Rinderragout

rinderragout

Nichts geht über ein gutes Pastagericht! Und da es bekanntlich bei uns immer Pasta gibt, wenn wir nicht wissen was wir kochen sollen, ist die Auswahl an Soßenvariationen mittlerweile recht groß geworden. Heute gibt’s daher ein saftiges Rinderragout für euch, welches allerdings etwas Zeit braucht. Dafür solltet ihr aber gleich einen großen Topf voll kochen, denn am zweiten Tag schmeckt’s noch viel besser! …und am dritten… oder so…

Zu dieser Soße mag ich am liebsten kleine Nudeln, die man einfach mit dem Löffel essen kann. Ihr könnt das Ragout aber genauso gut zu Spaghetti oder Tagliatelle servieren!

Mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen. Ich bekomm schon wieder Hunger, wenn ich mir das Bild betrachte und hoffe euch ergeht es ähnlich!

An die Töpfe…fertig……looooos!

Zutaten für 8 Portionen:

  • 1kg Rinderhüfte
  • 5 Möhren
  • 5 Stangen Sellerie
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 große Dose Tomatenmark (oder eine halbe Tube)
  • 250ml Rotwein
  • 350ml Rinderfond
  • 2 EL Mehl
  • Salz & Pfeffer

Fleisch in grobe Würfel schneiden und mit Pfeffer würzen. Gemüse putzen und in fein würfeln – oder aber alles kurz in der Küchenmaschine zerkleinern. (Tipp: Das Kraut von den Stangensellerie aufheben und zum Schluß fein gehackt über die Soße geben – lecker!)

Fleischwürfel mit dem Mehl bestäuben und einmal gut durchmischen. In einem großen Bräter etwas Olivenöl erhitzen und die Fleischwürfel darin kross anbraten. Anschließend Gemüsewürfel und Tomatenmark hinzugeben und ca. 5 Minuten gemeinsam braten. Mit Rotwein ablöschen und ein paar Minuten köcheln lassen. Rinderfond hinzugießen und bei schwacher Hitze 3-4 Stunden köcheln lassen.

Zwischendurch immer mal wieder umrühren. Nach Ende der Garzeit solltet ihr ein herrlich glänzendes Ragout in eurem Topf haben. Das Fleisch ist weich und zerfällt beinahe. Wer mag kann die großen Stücke noch mit einer Gabel zerrupfen.

Mit etwas geriebenem Parmesan oder Pecorino und klein gehacktem Selleriekraut servieren.

Guten Hunger,

Eure Cat

Roastbeef mit schwedischen Kartoffeln und Remoulade

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Mein erster Beitrag als Schlemmerkatze und gleichzeitig der letzte für 2014! Zum Jahresabschluß habe ich nochmal was besonders Leckeres für euch. Dieses Gericht könnt ihr prima vorbereiten und sowohl als kleine Vorspeise wie auch zum Hauptgang servieren.

Die nachfolgenden Mengenangaben beziehen sich auf einen Hauptgang für 4 Personen.

Roastbeef

  • 1kg Roastbeef
  • etwas Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Das Roastbeef etwa 1 Stunde vor der Zubereitung schon aus dem Kühlschrank holen. Den Backofen auf 100°C vorheizen. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und im heißen Olivenöl rundherum anbraten. Jede Seite für ca. 3-4 Minuten. Das Roastbeef nun in eine Auflaufform legen und in den Ofen schieben. Temperatur auf 90°C reduzieren und für ca. 1:45h schön rosa garen. Wer sicher gehen möchte, kann auch ein Fleischthermometer benutzen. Die Kerntemperatur sollte zwischen 57°-63°C liegen.

Vor dem Anschneiden solltet ihr das Roastbeef noch ein paar Minuten ruhen lassen. Ihr könnt es natürlich auch ganz auskühlen lassen und kalt servieren – ganz wie es euch beliebt!

Schwedische Kartoffeln

  • 16-20 kleine Kartoffeln
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50ml Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • Salz

Die Kartoffeln schälen, waschen und trocken tupfen. Nun die Kartoffeln mit einem scharfen Messer im Abstand von ca. 3mm einschneiden. Das untere Drittel sollte unberührt bleiben.

