Frühlingstarte

Spargeltarte

…mit Spargel und Möhren!

Die Spargelzeit ist in vollem Gange und es war mal wieder Zeit für etwas Neues. Eine Spargeltarte habe ich bisher noch nicht gemacht, als habe ich Zeitungen, Blogs und Kochbücher nach einem passenden Rezept durchstöbert. Da ich aber nirgends etwas gefunden habe, was mich voll überzeugt hat, habe ich verschiedene Rezepte einfach kombiniert.

So ist meine eigene Frühlingstarte entstanden. Der Boden besteht aus Kartoffeln, belegt mit Spargel und Möhren und dazu ein Guß aus Eiern, Sahne und Schafskäse! Lauwarm mit einem Gläschen Wein schmeckt diese Kombination einfach soooo gut, dass ihr das unbedingt ausprobieren müsst!

Also worauf wartet ihr noch? An den Spargel, fertig, los!

Zutaten:

  • 4 Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 200g grünen Spargel
  • 100g Schafskäse
  • 85g Sahne
  • 2 Eier
  • 2 EL Schmand

Zubereitung ohne Thermomix:

Kartoffeln schälen und mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben schneiden. Tarteform mit angefeuchtetem Backpapier auslegen und die Kartoffelscheiben spiralförmig von außen nach innen darauf legen.

Spargeltarte

Die Kartoffelscheiben mit etwas Olivenöl beträufeln und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 10-15 Minuten vorgaren.

In der Zwischenzeit Spargel halbieren. Möhren in Stifte schneiden, sodass sie etwa die gleiche Größe wie der Spargel haben. Spargel und Möhren in kochenden Salzwasser 3-4 Minuten blanchieren.

Schafskäse in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Eier, Schmand und Sahne hinzugeben und mit Chiliflocken würzen. Nun alles gut vermischen, bis eine cremige Masse entstanden ist.

Nun die Form aus dem Ofen holen und mit dem blanchierten Gemüse belegen. Die Eier-Käse-Mischung gleichmäßig darüber gießen und weitere 15 Minuten bei 180°C Umluft goldgelb backen.

spargeltarte

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Zubereitung mit Thermomix:

Kartoffeln schälen und mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben schneiden. Tarteform mit angefeuchtetem Backpapier auslegen und die Kartoffelscheiben spiralförmig von außen nach innen darauf legen.

Die Kartoffelscheiben mit etwas Olivenöl beträufeln und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 10-15 Minuten vorgaren.

In der Zwischenzeit Spargel halbieren. Möhren in Stifte schneiden, sodass sie etwa die gleiche Größe wie der Spargel haben. Gemüse in den Varomabehälter geben. Mixtopf mit 750ml Wasser und etwas Salz füllen. Das Gemüse nun auf der Varomastufe 10-14 Minuten dampfgaren – je nachdem wie dick der Spargel ist.

Mixtopf anschließend kalt ausspülen und Gemüse zur Seite stellen. Eier, Schafskäse, Sahne, Schmand und Chiliflocken hineingeben und 10 Sekunden auf Stufe 6 mixen.

Nun die Form aus dem Ofen holen und mit dem blanchierten Gemüse belegen. Die Eier-Käse-Mischung gleichmäßig darüber gießen und weitere 15 Minuten bei 180°C Umluft goldgelb backen.

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Die Tarte kann sofort warm serviert werden, eignet sich aber auch hervorragend als kalter Snack für ein Picknick.

