Schwarzbierbrot im Tontopf

Schwarzbierbrot

Es ist mal wieder Zeit für ein leckeres Brot, oder?! Ich habe euch heute ein saftig-malziges Schwarzbierbrot im Speckmantel mitgebracht. Klingt das nicht verlockend? Genau das Richtige für ein Picknick, zum Grillen oder wenn ihr mal nichts außer Butter im Kühlschrank habt. Es geht nichts über lauwarmes knuspriges Brot mit Butter. Da braucht man weder Wurst noch Käse 😉

Eigentlich müsste ich ja noch viel öfter Brot backen, aber ich bin irgendwie nicht in der Lage mir einen ordentlichen Zeitplan dafür einzurichten. Denn Brot braucht Zeit…. Im Gegensatz zu “Ich back mir mal schnell ein paar Zimtschnecken” – ist das mit Brot ein bißchen schwieriger. Da muss man sich selbst schon mal 24 Stunden voraus sein!

Die Idee zum Brot backen kommt mir aber leider meistens zu ungünstigen Zeiten. Entweder zwei Stunden bevor ich es essen will, oder aber am Abend vorher wenn mir die Zutaten fehlen um den Teig anzusetzen. Aber ich arbeite daran! Immerhin lebt “Fritz” – mein Sauerteig – im Erdgeschoß unseres Kühlschranks und erfreut sich bester Gesundheit. Er blubbert fröhlich vor sich hin und wird regelmäßig gefüttert. Daran soll es also in Zukunft nicht mehr scheitern!

Da wären wir auch schon bei ein paar Dingen, die ihr beachten solltet bevor ihr gleich in die Küche stürmt und dieses köstliche Topfbrot backen wollt!

  1. Ihr braucht Sauerteig – am besten selbst angesetzt so wie hierEs gibt aber auch fertigen Sauerteig im Bioladen oder Reformhaus – damit habe ich allerdings keine Erfahrung. Bevor ihr verzweifelt, schreibt mich an. Ich schicke euch gerne einen Teil von Fritz! :-)
  2. Ihr braucht Blumentöpfe aus Ton – gibt’s in jedem Baumarkt. Bei einem Durchmesser von 15cm benötigt ihr 3 Stück. Ich habe etwas kleinere gewählt und 5 Stück verwendet.
  3. Ihr braucht Zeit – Zubereitung beginnt am Tag vor dem Backen!

So – und jetzt verrate ich euch wie es geht!.

Zutaten für 3 Brote à 450g:

  • 500ml Schwarzbier (z.B. Guinness)
  • 250g grober Roggenschrot (z.B.Roggenschrot)
  • 25g frische Hefe
  • 250ml Wasser
  • 75g Sauerteig
  • 300g Weizenmehl (Typ 550)
  • 200g Roggenmehl (Typ 1150)
  • 10g Salz
  • 250g Bacon
  • etwas Butter/Margarine zum Fetten der Tontöpfe

Am Vortag (am besten abends):

Bier in einem Topf zum Kochen bringen. Roggenschrot einrühren und aufkochen lassen. Nach 2 Minuten vom Herd nehmen und 12 Stunden (über Nacht) quellen lassen. Am nächsten morgen hat der Roggenschrot die gesamte Flüssigkeit aufgenommen.

Tontöpfe mit heißem Wasser spülen und trocknen lassen.

Am Backtag:

Mehl und Salz mischen und in eine Schüssel geben. In die Mitte eine große Mulde drücken und die Hefe hineinbröseln. 250ml lauwarmes Wasser hinzugeben und die Hefe darin auflösen. Anschließend den Sauerteig hineingeben und mit dem Hefewasser vermischen. Alles zu einem glatten geschmeidigen Teig verarbeiten. Hierzu den Teig am besten 8-10 Minuten mit der Küchenmaschine durchkneten.Erst auf langsamer Stufe, dann auf schneller Stufe.

Ganz zum Schluß den eingeweichten Roggenschrot untermischen. Ich habe das mit der Hand gemacht.

Teig abgedeckt 30-45 Minuten in der Schüssel ruhen lassen.

Tontöpfe fetten und mit dem Bacon auslegen. Die Tontöpfe nun zu 2/3 mit Teig füllen und nochmals abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Schwarzbierbrot

Schwarzbierbrot

Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser hineinstellen.

