Rucola-Röllchen mit Tomatenvinaigrette

Ich kenne mich zwar mit Diäten nicht aus, aber dies Rucola-Röllchen dürften etwas für Freunde der Low-Carb Ernährung sein. Bei mir gab es diese köstlichen Röllchen heute zum Abendessen, aber da ich persönlich ohne Kohlenhydrate nicht leben kann, habe ich noch ein Stück „böses“ Ciabatta dazu gegessen. Und es war lecker!

Falls ihr das Ganze mal als leichte Vorspeise für 4 Personen servieren wollt, braucht ihr folgendes:

  • 3-4 Strauchtomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Balsamico
  • Saft einer halben Zitrone
  • 6 Scheiben italienischer Schinken (Prosciutto di Parma oder Prosciutto Crudo)
  • 1 Kugel Büffelmozzarella
  • 300g Rucola

Schalotte und Knoblauch fein würfeln und in etwas Olivenöl anschwitzen. Die Tomaten klein schneiden und hinzufügen. Balsamico und Zucker hinzufügen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann alles mit dem Pürierstab gut durchmixen und durch ein Haarsieb streichen, damit die übrigen Schalen und Kerne zurückbleiben. Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Mozzarella in Stücke rupfen. Den Schinken jeweils mit etwas Rucola und Mozzarella belegen und aufrollen.

Die passierten Tomaten mit Zitronensaft, Salz & Pfeffer abschmecken. Zum Schluß noch 2 EL Olivenöl hinzufügen und unterrühren.

Die Röllchen auf einem Teller anrichten, mit der Vinaigrette napieren und GENIEßEN!

Buon Appetito,

Cat

Süsse Minis

Weihnachten ist zwar vorbei, aber wer im neuen Jahr nicht gleich fasten will, für den habe ich heute diese kleinen leckeren Mohn-Marzipan-Päckchen! Das Rezept gibt es auf besonderen Wunsch von Juliane 🙂

Die süßen Minis passen gut zum Nachmittagskaffee oder Cappuccino. Es muss ja nicht immer gleich Kuchen oder Torte sein! Probiert’s mal aus. Eure Gäste werden sich freuen.

Für ca. 50-60 Stück:

  • 300g Mehl
  • 30g Mohn
  • 1/4 TL Salz
  • 100g Zucker
  • 175g kalte Butter
  • 3 Eigelb (Größe M)
  • 200g Marzipanrohmasse
  • 1 Eiweiß (Größe M)
  • 120g Walnußkerne
  • Mandelstifte zum Verzieren
  • 1 EL Milch
  • Sternform zum Ausstechen mit (4-5 Zacken)

Mehl, Mohn, Salz und Zucker in einer Schüssel vermischen. Die Butter würfeln und mit 1 EL Wasser und 2 Eigelb zur Mehlmischung geben.

Alles zügig zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Das Marzipan raspeln und die Walnusskerne hacken. Marzipan mit dem Eiweiß verquirlen (am besten mit dem Mixer) und die Walnüsse unterrühren.

Nun den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 3mm dick ausrollen und Sterne ausstechen. In die Mitte der Sterne jeweils eine Kugel der Marzipanmasse setzen und die Zacken der Sterne hochklappen, sodass sie die Marzipankugel umschließen. Dort wo die Zacken zusammenlaufen jeweils mit einem Mandelstift verzieren. Ihr könnt auch Pistazien oder kandierte Orangenstückchen nehmen.

Das übrige Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen. Die Päckchen auf ein Backblech setzen und mit der Eiermilch einstreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft ca. 12-15 Minuten backen.

In einer Keksdose halten sich die Mohn-Marzipanpäckchen gut 4 Wochen. Wenn ihr keine Verwendung für 50-60 Stück habt – halbiert das Rezept!

