Kartoffelgratin

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Kartoffeln lassen sich auf vielfältige Art und Weise zubereiten. Heute habe ich mich für Kartoffelgratin entschieden. Ich habe mich schon öfter an der Zubereitung versucht, allerdings nicht immer erfolgreich. Rezepte, die auf sogenannter „Eiermilch“ basieren gefallen mir nicht, da das Endergebnis eher an Kartoffeln mit Rührei aus dem Ofen erinnert, als an ein cremiges Gratin mit schöner Kruste.

Kürzlich habe ich dann ein ganz schlichtes Rezept gefunden, was mich sofort überzeugt hat. Ganz nach dem Motto – weniger ist mehr…

Für die Zubereitung von 3-4 Portionen benötigt ihr folgendes:

  • 800g Kartoffeln (festkochend)
  • 200ml Milch
  • 175ml Sahne
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz&Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ich benutze einen Gemüsehobel – so werden die Scheiben schön gleichmäßig. In einem Topf Milch und Sahne erhitzen. Die Knoblauchzehe entweder fein hacken oder durch eine Presse drücken und mit in den Topf geben. Das Milch-Sahne-Gemisch mit Salz und Pfeffer würzen und die Kartoffelscheiben hinzufügen.

Sobald alles aufgekocht ist, bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen und immer wieder umrühren.

Die Kartoffeln anschließend in eine gefettete Auflaufform geben und im Ofen bei 180°C für ca. 40 Minuten goldbraun backen.

Ich habe mein Gratin bereits einige Stunden vor dem Essen „ofenfertig“ vorbereitet. Somit konnte ich mich ganz enstpannt der Zubereitung von Fleisch und Gemüsebeilage widmen, während mein Kartoffelgratin im Ofen gart.

Tipp:

Wem die klassische Variante des Gratins zu langweilig ist, kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Rosmarin und Thymian passen hervorragend zu Kartoffeln oder auch Salbei und Estragon.

Ihr könnt auch etwas geriebenen Käse über euer Gratin streuen. Hier empfehle ich jedoch, den Käse erst 10 Minuten vor Ende der Garzeit über die Kartoffeln zu geben, da er euch sonst möglicherweise verbrennt und trocken wird.

Lasst euer Gratin vor dem Servieren noch 5 Minuten ruhen, dann könnt ihr auch problemlos mit einem Servierring schöne Portionen ausstechen!

Guten Appetit

Cat

Mornshäuser Wurstsalat

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Manchmal fehlt ja einfach die Zeit zum Kochen… Aber zu Fastfood oder Fertiggerichten greife ich deswegen noch lange nicht. (…es sei denn mich überkommen mal merkwürdige Gelüste, was durchaus hin und wieder geschieht)

Selbst wenn die Küche kalt bleibt, kann man sich mit wenig Aufwand ein leckeres Essen zubereiten. Für meinen Wurstsalat braucht ihr vermutlich weniger Zeit, als eine Tiefkühlpizza in eurem Ofen. Solange die Biergärten Winterpause haben, schmeckt der Wurstsalat auch zum Abendessen. Ihr könnt ihn ganz nach eurem Geschmack gestalten, ihr solltet lediglich auf die Verarbeitung der Zwiebeln und das Dressing achten. Und so geht’s…

4 Portionen

  • 500g gemischten Aufschnitt (z.B. Bierschinken, Jagdwurst…)
  • 150g würzigen Käse (z.b. Emmentaler, Bergkäse)
  • 10 kleine Essiggurken (z.B. Cornichons)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 80ml Sonnenblumenöl
  • 40ml Rotweinessig
  • 1EL Senf
  • Salz & Pfeffer

Die Zwiebeln schälen und in feine halbe Ringe schneiden. Etwas Salz zu den Zwiebeln geben und kräftig durchkneten.

Aufschnitt, Käse und Gurken in feine Streifen schneiden und in einer Schüssel miteinander vermengen. Aus Essig, Öl und Senf ein homogenes Dressing herstellen – ich verwende hier am liebsten einen kleinen Schüttelbecher. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Zwiebeln haben in der Zwischenzeit einiges an Flüssigkeit abgegeben. Diese Flüssigkeit abgießen und die Zwiebeln nochmals ausdrücken. Anschließend zur Wurst in die Schüssel geben und alles mit dem Dressing gut durchmischen.