Die Tontöpfe auf die mittlere Schiene stellen und 10 Minuten backen. Temperatur auf 210°C reduzieren und 40-60 Minuten bis zur gewünschten Bräune fertigbacken. Im Rezept stand 40 Minuten, aber da waren mir die Brote noch zu hell, sodass ich sie fast 20 Minuten länger gebacken habe.

Tipp: Die Töpfe haben ja unten ein Loch, sodass nach kurzer Zeit das Fett heraustropft. Das fiel mir aber erst auf, als mein Backofen anfing zu qualmen…. Stellt daher lieber was unter 😉

Schwarzbierbrot

Das Rezept stammt aus dem tollen Buch Brot von GU, dass mir meine Mama zum Geburtstag geschenkt hat. Sehr empfehlenswert!

Ich wünsche euch viel Spaß beim backen,

Eure Cat

Zitronenpasta mit Basilikum

zitronenpasta

Kennt ihr die Redensart “Sauer macht lustig”? Frau Google erzählt mir gerade, dass sie schon über 300 Jahre alt ist, aber was damit genau gemeint ist kann ich nur erahnen. Vermutlich hieß es früher mal “gelustig” im Sinne von “Lust auf mehr”, bzw. “Appetit”, da durch ein bisschen Säure der Speichelfluss angeregt wird.

Wie auch immer – im Hause Schlemmerkatze bedeutet es “Wenn der Onkel was Saures isst, wird’s für Cat lustig” 😉 Weiterlesen

Rouladen mit Selleriepüree und Spargel – dazu ein PriSecco [Werbung]

 

Rouladen

Der Frühling lässt sich ja wirklich ganz schön bitten…. Zum Glück hat trotz Hagel und Schneeregen die heiß ersehnte Spargelernte begonnen und ich kann euch mal eine leckere Variante der klassischen Roulade vorstellen. Und pünktlich zum Monatsende habe ich auch gleich noch einen PriSecco im Gepäck! Klingt das nicht verlockend?

Wer ihn noch nicht kennt: PriSecco ist eine alkoholfreie Alternative zum Schaumwein. Ich habe die vielen Sorten kennen und lieben gelernt und bin jedes Mal überrascht wie Wiesenobstsäfte mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen harmonieren.

Der PriSecco stammt aus der Manufaktur Jörg Geiger in Schlat bei Göppingen.

Für mehr Informationen zu seinen Produkten, schaut einfach mal hier vorbei! Ich finde es lohnt sich! Die meisten Sorten gibt es auch in 375ml Probiergrößen (falls ihr euch bei der Kombination mancher Kräuter und Säfte nicht ganz sicher seid).

Passend zum Selleriepüree und der Roulade haben wir Weiterlesen

Baguette – das Allerbeste überhaupt!

Baguette

Jaaaaaa,  es stimmt. das klingt schon leicht überheblich…. Aber ich zitiere lediglich den Onkel. Seine Worte waren: “Das ist definitiv das BESTE BAGUETTE, dass ich je gegessen habe!!! Du bist dir schon im Klaren darüber, dass wir jetzt nie wieder Baguette kaufen können????”

Und dem kann ich nur zustimmen. Es kam im letzten Jahr zwar sowieso selten vor, dass wir mal ein Aufbackbaguette gekauft haben, aber seit gestern ist das definitiv keine Option mehr. Lieber backe ich mir etwas auf Vorrat und lege mir ein “Notbrot” in die Tiefkühltruhe.

Wenn man die Energiekosten mal außen vor lässt, bekommt ihr mit diesem Rezept 3 Baguettes à 25.30cm Länge für insgesamt 70 Cent. Also noch nicht mal 25 Cent pro Baguette. Viel günstiger geht es kaum, oder?

Ich war vom Ergebnis wirklich überrascht. Ich habe schon ein paar Rezepte für Weißbrot, Baguette und Ciabatta ausprobiert. Bislang hat mich nur das Ciabatta überzeugt und das dauert ja 2-3 Tage. Geschmacklich unschlagbar, Aufwand gering, aber wenn man eine Grillparty für den nächsten Tag plant, klappt es mit dem Ciabatta leider nicht mehr.

Das Baguette hingegen könnt ihr sogar noch am gleichen Tag backen, sofern ihr früh morgens den Teig ansetzt damit ihr ihn abends backen könnt.

