Tortellini mit Lauch-Kartoffel-Füllung

Nach langem Überlegen habe ich heute morgen beschlossen mal ein neues Rezept für Pastateig auszuprobieren. Ich habe ja schon viele verschiedene Varianten getestet, bislang konnte mich jedoch nur das Rezept überzeugen, welches ich bereits mit euch geteilt habe. (siehe Hausgemachte Pasta)

Aber manche Sachen sollte man einfach hin und wieder nochmal versuchen, dann wird man auch belohnt! Und so hab mich mir heute mal wieder selbst ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert, weil mal wieder was auf Anhieb perfekt gelungen ist!

Der Teig für die Tortellini hat einen geringen Anteil von Hartweizen und er lies sich hervorragend verarbeiten, auch wenn ich zunächst befürchtet hatte, dass er zu klebrig ist.

Der Teig:

  • 150g Mehl (Typ 1050)
  • 50g Hartweizengries
  • 2 Eier (Größe M/L)
  • etwas Salz

Die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und anschließend mindestens 1 Stunde ruhen lassen. Am besten eine Kugel formen, diese in Folie einschlagen und in den Kühlschrank legen.

Die Füllung:

  • 160g Lauch
  • 160g Kartoffeln, geschält
  • 60g Ricotta
  • 25g Pecorino, gerieben
  • Salz & Pfeffer

Den Lauch in feine Streifen schneiden und die Kartoffeln in kleine Würfel. Lauch in etwas Olivenöl 2-3 Minuten anschwitzen. Die Kartoffelwürfel hinzufügen und mit etwas Wasser aufgießen. Nur soviel Wasser verwenden, dass alles gerade so bedeckt ist. Mit Salz & Pfeffer würzen und 15-20Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Wenn die Kartoffeln weich sind, das überschüssige Wasser abgießen und alles mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer gut zerdrücken. Es ist wichtig, dass ihr das Wasser abgießt, damit euch die Füllung später nicht zu feucht wird. Das Ganze auskühlen lassen.

Ricotta und Pecorino unter die erkaltete Masse rühren und abschmecken.

Fertigstellung:

Den Teig dünn ausrollen. Ich habe meine Nudelmaschine
verwendet und sie auf Stufe 7 eingestellt. Aus den Teigplatten Kreise mit ca. 6-7cm Durchmesser ausstechen.

Und jetzt werden aus kleinen Kreisen ganz einfach Tortellini. So geht’s:

Auf jeden Kreis etwa 1 TL der Lauch-Kartoffelmasse geben.

Die Teigplatten einmal umklappen, sodass gefüllte Halbmonde entstehen. Hierbei darauf achten, dass die Ränder gut zusammenkleben. Bei mir war der Teig feucht genug, sodass ich ihn gut zusammendrücken konnte. Sollte er zu trocken sein, könnt ihr die Ränder vor dem umklappen mit etwas Wasser oder Eiweiß befeuchten.

Nun die Spitzen der Halbmonde zusammenführen und festdrücken – schon habt ihr eure ersten Tortellini hergestellt. Bis zum Kochen haben ich die Tortellini einfach auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche liegen lassen.

Die fertigen Tortellini in reichlich kochendem Salzwasser ca. 4-5 Minuten garen.

Ich habe sie mit der noch warmen Tomatenvinaigrette von meinen Rucola-Röllchen und etwas gebratenem Speck serviert. Lecker war’s!

Bitte nachmachen – es ist leichter als man denkt!

Eure Cat

 

Veggie-Day oder Blumenkohltarte

Heute gibt es mal wieder was für die Vegetarier da draußen. Die Fleischesser dürfen aber natürlich auch gerne weiterlesen!