Süße Grüße

Eure Cat

Feierabend-Pasta mit Bratwurst und Erbsen

Wenn’s mal schnell gehen muss, gibt es bei uns oft diese leckere Feierabend-Pasta mit Bratwurst und Erbsen. Das Rezept gibt es bereits seit 2015 auf dem Blog und ihr klickt das „überhaupt nie nicht“ an. Nachdem ich mir heute das Foto und den Text angeschaut habe, kann ich euch das nicht verübeln! 😉 Da dieses leckere Pastagericht aber wirklich nichts dafür kann, dass ich es vor 5 Jahren so furchtbar abgelichtet habe, hat es jetzt ein kleines Makeover bekommen. Ich hoffe, dass es jetzt mit etwas mehr Aufmerksamkeit belohnt wird. Weiterlesen

Zimtparfait

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….eigentlich sollte hier heute eine Anleitung stehen, wie man selber Marshmallows machen kann. Aber wie ihr unschwer erkennen könnt, lautet die Überschrift des heutigen Blogbeitrags „Zimtparfait“. Das liegt wohl daran, das ca. 500g Marshmallowmatsch im Biomülleimer gelandet sind.

Naja, es kann ja nicht alles auf Anhieb gelingen. Das Zimtparfait war in der Zubereitung wesentlich einfacher und vorallem nicht mal annähernd so klebrig!

Für 6-8 Portionen benötigt ihr:

  • 125ml Milch
  • 1 Vanilleschote oder 1 TL Vanillepaste
  • 3 Eigelb (von frischen Bio-Eiern)
  • 75g Zucker
  • 1TL Zimt
  • 200g Sahne

Milch mit dem Mark der Vanilleschote, bzw. der Vanillepaste aufkochen und vom Herd ziehen. In einem anderen Topf Eigelb mit Zucker und Zimt schaumig schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat und die Masse sehr hell geworden ist.

Die Vanillemilch nach und nach zur Eier-Zucker-Mischung gießen und mit dem Schneebesen gut durchrühren. Das Ganze anschließend wieder auf den Herd stellen und unter ständigem Rühren langsam erwärmen. Nicht kochen lassen, da sonst das Eigelb gerinnt! Wenn die Mischung schön cremig ist und einmal „geblubbt“ hat, wieder vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen Wenn die Masse abgekühlt ist vorsichtig die Sahne unterheben. Jetzt kann die luftige Creme entweder in kleine Förmchen umgefüllt werden oder auch in eine lange halbrunde Parfaitform, sodass ihr zum Anrichten Scheiben abschneiden könnt. Praktisch sind auch Silikon Muffinförmchen, dann müsst ihr die Parfaits später nicht antauen lassen um sie herauszulösen.

Das Parfait sollte mindestens 4 Stunden im Gefrierfach stehen. Ihr könnt es aber auch schon am Vortag zubereiten.

Zum Anrichten habe ich noch eine Orange filetiert. Heiße Kirschen oder ein paar eingelegte Gewürzpflaumen passen sicher auch hervorragend dazu.

Viel Spaß beim Nachmachen

Eure Cat (die sich immer noch über den Marshmallowmatsch ärgert)

Crème Brûlée…..

image….und warum ich kein Verständnis für Tütendesserts habe! Ich habe diese Créme brûlèe bereits an Weihnachten gemacht und bin bislang nicht dazu gekommen, das Rezept mit euch zu teilen. Aber als ich vorhin einkaufen war, habe ich beschlossen das Rezept umgehend zu posten wenn ich wieder zuhause bin.

Der Grund dafür ist eine unangenehme Entdeckung im Backwaren- und Dessertregal des Supermarkts. Dort fiel mir eine Verpackung für Crème brûlée zum „anrühren“ ins Auge. Die Zutatenliste besteht aus Zucker, Stärke, HÜHNEREIPULVER und Farbstoffen. Milch und Sahne muß man für die Zubereitung noch hinzufügen. Jetzt frage ich mich, warum sich jemand so ein Zeug kauft, wenn er von den fünf Zutaten, die man für Crème brûlée benötigt, sowieso noch zwei extra kaufen und hinein geben muß???

Ich will das jedenfalls nicht essen und hoffe, dass ihr eure nächste Crème brûlée auch selbst macht!

Für 8 Portionen benötigt ihr:

  • 5 Eigelb
  • 75g Zucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • 350g Sahne (mind. 33% Fett)
  • 150ml Milch

Eigelb, Zucker und Vanillepaste in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen kurz verrühren. Sahne und Milch nach und nach zugeben und alles miteinander verrühren. Die Masse durch ein Haarsieb gießen, da so kleine Rückstände vom Eigelb zurückbleiben und die Masse schön glatt wird.