In einem Topf Olivenöl, Butter und Kräuter erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die eingeschnittenen Kartoffeln in eine Auflaufform setzen und die Öl-Butter-Mischunge darüber verteilen, sodass es schön in die Kartoffeln fließen kann. Mit etwas Salz bestreuen. (Ich habe hier dänisches Rauchsalz verwendet – sehr lecker!)

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 45 Minuten goldbraun garen. Zwischendrin könnt ihr die Kartoffeln nochmals mit dem Öl, dass sich unten in der Form gesammelt hat übergießen.

Remoulade

  • 2 Eigelb
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • 300ml Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz
  • 4 Cornichons
  • 1 EL Kapern
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 EL gehackter Dill
  • 1 EL gehackte Kresse
  • 2 EL Joghurt

Eigelb, Zucker, Essig, Senf und Zitronensaft in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab ca. 3 Minuten cremig mixen. Der Zucker sollte sich aufgelöst haben und ihr solltet eine luftige cremige Masse erhalten haben.

Nun nach und nach das Öl hineingießen und mit dem Pürierstab weitermixen. bis ihr eine schöne Mayonnaise erhalten habt. Habt ein bißchen Geduld, denn wenn ihr das Öl zu schnell hineingießt, gerinnt euch die Masse!

Cornichons und Kapern fein hacken. Mit dem Joghurt, Kräutern und Salz unter die Mayonnaise rühren – fertig!

Ihr solltet die Remoulade unbedingt im Kühlschrank aufbewahren und zügig aufbrauchen, da ihr rohe Eigelb verarbeitet habt. Schmeckt auch prima auf einem Sandwich – habe ich heute zum Frühstück gleich probiert!

Und jetzt lasst es euch schmecken! Frische Remoulade mit knusprigen Kartoffeln und lauwarmes Roastbeef. Hmmmmmmm……

Viele Grüße,

Eure Cat

 

Asiatische Hühnersuppe

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Heute gibt es auf Wunsch meiner lieben Kollegin Debbie mal ein leichtes Gericht, was garantiert nicht schwer im Magen liegt. (Ich hoffe sehr, dass es auch deinen Geschmack trifft!)

Falls ihr zwischen den Jahren kein üppiges Essen mehr sehen könnt, seid ihr alle herzlich eingeladen diese Suppe nachzukochen.

Ich gebe zu, dass dieses Gericht etwas Zeit braucht aber es lohnt sich wirklich!

Zunächst einmal habe ich eine ganz normale Hühnerbrühe gekocht, wie ihr sie alle aus Omas Suppentopf kennt. Der Aufwand für eine ordentliche Brühe ist in meinen Augen gering und verglichen mit dem Ergebnis nicht der Rede wert. Was ihr braucht? Folgendes:

  • 1 Suppenhuhn (ohne Innereien)
  • 1 Stange Lauch
  • 4 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 1 großes Stück Knollensellerie
  • 2 Lorbeerblätter
  • 6 Wacholderbeeren
  • 1/2 Bund glatte Petersilie

Das Suppenhuhn in einen großen Topf oder Bräter legen. Gemüse schälen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Anschließend rund um das Suppenhuhn verteilen und mit ca. 2-3Litern heißem Wasser aufgießen. Alles bei starker Hitze zum Kochen bringen.

Nun Petersilie (im Bund), Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzugeben und mit Salz würzen.

Falls sich nun etwas Schaum auf der Oberfläche bildet, sollte diese mit einer Kelle abgeschöpft werden.

Die Suppe nun für ca. 1,5 Stunden bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Zum Schluß das Suppenhuhn herausnehmen und abkühlen lassen. Die Brühe entweder durch ein Sieb gießen oder – wer es noch feiner möchte – durch ein Tuch. So einfach habt ihr euch eine kräftige Hühnersuppe gekocht! Wenn das Huhn ausgekühlt ist könnt ihr das Fleisch ablesen und zur Seite stellen.