Ich mag Blumenkohl. Aber auf die Idee daraus eine Tarte zu machen, wäre ich vermutlich ohne diesen Blog niemals gekommen. Mir wäre allerdings wirklich was entgangen… Die Tarte war köstlich! Ich kann sie euch nur wärmstens empfehlen, im wahrsten Sinne des Wortes. Ihr könnt sie lauwarm als Vorspeise auf einem Salatbett servieren oder auch als Beilage zum Hauptgang. Die Zubereitung ist ganz einfach – so geht’s:

Für den Teig:

  • 200g Mehl (Typ 1050)
  • 80g Butter
  • 1 Ei
  • eine Prise Salz

Die Zutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten und anschließend für etwa 30min kalt stellen.

Für die Füllung:

  • 1 Blumenkohl
  • 1 EL Körniger Senf
  • 1 EL Senf
  • 200g Joghurt (3,5%)
  • 100g Sahne
  • 2 Eier
  • 100g geriebener Gruyère
  • Salz & Pfeffer
  • Muskat

Den Blumenkohl in kleine gleichgroße Röschen zerteilen und in reichlich Salzwasser für ca. 5-7 Minuten blanchieren.

In der Zwischenzeit den Teig dünn ausrollen und eine Tarteform damit auslegen. Ich benutze hierfür eine Tarte-/Quicheform mit Hebeboden, 28 cm

Den körnigen Senf und den normalen Senf miteinander vermischen und den Teig damit bestreichen. Die blanchierten Blumenkohlröschen darauf verteilen.

In einer Schüssel Joghurt, Sahne und Eier miteinander verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den geriebenen Käse unterrühren und die Masse gleichmäßig über dem Blumenkohl verteilen, sodass alle Röschen bedeckt sind.

Wenn euch der Gruyère zu kräftig ist, könnt ihr auch einen milderen Bergkäse oder alten Gouda verwenden.

Die Tarte ca. 30-40 Minuten bei 170°C im vorgeheizten Backofen garen bis sie goldbraun ist!

Guten Appetit

Eure Cat

 

 

 

Rucola-Röllchen mit Tomatenvinaigrette

Ich kenne mich zwar mit Diäten nicht aus, aber dies Rucola-Röllchen dürften etwas für Freunde der Low-Carb Ernährung sein. Bei mir gab es diese köstlichen Röllchen heute zum Abendessen, aber da ich persönlich ohne Kohlenhydrate nicht leben kann, habe ich noch ein Stück „böses“ Ciabatta dazu gegessen. Und es war lecker!

Falls ihr das Ganze mal als leichte Vorspeise für 4 Personen servieren wollt, braucht ihr folgendes:

  • 3-4 Strauchtomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Balsamico
  • Saft einer halben Zitrone
  • 6 Scheiben italienischer Schinken (Prosciutto di Parma oder Prosciutto Crudo)
  • 1 Kugel Büffelmozzarella
  • 300g Rucola

Schalotte und Knoblauch fein würfeln und in etwas Olivenöl anschwitzen. Die Tomaten klein schneiden und hinzufügen. Balsamico und Zucker hinzufügen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann alles mit dem Pürierstab gut durchmixen und durch ein Haarsieb streichen, damit die übrigen Schalen und Kerne zurückbleiben. Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Mozzarella in Stücke rupfen. Den Schinken jeweils mit etwas Rucola und Mozzarella belegen und aufrollen.

Die passierten Tomaten mit Zitronensaft, Salz & Pfeffer abschmecken. Zum Schluß noch 2 EL Olivenöl hinzufügen und unterrühren.

Die Röllchen auf einem Teller anrichten, mit der Vinaigrette napieren und GENIEßEN!

