Dreierlei Dessert – Schokotörtchen, Birnensorbet, Crème Brûlée

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Hier seht ihr den süßen Abschluß von einem gelungenen Samstagabend… Da ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte, ob das Dessert heiß kalt cremig knusprig üppig oder leicht ausfallen sollte, gab es kurzerhand von allem etwas.

Die Crème Brûlée kennt ihr ja bereits aus meinem Blog. Dazu gab es noch ein warmes Schokotörtchen mit flüssigem Kern und ein cremiges Birnensorbet. Wenn man erstmal mit dem Naschen angefangen hat, weiß man gar nicht in welches Schälchen man den Löffel als nächstes stecken soll…

Also dann, überzeugt euch selbst wie lecker so ein süßes Dreierlei sein kann!

Birnensorbet

  • 5 reife Birnen (ca.1,3-1,5kg)
  • 1 Zitrone
  • 150g Puderzucker
  • 200ml Wasser
  • nach Belieben etwas Birnenschnaps oder Birnenlikör

Die Birnen schälen und entkernen. Je weicher und reifer die Birne, umso aromatischer wird das Sorbet und die Kochzeit verringert sich.

Wasser mit Puderzucker aufkochen. Birnen hinzufügen und ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis alles schön weich ist. Etwas auskühlen lassen und mit dem Mixstab fein pürieren.

Die Zitrone auspressen und den Saft zum Birnenpüree geben. Nach Belieben noch mit einem Schuß Birnenschnaps abschmecken.

Die Masse in eine Schüssel geben und ins Gefrierfach stellen. Mit einem Schneebesen alle 20-30 Minuten gut durchrühren. Nach ca. 6 Stunden ist das Sorbet servierbereit.

Ihr könnt das Sorbet auch schon am Vortag zubereiten. Wenn es jedoch über Nacht durchgefroren ist, müsst ihr es vor dem Servieren etwas antauen lassen, bis ihr es nochmal mit dem Mixer oder einer Küchenmaschine cremig rühren könnt.

Schokotörtchen (6 Portionen)

  • 100g Schokolade (70% Kakao)
  • 100g Butter
  • 70g Zucker
  • 40g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 Eier

Butter und Schokolade in einem Topf bei mittlerer Hitze zum schmelzen bringen. Zucker, Mehl und Backpulver in einer Schüssel miteinander vermischen. Eier hinzugeben und mit einem Schneebesen glatt rühren. Die flüssige Schokobutter langsam hinzugießen und unterrühren.

Die Masse auf 6 Förmchen aufteilen. Im vorgeheizten Backofen 9 Minuten backen und heiß servieren.

Falls ihr nicht alle 6 Portionen auf einmal machen wollt, könnt ihr die Förmchen auch im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag backen. Allerdings gehen sie dann nicht mehr so schön auf.

Und jetzt viel Spaß beim Nachmachen!

Eure Cat

Kürbisnocken mit Orangensoße

Heute habe ich mal eine nicht ganz so alltägliche Kombination für euch. Kürbis mit Käse, Thymian und Orange. Ich hätte nicht gedacht, dass das so toll zusammen passt! Aber ich konnte mir ein „hmmmmmmmmm….“ nach jedem zweiten Bissen nicht verkneifen. Dieses Gericht habe ich heute zwar zum ersten Mal, aber ganz sicher nicht zum letzen Mal gekocht!

Ich muß zugeben, dass der ursprüngliche Plan war Kürbisgnocchi zu machen. Hierfür hätte ich jedoch eine recht trockene Masse benötigt, aus der ich eine Rolle formen und Stücke schneiden kann. Um dies zu erreichen, hätte ich dem Kürbis allerdings soviel Mehl zufügen müssen, das die Gnocchi wohl kaum mehr nach Kürbis geschmeckt hätten. Daher habe ich das Rezept nach meinen eigenen Vorstellungen abgewandelt und mich für Nocken statt Gnocchi entschieden. Und jetzt wird gekocht:

Wenn ihr die Kürbisnocken als Vorspeise servieren wollt, reicht die folgende Mengenangabe für 6-8 Portionen. Als Hauptgang würde ich sagen 3-4 Portionen!

