” wie der Italiener sagen würde.

Das Rezept stammt aus der aktuellen “So isst Italien” und kommt bei uns ab sofort definitiv öfter auf den Tisch. In der besagten Zeitung steht das Gericht in der “Wenn’s mal schnell gehen muss”-Abteilung. Dort werden allerdings gekaufte Gnocchi aus dem Kühlregal verwendet und die mag ich leider gar nicht. Da kann ich mir auch ein paar Flummis auf den Teller legen, die haben eine ähnliche gummiartige Konsistenz. Vielleicht hab ich auch noch nicht den richtigen Hersteller gefunden…. Wenn ihr einen Tipp für mich habt – immer her damit.

In der Schlemmerkatzenküche hat die Zubereitung jedenfalls etwas länger gedauert. Aber es hat sich wie immer gelohnt….

Sind die Gnocchi erstmal fertig geht der Rest auch wirklich ganz schnell. 😉

Ich mache die Gnocchi immer gleich von 1kg Kartoffeln, damit sich der Aufwand auch lohnt! Die schmecken zur Not auch noch kalt oder am nächsten Tag.

Zutaten für 4 Portionen:

Gnocchi

  • 1kg mehligkochende Kartoffeln
  • 110g Kartoffelstärke
  • 3 Eigelb
  • 10ml Olivenöl
  • 2 TL Meersalz

Kartoffeln in reichlich Salzwasser garen. Sind die Kartoffeln weich, abgießen und kurz ausdampfen lassen. Die Kartoffeln einfach mit Schale durch die Kartoffelpresse drücken. So spart ihr euch das Pellen und könnt die Schalen einfach aus der Presse holen. Die Kartoffeln in einer großen Schüssel abkühlen lassen. Dabei nicht abdecken, damit die Feuchtigkeit weiter ausdampfen kann. Stärke, Eigelb, Olivenöl und Salz hinzufügen und schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nicht länger kneten als nötig, da der Teig sonst zu klebrig wird.

Aus dem Teig mehrere daumendicke Würste rollen. Mit einem Messer ca 2cm lange “Kissen” abschneiden und bis zum Garen auf ein Küchentuch legen. Da die Gnocchi nach dem Kochen noch angebraten werden, habe ich sie nicht mehr über eine Gabel gerollt damit sie das typische Muster bekommen. Ich finde zum Anbraten ist die “Kissenform” genau richtig.

In reichlich Salzwasser kurz vorm Siedepunkt ca. 5 Minuten ziehen lassen. Die Gnocchi schwimmen recht schnell oben, sind dann aber im Kern noch weich. Zur Sicherheit einfach mal eins probieren… 😉

Mit einer Schöpfkelle herausnehmen und abtropfen lassen. Bis zum Anbraten zur Seite stellen.

Senfhähnchen

  • 500g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Schalotte
  • Olivenöl
  • 50ml Weißwein (trocken)
  • 200g Sahne
  • 1 EL grober Senf
  • etwas glatte Petersilie
  • Salz & Pfeffer

Hähnchen in Würfel schneiden. Schalotten schälen und fein würfeln. Fleisch in einer Pfanne mit etwas Olivenöl scharf anbraten bis es rundherum schön goldbraun ist. Mit Salz & Pfeffer würzen. Fleisch aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Schalotten in der Pfanne glasig dünsten. Mit Weißwein ablöschen. Sahne und Senf zugeben und bei mittlerer Hitze einkochen lassen.

Inzwischen die Gnocchi in etwas Butter rundherum goldbraun anbraten.

Fleisch zur Soße geben und mit Salz & Pfeffer abschmecken. Petersilie hacken und alles zusammen anrichten.

gnocchi

Buon Appetito,

Eure Cat

 

 

 

 

 

 

Schlemmertopf

bratwursteintopf

…mit Bratwurst und Kartoffeln!

Heute morgen um 07:30Uhr in Tshirt und Strickjacke musste ich feststellen, dass der Herbst gekommen ist. Mir war eindeutig zu kalt und für morgen liegt meine kuschelige Fleecejacke bereit.

Immer wenn ich die morgendliche Hunderunde absolviere, mache ich mir Gedanken übers Essen. Was koche ich heute? Was könnte ich backen? Was kommt als nächstes auf den Blog? Denkt ihr auch schon früh morgens ans Essen? 😉

Und wie ihr seht, wurde ich heute ein klein wenig von den frischen Temperaturen beeinflußt. Mir war schon zum Frühstück nach einem deftigen wärmenden Eintopf. Ich bin nicht nur eine Schlemmerkatze, sondern auch eine große Frierkatze. Eigentlich wollte ich den Kamin nicht vor Oktober anmanchen, aber während ich hier vor mich hin tippe knistert es fleißig im Ofen.

Zur Zubereitung benötigt ihr einen feuerfesten Topf, bzw. Bräter den ihr direkt vom Herd auch in den Ofen schieben könnt. Ich liebe ja für solche Sachen meinen Le Creuset Bräter. War zwar teuer, aber ich will ihn nicht mehr hergeben!

Wem nun auch schon so herbstlich deftig zumute ist wie mir, der schreibt sich besser gleich einen Einkaufszettel. Die anderen speichern einfach das Rezept ab und warten noch zwei Wochen…

Los geht’s!

Zutaten:

  • 4 Bratwürste (dünne)
  • 200g Dörrfleisch
  • 6-8 Kartoffeln (mittlere Größe)
  • 4-5 Möhren
  • 3-4 Zwiebeln
  • 1 Dose weiße Bohnen
  • 500g passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette
  • Olivenöl
  • 1 Zweig frischer Rosmarin

Bratwürste in ca. 4cm große Stücke schneiden. Dörrfleisch grob würfeln. Gemüse putzen, evtl. schälen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. (Ich habe bei Kartoffeln und Möhren die Schale dran gelassen)

wpid-wp-1443444409009.jpeg

Etwas Olivenöl in einem Bräter erhitzen. Dörrfleisch und Bratwurst rundherum kräftig anbraten. Gemüse hinzugeben und kurz mitbraten. Mit Pfeffer und einer Messerspitze Piment d’Espelette würzen – evtl. etwas Salz hinzugeben. Mit dem Salz etwas vorsichtig sein, da Dörrfleisch und Bratwurst schon recht salzig sind.

Die passierten Tomaten hinzugeben und gut umrühren. Auf mittlerer Hitze 5 Minuten köcheln lassen.

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und den Bräter (ohne Deckel) für 30 Minuten in den Ofen stellen.

In der Zwischenzeit die Bohnen abgießen. Rosmarinnadeln abzupfen und in ein Schälchen mit Olivenöl legen.

Nach Ablauf der 30 Minuten die weißen Bohnen unterrühren und den Topf für weitere 15 Minuten in den Ofen stellen.

Zum Schluß die öligen Rosmarinnadeln über dem Eintopf verteilen und nochmal 10 Minuten im Ofen garen.

Fertig! Und wenn in der Küche dieser deftige Eintopf wartet, dann darf es draußen auch gern ein bißchen kühler werden, oder?

Dazu passt übrigens sehr gut frisch geröstetes Ciabatta mit etwas Knobi… Lecker!

Viel Spaß beim Nachkochen – kocht sich ja fast von allein…

…und was übrig bleibt schmeckt auch aufgewärmt nochmal ganz hervorragend.

Eure Cat