Buon Appetito,

Cat

Feierabend-Pasta mit Bratwurst und Erbsen

Wenn’s mal schnell gehen muss, gibt es bei uns oft diese leckere Feierabend-Pasta mit Bratwurst und Erbsen. Das Rezept gibt es bereits seit 2015 auf dem Blog und ihr klickt das „überhaupt nie nicht“ an. Nachdem ich mir heute das Foto und den Text angeschaut habe, kann ich euch das nicht verübeln! 😉 Da dieses leckere Pastagericht aber wirklich nichts dafür kann, dass ich es vor 5 Jahren so furchtbar abgelichtet habe, hat es jetzt ein kleines Makeover bekommen. Ich hoffe, dass es jetzt mit etwas mehr Aufmerksamkeit belohnt wird. Weiterlesen

Roastbeef mit schwedischen Kartoffeln und Remoulade

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Mein erster Beitrag als Schlemmerkatze und gleichzeitig der letzte für 2014! Zum Jahresabschluß habe ich nochmal was besonders Leckeres für euch. Dieses Gericht könnt ihr prima vorbereiten und sowohl als kleine Vorspeise wie auch zum Hauptgang servieren.

Die nachfolgenden Mengenangaben beziehen sich auf einen Hauptgang für 4 Personen.

Roastbeef

  • 1kg Roastbeef
  • etwas Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Das Roastbeef etwa 1 Stunde vor der Zubereitung schon aus dem Kühlschrank holen. Den Backofen auf 100°C vorheizen. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und im heißen Olivenöl rundherum anbraten. Jede Seite für ca. 3-4 Minuten. Das Roastbeef nun in eine Auflaufform legen und in den Ofen schieben. Temperatur auf 90°C reduzieren und für ca. 1:45h schön rosa garen. Wer sicher gehen möchte, kann auch ein Fleischthermometer benutzen. Die Kerntemperatur sollte zwischen 57°-63°C liegen.

Vor dem Anschneiden solltet ihr das Roastbeef noch ein paar Minuten ruhen lassen. Ihr könnt es natürlich auch ganz auskühlen lassen und kalt servieren – ganz wie es euch beliebt!

Schwedische Kartoffeln

  • 16-20 kleine Kartoffeln
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50ml Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • Salz

Die Kartoffeln schälen, waschen und trocken tupfen. Nun die Kartoffeln mit einem scharfen Messer im Abstand von ca. 3mm einschneiden. Das untere Drittel sollte unberührt bleiben.

In einem Topf Olivenöl, Butter und Kräuter erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die eingeschnittenen Kartoffeln in eine Auflaufform setzen und die Öl-Butter-Mischunge darüber verteilen, sodass es schön in die Kartoffeln fließen kann. Mit etwas Salz bestreuen. (Ich habe hier dänisches Rauchsalz verwendet – sehr lecker!)

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 45 Minuten goldbraun garen. Zwischendrin könnt ihr die Kartoffeln nochmals mit dem Öl, dass sich unten in der Form gesammelt hat übergießen.

Remoulade

  • 2 Eigelb
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • 300ml Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz
  • 4 Cornichons
  • 1 EL Kapern
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 EL gehackter Dill
  • 1 EL gehackte Kresse
  • 2 EL Joghurt

Eigelb, Zucker, Essig, Senf und Zitronensaft in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab ca. 3 Minuten cremig mixen. Der Zucker sollte sich aufgelöst haben und ihr solltet eine luftige cremige Masse erhalten haben.

Nun nach und nach das Öl hineingießen und mit dem Pürierstab weitermixen. bis ihr eine schöne Mayonnaise erhalten habt. Habt ein bißchen Geduld, denn wenn ihr das Öl zu schnell hineingießt, gerinnt euch die Masse!

Cornichons und Kapern fein hacken. Mit dem Joghurt, Kräutern und Salz unter die Mayonnaise rühren – fertig!

Ihr solltet die Remoulade unbedingt im Kühlschrank aufbewahren und zügig aufbrauchen, da ihr rohe Eigelb verarbeitet habt. Schmeckt auch prima auf einem Sandwich – habe ich heute zum Frühstück gleich probiert!