  • Hokkaido-Kürbis (1,4kg)
  • 2 Eigelb
  • 150g Pecorino, gerieben
  • ca.200g Mehl
  • 50g Hartweizengries
  • 3 Orangen
  • 8 Zweige frischen Thymian
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 Schalotten
  • Muskatnuss
  • 150g Schlagsahne

Den Kürbis waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Backofen auf 180°C vorheizen. Die Kürbisspalten auf einem Blech verteilen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Den Kürbis salzen und die Hälfte des Thymians darüber verteilen. Anschließend für ca. 20 Minuten im Ofen weich garen.

Wenn die Kürbisspalten weich sind, in eine Schüssel geben und mit dem Mixstab fein pürieren. Falls noch ein paar Stückchen drin sind und ihr das nicht mögt, könnt ihr die Masse durch ein Haarsieb streichen.

Zur Kürbismasse nun 2 Eigelb hinzufügen, sowie 120g geriebenen Pecorino, 50g Gries und ca. 200g Mehl. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Tipp:            Das Mehl am besten nach und nach hinzugeben – je nachdem wie feucht der Kürbis ist. Hier müsst ihr ein bißchen ausprobieren. Die Masse sollte schwer reißend vom Löffel fallen. Wenn ihr nicht ganz sicher seid könnt ihr vorab eine „Testnocke“ abstechen. Das mache ich eigentlich immer so. Die Testnocke ins leicht siedende (aber nicht kochende) Wasser geben. Nach etwa 4-5 Minuten sollte sie oben schwimmen. Das Ergebnis sollte schön luftig sein, jedoch nicht im Wasser zerfallen. Wenn sich die Nocke im Wasser auflöst, müsst ihr noch etwas Mehl hinzugeben.

Wenn der Teig perfekt ist, zur Seite stellen und die Soße zubereiten.

Hierfür Knoblauch und Schalotten abziehen und fein würfeln. Die Orangen schälen und filetieren – den Saft auffangen.

Schalotten und Knoblauch in etwas Olivenöl anschwitzen. Mit dem Orangensaft ablöschen und bis zur Hälfte einreduzieren. Sahne und restlichen Thymian zufügen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Noch einmal kräftig aufkochen lassen. Nun den restlichen Pecorino hinzugeben und in der Soße schmelzen lassen, warm stellen.

Von der Kürbismasse die Nocken abstechen (am besten zwischen zwei Teelöffeln) und im siedenden Salzwasser garen, bis sie oben schwimmen.

Die Soße mit dem Mixstab aufschäumen und die Orangenfilets hinzugeben. Nocken mit der Schaumkelle abschöpfen.

Kürbisnocken mit der Soße anrichten. Nach Belieben noch mit ein paar frischen Thymianblättchen und grob gemahlenem Pfeffer servieren!

Eine wahre Gaumenfreude!

Guten Appetit,

Eure Cat

Mandarineneis

Eigentlich wollte ich heute den ganzen Tag faulenzen… Aber dann habe ich in einer Kochzeitung geblättert und alle Zutaten für ein Mandarineneis da gehabt. Da konnte ich einfach nicht widerstehen! Deshalb hört ihr schon wieder von mir, obwohl das Wochenende noch nicht vorbei ist.

Die Zubereitung ist kinderleicht und ihr benötigt auch keine Eismaschine. Alles was ihr für 4 Portionen braucht ist Folgendes:

  • 1 Bio Orange
  • 4 Mandarinen
  • 80g Zucker
  • 100g Schmand
  • 150g Sahne

Die Orange gründlich waschen und die Schale fein abreiben. Den Saft auspressen und mit dem Abrieb in einen Topf geben.

Falls ihr das Eis in der ausgehölten Mandarine anrichten wollt, solltet ihr das obere Drittel abschneiden und das Fruchtfleisch vorsichtig aus der Schale lösen. Schale und Deckel für später zur Seite stellen.

Mandarinenfruchtfleisch in den Topf zum Orangensaft geben und alles zusammen aufkochen. Ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit stark einreduziert ist. Dann den Zucker hinzufügen und nochmals aufkochen lassen.

Alles durch ein Haarsieb streichen und die Flüssigkeit abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen. Den Schmand unter den abgekühlten Mandarinensaft rühren. Zum Schluß vorsichtig die Sahne unterheben. Die Masse kann nun in Förmchen oder in die ausgehölten Mandarinen gegeben werden. Für ca. 3-4 Stunden ins Gefrierfach stellen.