Aber genug geredet…. Bevor es zum Rezept geht habe ich noch zwei Tipps für euch.

  1. Ich habe mir ein Baguette-Backblech angeschafft, damit die Brote schön in Form, bleiben. Es geht aber auch ohne und auf einem normalen Backblech. Allerdings kann es dann sein, dass die Brote etwas breiter werden. Der Teig ist jedoch recht fest und formstabil – er sollte euch also nicht davon laufen! 😉
  2. Ich habe in letzter Zeit viele Brotrezepte gelesen, in denen Backmalz verwendet wird. Daher habe ich mir nun endlich mal 1kg Bio Backmalzbestellt. Mein Fazit: Nie wieder ohne! Tolle Bräunung, tolle Krume! Außen knusprig und innen fluffig – genau so wie es sein soll!

Beides ist hilfreich für die Zubereitung, aber nicht unbedingt nötig.Ich habe für die Zubereitung sowohl das Backmalz als auch das Blech verwendet. Wie es ohne ausgesehen hätte, kann ich euch momentan nicht sagen, da ich es nicht ausprobiert habe!

Zutaten für 3 Baguettes à 25-30cm:

  • 250g Weizenmehl (Typ 550)
  • 250g Dinkelmehl
  • 1/2 Würfel Hefe (20g)
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 15-20g Backmalz (z.B.Bio Backmalz)
  • 300ml Wasser (lauwarm)

Mehlsorten mit Salz und Backmalz in eine große Schüssel geben und vermischen. In die Mitte eine Mulde drücken.

Hefe mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Hefewasser in die Mulde gießen und mit etwas Mehl vom Rand bedecken.

15 Minuten ruhen lassen, bis die Hefe anfängt zu blubbern.

Nun alles mit dem Knethaken oder in der Küchenmaschine ca. 5 min. zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Teig zu einer Kugel formen und in eine Schüssel geben. Mit Frischhaltefolie abdecken und für ca. 10 Stunden in den Kühlschrank stellen.

***

Backofen auf 240°C Ober./Unterhitze einstellen und eine feuerfeste Schüssel mit Wasser auf den Boden stellen. Baguetteblech leicht mit Öl einreiben.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen. Der Teig darf nicht mehr geknetet werden! In drei gleichgroße Stücke teilen und einfach etwas in die Länge ziehen und 2-3 Mal verdrehen. Die Teiglinge in die Form legen und mit Wasser einsprühen (hierfür eignet sich prima eine Blumenspritze)

Baguette

Baguette im vorgeheizten Ofen 15 Minuten backen. Anschließend die Temperatur auf 210°C reduzieren und nochmals 15-20 Minuten bis zur gewünschten Bräune weiterbacken.

Während der Backzeit habe ich die Brote noch 2x  mit Wasser eingesprüht!

Baguette

Das erste Stück kann ich warm mit Butter und etwas Meersalz empfehlen – himmlisch sag ich euch!

Baguette

So, und jetzt wünsche ich viel Spaß beim Backen, Grillen und Mampfen!

Eure Cat

 

 

Blätterteig mit Birne und Ziegenkäse und eine PriSecco-Empfehlung

Blätterteig

Der März ist vorbei und zum Abschluß dieses kalten und verregneten Monats habe ich noch eine erfrischende PriSecco Empfehlung für euch. [Werbung]

PriSecco ist eine alkoholfreie Köstlichkeit aus der Manufaktur Jörg Geiger und wer meinen Blog verfolgt, durfte schon zwei Sorten kennenlernen! :-)

Diesmal hat es mir der Cuvée Nr. 11 angetan. Er wird aus unreif geernteten Boskoop-Äpfeln gewonnen und mit Eichenlaub, Jasminblüten, Vanille und weiteren Gewürzen aromatisiert. Es ist eine spritzige Sorte mit etwas weniger Süße, dafür aber herrlich zitronig und frisch.

Beim ersten Schluck dachte ich sofort an ein Gericht mit Ziegenkäse und Thymian…

Er passt aber auch hervorragend zu weißem Spargel und die lang ersehnte Spargelzeit steht ja schon vor der Tür!

Da es aber noch keinen deutschen Spargel gibt, bin ich bei meinem ersten Gedanken geblieben und habe euch mit Ziegenkäse und Birne belegte Blätterteigtartes mitgebracht. Ich verspreche euch, dass der Cuvée ganz hervorragend dazu passt!

