Beim Klabautermann! Was für ein Bier…

Kennt ihr das, wenn ihr zum ersten Mal ein neues Produkt seht und sofort an ein  Lied, einen Film oder eine Stimmung denken müsst?

Mir ist das zuletzt beim Erblicken des Black IPA so ergangen – dem neuen Meisterstücks der Braumeister von Maisel &Friends. Es zeigt sich ein durchgängig schwarzes Etikett mit blutrotem Aufdruck, einem vollbärtigen Totenschädel welcher locker eine Pfeife im Mundwinkel trägt. Weiterlesen

Berliner Schwarze

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Ja ihr habt richtig gelesen – ich habe mich nicht vertippt! Heute geht’s um das Berliner Schwarze. Dabei handelt es sich um ein neues Craftbier, dass ich kürzlich verkosten durfte und natürlich sollt ihr erfahren wie es geschmeckt hat!

Wer Berliner Schwarze zum ersten Mal hört oder liest, denkt vermutlich direkt Berliner Weisse mit Himbeer- oder Waldmeistergeschmack. So fruchtig und bunt geht es hier allerdings nicht zu. Denn wie der Name schon erahnen lässt, versteckt sich hinter dem Berliner Schwarzen ein dunkles Bier. Weiterlesen

Craftbier? Was ist das denn eigentlich?

So eine Craftbier – Leidenschaft wie wir sie mittlerweile pflegen bleibt natürlich auch im Familien und Bekanntenkreis nicht unbemerkt.

Und so ist auch schnell die Neugier geweckt, wenn es um dieses „neue“ Bier geht.

Oft werde ich dann gefragt, was ist denn eigentlich ein Craftbier? Ich sage dann immer gerne:

Setz dich, nimm dir ein Bier und lass uns reden…. Weiterlesen

Eine zweite Chance für ein rauchiges Bier…

mahoni marina

…denn auch Rauchbier hat’s verdient!! Warum es in meinem Fall überhaupt einen zweiten Anlauf braucht, verrate ich euch gern.

Vielleicht habt ihr ja auch  schon mal die Erfahrung gemacht. Man entdeckt etwas Neues – einen neuen Geschmack zum Beispiel. Den findet man unter Umständen so interessant, faszinierend und lecker, dass man es mit dem Konsum dann etwas übertreibt. Weiterlesen

Sauerbier! Oh weh oder oh ja?!

sauerbier

Herbstzeit ist Zwiebelkuchenzeit! Wer zu diesem deftigen Gericht mal etwas anderes trinken möchte als Federweißer oder Apfelwein, der ist hier heute genau richtig! Es gibt nämlich Sauerbier!

Saures Bier ?? Hier könnte man annehmen, dass bei der Lagerung oder beim Brauen des Bieres etwas schief gegangen ist. Aber weit gefehlt!! Sauerbier hat seinen Ursprung im Mittelalter und war zu dieser Zeit ein durchweg gängiger Bierstil. Ein Vorteil des Sauerbier ist nämlich, dass es auch ohne Kühlung recht lang haltbar ist und Kühlschränke im Mittelalter wären ja das reinste Hexenwerk gewesen! Weiterlesen

IPA, die Mutter der Craft-Bier-Bewegung

LagunaIPA

India Pale Ale (IPA) wurde ursprünglich im Königreich England erdacht und gebraut, um die Soldaten in den Britischen Kolonien mit Bier zu versorgen. Da es seinerzeit oft mehrere Wochen dauerte das Bier in die Kolonien zu verschiffen, bediente man sich der Möglichkeit dieses durch einen höheren Alkoholgehalt und eine zusätzliche Hopfengabe haltbarer zu machen. Weiterlesen

Citrilla, IPA meets Wheat !

citrilla

So werte Schlemmerfreunde, unser Südtirol-Event neigt sich dem Ende und ich habe die Zeit genutzt, mich für euch noch tiefer in die unendlichen Weiten des Craftbier-Universums zu stürzen.

Und ich muss sagen, ich bin überwältigt! Was sich mittlerweile hier in Deutschland in Sachen Craftbier tut ist einfach fantastisch. Weiterlesen

Vúdú, ein Craftbier…

craftbier

….oder von Onkel’s Hoffnung, dass Bier wieder Charakter zeigen darf!

Ich liebe Bier. Gutes Bier. Ausgefallenes Bier. Biere von kleinen Brauereien und vor allem individuell sollten sie sein.

Seit jeher habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, wann immer ich in eine andere Stadt oder in ein Land komme, nach den örtlichen Bierspezialitäten Ausschau zu halten und diese natürlich auch zu verköstigen. Meistens wurden dann hiermit auch schöne Urlaubserinnerungen verknüpft 😉

Somit kam im Laufe der Jahre Weiterlesen

Müsli

müsli

So, heute habe ich endlich das versprochene Müsli im Gepäck. Ich garantiere euch, dass sich das Warten gelohnt hat. Wir haben inzwischen schon die dritte Portion gemacht, weil es einfach so unglaublich lecker und einfach ist!

Müsli war ehrlich gesagt nicht so mein Ding, weil in den Sorten aus dem Supermarkt entweder zuviel Zucker drin ist oder mir einfach die Zusammensetzung nicht gefällt. Vorallem bei Müsli mit Nüssen habe ich ein Problem, weil ich allergisch gegen Haselnüsse bin und die so gut wie in jedem Nussmüsli drin sind. Beim Schokmüsli gefällt mir die Konsistenz der Schokolade nicht und beim Knuspermüsli ist ja nur Knusper drin und sonst nichts spannendes…. Da ist die Auswahl schon so groß und ich habe trotzdem an allem etwas auszusetzen! 😉

Und wer ähnlich nörglerisch ist wie ich – für den ist Selbermachen einfach die beste Alternative!

