GoSun von SunStofey – ein Outdoorexperiment

GoSun

Vor einigen Wochen sind wir auf ein sehr interessantes “Ding” gestoßen. Einen Solarkocher – den GoSun! Nach einem sehr freundlichen Email-Kontakt mit Claudia von SunStofey durften wir dann in den letzten 4 Wochen mal testen, was dieses Gerät so kann.

Wir konnten aufgrund des extrem verregneten Junis leider nicht ganz soviel ausprobieren wie wir geplant hatten, aber es reicht dennoch für ein ordentliches Fazit.

GoSun

Zunächst mal ein paar Infos zu dem Solarkocher selbst. Der GoSun von SunStofey wiegt 2500g und ist zusammengeklappt 65cm lang, 25cm hoch und 10cm breit. Die Materialen sind hochwertig und die Verarbeitung ist sehr gut. Der Solarkocher wird mit einer Schutzfolie geliefert, die man vor dem ersten Gebrauch entfernen muss. Weiterlesen

Hausgemachter Ketchup

 

ketchup

…gehört zu den Dingen, bei denen ich mich frage, warum ich das nicht schon früher mal selbst gemacht habe?! Dank Thermomix kocht er sich zudem auch noch von ganz allein. Aber auch Nicht-Thermomix-Besitzer können dieses Rezept in einem Topf auf dem Herd kochen. Ihr braucht zum Schluß lediglich einen starken Mixer, der euch aus schnöder Tomatensoße einen cremigen Ketchup zaubert! 😉

Wie bei eigentlich allen Rezepten, kommt es auch hier auf die Auswahl der Zutaten an. Je besser die Zutaten umso besser natürlich auch das Ergebnis. So wird aus wässrigen Tomaten kein guter Ketchup werden. Ihr solltet euch für schöne aromatische vollreife Sorte entscheiden.

Ich bin übrigens keiner von diesen Ketchup-Junkies…. Es gibt ja Menschen, die übergießen ihr Essen grundsätzlich mit einer großen Menge Ketchup, ohne vorher überhaupt probiert zu haben. Davon bin ich weit entfernt. Aber seitdem wir unseren Ketchup zum ersten Mal selbst gekocht haben, darf die Bratwurst vom Grill gerne ein rotes Vollbad nehmen! 😉 Und Ketchupreste auf dem Teller gibt es seitdem auch nicht mehr. Das wird zur Not mit einem Stückchen Brot erledigt!

So, und jetzt ab in den Garten und Tomaten ernten! Wenn ihr keine habt – dann schnell zum nächsten Markt. Es lohnt sich wirklich, versprochen!

Zutaten (für ca. 600ml):

  • 1kg reife Tomaten
  • 1 groß rote Paprika
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100ml milder Rotweinessig
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1/2 TL Senfkörner
  • 60g Honig
  • 40g Ahornsirup
  • 1 TL Salz
  • 1 Messerspitze Piment d’Espelette (z.B. von Pfeffersack & Soehne)

Zubereitung im Thermomix:

Tomaten, Paprika und Zwiebeln in grobe Stücke schneiden. Gemüse mit Knoblauch und 50ml Rotweinessig in den Mixtopf geben und 5 Sekunden auf Stufe 7 zerkleinern.

Den Tomatenmix nun 40 Minuten auf Stufe 2 bei Varoma garen. Dabei den Messbecher NICHT einsetzen, stattdessen den Gareinsatz als Spritzschutz oben auf stellen.

Anschließend den übrigen Rotweinessig sowie die Gewürze, den Honig und das Ahornsirup hinzugeben. Weitere 20 Minuten auf Stufe 2 bei Varoma garen, bis der Ketchup dickflüssig wird.

Nun wieder den Messbecher einsetzen und den Ketchup 1 Minute auf Stufe 10 pürieren. Anschließend in saubere Gläser, bzw. Flaschen füllen und luftdicht verschließen.

