Spargelrisotto

spargelrisottoJetzt wo die langersehnte Spargelzeit gekommen ist, darf auf unserem Blog ein Gericht mit diesen bezaubernden weißen und grünen Stangen natürlich nicht fehlen!

Aber als der erste deutsche Spargel endlich den Weg in meine Küche gefunden hatte, stand ich vor der Qual der Wahl… Was soll ich damit machen?

Klassische Zubereitung mit Kartoffeln, Schinken und Hollandaise? Gebacken in einer Tarte? Lauwarmer Spargelsalat? Spargel mit Schnitzel?

Nein! Ich esse einfach zu gerne cremiges Risotto und mit Spargel schmeckt es himmlisch.

Der Onkel mag lieber den grünen Spargel, ich lieber den weißen. Also verwende ich einfach beide Sorten, damit hier jeder auf seine Kosten kommt. Außerdem sieht es zweifarbig auch gleich viel schöner aus.

Und jetzt ab zum nächsten Spargelstand, damit ihr gleich loskochen könnt!

Zutaten für 2-3 Portionen:

  • 250g Risottoreis (Carnaroli oder Arborio, z.B. von Reishunger.de)
  • 2 Schalotten
  • 200g weißen Spargel
  • 200g grünen Spargel
  • etwas Olivenöl
  • 1l Gemüsefond (oder 550ml bei der Zubereitung im Thermomix)
  • 50ml Weißwein
  • 1 handvoll geriebenen Parmesan
  • Salz & Pfeffer
  • 1 EL Butter
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung OHNE Thermomix:

Ein Liter Fond in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen. Spargel waschen und ca. 2 cm von den Enden abschneiden. Weißen Spargel schälen und anschließend in 3 cm große Stücke schneiden. Den grünen Spargel halbieren und die Spargelspitzen zur Seite stellen. Den restlichen grünen Spargel ebenfalls in 3 cm große Stücke schneiden.

(Die Endstücke und Schalen könnt ihr für eine Spargelcremesuppe verwenden.)

Schalotten in feine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Reis in etwas Olivenöl glasig dünsten. Mit dem Weißwein ablöschen. Grüne und weiße Spargelstücke hinzugeben. Anschließend nach und nach eine Schöpfkelle vom erwärmten Fond hinzugeben und stetig rühren. Mit dem Nachgießen immer solange warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Diesen Vorgang solange wiederholen bis der Fond aufgebraucht ist. Der Spargel sollte nun auch schön weich gegart sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kurz vor dem Servieren eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

Zubereitung MIT Thermomix:

Spargel waschen und ca. 2 cm von den Enden abschneiden. Weißen Spargel schälen und anschließend in 3 cm große Stücke schneiden. Den grünen Spargel halbieren und die Spargelspitzen zur Seite stellen. Den restlichen grünen Spargel ebenfalls in 3 cm große Stücke schneiden.

Schalotten in den Mixtopf geben. 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Etwas Olivenöl hinzugeben und 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 dünsten. Reis zugeben und ohne Messbecher 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 im Linkslauf dünsten.

Weißwein hinzugeben und ohne Messbecher 1 Minute bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf ablöschen. 550ml Fond, sowie grüne und weiße Spargelstücke hinzugeben. Einmal mit dem Spatel über den Boden des Mixtopfes rühren um den Reis zu lösen. Den Gareinsatz als Spritzschutz auf den Deckel stellen und 12-13 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf garen. Risotto in eine Schüssel füllen und eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

 ***

Kurz vor Ende der Garzeit einen Löffel Butter in eine Pfanne geben. Die grünen Spargelspitzen hinzugeben und bei mittlere Hitze braten. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit einen Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Gebratenen Spargel mit dem Risotto anrichten und ein wenig frisch geriebenen Parmesan darüber streuen.

Guten Appetit,

Eure Cat

 

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Heute gibt’s kein Rezept!

stempel

Ja, ganz richtig gelesen – heute hab ich euch nichts Leckeres mitgebracht. Stattdessen will ich euch noch ein verspätetes Geburtstagsgeschenk von meiner Lieblingsgrafikerin/Designerin Eva zeigen.