Viel Spaß beim Nachmachen

Eure Cat

Tortellini mit Lauch-Kartoffel-Füllung

Nach langem Überlegen habe ich heute morgen beschlossen mal ein neues Rezept für Pastateig auszuprobieren. Ich habe ja schon viele verschiedene Varianten getestet, bislang konnte mich jedoch nur das Rezept überzeugen, welches ich bereits mit euch geteilt habe. (siehe Hausgemachte Pasta)

Aber manche Sachen sollte man einfach hin und wieder nochmal versuchen, dann wird man auch belohnt! Und so hab mich mir heute mal wieder selbst ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert, weil mal wieder was auf Anhieb perfekt gelungen ist!

Der Teig für die Tortellini hat einen geringen Anteil von Hartweizen und er lies sich hervorragend verarbeiten, auch wenn ich zunächst befürchtet hatte, dass er zu klebrig ist.

Der Teig:

  • 150g Mehl (Typ 1050)
  • 50g Hartweizengries
  • 2 Eier (Größe M/L)
  • etwas Salz

Die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und anschließend mindestens 1 Stunde ruhen lassen. Am besten eine Kugel formen, diese in Folie einschlagen und in den Kühlschrank legen.

Die Füllung:

  • 160g Lauch
  • 160g Kartoffeln, geschält
  • 60g Ricotta
  • 25g Pecorino, gerieben
  • Salz & Pfeffer

Den Lauch in feine Streifen schneiden und die Kartoffeln in kleine Würfel. Lauch in etwas Olivenöl 2-3 Minuten anschwitzen. Die Kartoffelwürfel hinzufügen und mit etwas Wasser aufgießen. Nur soviel Wasser verwenden, dass alles gerade so bedeckt ist. Mit Salz & Pfeffer würzen und 15-20Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Wenn die Kartoffeln weich sind, das überschüssige Wasser abgießen und alles mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer gut zerdrücken. Es ist wichtig, dass ihr das Wasser abgießt, damit euch die Füllung später nicht zu feucht wird. Das Ganze auskühlen lassen.

Ricotta und Pecorino unter die erkaltete Masse rühren und abschmecken.

Fertigstellung:

Den Teig dünn ausrollen. Ich habe meine Nudelmaschine
verwendet und sie auf Stufe 7 eingestellt. Aus den Teigplatten Kreise mit ca. 6-7cm Durchmesser ausstechen.

Und jetzt werden aus kleinen Kreisen ganz einfach Tortellini. So geht’s:

Auf jeden Kreis etwa 1 TL der Lauch-Kartoffelmasse geben.

Die Teigplatten einmal umklappen, sodass gefüllte Halbmonde entstehen. Hierbei darauf achten, dass die Ränder gut zusammenkleben. Bei mir war der Teig feucht genug, sodass ich ihn gut zusammendrücken konnte. Sollte er zu trocken sein, könnt ihr die Ränder vor dem umklappen mit etwas Wasser oder Eiweiß befeuchten.

Nun die Spitzen der Halbmonde zusammenführen und festdrücken – schon habt ihr eure ersten Tortellini hergestellt. Bis zum Kochen haben ich die Tortellini einfach auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche liegen lassen.

Die fertigen Tortellini in reichlich kochendem Salzwasser ca. 4-5 Minuten garen.

Ich habe sie mit der noch warmen Tomatenvinaigrette von meinen Rucola-Röllchen und etwas gebratenem Speck serviert. Lecker war’s!

Bitte nachmachen – es ist leichter als man denkt!

Eure Cat

 

Veggie-Day oder Blumenkohltarte

Heute gibt es mal wieder was für die Vegetarier da draußen. Die Fleischesser dürfen aber natürlich auch gerne weiterlesen!