Durch das Ausdrücken der Zwiebeln verlieren sie etwas an Schärfe und sind milder im Geschmack. Mir persönlich bekommen die rohen Zwiebeln so auch viel besser.

Vor dem Servieren nach Belieben nochmals mit Salz&Pfeffer abschmecken oder evtl. noch etwas Essig hinzugeben.

Dazu schmeckt am besten ein frisches knuspriges Bauaernbrot und ein kühles Bier!

Wohl bekomm’s!

Cat

 

Crostini mit Zwiebelmarmelade

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Vorspeise gefällig? Wie wäre es denn mal mit roter Zwiebelmarmelade auf Ciabatta?

Ich habe schon so einige skeptische Blicke von Freunden und Kollegen bekommen, als ich Ihnen ein Crostini mit Zwiebelmarmelade und Ziegenkäse serviert habe. Aber spätestens nach dem ersten Bissen waren alle restlos begeistert. Daher möchte ich euch das Rezept nicht länger vorenthalten und hoffe ihr habt Spaß damit!

Ein kleiner Hinweis noch bevor ihr loslegt…. Die Zwiebeln und der Essig werden kurzzeitig einen ziemlich intensiv beißenden Duft in eurer Küche hinterlassen. Ich empfehle Dunstabzug auf voller Stärke und gut lüften! Sonst könnte die eine oder andere Träne fließen…. 😉

Ihr benötigt:

  • 1kg rote Zwiebeln
  • 100g getrocknete Aprikosen
  • 100ml Balsamico
  • 100g Muscovado-Zucker (alternativ brauner Zucker)
  • 300ml Rotwein (trocken)
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2-3 Zweige Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz & Pfeffer

Die Zwiebeln schälen und in feine halbe Ringe schneiden. Die Aprikosen in feine Würfel schneiden. Den Balsamico mit dem Zucker aufkochen, bis sich der Zucker komplett gelöst hat.

Nun die Zwiebeln in etwas Olivenöl ca. 5 Minuten dünsten, bis sie glasig werden. Die Aprikosen hinzugeben und weitere 5 Minuten dünsten. Jetzt das Ganze mit dem Balsamico-Zucker-Gemisch ablöschen und den Rotwein hinzufügen. Die Kräuterzweige und das Lorbeerblatt nicht vergessen und anschließend ohne Deckel für ca. 40Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Zum Schluß sollte die Flüssigkeit komplett einreduziert sein, bis eine dunkelrote, herrlich duftende Marmelade entstanden ist! Die Kräuterzweige und das Lorbeerblatt entfernen, mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!

Jetzt könnt ihr jeweils einen Löffel der Marmelade auf einer Scheibe Ciabatta verteilen und mit etwas Ziegenkäse im Ofen überbacken. Fertig ist die leckere – am besten lauwarm servierte – Vorspeise!

Wer keinen Ziegenkäse mag, kann auch Camembert oder einen Taleggio verwenden.

Guten Appetit

Cat

Hausgemachte Pasta

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Ich liebe Nudeln…. und hausgemacht sind sie am besten. In den letzten Jahren habe ich so einige Zeit mit dem Kneten von Nudelteig verbracht. Es gab Variationen mit speziellem Mehl, Olivenöl und Hartweizengries. Rückblickend kann ich aber sagen, dass ich nur noch ein einziges Rezept brauche. Damit mache ich sowohl Spaghetti, Tagliatelle als auch Ravioli!

Nudelteig für 4 Portionen:

  • 400g Mehl (ich verwende Typ 1050)
  • 4 Bioeier Größe M
  • Salz

Und nun braucht ihr Geduld und Kraft. Wenn ihr den Teig mit der Hand macht, müsst ihr etwa 5-10 Minuten kneten. Vermutlich wird euch der Teig anfangs zu trocken vorkommen, aber er wird geschmeidiger je länger ihr knetet. Bitte auf keinen Fall Wasser oder Öl hinzufügen!!!
Sobald ihr eine schöne glatte Kugel in den Händen haltet, legt den Teig für ca. 30min zu Ruhen in den Kühlschrank..
Anschließend lässt er sich besser verarbeiten.

Ihr könnt den Teig auch schon am Vortag machen und über Nacht im Kühlschrank lagern.