Wenn ihr euch unsicher seid, ob der Cuvée Nr. 11 euren Geschmack trifft, dann könnt ihr ihn auch in einer 375ml Probiergröße bestellen. Dies gilt übrigens für fast alle Sorten!

Schaut doch einfach mal in dem Online Shop von der Manufaktur vorbei!

Jetzt aber zum Rezept…. Ihr könnt natürlich auch gekauften Blätterteig verwenden. Aber ich wäre ja nicht die Schlemmerkatze, wenn ich meinen Teig nicht selbst gemacht hätte, oder?

Das Rezept für den Teig habe ich übrigens von Konditormeister Ulrich Timpert vom Rosenparkcafé 😉

Zutaten für den Blätterteig:

  • 250g Mehl
  • 120g Wasser
  • 10g weiche Butter
  • 10g Salz
  • 2 EL Rum
  • 250g Butter zum Tourieren

Die Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig zu einer Kugel formen, in Folie einwickeln und im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.

Die Butter zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie zu einer 0,5cm dicken Platte ausrollen. In Folie eingeschlagen in den Kühlschrank legen und wieder fest werden lassen.

Blätterteig

Den Teig dünn ausrollen (etwa doppelt so groß wie die Butterplatte). Butter darauf legen und einschlagen. Die Butter sollte nun komplett vom Teig umschlossen sein. Anschließen zu einer ca. 20cm breiten Bahn ausrollen. und eine einfache Tour legen. Hierzu ein Drittel der Bahn in die Mitte klappen, dann das andere Drittel darüber legen. (siehe Bilder)

Blätterteig Blätterteig Blätterteig

Das “Teigpaket” in Folie einschlagen und 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Nun wieder der Länge nach zu einer ca. 20cm breiten Bahn ausrollen. Diesmal wird eine doppelte Tour gelegt. Hierzu die beiden Enden in die Mitte falten, bis sie sich berühren. Anschließend noch einmal mittig zusammenklappen.

Blätterteig Blätterteig Blätterteig Blätterteig

Den Teig wieder eingepackt im Kühlschrank ruhen lassen.

Damit der Blätterteig auch viele Schichten bekommt müsst ihr jeweils noch eine einfache und eine doppelte Tour legen. So wie zuvor beschrieben. Wichtig ist, dass der Teig zwischendurch immer wieder in den Kühlschrank kommt.

Den fertigen Teig könnt ihr nun wie gewohnt verarbeiten oder auch einfrieren.

Um zu Testen wie er schmeckt und ob er wirklich schön aufgeht, habe ich kleine Birnen-Ziegenkäse-Tartes gemacht. Sie waren himmlisch….

Blätterteig

Zutaten für 4 Stück:

  • 1/4 vom Blätterteig
  • 1 kleiner Ziegenfrischkäse
  • 1 große Birne
  • frischen Thymian
  • etwas Honig

Teig dünn ausrollen und in vier Quadrate schneiden. Ziegenfrischkäse auf dem Teig verteilen. Birne schälen und in dünne Scheiben schneiden. Birnenscheiben fächerförmig auf den Käse legen und mit frischen Thymianblättchen bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C etwa 15-20Minuten goldbraun backen.

Die heißen Blätterteigtartes mit etwas Honig beträufeln und servieren.

Dazu passt hervorragend ein eisgekühlter PriSecco Cuvée Nr.11 mit Unreifem Apfel und Eichenlaub! :-)

Blätterteig

Guten Appetit und Prost,

Eure Cat

Möhrenrisotto und Frohe Ostern allerseits

Möhrenrisotto

Ich hoffe ihr hattet bislang ein paar entspannte Feiertage! Nach dem saftigen Carrot Cake bin ich euch ja noch ein weiteres Möhrchenrezept schuldig. Wie ihr wisst habe ich ja eine große Vorliebe für Risotto und so war es längst überfällig auch mal eine Variante mit Möhrchen zu kochen….

Eigentlich brauch man ja nicht jedes Mal ein neues Rezept, da die Grundzutaten und die Zubereitung immer identisch sind. Aber damit ihr nicht lange im Index suchen müsst habe ich euch natürlich das komplette Rezept mitgebracht.

Ich hoffe mit diesem farbenfrohen Risotto kann ich nicht nur den Osterhasen anlocken, sondern vielleicht auch endlich mal ein bißchen Sonne und Frühling. Es wird doch wirklich mal Zeit, oder?