Ich mag Blumenkohl. Aber auf die Idee daraus eine Tarte zu machen, wäre ich vermutlich ohne diesen Blog niemals gekommen. Mir wäre allerdings wirklich was entgangen… Die Tarte war köstlich! Ich kann sie euch nur wärmstens empfehlen, im wahrsten Sinne des Wortes. Ihr könnt sie lauwarm als Vorspeise auf einem Salatbett servieren oder auch als Beilage zum Hauptgang. Die Zubereitung ist ganz einfach – so geht’s:

Für den Teig:

  • 200g Mehl (Typ 1050)
  • 80g Butter
  • 1 Ei
  • eine Prise Salz

Die Zutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten und anschließend für etwa 30min kalt stellen.

Für die Füllung:

  • 1 Blumenkohl
  • 1 EL Körniger Senf
  • 1 EL Senf
  • 200g Joghurt (3,5%)
  • 100g Sahne
  • 2 Eier
  • 100g geriebener Gruyère
  • Salz & Pfeffer
  • Muskat

Den Blumenkohl in kleine gleichgroße Röschen zerteilen und in reichlich Salzwasser für ca. 5-7 Minuten blanchieren.

In der Zwischenzeit den Teig dünn ausrollen und eine Tarteform damit auslegen. Ich benutze hierfür eine Tarte-/Quicheform mit Hebeboden, 28 cm

Den körnigen Senf und den normalen Senf miteinander vermischen und den Teig damit bestreichen. Die blanchierten Blumenkohlröschen darauf verteilen.

In einer Schüssel Joghurt, Sahne und Eier miteinander verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den geriebenen Käse unterrühren und die Masse gleichmäßig über dem Blumenkohl verteilen, sodass alle Röschen bedeckt sind.

Wenn euch der Gruyère zu kräftig ist, könnt ihr auch einen milderen Bergkäse oder alten Gouda verwenden.

Die Tarte ca. 30-40 Minuten bei 170°C im vorgeheizten Backofen garen bis sie goldbraun ist!

Guten Appetit

Eure Cat

 

 

 

Sachertorte – eine süße Sünde…

Ursprünglich sollte es ein einfacher Schokoladenkuchen oder eine Schokoladentarte werden. Aber ich habe kein Rezept gefunden, dass mir auf Anhieb gefallen hätte. Und so bin ich plötzlich über eine Sachertorte gestolpert und dachte mir „Warum nicht?“

Bislang habe ich meine Sachertorte immer mit Kakao gebacken. Hier wird jedoch richtige Schokolade verwendet und das merkt man auch! Unglaublich saftig und lecker! Aber ihr werdet es beim Nachbacken schon selbst merken – das wird die beste Sachertorte, die ihr je gegessen habt!

Ich habe übrigens für die Torte auf dem Bild nur die halbe Menge gemacht, da ich nur für 2 Personen backen wollte. Das nachfolgende Rezept reicht jedoch für eine normale Springform mit 26cm Durchmesser.

Für den Teig:

  • 130g Butter
  • 125g gute Schokolade (70% Kakao)
  • 50g Puderzucker
  • 7-8 Eier (mindestens Größe M)
  • 70g Mehl
  • 40g Stärke
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Kakao
  • 80g Zucker

Für den Guß/die Füllung:

  • 180g Sahne
  • 180g gute Schokolade (70% Kakao)
  • 1 1/2 Blätter Gelatine
  • 50g kalte Butter
  • etwas Rum
  • 250g Marmelade/Gelee (Aprikose oder was ihr am liebsten mögt)

Für den Teig zuerst die Schokolade grob hacken und in eine Schüssel geben. Die Butter kurz aufkochen und über die Schokolade gießen. Gut verrühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat.

Die Eier trennen. Puderzucker und Eigelb nach und nach zur Schokolade geben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Die Schüssel in ein kaltes Wasserbad stellen und solange herunterkühlen, bis eine dicke cremige Masse entstanden ist. Ihr habt den richtigen Punkt erreicht, wenn es ähnlich einer Buttercreme ist.

Eiweiß steif schlagen und den Zucker einrieseln lassen. Mehl, Stärke und Kakao mischen und einmal durchsieben.

Nun abwechselnd Eischnee und Mehl zur Schokoladencreme geben. Vorsichtig mit dem Schneebesen unterziehen. Nicht zulange rühren, damit die Masse schön luftig bleibt!

In die gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform geben und im vorgeheizten Ofen bei 160°C etwa 60 Minuten backen.