Backofen auf 100°C vorheizen und die Masse in 8 kleine feuerfeste Förmchen gießen. Eine kleine Schüssel mit Wasser in den Ofen stellen und die Förmchen auf den Rost in der mittleren Schiene stellen. Für ca. 45Minuten stocken lassen!

Nach 45 Minuten sollte die Masse fest sein und ihr müsstet eine leichte Haut auf der Oberfläche erkennen können. Lasst die Crème nun auskühlen – ihr könnt sie auch schon einen Tag vorher zubereiten.

Kurz vor dem Servieren gebt ihr etwas braunen Zucker auf die Crème und karamellisiert ihn mit einem kleinen Gasbrenner. Ich benutze diesen Flambierer.
Wichtig ist, dass ihr den Zucker unmittelbar vor dem Karamellisieren auf die Crème streut, da er sonst Wasser zieht.

Wer keinen Gasbrenner hat, kann die Förmchen auch für 2 Minuten und den vorgeheizten Grill im Backofen stellen.

Das war doch ganz einfach, oder? Wer braucht da noch Pulver zum Anrühren?

Süße Grüße,

Eure Cat

Roastbeef mit schwedischen Kartoffeln und Remoulade

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Mein erster Beitrag als Schlemmerkatze und gleichzeitig der letzte für 2014! Zum Jahresabschluß habe ich nochmal was besonders Leckeres für euch. Dieses Gericht könnt ihr prima vorbereiten und sowohl als kleine Vorspeise wie auch zum Hauptgang servieren.

Die nachfolgenden Mengenangaben beziehen sich auf einen Hauptgang für 4 Personen.

Roastbeef

  • 1kg Roastbeef
  • etwas Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Das Roastbeef etwa 1 Stunde vor der Zubereitung schon aus dem Kühlschrank holen. Den Backofen auf 100°C vorheizen. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und im heißen Olivenöl rundherum anbraten. Jede Seite für ca. 3-4 Minuten. Das Roastbeef nun in eine Auflaufform legen und in den Ofen schieben. Temperatur auf 90°C reduzieren und für ca. 1:45h schön rosa garen. Wer sicher gehen möchte, kann auch ein Fleischthermometer benutzen. Die Kerntemperatur sollte zwischen 57°-63°C liegen.

Vor dem Anschneiden solltet ihr das Roastbeef noch ein paar Minuten ruhen lassen. Ihr könnt es natürlich auch ganz auskühlen lassen und kalt servieren – ganz wie es euch beliebt!

Schwedische Kartoffeln

  • 16-20 kleine Kartoffeln
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50ml Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • Salz

Die Kartoffeln schälen, waschen und trocken tupfen. Nun die Kartoffeln mit einem scharfen Messer im Abstand von ca. 3mm einschneiden. Das untere Drittel sollte unberührt bleiben.

In einem Topf Olivenöl, Butter und Kräuter erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die eingeschnittenen Kartoffeln in eine Auflaufform setzen und die Öl-Butter-Mischunge darüber verteilen, sodass es schön in die Kartoffeln fließen kann. Mit etwas Salz bestreuen. (Ich habe hier dänisches Rauchsalz verwendet – sehr lecker!)

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 45 Minuten goldbraun garen. Zwischendrin könnt ihr die Kartoffeln nochmals mit dem Öl, dass sich unten in der Form gesammelt hat übergießen.

Remoulade

  • 2 Eigelb
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • 300ml Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz
  • 4 Cornichons
  • 1 EL Kapern
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 EL gehackter Dill
  • 1 EL gehackte Kresse
  • 2 EL Joghurt

Eigelb, Zucker, Essig, Senf und Zitronensaft in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab ca. 3 Minuten cremig mixen. Der Zucker sollte sich aufgelöst haben und ihr solltet eine luftige cremige Masse erhalten haben.

Nun nach und nach das Öl hineingießen und mit dem Pürierstab weitermixen. bis ihr eine schöne Mayonnaise erhalten habt. Habt ein bißchen Geduld, denn wenn ihr das Öl zu schnell hineingießt, gerinnt euch die Masse!