Lasst euch den Frühling schmecken,

Eure Cat

Schwäbischer Kartoffelauflauf

schwäbischer kartoffelauflauf

….mit Speck und Wirsing! Jaaaaa das klingt recht winterlich, wo doch der Frühling vor der Tür steht. Aber was soll ich sagen? Ich mußte meinen neuen Topf einweihen…. Fürs Brotbacken war der Sauerteig noch nicht weit genug und für einen aufwendigen Braten fehlte die Zeit. Warum also den Topf nicht als Auflaufform nutzen? So ein teures Teil aus Gußeisen kann schließlich alles! 🙂

Und so hat mir mein neues Schätzchen “La Cocotte” von Staub einen herrlich deftigen Kartoffelauflauf serviert. Ich bin begeistert und hoffe ihr bekommt jetzt auch gleich Appetit!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1kg Kartoffeln (festkochend)
  • 2 TL Kümmel
  • 4-5 EL Essig
  • 100ml Gemüsefond
  • 6 EL Öl
  • 2 TL scharfen Senf
  • 800g Wirsing
  • 100g Speck
  • 150g Zwiebeln
  • 50g Butter
  • 35g Mehl
  • 350ml Milch
  • 80g Bergkäse, gerieben
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Muskat

Die Kartoffeln mit Schale ca.25 Minuten in Salzwasser weich kochen. 2 TL Kümmel mit ins  Kochwasser geben.

In einer Schüssel aus Essig, Fond und Senf ein Dressing anrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Kartoffeln noch heiß pellen und in 5mm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben direkt ins Dressing geben und eine Stunde abgedeckt ziehen lassen.

Wirsing putzen und die Blätter in ca.5x5cm große Stücke schneiden. In kochendem Salzwasser 2 Minuten blanchieren, mit einer Schaumkelle herausnehmen und direkt in einer Schüssel Eiswasser abschrecken. 300ml von dem Wirsingkochwasser aufheben und zur Seite stellen.

Wirsing gut abtropfen lassen und eventuell noch etwas trocken tupfen.

Speck in Würfel schneiden und in einer Pfanne auslassen. Zwiebeln schälen und fein würfeln und mit etwas Butter zum Speck geben. Zwiebeln glasig dünsten. Mit Mehl bestäuben und verrühren. Nun die Milch hinzugeben und mit einem Schneebesen glatt rühren. Das Wirsingwasser hinzugeben und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und bei mittlerer Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren, da die Béchamelsoße sonst schnell anbrennt.
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Kartoffeln und Wirsing in eine Auflaufform schichten. Mit der Béchamelsoße übergießen und mit dem Bergkäse bestreuen.
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Im vorgeheizten Backofen bei ca.170°C für 25-30Minuten überbacken.

Guten Appetit,

Eure Cat

 

Gnocchi di patate

kartoffelgnocchi

Kartoffelgnocchi – ich liebe sie! Allerdings muß ich gestehen, dass ich schon einen Haufen Rezepte ausprobiert habe und so wirklich überzeugt war ich nie. Entweder kommt zuviel Mehl rein, dann werden sie so gummiartig. Oder zuviel Gries, dann schmecken sie wie Griesklößchen aus der Suppe. Aber Kartoffelgnocchi sollen doch nach Kartoffeln schmecken?! Das kann doch nicht so schwer sein….

Bislang wurden alle von mir getesteten Rezepte mit mehligkochenden Kartoffeln zubereitet. Dieses hier jedoch setzt auf festkochende Kartoffeln und was soll ich sagen? Diesmal war’s perfekt! Sie waren schön locker, sind beim Kochen nicht zerfallen und das wichtigste: sie haben nach Kartoffel geschmeckt!

Und so geht’s:

Zutaten für 4 Portionen:

  • 600g festkochende Kartoffeln
  • 60g Hartweizengrieß
  • 75g Mehl
  • 2 Eigelb
  • Salz, Muskatnuss

Die Kartoffeln mit Schale in reichlich kochendem Salzwasser weich garen. Anschließend abgießen und im vorgeheizten Backofen bei 140°C noch etwa 20 Minuten ausdämpfen lassen.

Kartoffeln noch heiß schälen und 2x durch die Kartoffelpresse drücken und auskühlen lassen.

Wenn die Kartoffeln vollständig ausgekühlt sind, Mehl und Gries hinzufügen und locker unterheben. Mit Salz und Muskat würzen und die Eigelbe hinzugeben. Die Masse nun mit einem Holzlöffel zu einem geschmeidigen Teig verrühren.

Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und lange Rollen formen. Mit einem Messer in ca. 1-2cm lange Stücke schneiden. Wer möchte kann die einzelnen Gnocchi noch über eine Gabel rollen, so bekommen sie die typische Form. Ich mag es aber gerne, wenn sie aussehen wie kleine Kissen und habe sie einfach so gelassen.

Zum Schluß werden die Gnocchi in kochendem Salzwasser noch 3-4Minuten gegart. Sie sind fertig wenn sie oben schwimmen. Mit einer Schöpfkelle herausnehmen und nach Belieben Servieren.

Bei uns gab es die Gnocchi mit einer Käsesoße und Speckbirnen, sowie einer Kugel Birnensorbet oben drauf! Heiß, kalt, cremig und knusprig! Perfekt….

kartoffelgnocchi

Ihr könnt sie aber auch mit Tomatensoße essen oder einfach noch mal in etwas aromatisierter Butter schwenken.

Noch ein Tipp: Ihr könnt die Gnocchi schon mehrere Stunden vor dem Essen zubereiten. Damit sie nicht kleben einfach ein Küchentuch mit etwas Gries bestreuen und die Gnocchi darauf legen.

Ich hatte gleich die doppelte Menge gemacht und einen Teil eingefroren. Die kommen dann demnächst einfach tiefgekühlt ins heiße Wasser und brauchen dann natürlich etwas länger als 3-4 Minuten.

Buon Appetito,

Eure Cat

“Himmel & Erd” – Echt hessisch

himmel und erd

Gestern hatte ich mal Lust auf was Leckeres aus Oma’s Küche und so gab es spontan “Himmel & Erd”. Bei uns wurde das früher auch “Appelgemüs” genannt. Ein Püree aus Äpfel und Kartoffeln, das traditionell mit gebratener Blutwurst serviert wird. Da ich allerdings keine Blutwurst mag, gibt’s bei mir entweder Bratwurst oder Fleischkäse dazu.

Ihr könnt hier prima überreife Äpfel verwerten, die euch vielleicht zum essen schon zu mehlig oder runzelig sind. Je süßer und weicher der Apfel, umso besser.

Im Internet werdet ihr viele Rezepte zu diesem Gericht finden, ich zeige euch jetzt aber wie es meine Oma immer gekocht hat.

Zutaten für 2-3 Portionen:

  • 750g Kartoffeln (mehligkochend)
  • 500g Äpfel
  • 2 Zwiebeln
  • 30g Butter/Margarine
  • Salz & Pfeffer, etwas Zucker
  • Bratwurst oder Fleischkäse nach Belieben

Kartoffeln schälen und klein schneiden. Mit möglichst wenig Wasser aufsetzen und salzen wie normale Salzkartoffeln. Ich verwende nur soviel Wasser, dass die Kartoffeln gerade eben bedeckt sind.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und Kerngehäuse entfernen. Äpfel klein schneiden.

Nachdem die Kartoffeln ca. 10 Minuten gekocht haben, die Äpfel hinzugeben und einmal durchrühren. Bei mittlerer Hitze solange weiterkochen, bis alles schön weich ist.

Zwiebel schälen und in halbe Ringe schneiden. Butter in der Pfanne zerlassen und die Zwiebeln darin bräunen. Nach Belieben Fleischkäse oder Bratwurst mitbraten.

Kartoffeln und Äpfel abgießen – die Flüssigkeit auffangen. Mit dem Stampfer alles zu einem feinen Püree zerstampfen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, eventuell auch etwas Zucker hinzugeben je nachdem wie säuerlich die Äpfel sind. Ist das Püree zu trocken könnt ihr noch etwas von dem aufgefangenen Kochwasser hinzufügen.

Mit Zwiebeln und Fleischkäse anrichten! Beim Essen an Oma denken und genießen….

Lasst es euch schmecken,

Eure Cat

Roastbeef mit schwedischen Kartoffeln und Remoulade

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Mein erster Beitrag als Schlemmerkatze und gleichzeitig der letzte für 2014! Zum Jahresabschluß habe ich nochmal was besonders Leckeres für euch. Dieses Gericht könnt ihr prima vorbereiten und sowohl als kleine Vorspeise wie auch zum Hauptgang servieren.