Zubereitung ohne Thermomix:

Tomaten, Paprika und Zwiebeln in grobe Stücke schneiden. Gemüse mit Knoblauch und 50ml Rotweinessig in einen Mixer geben und zerkleinern.

Die Mischung in einen Topf gießen und 30 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Hin und wieder umrühren, damit nichts anbrennt.

Anschließend den übrigen Rotweinessig sowie die Gewürze, den Honig und das Ahornsirup hinzugeben. Für weitere 15-20 Minuten einkochen lassen.

Je nachdem wie leistungsstark euer Mixer ist, könnt ihr den heißen Ketchup direkt hineingeben und fein pürieren. Falls ihr sicher gehen wollt, dass keine Tomatenkerne im Ketchup sind, könnt ihr die Masse auch zusätzlich durch ein Sieb streichen.

Ketchup noch heiß in saubere Gläser füllen und gut verschließen.

***

Ihr benötigt 2 Gefäße à 250ml – und dann bleibt meist noch ein Klecks übrig, den ihr sofort verspeisen könnt 🙂

Tipp: Ihr könnt dieses Rezept als Grundrezept benutzen und den Ketchup nach euren Vorlieben abschmecken. Probiert ihn doch mal mit etwas Ingwer, oder Curry…

Erzählt mir gerne wie er euch schmeckt und für welche Variation ihr euch entschieden habt!

Rote Grüße,

Eure Cat

Vúdú, ein Craftbier…

craftbier

….oder von Onkel’s Hoffnung, dass Bier wieder Charakter zeigen darf!

Ich liebe Bier. Gutes Bier. Ausgefallenes Bier. Biere von kleinen Brauereien und vor allem individuell sollten sie sein.

Seit jeher habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, wann immer ich in eine andere Stadt oder in ein Land komme, nach den örtlichen Bierspezialitäten Ausschau zu halten und diese natürlich auch zu verköstigen. Meistens wurden dann hiermit auch schöne Urlaubserinnerungen verknüpft 😉

Somit kam im Laufe der Jahre Weiterlesen

Gefüllte Wraps

Wraps

…und ein Bericht vom neuen Gewürzdealer unseres Vertrauens! [kleines bißchen Werbung aus Überzeugung] 🙂

Wraps sind eigentlich ein prima Gericht für heiße Sommertage, oder? Zwar weiß ich nicht, wo der Sommer ist, aber mit diesem Rezept seid ihr auf jeden Fall gut vorbereitet falls er doch noch kommt!

Bevor es aber ans Kochen geht, möchte ich euch von einem tollen Besuch bei Pfeffersack & Soehne in Koblenz berichten. Dort kommt nämlich das unglaublich leckere Chicken BBQ Rub her, mit dem ich das Geflügel gewürzt habe.

Wir haben Christian von Pfeffersack & Soehne im April beim Food.Blog.Meet. in Köln kennengelernt. Er hat uns absolut von der Qualität seiner Produkte überzeugt, sodass schnell klar war: wir müssen unbedingt mal nach Koblenz in seinen Laden. Gestern war es dann endlich soweit. Weiterlesen

Erdbeerkuchen im Glas

Erdbeerkuchen…ohne “Glibber”, dafür mit feiner Kaffeesahne! Klingt das nicht verführerisch? Ich habe glaub ich letztes Jahr schon mal erwähnt, dass ich diesen fürchterlichen Tortenguss überhaupt nicht mag. Schon gar nicht, wenn das Verhältnis von Guss zu Erdbeeren 1:1 ist. Daher hab ich Erdbeerkuchen am liebsten von meiner Oma gegessen – sie hat die Früchte immer nur hauchdünn mit Guss überzogen. Aber hier gibt’s ja heute keinen klassischen Erdbeerkuchen, sondern eine etwas pfiffigere Version! Weiterlesen

Rote Bete Minigugl und eine Priseccoempfehlung zum Geburtstag

Rote Bete Gugl

Eeeeeeeeeendlich gibt’s hier wieder was zu Naschen! Ich hoffe ihr freut euch genauso sehr wie ich 🙂 Und kurz bevor der Mai zuende ist, hab ich natürlich auch einen Prisecco dabei [Werbung].