In diesem Sinne wünsche ich einen geruhsamen Ostermontag und viel Spaß beim Kochen!

Zutaten für 2-3 Portionen:

  • 250g Risottoreis (Carnaroli oder Arborio, z.B. von Reishunger.de)
  • 2 Schalotten
  • 250g kleingehackte Möhren
  • etwas Olivenöl
  • 1l Gemüsefond (oder 550ml bei der Zubereitung im Thermomix)
  • 50ml Weißwein
  • 1 handvoll geriebenen Parmesan
  • Salz & Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie
  • eine Prise Meersalz
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung OHNE Thermomix:

Ein Liter Fond in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen.

Schalotten in feine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Reis in etwas Olivenöl glasig dünsten. Mit Weißwein ablöschen.Die gehackten Möhren hinzugeben. Anschließend nach und nach eine Schöpfkelle vom erwärmten Fond hinzugeben und stetig rühren. Mit dem Nachgießen immer solange warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Diesen Vorgang solange wiederholen bis der Fond aufgebraucht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kurz vor dem Servieren eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

Zubereitung MIT Thermomix:

Schalotten  und Möhren (in groben Stücken) in den Mixtopf geben. 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Etwas Olivenöl hinzugeben und 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 dünsten. Reis zugeben und ohne Messbecher 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 im Linkslauf dünsten.

Weißwein hinzugeben und ohne Messbecher 1 Minute bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf ablöschen. 550ml Fond hinzugeben. Einmal mit dem Spatel über den Boden des Mixtopfes rühren um den Reis zu lösen. Den Gareinsatz als Spritzschutz auf den Deckel stellen und 12-13 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf garen. Risotto in eine Schüssel füllen und eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

***

Möhrenrisotto

Ich habe das Risotto mit einem weich gekochten Ei und etwas Kresse serviert!

Guten Appetit,

Eure Cat

 

Carrot Cake

Carrot Cake

Jaaaaa, derzeit findet man ja überall Rezepte für Rüblikuchen oder auch Carrot Cake. Deshalb heute auch hier bei uns, auch wenn ich ja sonst nicht jeden Trend mitmache :-)

Ich habe mich im Laufe der Jahre immer mal wieder an verschiedenen Rezepten versucht und war nie wirklich zufrieden. Ich habe alles mögliche probiert – in der Springform, auf dem Blech, mit Zuckerguß oder auch Frischkäsefrosting. Es war erst ein Versuch dabei, der mich überzeugt hat. Vor ziemlich genau einem Jahr gab es daher diese kleinen Rüblikuchen hier auf dem Blog! Die waren schon extrem lecker.

Aber ich wollte gerne noch ein Rezept, was dem Kuchen von unserem Bäcker ähnelt. Dieser kommt ganz ohne dieses mächtige Frosting aus und ist trotzdem ganz weich und saftig. Der Nuss-, bzw. Mandelanteil ist sehr hoch, sodass er beinahe zerfällt wenn man mit der Gabel hinein piekst.

Und vorgestern habe ich endlich das (für mich) perfekte Rezept gefunden! :-)

Ich habe den Kuchen am Ende lediglich mit Puderzucker bestäubt. Wer es üppiger mag, kann natürlich noch ein Frosting oben drauf geben. Bedient euch hierfür gern an dem Rüblikuchen aus dem Archiv. Oder macht es wie ich und gebt einfach einen Klecks Naturjoghurt dazu!

Carrot Cake

Zutaten:

  • 180g brauner Zucker (z.B. GEPA Bio Mascobado Vollrohrzucker )
  • 180g Rapsöl
  • 3 EL Joghurt
  • 3 Eier (Größe M)
  • 1 TL Vanillepaste
  • 225g Mehl
  • 1 TL Natron (alternativ Backpulver)
  • 2 TL Zimt
  • eine Prise Muskatnuss
  • 50g gehackte Mandeln
  • 175g gemahlene Haselnüsse
  • 250g geraspelte Möhren

Öl und Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Mixer oder der Küchenmaschine gut verrühren. Nach und nach die Eier hinzufügen und alles cremig rühren. Vanillepaste, Gewürze, Mehl und Natron hineingeben und unterrühren.

Zum Schluß Nüsse, Mandeln und Möhren unterheben.

Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft eine Stunde goldbraun backen.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Carrot Cake

Frohe Ostern,

Eure Cat

Kräuterbrötchen

Kräuterbrötchen

….mit Buttermilch!

Klingt irgendwie unspektakulär, oder? In Italien würde man Panini alla erbe sagen – das hört sich gleich viel besser an, findet ihr nicht auch? :-) Wie gerne würde ich jetzt noch eins davon vernaschen, aber leider haben wir schon alle restlos verputzt.

Wenn ihr noch eine Idee für das Osterbrunch sucht oder aber das erste Frühlingspicknick plant, dann kommt ihr an diesen Brötchen unmöglich vorbei. Sie lassen sich sehr gut vorbereiten, schmecken sowohl lauwarm als auch kalt und sind sogar am nächsten Tag noch wunderbar saftig.

Ich habe sie als Beilage zu einem gebackenen Schafskäse mit Tomaten gegessen. Am zweiten Tag habe ich die Brötchen leicht angetoastet und mein Frühstücksei dazu genossen. Zur Not kann man sie aber auch einfach pur genießen. Wie ihr merkt bin ich absolut begeistert und daher gehört dieses Rezept ab sofort auch in die “Gibt’s jetzt öfter“-Kategorie im Hause Schlemmerkatze 😉

Als ich das erste Brötchen noch warm probiert hatte, habe ich das Rezept sofort aus der Zeitung abfotografiert und meiner Mama geschickt. Natürlich mit den Worten “Die MUSST du backen”… Und auch bei ihr war die Begeisterung groß. Das Originalrezept stammt übrigens aus der aktuellen “So isst Italien”. Ich benutze allerdings in meinem Rezept frische Hefe und die Kräutermischung habe ich ebenfalls leicht abgewandelt.

Kräuterbrötchen

Jetzt will ich aber nicht länger drum herum reden – hier ist das Rezept!

Zutaten für 24 Stück:

Für den Teig

  • 500ml Buttermilch
  • 50g Butter
  • 650g Mehl (Typ 550)
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1/4 TL Natron
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker

Buttermilch in einem Topf erwärmen und die Butter darin schmelzen – nicht kochen. Sobald die Butter geschmolzen ist, den Topf zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

Mehl in eine Schüssel geben und mit Natron, Salz und Zucker mischen. Die Hefe hineinbröseln. Nun langsam die lauwarme Buttermilch hinzugießen und mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Der Teig ist etwas klebrig, aber das gibt sich später.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals mit den Händen durchkneten und zu einer Kugel formen. Die Kugel in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.

***

Für die Füllung

  • 1 Bund gemischte Kräuter (glatte Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Salbei, Thymian und Oregano)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 80g weiche Butter
  • 20g frisch geriebener Pecorino
  • etwas grobes Meersalz

Die Kräuter fein hacken oder in einer Küchenmaschine klein häckseln. Knoblauch durch eine Presse drücken. Kräuter, Knoblauch, Butter, Pecorino und Salz miteinander vermischen, bis eine schöne grüne Kräuterbutter entsteht.

***

Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz kneten. Anschließen in zwei Portionen aufteilen und zu je einem Rechteck von ca. 25x30cm ausrollen. (Ihr könnt auch ein großes ausrollen, aber so geht es leichter von der Hand)

Jedes Rechteck mit Kräuterbutter bestreichen und von der langen Seite her aufrollen. Jede Rollen zu je 12 Stück schneiden und jedes Stück parallel zur Schnittkante mittig mit einem Holzlöffel eindrücken (wie bei den Franzbrötchen)

Kräuterbrötchen

Kräuterbrötchen

Anschließend alle 24 Stück auf 2 mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 170°C Umluft 15 Minuten goldbraun backen.

Kräuterbrötchen

Das erste Brötchen in jedem Fall lauwarm genießen – was ihr mit den übrigen macht bleibt euch überlassen! 😉

Guten Hunger,

Eure Cat

 

 

Frisches Toastbrot und süße Orangenmarmelade

Toastbrot

….wie das duftet!