Die nachfolgenden Mengenangaben beziehen sich auf einen Hauptgang für 4 Personen.

Roastbeef

  • 1kg Roastbeef
  • etwas Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Das Roastbeef etwa 1 Stunde vor der Zubereitung schon aus dem Kühlschrank holen. Den Backofen auf 100°C vorheizen. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und im heißen Olivenöl rundherum anbraten. Jede Seite für ca. 3-4 Minuten. Das Roastbeef nun in eine Auflaufform legen und in den Ofen schieben. Temperatur auf 90°C reduzieren und für ca. 1:45h schön rosa garen. Wer sicher gehen möchte, kann auch ein Fleischthermometer benutzen. Die Kerntemperatur sollte zwischen 57°-63°C liegen.

Vor dem Anschneiden solltet ihr das Roastbeef noch ein paar Minuten ruhen lassen. Ihr könnt es natürlich auch ganz auskühlen lassen und kalt servieren – ganz wie es euch beliebt!

Schwedische Kartoffeln

  • 16-20 kleine Kartoffeln
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50ml Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • Salz

Die Kartoffeln schälen, waschen und trocken tupfen. Nun die Kartoffeln mit einem scharfen Messer im Abstand von ca. 3mm einschneiden. Das untere Drittel sollte unberührt bleiben.

In einem Topf Olivenöl, Butter und Kräuter erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die eingeschnittenen Kartoffeln in eine Auflaufform setzen und die Öl-Butter-Mischunge darüber verteilen, sodass es schön in die Kartoffeln fließen kann. Mit etwas Salz bestreuen. (Ich habe hier dänisches Rauchsalz verwendet – sehr lecker!)

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 45 Minuten goldbraun garen. Zwischendrin könnt ihr die Kartoffeln nochmals mit dem Öl, dass sich unten in der Form gesammelt hat übergießen.

Remoulade

  • 2 Eigelb
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • 300ml Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz
  • 4 Cornichons
  • 1 EL Kapern
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 EL gehackter Dill
  • 1 EL gehackte Kresse
  • 2 EL Joghurt

Eigelb, Zucker, Essig, Senf und Zitronensaft in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab ca. 3 Minuten cremig mixen. Der Zucker sollte sich aufgelöst haben und ihr solltet eine luftige cremige Masse erhalten haben.

Nun nach und nach das Öl hineingießen und mit dem Pürierstab weitermixen. bis ihr eine schöne Mayonnaise erhalten habt. Habt ein bißchen Geduld, denn wenn ihr das Öl zu schnell hineingießt, gerinnt euch die Masse!

Cornichons und Kapern fein hacken. Mit dem Joghurt, Kräutern und Salz unter die Mayonnaise rühren – fertig!

Ihr solltet die Remoulade unbedingt im Kühlschrank aufbewahren und zügig aufbrauchen, da ihr rohe Eigelb verarbeitet habt. Schmeckt auch prima auf einem Sandwich – habe ich heute zum Frühstück gleich probiert!

Und jetzt lasst es euch schmecken! Frische Remoulade mit knusprigen Kartoffeln und lauwarmes Roastbeef. Hmmmmmmm……

Viele Grüße,

Eure Cat

 

Südtiroler Apfel-Kartoffel-Frittata

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Also ab sofort werde ich meine Fotos wohl lieber mit einer echten Kamera machen und nicht mehr mit dem Handy…. Was auf dem kleinen Display noch gestochen scharf aussieht, entpuppt sich auf dem Laptop dann doch als verwackelt. Ich werde die Frittata demnächst einfach nochmal machen und dann gibt’s auch ein besseres Bild. Vielleicht meldet sich ja bis dahin jemand zum mitessen? 🙂

Eine Frittata ist ein italienisches Omelett. Ich habe mich für eine Variante mit Südtiroler Zutaten entschieden – Äpfel und Speck! Da bekomme ich direkt wieder Fernweh…