Für die klassische Hühnersuppe gebt ihr einfach ein paar Suppennudeln, kleine Karottenwürfel und gehackte Petersilie hinzu und kocht die Brühe nochmals auf bis die Nudeln gar sind. Nach Belieben etwas von dem Hühnerfleisch mit erwärmen, fertig!

Aber da mir das zu langweilig ist, zeige ich euch im nächsten Schritt wie daraus meine Asiatische Hühnersuppe wird.

Ihr benötigt:

  • Hühnerbrühe
  • Hühnerfleisch
  • 30ml Sojasoße
  • 30ml Pflanzenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischote (Schärfe nach Belieben)
  • 1 Stück Ingwer
  • 1/2 Bund Koriander
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 2 Karotten
  • 1 kleinen Brokkoli
  • 1 kleinen Babyblumenkohl
  • 1/2 Päckchen Capellini (sehr dünne Spaghetti – Garzeit 3 Minuten)
  • 1 Zitrone

Sojasoße und Öl miteinander vermischen. Knoblauchzehe durch eine Presse drücken, Chilischote klein schneiden und alles zur Soja-Öl-Mischung geben. Zur Seite stellen.

Ingwer schälen und fein raspeln. Koriander und Lauchzwiebeln hacken.

Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Brokkoli und Blumenkohl in kleine Röschen teilen und in kochendem Salzwasser (je nach Größe) 8-10Minuten bissfest garen. Ca. 2 Minuten vor Ende der Garzeit, die Karottenscheiben hinzugeben. In ein Sieb abgießen und warm halten.

In der Zwischenzeit die Hühnerbrühe mit dem Fleisch erwärmen und die Nudeln in Salzwasser garen.

Und jetzt kommt der spannende Teil!

In eine Suppenschale einen guten Eßlöffel von der scharfen Soja-Knobi-Öl-Mischung geben. Darauf eine handvoll Capellini, etwas Gemüse und Hühnerfleisch setzen. Nun die heiße Brühe aufgießen und nach Belieben Ingwer, Koriander und Lauchzwiebeln darüber streuen.

Ich mag es gerne noch ein bißchen frischer und schmecke diese Köstlichkeit mit ein paar Spritzern Zitronensaft ab.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Cat

 

Gurkenpasta mit Schweinefilet

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Eins meiner absoluten Leibgerichte…. Ich bin vor einiger Zeit in einer Kochzeitschrift auf das Rezept gestoßen. Inzwischen hab ich es nach meinem persönlichen Geschmack etwas abgeändert und hoffe ich kann euch damit begeistern!

Zunächst einmal habe ich frische Nudeln gemacht. Das Rezept findet ihr in meinem Blog!

Wer nicht suchen möchte: 300g Mehl (Typ 1050), 3 Eier und etwas Salz.

Für die Soße braucht ihr:

  • 1 Schweinefilet
  • 1 Salatgurke
  • 2 Schalotten
  • 100g Essiggurken
  • 100ml Gurkenwasser
  • 200g Schmand
  • 1 EL körnigen Senf
  • frischer Dill
  • Salz, Pfeffer und Paprikapulver

Das Schweinefilet längs halbieren und dann in ca. 2cm breite Stücke schneiden. Die Schalotten und Essiggurken fein würfeln.

Die Salatgurke schälen und längs halbieren. Die Kerne mit einem Löffel auskratzen und die Gurkenhälften klein schneiden.

Jetzt das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und in etwas Fett, bzw. Margarine rundherum scharf anbraten. Das sollte nicht länger als 2-3 Minuten dauern. Fleisch herausnehmen und zur Seite stellen.

Nun die Schalotten und die Salatgurke im übrigen Fett anbraten, evtl. noch ein wenig Fett hinzugeben. Die Schalotten sollten glasig werden, aber nicht braun! Mit dem Wasser der Essiggurken ablöschen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Schmand, Senf und Fleisch hinzugeben. Bei niedriger Hitze weiter köcheln lassen.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser ca. 2-3 Minuten kochen. (Wenn ihr keine frischen Nudeln habt, brauchen sie natürlich entsprechend länger!)

Zum Schluß den Dill fein hacken und in die Soße rühren.