Ist dieser Stempel mit der Schlemmerkatze nicht toll? Ich bin verliebt….

Falls ihr auch verliebt seid (also nicht unbedingt in meinen Stempel – ich meine eher in euren Herzmenschen) und vielleicht bald heiraten wollt, müsst ihr unbedingt bei ihr vorbeischauen! Eva von „Zweiklein – papeterie + design“ gestaltet wunderschöne Hochzeitseinladungen mit individuellem Logo und alles was man sonst noch für den schönsten Tag im Leben braucht. Ein Besuch auf ihrer Seite lohnt sich auf jeden Fall.

Ihr findet sie auf Facebook, Instagram oder auch mit einer kleinen Auswahl ihrer Arbeiten bei Dawanda. Einfach den Links folgen oder auf der jeweiligen Plattform nach „Zweiklein“ suchen.

So, ich geh jetzt irgendwas stempeln!

Schönen Sonntag,

Eure Cat

Waldmeister Panna Cotta

panna cotta

Heute ist Walpurgisnacht! Mir ist jedoch heute viel zu kalt um mit dem Besen auf den Blocksberg zu fliegen und in den Mai zu tanzen. Abgesehen davon würe ich wahrscheinlich noch mehr Regen herbeitanzen und das will ja keiner…  Da begrüße ich den Mai doch lieber mit einer cremigen Waldmeister Panna Cotta!

Für dieses Dessert benötigt ihr etwas Zeit. Zum einen müsst ihr den Waldmeister verwelken lassen (was mit einem kleinen Trick beschleunigt werden kann) und zum anderen müsst ihr die Sahne mit dem Waldmeister mindestens zwei Stunden ziehen lassen. Zum Schluß muß das Ganze natürlich noch in den Kühlschrank. Also kein Dessert für spontanen Besuch, andererseits aber sehr gut vorzubereiten.

Zutaten für 6 Portionen:

  • 500g Sahne
  • 50g Zucker
  • einen Bund frischen Waldmeister
  • 4 Blatt Gelatine
  • 250g Erdbeeren
  • Puderzucker

Waldmeister für mindestens 2 Stunden anwelken lassen oder vor der Verwendung einfrieren. Frischer Waldmeister hat kaum Aroma und entfaltet seinen Geschmack erst wenn er welk wird.

Sahne mit Zucker aufkochen und Waldmeister hinzufügen. Etwa 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen und den Waldmeister gut 2 Stunden in der Sahne ziehen lassen.

Sahne durch ein Sieb gießen, sodass der Waldmeister zurück bleibt und erneut aufkochen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Wenn die Sahne kocht, Topf vom Herd nehmen. Gelatineblätter gut ausdrücken und in der heißen Sahne auflösen.

In 6 Förmchen oder kleine Gläser füllen und mindestens eine Stunde kalt stellen.

Erdbeeren putzen und pürieren. Je nach Süße der Erdbeeren eventuell noch etwas Puderzucker hinzugeben.

Panna Cotta mit dem Erdbeerpüree servieren und dabei laut „Herzlichen Willkommen sonniger Mai“ rufen! 🙂

Sonnige Grüße,

Eure Cat

 

Oma’s Käsekuchen

käsekuchen

Ich liebe Käsekuchen! …mit Einschränkungen. Ich esse nur Käsekuchen ohne Obst. ….und ohne Schnickschnack ….und nur wenn er einen Boden hat ….und wenn er mit Magerquark gemacht wird!

Okay, eigentlich liebe ich nur den Käsekuchen von meiner Oma! Der ist schlicht, ehrlich, cremig und hat einen leckeren Boden aus knusprigem Mürbeteig.

Sämtliche Variationen mit Früchten, ohne Backen, mit Espresso-Schoko-Swirl und so weiter, sind ja auch extrem lecker. Aber wenn es um die wahre Käsekuchenliebe geht, gibt es für mich nur dieses eine Rezept!

