Glutenfreies Pfefferbaguette

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Glutenfreies Backen ist im Hause Schlemmerkatze bislang unbekanntes Terrain gewesen. Glücklicherweise hat hier niemand starke Unverträglichkeiten, sodass ich bislang nicht darauf angewiesen war mich näher mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Allerdings häufen sich die “Fälle” von Glutenunverträglichkeit in meinem Freundes- und Bekanntenkreis und da würde ich schon gerne ein paar Tipps zum Backen geben können, wenn man mich danach fragt. Also muss ich doch mal ran! Weiterlesen

Kartoffelfladen mit Speck

Heute ist Freitag und alles dreht sich um die Kartoffel, bzw. um den Kartoffelfladen. Dieses Rezept ist mein zweiter und leider auch schon wieder letzter Beitrag zu den Herbstwochen. Nach unserem Beerenevent im Sommer hat es mich gefreut auch im Herbst wieder zusammen mit den Mädels von Was du nicht kennst, Kleines Kulinarium, Eine Prise Lecker, Cuisine Violette, Gaumenpoesie und Lecker macht Laune eine Aktion auf die Beine zu stellen. Auch wenn es diesmal ein wenig chaotisch zuging 😉 Weiterlesen

Kartoffelbrot aus dem Topf

Ich steh ja total auf frisches Brot und weil ich hoffe, dass es euch genauso geht habe ich heute ein Kartoffelbrot mitgebracht. Auf die Idee zu diesem Rezept hat mich Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf gebracht. Bei ihr findet ihr viele tolle Brotrezepte und außerdem gibt es dort regelmäßig lustige Events zum Thema “Synchronbacken”. Ich hab es leider noch nicht geschafft mitzumachen, weil ich meistens arbeiten musste. Kennt ihr die Aktion? An einem (Sonn-)Tag backen zeitgleich alle Interessierte ein Brot (oder ähnliches) nach dem gleichen Grundrezept. Variationen sind erlaubt und es ist immer großartig, was da zusammen kommt und wie unterschiedlich doch die Ergebnisse sind. Weiterlesen

Zwiebelkuchen

Wo sind die Zwiebelkuchen-Fans? Bitte alle mal “Hiiiier” schreien! Ich habe heute nämlich ein ganzes Blech für euch gebacken. Zwiebelkuchen ist einer von vielen Gründen den Herbst zu mögen, findet ihr nicht?! Endlich gibt es Federweißer und Rauscher – und da darf es in der Küche auch wieder deftig zugehen. Ich mag den Sommer natürlich auch sehr gern, aber wer will schon Schmorgerichte und Zwiebelkuchen wenn es draußen 30°C warm ist?! Weiterlesen

Roggenmischbrot mit Biertreber

Heute starte ich mit einer kleinen Märchenstunde! Und zwar mit den Gebrüdern Grimm, genauer gesagt mit Rumpelstilzchen.

Hier fällt nämlich ein Satz, welcher euch sicher bekannt sein dürfte, jedoch ohne hierbei unmittelbar an Speis und Trank zu denken!

Heute brau ich, morgen back ich, übermorgen hol ich mir der Königin ihr Kind!

Seinerzeit war es im Rahmen der ärmlicheren Verhältnisse üblich, möglichst effizient zu leben. Somit wurde in der Regel nichts weggeworfen. Weiterlesen

Flammkuchen mit Roastbeef und Biersirup

Mögt ihr Flammkuchen? Dann solltet ihr diese Variante unbedingt mal ausprobieren. Entweder auf dem Grill oder im Backofen… Ich finde Flammkuchen ist ja so vielseitig, dass man ihn für jeden Geschmack passend zubereiten kann. Egal ob klassisch mit Zwiebel und Speck, vegetarisch oder so wie heute: eine Variation für echte Männer und Frauen, die es deftig mögen!

