Klassische Bagels – ein Grundrezept

Heute gibt es was für euren Frühstückstisch: Klassische Bagels – ein Grundrezept! Natürlich dürft ihr die Bagels auch zu anderen Tageszeiten essen, da will ich nicht so streng sein. 🙂  Wir haben sie ehrlich gesagt auch zum Abendbrot verputzt. Ich mag Bagels am liebsten herzhaft belegt, aber da sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ob ihr sie mit Frischkäse und Marmelade esst oder mit Tomate, Mozzarella und Pesto. Das Rezept ist ja für klassische Bagels und daher für beides geeignet.

Ich habe mir diverse Rezepte angeschaut, bevor ich diesen Beitrag hier vorbereitet habe. Für mich ist entscheidend, dass die Bagels vor dem Backen kurz in heißem Wasser gekocht werden. Alles andere sind für mich persönlich “einfache Hefebrötchen mit Loch in der Mitte”. Ohne das kurze Wasserbad bekommen die Bagels nicht diese typische Kruste und genau das macht einen Bagel für mich aus.

Falls ihr schon mal meine Laugenzöpfe gebacken habt – das ist das gleiche Prinzip. Nur werden die klassischen Bagels in Zuckerwasser gekocht und die Laugenzöpfe in Natronwasser. Wenn ihr gerne Körner mögt, könnt ihr die Bagels nach dem Wasserbad einfach direkt in Sesam oder gehackten Kürbiskernen wälzen. Die kleben gut fest solange die Bagels noch feucht sind.

Den Bagel auf dem Foto habe ich mit Tomaten, Mozzarella, Spinatpesto und etwas Salat belegt. Falls ihr den Bagel so nachbauen wollt, dann könnt ihr für das Spinatpesto das Rezept vom Feldsalat-Pesto verwenden. Das habe ich auch gemacht – nur eben mit Babyspinat anstatt Feldsalat. Kann ich euch in jedem Fall ans Herz legen, denn das war ausgesprochen lecker!

Ihr wollt jetzt aber sicher erstmal die Bagels backen. Dann viel Spaß dabei und schickt mir gern ein Foto vom Ergebnis! Ich freu mich!

Klassische Bagels – ein Grundrezept!

Klassische Bagels - ein Grundrezept

Gericht: Frühstück
Land & Region: Amerikanisch
Keyword: Klassische Bagels - ein Grundrezept
Portionen: 8 Stück

Zutaten

  • 500 g Mehl Type 550
  • 20 g frische Hefe
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Zucker

Anleitungen

  • Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hinein drücken. Die Hefe hineinbröckeln und den braunen Zucker darüber geben.
  • 260ml warmes Wasser in die Mulde gießen und 5 Minuten stehen lassen, bis sich erste Bläschen bilden.
  • Salz hinzugeben und mit dem Knethaken 5 Minuten zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten. Anschließend zugedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.
  • Den Teig in 8 Portionen aufteilen und "rund schleifen". So nennt man die Technik um schöne gleichmäßige Kugeln mit leichter Oberflächenspannung zu formen. Die Teigkugeln zudecken und 10 Minuten ruhen lassen, damit sich der Teig wieder entspannt.
  • In der Zwischenzeit einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und den Esslöffel Zucker hinzufügen.
  • Nun mit dem Finger ein Loch in die Mitte der Teigkugeln bohren und vorsichtig auseinanderziehen, sodass gleichmäßige Kringel entstehen. Die Kringel in das kochende Wasser geben und von beiden Seiten 30 Sekunden ziehen lassen.
  • Die Kringel mit der Schöpfkelle herausnehmen, abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 15-18 Minuten goldbraun backen

Falls ihr nicht alle Bagels auf einmal esst, dann könnt ihr sie in eine verschließbare Dose legen und am nächsten Tag einfach kurz auf den Toaster legen. Ihr könnt sie sogar einfrieren. Dazu solltet ihr die Bagels bereits nach 10 Minuten aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. Dann könnt ihr sie portionsweise einfrieren und bei Bedarf goldbraun fertig backen!

Im Rezept oben habe ich geschrieben, dass ihr die Bagels auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen sollt. Ich verwende hier übrigens schon seit langem kein Backpapier mehr, sondern eine Dauerbackfolie*. Ein kleiner Schritt um Müll zu reduzieren, auch wenn ich herkömmliches Backpapier auch mehr als einmal verwendet habe!

Guten Hunger,

Eure Cat

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