Vielleicht steht er ja demnächst auch mal auf eurer Kaffeetafel 🙂

Zutaten Mürbeteig:

  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 100g Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Prise Salz

Zutaten Füllung:

  • 1kg Magerquark
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille
  • 200g Zucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 Eier
  • 200g Sahne

Zubereitung mit Thermomix:

Die Zutaten für den Teig in den Mixtopf geben und 20 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. Teig in eine Schüssel füllen und zu einer Kugel formen. Sollte er kleben, kurz in den Kühlschrank stellen.

Anschließend alle Zutaten für die Füllung in den Mixtopf geben und 40 Sekunden auf Stufe 4 mixen.

Zubereitung OHNE Thermomix:

Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Butter in Stücken, Zucker, Salz, Backpulver und Ei hineingeben. Alles mit der Hand zügig zu einem geschmeidigen Teig verkneten und zu einer Kugel formen. Sollte er kleben, kurz in den Kühlschrank stellen.

Zutaten für die Füllung in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen verrühren, bis eine schöne glatte Masse ohne Klümpchen entstanden ist.

***

Teig mit einem Nudelholz ca. 3mm dünn ausrollen. Eine 26er Springform fetten oder mit Backpapier auslegen und den ausgerollten Teig hineinlegen. Gut andrücken und überstehende Ränder evtl. abschneiden. Boden und Rand der Form sollte komplett mit Teig ausgelegt sein, sodass keine Löcher zu sehen sind.

Die Quarkmasse in die Form gießen und gleichmäßig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft 60-70 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn die Quarkmasse goldbraun ist und etwa 1 cm über der Form steht. Wenn der Kuchen auskühlt, fällt er wieder etwas zusammen, aber das ist ganz normal.

Viel Spaß beim Nachbacken,

Eure Cat

 

Erste Mornshäuser Schlemmerbratwurst

wurst

Notiz an mich selbst: „Wenn du Handwerker im Haus hast, mache keine terminlichen Blogversprechen….“

Daher mit einem Tag Verzögerung nun der versprochen Beitrag zu unserem kleinen Experiment „Wursten in den eigenen 4 Wänden“.

Vorab kann ich nur sagen, das Resultat hat uns beide überrascht, ja kurzzeitig sprachlos gemacht. Daher auch unsere Empfehlung: Traut euch!

Es ist nicht annähernd so kompliziert, wie es zunächst scheinen mag! Aber auch hier gilt, vier Hände sind besser als zwei…

Zutaten für ca. 14 Bratwürste:

  • 300g Rindfleisch
  • 600g Schweinenacken durchwachsen
  • 200g Schweinefleisch mager (z.B. Lachs)
  • 350g rohen Schweinespeck
  • 150g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • 2 EL Pfefferkörner
  • 1,5 EL Pimentkörner
  • 0,5 EL Wacholderbeeren
  • 0,5 EL Kümmelsamen
  • 20g grobes Meersalz
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1/4 Muskatnuss
  • 1/2 Bund Thymian
  • 1/2 Bund Petersilie
  • grober Schweinedarm, Kaliber 26-28

Zwiebeln würfeln, im Öl glasig dünsten. Pfefferkörner, Pimentkörner, Wacholderbeeren und Kümmelsamen in der Pfanne anrösten.

gewürze

Kurz abkühlen lassen und im Mörser sorgsam zerstoßen. Das Fleisch in grobe Würfel schneiden. Thymian und Petersilie abzupfen, Knoblauchzehen abziehen und hacken.

Fleischstücke mit den Kräutern, Gewürzen, Salz, Muskat, Zitronenschale und den Zwiebeln vermischen. Alles kräftig mit den Händen in einer Schüssel vermengen.

Masse durch einen Fleischwolf drehen. Die Wahl der Scheibe bleibt grundsätzlich dem eigenen Geschmack vorbehalten, wir haben eine Lochung von 4,5 eingesetzt. Etwa 1/3 der Wurstmasse nochmals durch den Wolf drehen.