Cornichons und Kapern fein hacken. Mit dem Joghurt, Kräutern und Salz unter die Mayonnaise rühren – fertig!

Ihr solltet die Remoulade unbedingt im Kühlschrank aufbewahren und zügig aufbrauchen, da ihr rohe Eigelb verarbeitet habt. Schmeckt auch prima auf einem Sandwich – habe ich heute zum Frühstück gleich probiert!

Und jetzt lasst es euch schmecken! Frische Remoulade mit knusprigen Kartoffeln und lauwarmes Roastbeef. Hmmmmmmm……

Viele Grüße,

Eure Cat

 

Parmesanmousse mit Tomatengelee

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Heute habe ich eine kleine kalte Vorspeise für euch, die ich selbst zum ersten Mal ausprobiert habe. Ich hatte das Ganze für Weihnachten angekündigt, jedoch keine Zeit zum „Probekochen“ gehabt, sodass alles auf Anhieb gelingen musste. Und was soll ich sagen? Es hat geklappt und war extrem lecker.

Eines allerdings gleich vorweg: Parmesanmousse ist sehr mächtig und macht schnell satt. Auch wenn es luftig und cremig aussehen mag… Ihr solltet also eher kleine Dessertgläser oder Förmchen verwenden oder aber die Mousse in einer großen Schüssel zubereiten und entsprechend kleine Nocken abstechen.

Da ich die Mousse mit einem Tomatengelee kombinieren wollte, habe ich mich für kleine Dessertgläser entschieden.

Das Tomatengelee war auch so ein Experiment für sich. Ich halte mich äußerst selten an irgendwelche Packungsangaben – so auch bei der Gelatine… Für mich ist sowas eher ein grober Richtwert. Ich mag es nicht, wenn zuviel Gelatine drin ist und der Löffel vom Gelee zurückprallt (was meist der Fall ist wenn man sich an die Angaben auf der Verpackung hält). Ist jedoch zu wenig drin, wird es nicht fest…. So habe ich mich langsam herangetastet und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Jetzt aber zum Rezept für etwa 10-12 Portionen.

Tomatengelee:

  • 6 große Strauchtomaten
  • 200ml Tomatensaft
  • 2 EL Rotweinessig oder heller Balsamico
  • Saft einer halben Limette
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 3 Zweige Thymian
  • 7 Blatt Gelatine
  • Salz & Pfeffer

Strauchtomaten waschen, Strunk entfernen und vierteln. Anschließend mit Essig und Limettensaft in einen Topf geben und erhitzen. Mit Tomatensaft ablöschen und die Kräuter hinzugeben. Mit Zucker, Chili, Salz & Pfeffer abschmecken und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Die Tomaten sollten jetzt nahezu verkocht sein. Die entstandene Tomatensuppe nun mit dem Pürierstab gut durchmixen und anschließend alles durch ein Sieb streichen, damit die Kerne und Kräuter zurückbleiben. Ihr solltet nun etwa 625ml Flüssigkeit erhalten haben.

Gelatine einweichen und ausdrücken. Die weichen Gelatineblätter in die noch heiße, durchgesiebte Tomatensuppe geben und rühren bis sich alles aufgelöst hat. Nun in die Dessertgläser füllen und  3-4 Stunden kalt stellen.

Parmesanmousse:

  • 300ml Milch
  • 250g Parmesan
  • 300ml Sahne
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • 4 Blätter Gelatine

Die Milch mit den Kräutern erwärmen – nicht kochen. Die Kräuter etwa 15 Minuten in der heißen Milch ziehen lassen, damit sie ihre Aromen abgeben können.

In der Zwischenzeit den Parmesan reiben.

Die Kräuter aus der Milch nehmen und dann den geriebenen Parmesan hinzugeben und unterrühren, bis alles geschmolzen ist. Falls die Milch nicht mehr heiß genug ist, nochmal zurück auf die Herdplatte stellen (nicht kochen!)

Gelatine einweichen, ausdrücken und in der Parmesanmilch  auflösen. Anschließend abkühlen lassen. (Da es draußen aktuell sehr kalt ist, habe ich den Topf einfach für 10 Minuten auf den Balkon gestellt. Ihr könnt die Milch aber auch im Eiswasserbad runterkühlen…)

Sahne steif schlagen und unter die Parmesanmilch heben. Die Milch sollte jetzt höchstens noch handwarm sein.