Und jetzt lasst es euch schmecken! Frische Remoulade mit knusprigen Kartoffeln und lauwarmes Roastbeef. Hmmmmmmm……

Viele Grüße,

Eure Cat

 

Parmesanmousse mit Tomatengelee

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Heute habe ich eine kleine kalte Vorspeise für euch, die ich selbst zum ersten Mal ausprobiert habe. Ich hatte das Ganze für Weihnachten angekündigt, jedoch keine Zeit zum „Probekochen“ gehabt, sodass alles auf Anhieb gelingen musste. Und was soll ich sagen? Es hat geklappt und war extrem lecker.

Eines allerdings gleich vorweg: Parmesanmousse ist sehr mächtig und macht schnell satt. Auch wenn es luftig und cremig aussehen mag… Ihr solltet also eher kleine Dessertgläser oder Förmchen verwenden oder aber die Mousse in einer großen Schüssel zubereiten und entsprechend kleine Nocken abstechen.

Da ich die Mousse mit einem Tomatengelee kombinieren wollte, habe ich mich für kleine Dessertgläser entschieden.

Das Tomatengelee war auch so ein Experiment für sich. Ich halte mich äußerst selten an irgendwelche Packungsangaben – so auch bei der Gelatine… Für mich ist sowas eher ein grober Richtwert. Ich mag es nicht, wenn zuviel Gelatine drin ist und der Löffel vom Gelee zurückprallt (was meist der Fall ist wenn man sich an die Angaben auf der Verpackung hält). Ist jedoch zu wenig drin, wird es nicht fest…. So habe ich mich langsam herangetastet und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Jetzt aber zum Rezept für etwa 10-12 Portionen.

Tomatengelee:

  • 6 große Strauchtomaten
  • 200ml Tomatensaft
  • 2 EL Rotweinessig oder heller Balsamico
  • Saft einer halben Limette
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 3 Zweige Thymian
  • 7 Blatt Gelatine
  • Salz & Pfeffer

Strauchtomaten waschen, Strunk entfernen und vierteln. Anschließend mit Essig und Limettensaft in einen Topf geben und erhitzen. Mit Tomatensaft ablöschen und die Kräuter hinzugeben. Mit Zucker, Chili, Salz & Pfeffer abschmecken und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Die Tomaten sollten jetzt nahezu verkocht sein. Die entstandene Tomatensuppe nun mit dem Pürierstab gut durchmixen und anschließend alles durch ein Sieb streichen, damit die Kerne und Kräuter zurückbleiben. Ihr solltet nun etwa 625ml Flüssigkeit erhalten haben.

Gelatine einweichen und ausdrücken. Die weichen Gelatineblätter in die noch heiße, durchgesiebte Tomatensuppe geben und rühren bis sich alles aufgelöst hat. Nun in die Dessertgläser füllen und  3-4 Stunden kalt stellen.

Parmesanmousse:

  • 300ml Milch
  • 250g Parmesan
  • 300ml Sahne
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • 4 Blätter Gelatine

Die Milch mit den Kräutern erwärmen – nicht kochen. Die Kräuter etwa 15 Minuten in der heißen Milch ziehen lassen, damit sie ihre Aromen abgeben können.

In der Zwischenzeit den Parmesan reiben.

Die Kräuter aus der Milch nehmen und dann den geriebenen Parmesan hinzugeben und unterrühren, bis alles geschmolzen ist. Falls die Milch nicht mehr heiß genug ist, nochmal zurück auf die Herdplatte stellen (nicht kochen!)

Gelatine einweichen, ausdrücken und in der Parmesanmilch  auflösen. Anschließend abkühlen lassen. (Da es draußen aktuell sehr kalt ist, habe ich den Topf einfach für 10 Minuten auf den Balkon gestellt. Ihr könnt die Milch aber auch im Eiswasserbad runterkühlen…)

Sahne steif schlagen und unter die Parmesanmilch heben. Die Milch sollte jetzt höchstens noch handwarm sein.

Nun könnt ihr die Masse auf das Tomatengelee geben und die Gläser anschließend für weitere 2-3 Stunden kühlen.