Nach dem Backen solltet ihr die Sachertorte gut auskühlen lassen und dann einmal in der Waagerechten durchschneiden. Wer mit dem Messer keinen geraden Schnitt hinbekommt, kann auch einen Bindfaden nehmen und durch den Boden ziehen.

Marmelade oder Gelee mit etwas Rum in einem Topf aufkochen und heiß auf den unteren Boden streichen. Ich habe Brombeergelee genommen, da ich Aprikose nicht so gerne mag. Wenn ihr Marmelade nehmt, solltet ihr sie durch ein Sieb streichen, damit die Stückchen zurückbleiben. Aber hier sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt – nehmt das was ihr am liebsten mögt!

Wenn ihr den unteren Boden eingestrichen habt, setzt den Deckel wieder oben auf.

Für die Glasur zunächst die Schokolade wieder grob hacken und in eine Schüssel geben. Gelatine in kaltem Wasser einweichen und Sahne aufkochen. Die heiße Sahne über die Schokolade gießen und rühren bis sich alles aufgelöst hat. Gelatine ausdrücken und in die Schokosahne geben. Gut verrühren, bis auch die Gelatine komplett aufgelöst ist. Zum Schluß die kalte Butter hinzufügen und alles glatt rühren.

Den Guß über die Torte gießen und mit einer Palette glatt streichen. Ich benutze eine Streichpalette.
Nach Belieben verzieren oder einfach den glänzenden Guß bewundern und so lassen wie es ist! 🙂

Die Torte etwa eine Stunde kalt stellen, bis der Guß schnittfest geworden ist!

Viel Spaß beim Backen und Genießen,

Eure Cat

 

Rucola-Röllchen mit Tomatenvinaigrette

Ich kenne mich zwar mit Diäten nicht aus, aber dies Rucola-Röllchen dürften etwas für Freunde der Low-Carb Ernährung sein. Bei mir gab es diese köstlichen Röllchen heute zum Abendessen, aber da ich persönlich ohne Kohlenhydrate nicht leben kann, habe ich noch ein Stück „böses“ Ciabatta dazu gegessen. Und es war lecker!

Falls ihr das Ganze mal als leichte Vorspeise für 4 Personen servieren wollt, braucht ihr folgendes:

  • 3-4 Strauchtomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Balsamico
  • Saft einer halben Zitrone
  • 6 Scheiben italienischer Schinken (Prosciutto di Parma oder Prosciutto Crudo)
  • 1 Kugel Büffelmozzarella
  • 300g Rucola

Schalotte und Knoblauch fein würfeln und in etwas Olivenöl anschwitzen. Die Tomaten klein schneiden und hinzufügen. Balsamico und Zucker hinzufügen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann alles mit dem Pürierstab gut durchmixen und durch ein Haarsieb streichen, damit die übrigen Schalen und Kerne zurückbleiben. Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Mozzarella in Stücke rupfen. Den Schinken jeweils mit etwas Rucola und Mozzarella belegen und aufrollen.

Die passierten Tomaten mit Zitronensaft, Salz & Pfeffer abschmecken. Zum Schluß noch 2 EL Olivenöl hinzufügen und unterrühren.

Die Röllchen auf einem Teller anrichten, mit der Vinaigrette napieren und GENIEßEN!

Buon Appetito,

Cat

Süsse Minis

Weihnachten ist zwar vorbei, aber wer im neuen Jahr nicht gleich fasten will, für den habe ich heute diese kleinen leckeren Mohn-Marzipan-Päckchen! Das Rezept gibt es auf besonderen Wunsch von Juliane 🙂

Die süßen Minis passen gut zum Nachmittagskaffee oder Cappuccino. Es muss ja nicht immer gleich Kuchen oder Torte sein! Probiert’s mal aus. Eure Gäste werden sich freuen.

Für ca. 50-60 Stück:

  • 300g Mehl
  • 30g Mohn
  • 1/4 TL Salz
  • 100g Zucker
  • 175g kalte Butter
  • 3 Eigelb (Größe M)
  • 200g Marzipanrohmasse
  • 1 Eiweiß (Größe M)
  • 120g Walnußkerne
  • Mandelstifte zum Verzieren
  • 1 EL Milch
  • Sternform zum Ausstechen mit (4-5 Zacken)

Mehl, Mohn, Salz und Zucker in einer Schüssel vermischen. Die Butter würfeln und mit 1 EL Wasser und 2 Eigelb zur Mehlmischung geben.