Fleischbrät kräftig mit den Händen durchmischen und in die Wurstpresse geben ( wir haben zum Einstieg diese WURSTPRESSE eingesetzt). Schweinedarm auf die Fülltülle aufziehen und mit der Wurstmasse füllen.

wurst

Die Würste in gewünschter Länge abdrehen.

Wohl dem, der wie in unserem Fall eine traditionelle Metzgerei im Ort hat. Hier konnten wir sowohl das gewünschte Fleisch aus eigener Schlachtung, als auch den benötigten Schweinedarm erwerben.

Unser Dank gilt hier der Landmetzgerei Heck für die gewohnt hervorragende Fleischqualität. (Wir hoffen, die erste Probewurst hat euch geschmeckt)

In diesem Sinne…ran an die Wurst!

wurst

…meint der ONKEL

Bärlauchnudeln

Bärlauchnudeln

Zugegeben – ich bin ein bißchen spät dran. Aber es gibt ja noch Bärlauch und da ich in der Bloggerwelt schon reichlich Rezepte für Pesto, Butter und Brotaufstriche gefunden habe – gibt’s bei mir was anderes! Bärlauchnudeln! Die waren so lecker, dass der Onkel und ich glatt alle drei Portionen zu zweit verdrückt haben.

Mein heutiges Rezept zeigt euch nur die Zubereitung eines herrlich grünen, nach Bärlauch duftenden, Nudelteigs. Was ihr damit anstellt überlasse ich ganz eurer Phantasie (ja, mit Ph! Mit F sieht das Wort einfach fürchterlich aus. Ich bin ein Kind der 80er!)

Ihr könnt die Nudeln mit Tomatensoße genießen, als Carbonara (so wie wir) oder auch mit einem roten Pesto. Zur Not tut’s auch ein Stück Butter und frisch geriebener Parmesan!

Wenn die Nudeln lecker sind, braucht es wenig andere Zutaten…

Für die Zubereitung benötigt ihr eine Küchenmaschine, bzw. einen starken Mixer, sowie eine Nudelmaschine

Ihr könnt die Nudeln zwar auch mit der Hand ausrollen und schneiden, aber das dauert natürlich viel länger.

Zutaten für 3 Portionen:

  • 300g Mehl (Typ 1050)
  • 50g frischer Bärlauch
  • 2 Eier (Größe M)
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 TL Salz

Zubereitung im Thermomix:

Mehl und Bärlauch in den Mixtopf geben und 20 Sekunden/Stufe 9 mixen bis ein hellgrünes Mehl entstanden ist. Die restlichen Zutaten hinzufügen und 2 Minuten auf der Teigstufe kneten. Sollte der Teig zu trocken sein könnt ihr noch 1-2 EL Wasser hinzugeben.

Den Teig zu einer Kugel formen und 30min. im Kühlschrank ruhen lassen.

Zubereitung ohne Thermomix:

Mehl und Bärlauch in den Mixer geben und auf höchster Stufe fein mixen, bis keine größeren Bärlauchstückchen mehr zu sehen sind.

Bärlauchmehl in eine Schüssel geben und die restlichen Zutaten hinzufügen. Alles gut verkneten bis der Teig eine geschmeidige Konsistenz bekommt. (Mit der Hand kann das schon mal 5 Minuten dauern!) Sollte der Teig krümelig sein evtl. 1-2 EL Wasser hinzufügen.

Den Teig zu einer Kugel formen und 30min. im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig mit Hilfe der Nudelmaschine ausrollen und schneiden. Ich stelle bei mir Stufe 7 ein – das ist ideal für Tagliatelle. Wenn die Nudeln nicht gleich verwendet werden, könnt ihr sie zum trocknen auf einen Besenstiel hängen.

In reichlich kochendem Salzwasser sind die frischen Nudeln nach 2-4 Minuten gar.

Buon Appetito und viel Spaß beim Nachmachen!

Eure Cat

Green Splash

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….oder einfach ein kühles Erfrischungsgetränk ohne Alkohol für heiße Tage!