Aktuell hat Laura von “The bakery 2 go” zur Teatime eingeladen. Passend zu ihrem Event und natürlich auch zu den anstehenden Osterfeiertagen, habe ich ein leckeres Toastbrot mitgebracht. Typisch englisch wäre es wohl mit bitterer Orangenmarmelade. Ich mag sie aber nicht wenn sie bitter ist und deshalb gibt es bei mir süße Orangenmarmelade, einverstanden?! :-)

Ein frisches Toastbrot schmeckt aber nicht nur mit Marmelade, sondern auch als Gurkensandwich. Aber wie mit den bitteren Orangen, so mag ich es auch hier nicht ganz traditionell nur mit gesalzener Butter und Gurke. Im Hause Schlemmerkatze wird das Gurkensandwich mit einem kleinen Eiersalat aufgepimpt.

Jetzt müsste ich nur noch meine Liebe zum Tee entdecken…. Ich arbeite daran!  Habt ihr jetzt auch Lust auf eine Teatime? Oder braucht ihr noch Ideen für euer Osterfrühstück?

Dann greift gerne zu und schnappt euch die Rezepte!

 

Zutaten für die Marmelade:

  • 1 Netz Orangen (Bio)
  • 350 Gelierzucker 2:1

Drei Orangen waschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Nun alle Orangen mit einem scharfen Messer schälen und filetieren. Den Rest der Orange gut auspressen und den Saft auffangen. Filets und Saft in einen Topf geben und pürieren. Ihr solltet nun insgesamt 750g Orangensaft und Fruchtfleisch haben. Orangenabrieb und Zucker hinzugeben und zum Kochen bringen. Das Ganze etwa 9-12 Minuten kochen lassen (siehe Anweisung auf der Zuckerverpackung) Zur Sicherheit eine Gelierprobe durchführen. Hierzu einfach einen Löffel Marmelade auf einen Teller geben. Wenn die Marmelade beim Abkühlen geliert, ist sie fertig.

Marmelade in saubere Gläser abfüllen und gut verschließen.

***

Toastbrot

  • 450g Weizenmehl (Typ 405) oder Dinkelmehl (Typ 630)
  • 50g Maismehl
  • 150ml lauwarmes Wasser
  • 50ml lauwarme Milch
  • 40g Zucker
  • 1/2 Würfel frische Hefe (20g)
  • 2 Eier
  • 80g weiche Butter
  • 5g Salz
  • 1 Eigelb und 1 EL Sahne zum Einpinseln

Mehl und Maismehl in einer großen Schüssel mischen. Wasser, Milch und Zucker miteinander verrühren und die Hefe darin auflösen. Eine Mulde in das Mehl drücken und die Hefemilch hineingießen. Mit etwas Mehl von der Seite her bedecken und 30 Minuten stehen lassen.

Eier, Butter und Salz hinzugeben und mit dem Knethaken ca. 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 6 gleichgroße Portionen aufteilen. Jede Portion mit gut bemehlten Händen zu einer ugel formen und mit beiden Händen umfassen. Mit den Fingern den Teig nach innen einkrempeln, bis eine straffe Kugel entsteht. Die Kugeln mit der straffen Seite nach oben in eine gebutterte Kastenform setzen.

Zugedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 160°C  Umluft vorheizen.

Das Toastbrot sollte nun gut aufgegangen sein und bereits aus der Form herausragen.

Toastbrot

Eigelb mit Sahne mischen und das Brot damit einpinseln.

Im Ofen ca. 40-45 Minuten goldbraun backen.

Das Brot auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und frisch oder getoastet genießen.

Toastbrot

In Frischhaltefolie eingewickelt, bleibt es im Kühlschrank eine Woche frisch und wird auch von tag zu Tag schnittfester.

***

Gurkensandwich

Toastbrot

Zutaten für 2 Stück:

  • 4 Scheiben Toast
  • 2 hartgekochte Eier
  • 12 Scheiben Salatgurke
  • 1 EL Mayonnaise
  • 1 TL Senf
  • Salz & Pfeffer

Eier Pellen und würfeln. Mayonnaise mit Senf mischen und die Eier unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zwei Scheiben Toast mit dem “Eiersalat” bestreichen und mit je 6 Gurkenscheiben belegen. Die beiden übrigen Toastbrotscheiben oben auflegen, etwas andrücken und halbieren.