Ich bin durch die tollen Frühstücksideen von Simone’s Blog S-Küche zu diesem Rezept gekommen. Ich habe es allerdings gleich nach meinem Geschmack ein bißchen verändert!

Dieses Rezept könnt ihr als Grundrezept betrachten. Wenn ihr euch an das Mischungsverhältnis haltet, könnt ihr jede Zutat beliebig austauschen.

So, und jetzt ab in die Küche!

müsli

Zutaten:

  • 150g Dinkelflocken
  • 100g kernige Haferflocken
  • 150g feine Haferflocken
  • 150g gemischte Nüsse (z.B. Pecannüsse, gehackte Mandeln, Macadamianüsse und Kokoschips)
  • 50g fein gemahlene Mandeln
  • 60g Mascobado Vollrohrzucker
  • 3 TL Zimt
  • 1 Msp. gemahlene Nelken
  • 1 Msp. gemahlenen Kardamom
  • 80ml Rapsöl
  • 70g Waldhonig
  • 60g Mandelmus

Zunächst die Nüsse bis zur gewünschten Größe zerhacken. Ich habe sie recht grob gelassen, damit man die jeweiligen Nüsse beim Essen noch erkennt.

Nüsse dann mit allen trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen.

Öl, Honig und Mandelmus in einem Schälchen zu einer geschmeidigen Paste verrühren.

Die Paste über die trockenen Zutaten geben und alles gut miteinander vermischen. Am besten geht das mit der Hand. Wenn sich alles gut verteilt hat, sollte sich das Ganze leicht feucht anfühlen.

Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Müsli auf zwei mit Backpapier ausgelegten Blechen verteilen und ca. 15-20 Minuten goldbraun rösten. Zwischendrin 1x wenden.

Beim Rösten ist etwas Vorsicht geboten. Wird das Müsli zu dunkel, schmeckt es bitter. Also immer ein Auge im Ofen haben!

Wenn es die gewünschte Bräune erreicht hat, die Bleche aus dem Ofen holen und auf dem Blech auskühlen lassen. Wenn das Müsli kalt ist, wird es richtig knusprig und kann in eine luftdichte Dose umgefüllt werden!

müsli

Der Onkel isst das Müsli gern mit Milch und ein paar getrockneten Cranberries. Wie mögt ihr es am Liebsten?

Guten Appetit,

Eure Cat

Erste Mornshäuser Schlemmerbratwurst

wurst

Notiz an mich selbst: “Wenn du Handwerker im Haus hast, mache keine terminlichen Blogversprechen….”

Daher mit einem Tag Verzögerung nun der versprochen Beitrag zu unserem kleinen Experiment “Wursten in den eigenen 4 Wänden”.

Vorab kann ich nur sagen, das Resultat hat uns beide überrascht, ja kurzzeitig sprachlos gemacht. Daher auch unsere Empfehlung: Traut euch!

Es ist nicht annähernd so kompliziert, wie es zunächst scheinen mag! Aber auch hier gilt, vier Hände sind besser als zwei…

Zutaten für ca. 14 Bratwürste:

  • 300g Rindfleisch
  • 600g Schweinenacken durchwachsen
  • 200g Schweinefleisch mager (z.B. Lachs)
  • 350g rohen Schweinespeck
  • 150g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • 2 EL Pfefferkörner
  • 1,5 EL Pimentkörner
  • 0,5 EL Wacholderbeeren
  • 0,5 EL Kümmelsamen
  • 20g grobes Meersalz
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1/4 Muskatnuss
  • 1/2 Bund Thymian
  • 1/2 Bund Petersilie
  • grober Schweinedarm, Kaliber 26-28

Zwiebeln würfeln, im Öl glasig dünsten. Pfefferkörner, Pimentkörner, Wacholderbeeren und Kümmelsamen in der Pfanne anrösten.

gewürze

Kurz abkühlen lassen und im Mörser sorgsam zerstoßen. Das Fleisch in grobe Würfel schneiden. Thymian und Petersilie abzupfen, Knoblauchzehen abziehen und hacken.

Fleischstücke mit den Kräutern, Gewürzen, Salz, Muskat, Zitronenschale und den Zwiebeln vermischen. Alles kräftig mit den Händen in einer Schüssel vermengen.

Masse durch einen Fleischwolf drehen. Die Wahl der Scheibe bleibt grundsätzlich dem eigenen Geschmack vorbehalten, wir haben eine Lochung von 4,5 eingesetzt. Etwa 1/3 der Wurstmasse nochmals durch den Wolf drehen.

Fleischbrät kräftig mit den Händen durchmischen und in die Wurstpresse geben ( wir haben zum Einstieg diese WURSTPRESSE eingesetzt). Schweinedarm auf die Fülltülle aufziehen und mit der Wurstmasse füllen.

wurst

Die Würste in gewünschter Länge abdrehen.

Wohl dem, der wie in unserem Fall eine traditionelle Metzgerei im Ort hat. Hier konnten wir sowohl das gewünschte Fleisch aus eigener Schlachtung, als auch den benötigten Schweinedarm erwerben.

Unser Dank gilt hier der Landmetzgerei Heck für die gewohnt hervorragende Fleischqualität. (Wir hoffen, die erste Probewurst hat euch geschmeckt)

In diesem Sinne…ran an die Wurst!

wurst

…meint der ONKEL