Die Zubereitung ist äußerst einfach – so geht’s:

Zutaten für 4 Portionen

  • 8-10 kleine Kartoffeln
  • 2 Schalotten
  • 8-10 Scheiben Südtiroler Speck
  • 1-2 Südtiroler Äpfel
  • 6 mittelgroße Eier
  • 100ml Sahne
  • 40g geriebener Parmesan
  • 2 Stiele Thymian
  • etwas Petersilie
  • Salz & Pfeffer

Zunächst die Kartoffeln mit Schale kochen. Wenn sie gar sind, pellen und in Scheiben schneiden.

Äpfel schälen und in Spalten schneiden. Die Schalotten fein würfeln.

Die Eier mit der Sahne verquirlen, mit Salz & Pfeffer würzen und den Parmesan unterrühren.

Thymian und Petersilie hacken.

Ofen auf ca. 140°C vorheizen.

Südtiroler Speck in etwas Olivenöl knusprig anbraten. Die Speckstreifen aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. In der gleichen Pfanne nun die Kartoffelscheiben goldbraun braten. Nun die Schalotten und Äpfel dazu geben und kurz mitbraten.

Den Speck und die Kräuter dazu geben und alles durchschwenken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jetzt die Eier-Sahne-Mischung gleichmäßig in der Pfanne verteilen und für ca. 15 Minuten zum Stocken in den Ofen stellen.

Zum Servieren einfach aus der Pfanne gleiten lassen und in Tortenstücke schneiden!

Guten Appetit – Eure Cat

Kartoffelgratin

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Kartoffeln lassen sich auf vielfältige Art und Weise zubereiten. Heute habe ich mich für Kartoffelgratin entschieden. Ich habe mich schon öfter an der Zubereitung versucht, allerdings nicht immer erfolgreich. Rezepte, die auf sogenannter “Eiermilch” basieren gefallen mir nicht, da das Endergebnis eher an Kartoffeln mit Rührei aus dem Ofen erinnert, als an ein cremiges Gratin mit schöner Kruste.

Kürzlich habe ich dann ein ganz schlichtes Rezept gefunden, was mich sofort überzeugt hat. Ganz nach dem Motto – weniger ist mehr…

Für die Zubereitung von 3-4 Portionen benötigt ihr folgendes:

  • 800g Kartoffeln (festkochend)
  • 200ml Milch
  • 175ml Sahne
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz&Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ich benutze einen Gemüsehobel – so werden die Scheiben schön gleichmäßig. In einem Topf Milch und Sahne erhitzen. Die Knoblauchzehe entweder fein hacken oder durch eine Presse drücken und mit in den Topf geben. Das Milch-Sahne-Gemisch mit Salz und Pfeffer würzen und die Kartoffelscheiben hinzufügen.

Sobald alles aufgekocht ist, bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen und immer wieder umrühren.

Die Kartoffeln anschließend in eine gefettete Auflaufform geben und im Ofen bei 180°C für ca. 40 Minuten goldbraun backen.

Ich habe mein Gratin bereits einige Stunden vor dem Essen “ofenfertig” vorbereitet. Somit konnte ich mich ganz enstpannt der Zubereitung von Fleisch und Gemüsebeilage widmen, während mein Kartoffelgratin im Ofen gart.

Tipp:

Wem die klassische Variante des Gratins zu langweilig ist, kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Rosmarin und Thymian passen hervorragend zu Kartoffeln oder auch Salbei und Estragon.

Ihr könnt auch etwas geriebenen Käse über euer Gratin streuen. Hier empfehle ich jedoch, den Käse erst 10 Minuten vor Ende der Garzeit über die Kartoffeln zu geben, da er euch sonst möglicherweise verbrennt und trocken wird.

Lasst euer Gratin vor dem Servieren noch 5 Minuten ruhen, dann könnt ihr auch problemlos mit einem Servierring schöne Portionen ausstechen!

Guten Appetit

Cat