Heute nachmittag im Garten hab ich gleich zwei davon getrunken, eine gelungene Abwechslung zu den Renovierungsarbeiten der letzten Woche. Es hätte auch noch mehr sein dürfen, aber dann war die Sonne verschwunden. Und morgen ist schließlich auch noch ein Tag!

Ich hoffe, ihr habt auch eine sonnige Woche und wenn ihr mal eine kleine Abkühlung genießen wollt, benötigt ihr nur ein paar Kleinigkeiten.

Zutaten für 4 Gläser:

  • 2 Zitronen
  • 4 TL brauner Zucker
  • 12 Blätter Basilikum
  • 12 Scheiben Salatgurke
  • 1 Flasche kühles Mineralwasser
  • Eiswürfel

Die Zitronen auspressen und in jedes Glas den Saft einer halben Zitrone gießen. Je einen gestrichenen TL Zucker hinzugeben, sowie drei Scheiben Gurke. Basilikum hacken und auf die Gläser verteilen. Mit Mineralwasser auffüllen und nach Belieben noch ein paar Eiswürfel hinein geben.

Prost, *zisch*

Eure Cat

 

Burger Buns

burgerbuns

Wer kennt das nicht? Der Grill läuft, alle Zutaten für einen leckeren hausgemachten Burger  liegen frisch und in all ihrer Pracht parat und die Paddys schmurgeln schön dem idealen Garpunkt entgegen… und dann das, das Fertig-Burger-Brötchen des Grauens! Form ok, aber Geschmack und Konsistenz eher betrüblich. Was bleibt dem Genießer also? Na klar, selbst ist der Brötchenbäcker! Und wir sind tatsächlich auf der Suche nach einem guten Rezept fündig geworden. Unserer Meinung nach ein Volltreffer!

Hier also nun unsere Rezeptempfehlung für hausgemachte Buns…

Zutaten:

  • 50ml Milch
  • 150 ml Wasser
  • 5-10g frische Hefe
  • 2 1/2 EL Zucker
  • 2 Eier (Größe M)
  • 425g Mehl (Typ 550)
  • 60g Mehl (Typ 405)
  • 1 1/2 TL Salz
  • 80g weiche Butter
  • Sesam & Schwarzkümmel

Zubereitung im Thermomix:

Milch, Wasser, Hefe und Zucker in den Mixtopf geben und anschließend           2 Minuten/37°C/Stufe 2 erwärmen.

Mehl, 1 Ei, Butter und Salz in den Mixtopf geben und 10 Minuten auf der Teigstufe kneten lassen. Der Teig sollte nach den 10 Minuten seidig glänzen.

Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt eine Stunde gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Zubereitung ohne Thermomix:

Mehl mischen und in eine Schüssel geben. Eine Mulde in die Mitte drücken. Milch mit Wasser erwärmen und die Hefe hineinbröseln. Zucker hinzufügen und mit einem Löffel glatt rühren. Hefemilch in die Mulde gießen und ca. 10 Minuten stehen lassen.
In der Zwischenzeit die Butter in kleine Stückchen schneiden

Nun die Hefemilch nach und nach mit dem Mehl vermischen. Butter, 1 Ei und eine Prise Salz hinzugeben und alles zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten. Der Teig muß nun 10 Minuten geknetet werden bis er seidig glänzend geworden ist.

Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt eine Stunde gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Nachdem der Teig nun eine Stunde geruht hat, muß er in 8 Portionen geteilt werden. Aus den einzelnen Portionen jeweils eine Kugel formen und etwas flach drücken. Anschließend ein Ei mit 3 EL Milch oder Wasser verquirlen und die Buns damit einstreichen. Mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen und nochmal 10-15 Minuten gehen lassen.

burgerbuns

Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und die Buns 15-18 Minuten goldgelb backen.

Diesen Blogeintrag möchte ich insbesondere Björn von Grillkult widmen, der genau wie wir auf der Suche nach dem Heiligen Gral der Burger-Buns war!