Nun könnt ihr die Masse auf das Tomatengelee geben und die Gläser anschließend für weitere 2-3 Stunden kühlen.

Falls ihr die Masse in einer Schüssel kalt stellt, um anschließend Nocken abzustechen, solltet ihr eher 4-5 Stunden warten, bis alles komplett durchgekühlt und fest geworden ist!

Tipp:

Diese Vorspeise lässt sich prima vorbereiten und sieht bestimmt auch auf eurem Silvesterbuffet toll aus. Ihr könnt sie direkt im Glas servieren oder auch stürzen.

Guten Appetit,

Eure Cat

 

Franzbrötchen

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Franzbrötchen…. Der Name ist so unscheinbar und langweilig (zumindest für mich, als waschechte Hessin mit Null Ahnung von Geschichte), dass ich heute morgen erstmal eine halbe Stunde das Internet quälen musste um herauszufinden wie das Ding heißt, das ich backen will. Frau Google weiß zwar irgendwie alles, aber man muß ihr auch die richtigen Fragen stellen….

Ich bin in einer Fernsehsendung auf dieses Gebäck aufmerksam geworden und hatte leider vergessen wie es heißt. Daher war das mit dem „Fragen stellen“ nicht so leicht…

Ein Franzbrötchen ist jedenfalls ein Plundergebäck das Anfang des 19. Jahrhunderts während der Besatzungszeit durch die Truppen Napoleons in Hamburg bekannt wurde. (Mein Pauli hätte das bestimmt gewußt…)

Wer jedoch auf seine Linie achten will oder gar Kalorien zählt, der sollte sich jetzt nochmal sehnsüchtig das Bild anschauen und nicht weiterlesen….

Den Genießern hingegen verrate ich jetzt wie es geht!

Für den Teig:

  • 500g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 70g Zucker
  • 250ml Milch
  • 70g Butter
  • 1 Prise Salz

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Die Milch erwärmen (nicht kochen!). Zucker und zerbröckelte Hefe zur Milch geben und glatt rühren. Die Milch anschließend in die Mulde gießen und mit etwas Mehl vom Rand bedecken. Die Schüssel an einen warmen Ort stellen und den sogenannten Vorteig 5-10 Minuten aufgehen lassen.

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In der Zwischenzeit die Butter in einem Topf zerlassen.

Wenn der Vorteig „blubbert“, wird die flüssige Butter mit der Prise Salz hinzugegeben. Jetzt alles zügig zu einem schönen glatten Teig verkneten.

An einem warmen Ort ca. 30-40 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat.

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Für die Füllung:

  • 150g Zucker
  • 2TL Zimt
  • 150g Butter

Den Teig noch einmal kräftig durchkneten und auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 30x25cm ausrollen.

Die kalte Butter in dünne Scheiben schneiden und auf eine Hälfte des Teiges legen. Die andere Hälfte darüber klappen und die Ränder gut zusammen drücken. Nun zu einem Rechteck von ca. 30x50cm ausrollen.

Von der schmalen Seite her ein Drittel des Teigs zur Mitte einschlagen und das hintere Drittel wiederum darüber klappen. Nun sollten drei Schichten übereinander liegen. Den Teig für etwa 10 Minuten kalt stellen.

Den gekühlten Teig nun auf etwa 80x40cm ausrollen und mit Wasser bestreichen. Zimt und Zucker mischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Den Teig von der langen Seite her aufrollen und die Nahtstelle nach unten legen.

Die Rolle in je 4cm breite Scheiben schneiden. Diese werden nun mit dem Stiel eines Kochlöffels parallel zu den Schnittflächen kräftig eingedrückt.

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Auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und nochmals 15 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 160°C Umluft für 20 Minuten goldgelb backen!

Fertig sind die Franzbrötchen und sie duften einfach herrlich. So herrlich, dass ich das erste noch warm gegessen habe!