Alles zusammen anrichten und anschließend – GENIEßEN!!!

Eure Cat

Hausmannskost meets Orient – Möhrengemüse mit Hackbällchen

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Heute morgen hat mir die Post ein heiß ersehntes Päckchen geliefert – meine Bestellung in Schuhbecks Online-Shop! Es dürfte nicht schwer zu erraten sein, dass es sich um ein Paket voller Gewürze gehandelt hat!

Da musste ich natürlich unser Abendessen entsprechend anpassen und hab mich für Möhrengemüse “wie bei Oma” mit orientalischen Hackbällchen entschieden. Und was soll ich sagen? Es war sooooooooo lecker.

Möhrengemüse:

  • 1,5 kg Möhren
  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 500ml Gemüsefond
  • Salz & Pfeffer

Die Möhren und die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In einem Topf mit etwas Olivenöl kurz anschwitzen und anschließend mit dem Gemüsefond ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen, wer mag kann auch etwas Knoblauch oder ein Stückchen Ingwer hinzugeben.

Bei mittlerer Hitze zugedeckt alles weich garen. Die überschüssige Flüssigkeit abgießen und auffangen. Nun die Möhren und Kartoffeln mit dem Stampfer bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern. Ich mag es gerne etwas grober, wer es ganz fein mag kann auch den Pürierstab nehmen. Falls der Möhrenstampf zu trocken ist einfach etwas von der aufgefangenen Flüssigkeit hinzugeben.

Orientalische Hackbällchen:

  • 400g gemischtes Hack
  • 1TL Ras El Hanout (orientalische Gewürzmischung)
  • 1 gestr. TL Kreuzkümmel
  • 1TL Senf
  • 1TL scharfes Tomatenmark
  • 1Ei
  • 1/2 trockenes Brötchen – gerieben
  • 1 gestr. TL Chilipulver
  • Salz

Alle Zutaten miteinander vermischen und zu kleinen Bällchen formen. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl oder Butter rundherum knusprig braten.

Gemeinsam mit dem Möhrengemüse anrichten – fertig!

Tipp:

Um die Schärfe der Hackbällchen etwas zu mildern, kann man einen einfachen Joghurtdip dazu reichen. Naturjoghurt mit Zitronensaft und gehacktem Koriander oder Petersilie verrühren und mit etwas Meersalz abschmecken. Passt sehr gut dazu!

Mahlzeit!

Cat

 

Spaghetti Bolognese – so einfach und so lecker

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Ich glaube Spaghetti Bolognese gehört zu den Gerichten, die ich in meinem Leben am häufigsten gekocht habe. Immer wenn es mir und meinem lieben Mann an Kreativität beim Kochen mangelt, schauen wir uns an und sagen fast gleichzeitig:

Bolognese?! Geht ja immer….

Ich koche dann gleich einen großen Topf, weil es am zweiten Tag noch besser schmeckt!

Das Rezept:

  • 500g Hackfleisch (halb&halb)
  • 2-3 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Möhren (ca.200g)
  • 3 Stangen Staudensellerie (ca.200g)
  • 2-3 EL Tomatenmark
  • 150ml Rinderfond
  • 400g passierte Tomaten
  • Salz&Pfeffer

Das Gemüse waschen und schälen. Anschließend alles in sehr kleine Würfel schneiden. Alternativ könnt ihr auch (wie ich) einen kleinen Küchenhelfer benutzen, sodass anschließend alles in etwa so aussieht:

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Das Hackfleisch in etwas Olivenöl scharf anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend das Gemüse hinzugeben und ca. 5 min dünsten. Nun gebt ihr das Tomatenmark hinzu und löscht anschließend alles mit dem Rinderfond ab. Zum Schluß die passierten Tomaten hinzufügen und mindestens eine Stunde auf kleiner Hitze köcheln lassen.

Natürlich könnt ihr auch noch eine handvoll italienische Kräuter dazu geben. Ich nehme am liebsten frisch gehackte aus dem eigenen Garten und gebe sie erst kurz vor dem Servieren in die Soße.

Buon Appetito!

Eure Cat