Wer es noch nicht mitbekommen hat – im Hause Schlemmerkatze wurde fleißig renoviert. Jetzt haben wir endlich wieder ein hübsches Esszimmer, damit wir Freunde und Familie lecker bekochen können und die ganzen Gerichte nicht immer alleine essen müssen. Sonst macht sich das irgendwann doch mal auf der Waage bemerkbar…..

Jetzt fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten, aber das hindert uns nicht mehr daran für euch in der Experimentierküche zu stehen. “Experiment” wäre dann auch gleich das Stichwort zum heutigen Minigugl… Zusammen mit dem Prisecco, den ich euch vorstellen möchte, ist das was für die Mutigen unter euch. Was wie ein harmloser Schokogugl Weiterlesen

Schwarzbierbrot im Tontopf

Schwarzbierbrot

Es ist mal wieder Zeit für ein leckeres Brot, oder?! Ich habe euch heute ein saftig-malziges Schwarzbierbrot im Speckmantel mitgebracht. Klingt das nicht verlockend? Genau das Richtige für ein Picknick, zum Grillen oder wenn ihr mal nichts außer Butter im Kühlschrank habt. Es geht nichts über lauwarmes knuspriges Brot mit Butter. Da braucht man weder Wurst noch Käse 😉 Weiterlesen

Zitronenpasta mit Basilikum

zitronenpasta

Kennt ihr die Redensart “Sauer macht lustig”? Frau Google erzählt mir gerade, dass sie schon über 300 Jahre alt ist, aber was damit genau gemeint ist kann ich nur erahnen. Vermutlich hieß es früher mal “gelustig” im Sinne von “Lust auf mehr”, bzw. “Appetit”, da durch ein bisschen Säure der Speichelfluss angeregt wird.

Wie auch immer – im Hause Schlemmerkatze bedeutet es “Wenn der Onkel was Saures isst, wird’s für Cat lustig” 😉 Weiterlesen

Rouladen mit Selleriepüree und Spargel – dazu ein PriSecco [Werbung]

 

Rouladen

Der Frühling lässt sich ja wirklich ganz schön bitten…. Zum Glück hat trotz Hagel und Schneeregen die heiß ersehnte Spargelernte begonnen und ich kann euch mal eine leckere Variante der klassischen Roulade vorstellen. Und pünktlich zum Monatsende habe ich auch gleich noch einen PriSecco im Gepäck! Klingt das nicht verlockend?

Wer ihn noch nicht kennt: PriSecco ist eine alkoholfreie Alternative zum Schaumwein. Ich habe die vielen Sorten kennen und lieben gelernt und bin jedes Mal überrascht wie Wiesenobstsäfte mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen harmonieren.

Der PriSecco stammt aus der Manufaktur Jörg Geiger in Schlat bei Göppingen.

Für mehr Informationen zu seinen Produkten, schaut einfach mal hier vorbei! Ich finde es lohnt sich! Die meisten Sorten gibt es auch in 375ml Probiergrößen (falls ihr euch bei der Kombination mancher Kräuter und Säfte nicht ganz sicher seid).

Passend zum Selleriepüree und der Roulade haben wir Weiterlesen

Baguette – das Allerbeste überhaupt!

Baguette

Jaaaaaa,  es stimmt. das klingt schon leicht überheblich…. Aber ich zitiere lediglich den Onkel. Seine Worte waren: “Das ist definitiv das BESTE BAGUETTE, dass ich je gegessen habe!!! Du bist dir schon im Klaren darüber, dass wir jetzt nie wieder Baguette kaufen können????”

Und dem kann ich nur zustimmen. Es kam im letzten Jahr zwar sowieso selten vor, dass wir mal ein Aufbackbaguette gekauft haben, aber seit gestern ist das definitiv keine Option mehr. Lieber backe ich mir etwas auf Vorrat und lege mir ein “Notbrot” in die Tiefkühltruhe.