Auf die Idee hat uns übrigens ein Besuch im “naiv” in Frankfurt gebracht. Als wir kürzlich dort waren hat sich der Onkel einen Flammkuchen mit Roastbeef, Rucola und Biersirup bestellt. Das war so unglaublich lecker, dass wir das zuhause direkt mal ausprobieren mussten. Weiterlesen

Kräuterbrötchen

….mit Buttermilch!

Klingt irgendwie unspektakulär, oder? In Italien würde man Panini alla erbe sagen – das hört sich gleich viel besser an, findet ihr nicht auch? 🙂 Wie gerne würde ich jetzt noch eins davon vernaschen, aber leider haben wir schon alle restlos verputzt.

Wenn ihr noch eine Idee für das Osterbrunch sucht oder aber das erste Frühlingspicknick plant, dann kommt ihr an diesen Brötchen unmöglich vorbei. Sie lassen sich sehr gut vorbereiten, schmecken sowohl lauwarm als auch kalt und sind sogar am nächsten Tag noch wunderbar saftig.

Ich habe sie als Beilage zu einem gebackenen Schafskäse mit Tomaten gegessen. Am zweiten Tag habe ich die Brötchen leicht angetoastet und mein Frühstücksei dazu genossen. Zur Not kann man sie aber auch einfach pur genießen. Wie ihr merkt bin ich absolut begeistert und daher gehört dieses Rezept ab sofort auch in die “Gibt’s jetzt öfter“-Kategorie im Hause Schlemmerkatze 😉

Als ich das erste Brötchen noch warm probiert hatte, habe ich das Rezept sofort aus der Zeitung abfotografiert und meiner Mama geschickt. Natürlich mit den Worten “Die MUSST du backen”… Und auch bei ihr war die Begeisterung groß. Das Originalrezept stammt übrigens aus der aktuellen “So isst Italien”. Ich benutze allerdings in meinem Rezept frische Hefe und die Kräutermischung habe ich ebenfalls leicht abgewandelt.

Kräuterbrötchen

Jetzt will ich aber nicht länger drum herum reden – hier ist das Rezept!

Zutaten für 24 Stück:

Für den Teig

  • 500ml Buttermilch
  • 50g Butter
  • 650g Mehl (Typ 550)
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1/4 TL Natron
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker

Buttermilch in einem Topf erwärmen und die Butter darin schmelzen – nicht kochen. Sobald die Butter geschmolzen ist, den Topf zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

Mehl in eine Schüssel geben und mit Natron, Salz und Zucker mischen. Die Hefe hineinbröseln. Nun langsam die lauwarme Buttermilch hinzugießen und mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Der Teig ist etwas klebrig, aber das gibt sich später.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals mit den Händen durchkneten und zu einer Kugel formen. Die Kugel in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.

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Für die Füllung

  • 1 Bund gemischte Kräuter (glatte Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Salbei, Thymian und Oregano)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 80g weiche Butter
  • 20g frisch geriebener Pecorino
  • etwas grobes Meersalz

Die Kräuter fein hacken oder in einer Küchenmaschine klein häckseln. Knoblauch durch eine Presse drücken. Kräuter, Knoblauch, Butter, Pecorino und Salz miteinander vermischen, bis eine schöne grüne Kräuterbutter entsteht.

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Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz kneten. Anschließen in zwei Portionen aufteilen und zu je einem Rechteck von ca. 25x30cm ausrollen. (Ihr könnt auch ein großes ausrollen, aber so geht es leichter von der Hand)

Jedes Rechteck mit Kräuterbutter bestreichen und von der langen Seite her aufrollen. Jede Rollen zu je 12 Stück schneiden und jedes Stück parallel zur Schnittkante mittig mit einem Holzlöffel eindrücken (wie bei den Franzbrötchen)

Kräuterbrötchen

Kräuterbrötchen

Anschließend alle 24 Stück auf 2 mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 170°C Umluft 15 Minuten goldbraun backen.

Das erste Brötchen in jedem Fall lauwarm genießen – was ihr mit den übrigen macht bleibt euch überlassen! 😉

Guten Hunger,

Eure Cat