Alles zügig zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Das Marzipan raspeln und die Walnusskerne hacken. Marzipan mit dem Eiweiß verquirlen (am besten mit dem Mixer) und die Walnüsse unterrühren.

Nun den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 3mm dick ausrollen und Sterne ausstechen. In die Mitte der Sterne jeweils eine Kugel der Marzipanmasse setzen und die Zacken der Sterne hochklappen, sodass sie die Marzipankugel umschließen. Dort wo die Zacken zusammenlaufen jeweils mit einem Mandelstift verzieren. Ihr könnt auch Pistazien oder kandierte Orangenstückchen nehmen.

Das übrige Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen. Die Päckchen auf ein Backblech setzen und mit der Eiermilch einstreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft ca. 12-15 Minuten backen.

In einer Keksdose halten sich die Mohn-Marzipanpäckchen gut 4 Wochen. Wenn ihr keine Verwendung für 50-60 Stück habt – halbiert das Rezept!

Süße Grüße

Eure Cat

Feierabend-Pasta mit Bratwurst und Erbsen

Wenn’s mal schnell gehen muss, gibt es bei uns oft diese leckere Feierabend-Pasta mit Bratwurst und Erbsen. Das Rezept gibt es bereits seit 2015 auf dem Blog und ihr klickt das „überhaupt nie nicht“ an. Nachdem ich mir heute das Foto und den Text angeschaut habe, kann ich euch das nicht verübeln! 😉 Da dieses leckere Pastagericht aber wirklich nichts dafür kann, dass ich es vor 5 Jahren so furchtbar abgelichtet habe, hat es jetzt ein kleines Makeover bekommen. Ich hoffe, dass es jetzt mit etwas mehr Aufmerksamkeit belohnt wird. Weiterlesen

Zimtparfait

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….eigentlich sollte hier heute eine Anleitung stehen, wie man selber Marshmallows machen kann. Aber wie ihr unschwer erkennen könnt, lautet die Überschrift des heutigen Blogbeitrags „Zimtparfait“. Das liegt wohl daran, das ca. 500g Marshmallowmatsch im Biomülleimer gelandet sind.

Naja, es kann ja nicht alles auf Anhieb gelingen. Das Zimtparfait war in der Zubereitung wesentlich einfacher und vorallem nicht mal annähernd so klebrig!

Für 6-8 Portionen benötigt ihr:

  • 125ml Milch
  • 1 Vanilleschote oder 1 TL Vanillepaste
  • 3 Eigelb (von frischen Bio-Eiern)
  • 75g Zucker
  • 1TL Zimt
  • 200g Sahne

Milch mit dem Mark der Vanilleschote, bzw. der Vanillepaste aufkochen und vom Herd ziehen. In einem anderen Topf Eigelb mit Zucker und Zimt schaumig schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat und die Masse sehr hell geworden ist.

Die Vanillemilch nach und nach zur Eier-Zucker-Mischung gießen und mit dem Schneebesen gut durchrühren. Das Ganze anschließend wieder auf den Herd stellen und unter ständigem Rühren langsam erwärmen. Nicht kochen lassen, da sonst das Eigelb gerinnt! Wenn die Mischung schön cremig ist und einmal „geblubbt“ hat, wieder vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen Wenn die Masse abgekühlt ist vorsichtig die Sahne unterheben. Jetzt kann die luftige Creme entweder in kleine Förmchen umgefüllt werden oder auch in eine lange halbrunde Parfaitform, sodass ihr zum Anrichten Scheiben abschneiden könnt. Praktisch sind auch Silikon Muffinförmchen, dann müsst ihr die Parfaits später nicht antauen lassen um sie herauszulösen.

Das Parfait sollte mindestens 4 Stunden im Gefrierfach stehen. Ihr könnt es aber auch schon am Vortag zubereiten.

Zum Anrichten habe ich noch eine Orange filetiert. Heiße Kirschen oder ein paar eingelegte Gewürzpflaumen passen sicher auch hervorragend dazu.

Viel Spaß beim Nachmachen

Eure Cat (die sich immer noch über den Marshmallowmatsch ärgert)