Wenn man die Energiekosten mal außen vor lässt, bekommt ihr mit diesem Rezept 3 Baguettes à 25.30cm Länge für insgesamt 70 Cent. Also noch nicht mal 25 Cent pro Baguette. Viel günstiger geht es kaum, oder?

Ich war vom Ergebnis wirklich überrascht. Ich habe schon ein paar Rezepte für Weißbrot, Baguette und Ciabatta ausprobiert. Bislang hat mich nur das Ciabatta überzeugt und das dauert ja 2-3 Tage. Geschmacklich unschlagbar, Aufwand gering, aber wenn man eine Grillparty für den nächsten Tag plant, klappt es mit dem Ciabatta leider nicht mehr.

Das Baguette hingegen könnt ihr sogar noch am gleichen Tag backen, sofern ihr früh morgens den Teig ansetzt damit ihr ihn abends backen könnt.

Aber genug geredet…. Bevor es zum Rezept geht habe ich noch zwei Tipps für euch.

  1. Ich habe mir ein Baguette-Backblech angeschafft, damit die Brote schön in Form, bleiben. Es geht aber auch ohne und auf einem normalen Backblech. Allerdings kann es dann sein, dass die Brote etwas breiter werden. Der Teig ist jedoch recht fest und formstabil – er sollte euch also nicht davon laufen! 😉
  2. Ich habe in letzter Zeit viele Brotrezepte gelesen, in denen Backmalz verwendet wird. Daher habe ich mir nun endlich mal 1kg Bio Backmalzbestellt. Mein Fazit: Nie wieder ohne! Tolle Bräunung, tolle Krume! Außen knusprig und innen fluffig – genau so wie es sein soll!

Beides ist hilfreich für die Zubereitung, aber nicht unbedingt nötig.Ich habe für die Zubereitung sowohl das Backmalz als auch das Blech verwendet. Wie es ohne ausgesehen hätte, kann ich euch momentan nicht sagen, da ich es nicht ausprobiert habe!

Zutaten für 3 Baguettes à 25-30cm:

  • 250g Weizenmehl (Typ 550)
  • 250g Dinkelmehl
  • 1/2 Würfel Hefe (20g)
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 15-20g Backmalz (z.B.Bio Backmalz)
  • 300ml Wasser (lauwarm)

Mehlsorten mit Salz und Backmalz in eine große Schüssel geben und vermischen. In die Mitte eine Mulde drücken.

Hefe mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Hefewasser in die Mulde gießen und mit etwas Mehl vom Rand bedecken.

15 Minuten ruhen lassen, bis die Hefe anfängt zu blubbern.

Nun alles mit dem Knethaken oder in der Küchenmaschine ca. 5 min. zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Teig zu einer Kugel formen und in eine Schüssel geben. Mit Frischhaltefolie abdecken und für ca. 10 Stunden in den Kühlschrank stellen.

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Backofen auf 240°C Ober./Unterhitze einstellen und eine feuerfeste Schüssel mit Wasser auf den Boden stellen. Baguetteblech leicht mit Öl einreiben.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen. Der Teig darf nicht mehr geknetet werden! In drei gleichgroße Stücke teilen und einfach etwas in die Länge ziehen und 2-3 Mal verdrehen. Die Teiglinge in die Form legen und mit Wasser einsprühen (hierfür eignet sich prima eine Blumenspritze)

Baguette

Baguette im vorgeheizten Ofen 15 Minuten backen. Anschließend die Temperatur auf 210°C reduzieren und nochmals 15-20 Minuten bis zur gewünschten Bräune weiterbacken.

Während der Backzeit habe ich die Brote noch 2x  mit Wasser eingesprüht!

Baguette

Das erste Stück kann ich warm mit Butter und etwas Meersalz empfehlen – himmlisch sag ich euch!

Baguette

So, und jetzt wünsche ich viel Spaß beim Backen, Grillen und Mampfen!

Eure Cat