Ich benutze für die Herstellung der Nudeln eine ganz einfache Nudelmaschine mit Handkurbel. Den Teig einfach bis zur gewünschten Stärke durch die Maschine drehen. Ich habe eine Skala von 1-10 und für mich sind die Tagliatelle auf Stufe 7 perfekt.

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Auf dem Bild ganz oben seht ihr „Cat’s Carbonara“. So mag ich Carbonara am liebsten….
Für 3 Portionen:
300g frische Tagliatelle
2 Eier
2 Eigelb
100g Bacon
Schnittlauch
Frisch geriebener Parmesan

Den Bacon in Streifen schneiden und in einer Pfanne ohne Fett knusprig auslassen. Die Eier und das Eigelb mit grobem Pfeffer verquirlen.
Die frischen Nudeln in Salzwasser ca. 4 Minuten garen. Die Nudeln abgießen und tropfnass in eine Schüssel geben. Nun die Eier, Speck und Schnittlauch über die Nudeln geben und alles miteinander vermischen.
Nach Belieben Parmesan darüber streuen und mit einem breiten Grinsen im Gesicht genießen!

Guten Appetit,
Eure Cat

American Pancakes mit Buttermilch

 

Manche Beiträge brauchen nach einiger Zeit mal ein neues Foto und heute sind die American Pancakes dran! Das Rezept stammt von den dunklen Anfängen meiner Bloggerzeit und das Foto hat mir überhaupt nicht mehr gefallen. Am Rezept habe ich nach wie vor nichts auszusetzen – im Gegenteil. Ich mache Pancakes am liebsten mit Buttermilch und wenn ich das Rezept brauche, schaue ich im eigenen Blog nach. Wenn mich dann so gruselige Fotos anspringen muss ich einfach nochmal die Kamera zur Hand nehmen. Ich wünsche euch daher gutes Gelingen mit dem alten Rezept im neuen Look… Weiterlesen

Weihnachtliches Schokomousse

Ein Blick auf den Kalender zeigt, dass die Adventszeit vor der Tür steht. Falls ihr also noch Anregungen für euer Weihnachtsmenü braucht oder einfach nur mal Lust auf Schokolade habt, dann ist dieses Rezept genau das Richtige für euch.

Ich verwende für meine Desserts ausschließlich gute Schokolade, die ich auch einfach so gerne esse. Wer billige Schokolade verwendet, die schon im „Rohzustand“ nicht schmeckt, der muss sich auch nicht wundern wenn daraus kein tolles Dessert entsteht….

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Rezept für ca. 8 Portionen

  • 200g Schokolade mit 70% Kakaoanteil
  • 5 frische Bioeier
  • 150g Zucker
  • 125g Sahne
  • 1TL Spekulatiusgewürz
  • 1TL Zimt
  • 4cl Rum

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Eier trennen. Das Eiweiß schaumig schlagen und 100g Zucker nach und nach einrieseln lassen. Solange weiter schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat und eine cremige Masse enstanden ist.

Die Sahne steif schlagen. Dann die Eigelbe mit dem übrigen Zucker schaumig schlagen, bis sich auch hier der Zucker gelöst hat. Zimt, Spekulatiusgewürz und Rum unterrühren.

Nun die geschmolzene Schokolade mit dem Schneebesen unterziehen. ACHTUNG: Die Schokolade darf nicht zu heiß sein, sonst flockt das Eigelb.

Anschließend vorsichtig die Sahne unterheben und zum Schluß den Eischnee. Das Ganze sollte zügig geschehen. Je länger ihr rührt, umso weniger Luftbläschen bleiben euch erhalten und die Mousse wird zu dicht.

Die Mousse nun für mindestens 3 Stunden kalt stellen – besser über Nacht!

Ich habe diesen Schokotraum mit einer Orangensoße und ein paar Granatapfelkernen angerichtet! Für die Soße habe ich 3 Orangen filetiert. Die Filets hab ich im eigenen Saft mit dem Abrieb der Schale sowie etwas Zucker und Zimt aufgekocht. Wenn der Saft einreduziert ist – abkühlen lassen und mit der Mousse servieren.

In diesem Sinne, schokoladige Grüße

Cat

Mein Geschmack ist weg…

….und die Erkältung ist Schuld daran! Nichts zu schmecken und zu riechen ist wirklich keine schöne Sache…. Aber so langsam kehren die Sinne zurück und meine Küche wird wieder zum Leben erweckt. Bis zum nächsten Rezept müsst ihr euch nur noch ein kleines bisschen gedulden….

Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen und mich bei allen bedanken, die für ein Logo abgestimmt haben. Da es ein permanentes Kopf-an-Kopf rennen war, hab ich einfach am 11.11. reingeschaut und das Logo gewählt, welches mit einer Stimme vorne lag. Inzwischen hat es sich schon wieder geändert, aber ein eindeutiger Trend wird sich wohl nicht mehr abzeichnen. Liegt wohl an der tollen Arbeit der Designerin! 😉

Ein schönes Wochende wünscht

Cat

 

Bolognese – so einfach und so lecker

Ich glaube Spaghetti Bolognese gehört zu den Gerichten, die ich in meinem Leben bislang am häufigsten gekocht habe. Immer wenn es mir und meinem lieben Mann an Kreativität beim Kochen mangelt, schauen wir uns an und sagen fast gleichzeitig:

Bolo?! Geht ja immer….

Ich koche dann gleich einen großen Topf, weil Bolognese am zweiten Tag noch besser schmeckt! Und wenn dann immer noch was übrig sein sollte, gibt es entweder Nudelauflauf mit Bolo oder ich friere mir eine Portion ein. Die lässt sich nämlich prima mit zum Nachtdienst mitnehmen. Weiterlesen

Oma’s liebste Kokosecken

Heute habe ich mal was aus der süßen Welt für euch…. Kokosecken! Wer Nussecken mag, wird diese Variante lieben! Meine Oma hat sie immer gerne an Geburtstagen oder zum Kaffeekränzchen gebacken.
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Rezept für eine kleine Form, bzw. ein halbes Backblech (32×24cm):

  • 150g Mehl
  • 1/2TL Backpulver
  • 65g Zucker
  • 1P. Vanillezucker
  • 1Ei
  • 65g kalte Butter

Für den Belag:

  • Aprikosenmarmelade
  • 100g Butter
  • 100g Zucker
  • 2EL Wasser
  • 200g Kokosraspeln

Alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. Sollte er kleben, einfach kurz in den Kühlschrank legen.
Nun das Blech fetten oder mit Backpapier auslegen und den Teig darauf ausrollen.

Den Teig großzügig mit der Marmelade bestreichen, damit die Kokosecken auch schön saftig werden.
Butter, Zucker und Wasser in einem Topf erwärmen. Kokosflocken hinzugeben und alles verrühren.
Wenn die Masse etwas ausgekühlt ist, gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Bei 160°C für etwa 20-25min goldbraun backen.

Jetzt müsst ihr euer Werk nur noch in die gewünschte Form schneiden und könnt nach Belieben die Ecken in flüssige Schokolade tunken.

Ich persönlich finde die “Tunkerei“ zu aufwendig und verteile die Schokolade einfach mit einem Löffel wild über das Blech. Schmeckt genauso gut!
Und weil diese kleinen Ecken so beliebt sind, mache ich immer gleich die doppelte Menge.

Viel Spaß beim Backen!
Eure Cat

Die Qual der Wahl….

Heute morgen, während ich gelangweilt im Wartezimmer meiner Frauenärztin sitze, piepst plötzlich mein Handy. Erschrocken stelle ich fest, dass ich es nicht stumm geschaltet habe…. Der Grund des peinlichen Zwischenfalls (ja, mir ist sowas unangenehm): die Nachricht des Tages! Ach was, die Nachricht der Woche und des Monats!!!

Eine liebe Freundin hat mir doch tatsächlich zwei Logos für meinen Blog erstellt.

DAAAAANKE Eva!!!

Glücklich vor mich hingrinsend, hätte ich am liebsten einen Freudentanz aufgeführt – vermutlich sehr zur Belustigung der anderen Patienten.

Aber nun habe ich leider die Qual der Wahl, denn ich kann mich nicht entscheiden…

Wenn ihr mir helfen möchtet, dann gebt einfach eure Stimme für das Logo ab, das euch besser gefällt. Natürlich ist hier „liken und teilen“ ausdrücklich erlaubt und erwünscht!

Hier sind die beiden:

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Und falls ihr selber mal ein Logo (oder etwas in der Art) braucht:

http://www.zweiklein.de

Vielen lieben Dank

Eure Cat