Nachmachen lohnt sich,

Eure Cat

Frohe Weihnachten

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Ich bin ein bißchen spät, aber auch ich wünsche euch allen ein schönes Fest! Genießt die Zeit mit der Familie, das leckere Essen und lasst es euch gut gehen!

Da es bei uns schon lange keine großen Geschenke mehr gibt, sondern nur noch Kleinigkeiten, die von Herzen kommen, habe ich mich dieses Jahr für selbstgemachte Gewürzsalze entschieden. Ihr könnt eurer Phantasie hier freien Lauf lassn, wichtig ist nur das Verhältnis 80:20 von Salz zu Gewürzen/Kräutern.

Ich habe mich für drei unterschiedliche Sorten entschieden:

Limette-Ingwer-Salz

  • 160g grobes Meersalz
  • 15g Limettenschale
  • 25g geriebener Ingwer

Orangen-Rosa Beeren-Salz

  • 160g grobes Meersalz
  • 15g Rosa Pfefferbeeren
  • 25g Orangenschale

Mediterranes Kräutersalz

  • 160g grobes Meersalz
  • 15g Rosa Pfefferbeeren
  • 25g gemischte frische Kräuter (z.B. Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut)

Die Zubereitung ist wirklich einfach. Die Zitrusfrüchte (Bio) mit heißem Wasser gründlich abspülen und mit einer Reibe die Schale abraspeln. Hierbei sollte nichts von der bitteren weißen Haut dazu kommen.

Die Kräuter ebenfalls waschen und fein hacken.

Ingwer schälen und fein reiben.

Kräuter, Zitrusschale, Ingwer und Pfefferbeeren jeweils mit dem Salz vermischen und auf einem Blech oder in einer Auflaufform bei 50-60°C für ca. 45 Minuten im Ofen trocknen. Die Kräutermischung wird vermutlich etwas schneller trocknen, als die Mischung mit dem geriebenen Ingwer.

Wenn das Salz nicht mehr feucht ist, kann es nach Belieben mit dem Mörser fein zerstoßen werden. Ihr könnt es natürlich auch in eine Gewürzmühle füllen.

Ich habe mich für den Mörser entschieden und jeweils 40g Gewürzsalz in kleine Gläser abgefüllt! Meine Weihnachtsgeschenke für Freunde und Familie!

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Weihnachtliche Grüße

Eure Cat

Bratapfel mal anders

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Gewöhnlich füllt man Bratäpfel mit Rosinen, Marzipan, Mandeln, Nüssen oder auch Nougat. Aber habt ihr einen Bratapfel schon mal mit Speck und Käse gefüllt? Nein? Dann wird es aber Zeit.

Immerhin ist bald Weihnachten und wenn ihr euren Gästen über die Weihnachtsfeiertage mal eine etwas außergewöhnliche Vorspeise servieren wollt, dann solltet ihr es mit diesen Bratäpfeln versuchen.

Die Zubereitung ist schnell und einfach.

Zutaten:

  • 6 Äpfel (Elstar)
  • 1 Brötchen oder ein Stück Ciabatta (ca. 100g)
  • 80g geräucherter Speck
  • 150g Raclette-Käse
  • 2-3 EL Schmand
  • 2 TL Zatar (nordafrikanische Gewürzmischung, alternativ könnt ihr Thymian verwenden)
  • Salz & Pfeffer

Von den Äpfeln je einen Deckel abschneiden und das Kerngehäuse entfernen. Außerdem noch etwas Fruchtfleisch herausnehmen und klein schneiden. Nehmt nur soviel Fruchtfleisch heraus, dass der Apfel rundherum noch mindestens 1 cm stark ist. Wenn der Rand zu dünn ist, zerfällt der Apfel im Ofen.

Brötchen, Speck und Käse in kleine Würfel schneiden. In einer Schüssel mit dem klein geschnittenen Apfel vermischen. Schmand und Zatar hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles gut durchmischen und die ausgehölten Äpfel damit füllen. Den Deckel wieder auf den gefüllten Apfel setzen und im Ofen bei ca. 170°C für ca. 25-30 Minuten garen. Die Garzeit hängt natürlich auch von der Größe der Äpfel ab, die ihr verwendet.

Lasst es euch schmecken!

Mit weihnachtlichen Grüßen

Eure Cat