Guten Appetit und eine fantastische Teatime,

Eure Cat

Hummus – Schlemmerkatze im Orient

hummus

…und was das Ganze mit Onkels Gesundheit zu tun hat! :-)

Das Leben als Foodblogger kann ganz schon kalorienreich sein. Ständig wird einem von diversen Medien wie Kochsendungen, Zeitschriften, Foodblogs etc. mit tollen Rezepten die Nase lang gemacht. Wenn man das alles nachkochen will, kommt ganz schön was zusammen… Da wir ja nur ein 2-Personen-Haushalt sind kann es schon mal vorkommen, dass wir ein Blech Kekse ganz alleine essen müssen! Schlimm, oder?

Während ich da von Mutter Natur mit einem recht guten Stoffwechsel gesegnet wurde, hat es der Onkel nicht ganz so leicht. Daher probiert er immer mal wieder etwas neues aus, bislang jedoch mit eher mäßigem Erfolg. Eine “Low-Carb-Kur” im Sommer hat zwar einige Kilos schwinden lassen, aber wenn man nicht dauerhaft dabei bleibt, kommt nach und nach jedes Gramm zurück. Und in unserem Haushalt auf Kohlenhydrate verzichten? Geht gar nicht. Ich lieeeeeeeeeeeeeebe Pasta! …und der Onkel auch! :-)

Wir ernähren uns grundsätzlich sehr bewusst und meistens auch gesund. Wer den Blog verfolgt weiß, dass es bei uns keinerlei Fertigprodukte gibt und wir so gut wie alles selbst machen. Eine großartige Ernährungsumstellung kommt daher eigentlich nicht in Frage, jedenfalls nicht von Fertigprodukten auf frisch zubereitete Gerichte. Das machen wir ja eh schon!

Der Schlüssel zum Erfolg soll daher ein Meta-Check sein! Was das ist? Kurzgesagt: eine Genanalyse, die Aufschluß darüber gibt welcher Stoffwechseltyp man ist. Insgesamt gibt es vier Typen: Alpha, Beta, Gamma und Delta! Es kann also durchaus sein, dass man gar nicht auf Kohlenhydrate verzichten muß, weil man sie nämlich besser verwerten kann als Fett oder Proteine.

Wenn ihr mehr darüber wissen wollt – hier entlang:

www.Gesundheits-Investment.de

Der Onkel hat’s ausprobiert und ist der Delta-Typ! Das heißt für alle Delta-Typen da draußen: Ab sofort könnt ihr passende Rezepte unter dem Schlagwort “Delta” finden! 😉

Und für alle, die glücklicherweise keine Gewichts- oder Gesundheitsprobleme haben: dieses Rezept wird euch trotzdem schmecken! Also worauf wartet ihr noch…

Zutaten:

  • 1 Dose Kichererbsen (abgetropft 250g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 TL Sesampaste (Tahini)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Harissapaste
  • etwas Olivenöl

Kichererbsen abgießen und gut abtropfen lassen. Knoblauch schälen und mit etwas grobem Meersalz im Mörser zu einer feinen Paste verreiben.

Knoblauchpaste und Kichererbsen in den Mixer geben. Sesampaste, Zitronensaft und Gewürze hinzugeben und zu einer cremigen Masse pürieren.

Hummus in eine Schale oder auf einen Teller umfüllen und etwas Olivenöl darüber gießen. Fertig!

Schmeckt hervorragend auf Baguette oder als Dip zu frischen knackigen Gemüsesticks. Wer es gern scharf mag, kann auch noch einen Klecks Harissapaste hinzugeben!

***

UPDATE:

Grünes Erbsenpüree

  • 200g frische Erbsen (oder TK)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 EL Joghurt
  • Saft von einer halben Zitrone
  • Salz & Pfeffer
  • etwas frisch gehobelten Pecorino

Die Erbsen in kochendem Salzwasser ca. 15-20 Minuten weich garen. Anschließend abgießen und mit eiskaltem Wasser abschrecken – so behalten sie die schöne grüne Farbe.

Die Erbsen mit der Knoblauchzehe in einen Mixer geben. Zitronensaft und Joghurt hinzugeben und alles bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Ich mag es gerne wenn noch ein paar Stückchen zu sehen sind und habe die Erbsen daher nur kurz püriert.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Erbsenpüree auf die Baguettescheiben streichen und mit etwas frisch gehobeltem Pecorino belegen. Fertig!

hummus

Lasst es euch schmecken,

Eure Cat

PS: Das Grüne ist übrigens ein Püree aus frischen Erbsen, Zitrone und Pecorino! Wenn ihr das Rezept wollt, sagt bescheid! 😉