Eine verbrennungsfreie Grillsaison wünscht euch

der ONKEL

 

Die Liebe zum eigenen Foodblog….

schlemmertattoo

…kennt keine Grenzen! Denn wenn Onkel und ich etwas anpacken, dann sind wir mit Feuer und Flamme dabei. Und da der Tätowierer unseres Vertrauens (Björn Peipert von Farbenkult) immer für ein Späßchen zu haben ist, hat er dem Onkel mal schnell unser Logo auf den Arm gepinselt!

Jaaaaa, wir sind manchmal ein bißchen verrückt und anders als andere…. Aber das was ihr da oben seht, ist nur ein kleiner Scherz! Der Onkel hat sich zwar tätowieren lassen, aber das Logo unseres Blog war es nicht. Jedenfalls noch nicht 😉

Nach diesem kleinen Scherz möchte ich außerdem mal ein Herzliches „Danke“ loswerden. Wir freuen uns sehr, dass ihr uns so fleißig unterstützt, die Seite teilt, eure Freunde einladet und hoffentlich auch hin und wieder mal eins unserer Rezepte ausprobiert.

Mit dem Kochen geht es leider erst nächste Woche weiter, da wir momentan eine große Baustelle zuhause haben. Allerdings besuchen wir am Samstag einen Pralinenkurs und bringen euch auf jeden Fall ein paar Bilder mit.

Wer es eilig hat und nicht immer auf den nächsten Blogbeitrag warten möchte, der kann „Schlemmerkatze“ auch bei Instagram folgen! Da gibt’s hin und wieder schon mal eine kleine Vorschau aufs nächste Rezept!

Heute mal mit „bunten“ Grüßen,

Eure Cat

 

Zimt-Kardamom-Blumen

zimtblumen

Ich kann es immer noch riechen…. und schmecken… Vor ziemlich genau 24 Stunden sind diese knusprigen und zugleich saftigen Zimt-Kardamom-Blumen aus meinem Ofen gekommen. Es waren 10 Stück und nicht ein einziger Krümel ist übrig geblieben… Die sind aber auch so verführerisch!

Bei frühlingshaftem Wetter und strahlendem Sonnenschein auf dem Balkon gibt es nichts besseres als eine lauwarmes Zimt-Hefeteilchen! Da verzichte ich gern auf ein herzhaftes Frühstück! Habt ihr Appetit bekommen?

 

Und jetzt wird gebacken – viel Spaß!

Zutaten:

  • 500g Mehl (Typ 550)
  • 1 Würfel Hefe
  • 250ml Milch
  • 60g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 50g Butter

Für die Füllung:

  • 100g braunen Zucker
  • 1TL Zimt
  • 1Messerspitze Kardamom
  • 40g weiche Butter
  • etwas Kondensmilch zum Einpinseln

Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hinein drücken. Milch erwärmen. Hefe zerbröckeln und mit dem Zucker in die Mulde geben. Lauwarme Milch darübergießen und 5-10Minuten stehen lassen. Die Hefemilch sollte langsam anfangen zu blubbern. Butter in einem Topf erhitzen, bis sie gerade so flüssig ist. Nicht zu heiß werden lassen.

Wenn die Hefe-Milch-Mischung Bläschen bildet, Salz und flüssige Butter hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Abgedeckt etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Teig in 10 Portionen teilen und jeweils zu kleinen Rechtecken ausrollen. Zucker mit Zimt und Kardamom mischen. Die Rechtecke mit etwas Butter einstreichen und mit der Zuckermischung bestreuen.

zimtblumen

Nun von der langen Seite her aufrollen und längs einschneiden.

zimtblumen

Die beiden Stränge miteinander verzwirbeln und zu einer Blume, bzw. einem Kringel formen.

zimtblumen

Auf ein Backblech setzen und nochmal 10 Minuten gehen lassen. Anschließend mit etwas Kondensmilch einpinseln und im vorgeheizten Backofen bei ca. 160°C Umluft 15-20 Minuten backen.

Lauwarm schmecken sie am besten, aber Vorsicht: Suchtgefahr!

Zimtige Grüße,

Eure Cat