Falls ihr die Masse in einer Schüssel kalt stellt, um anschließend Nocken abzustechen, solltet ihr eher 4-5 Stunden warten, bis alles komplett durchgekühlt und fest geworden ist!

Tipp:

Diese Vorspeise lässt sich prima vorbereiten und sieht bestimmt auch auf eurem Silvesterbuffet toll aus. Ihr könnt sie direkt im Glas servieren oder auch stürzen.

Guten Appetit,

Eure Cat

 

Frohe Weihnachten

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Ich bin ein bißchen spät, aber auch ich wünsche euch allen ein schönes Fest! Genießt die Zeit mit der Familie, das leckere Essen und lasst es euch gut gehen!

Da es bei uns schon lange keine großen Geschenke mehr gibt, sondern nur noch Kleinigkeiten, die von Herzen kommen, habe ich mich dieses Jahr für selbstgemachte Gewürzsalze entschieden. Ihr könnt eurer Phantasie hier freien Lauf lassn, wichtig ist nur das Verhältnis 80:20 von Salz zu Gewürzen/Kräutern.

Ich habe mich für drei unterschiedliche Sorten entschieden:

Limette-Ingwer-Salz

  • 160g grobes Meersalz
  • 15g Limettenschale
  • 25g geriebener Ingwer

Orangen-Rosa Beeren-Salz

  • 160g grobes Meersalz
  • 15g Rosa Pfefferbeeren
  • 25g Orangenschale

Mediterranes Kräutersalz

  • 160g grobes Meersalz
  • 15g Rosa Pfefferbeeren
  • 25g gemischte frische Kräuter (z.B. Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut)

Die Zubereitung ist wirklich einfach. Die Zitrusfrüchte (Bio) mit heißem Wasser gründlich abspülen und mit einer Reibe die Schale abraspeln. Hierbei sollte nichts von der bitteren weißen Haut dazu kommen.

Die Kräuter ebenfalls waschen und fein hacken.

Ingwer schälen und fein reiben.

Kräuter, Zitrusschale, Ingwer und Pfefferbeeren jeweils mit dem Salz vermischen und auf einem Blech oder in einer Auflaufform bei 50-60°C für ca. 45 Minuten im Ofen trocknen. Die Kräutermischung wird vermutlich etwas schneller trocknen, als die Mischung mit dem geriebenen Ingwer.

Wenn das Salz nicht mehr feucht ist, kann es nach Belieben mit dem Mörser fein zerstoßen werden. Ihr könnt es natürlich auch in eine Gewürzmühle füllen.

Ich habe mich für den Mörser entschieden und jeweils 40g Gewürzsalz in kleine Gläser abgefüllt! Meine Weihnachtsgeschenke für Freunde und Familie!

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Weihnachtliche Grüße

Eure Cat

Bratapfel mal anders

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Gewöhnlich füllt man Bratäpfel mit Rosinen, Marzipan, Mandeln, Nüssen oder auch Nougat. Aber habt ihr einen Bratapfel schon mal mit Speck und Käse gefüllt? Nein? Dann wird es aber Zeit.

Immerhin ist bald Weihnachten und wenn ihr euren Gästen über die Weihnachtsfeiertage mal eine etwas außergewöhnliche Vorspeise servieren wollt, dann solltet ihr es mit diesen Bratäpfeln versuchen.

Die Zubereitung ist schnell und einfach.

Zutaten:

  • 6 Äpfel (Elstar)
  • 1 Brötchen oder ein Stück Ciabatta (ca. 100g)
  • 80g geräucherter Speck
  • 150g Raclette-Käse
  • 2-3 EL Schmand
  • 2 TL Zatar (nordafrikanische Gewürzmischung, alternativ könnt ihr Thymian verwenden)
  • Salz & Pfeffer

Von den Äpfeln je einen Deckel abschneiden und das Kerngehäuse entfernen. Außerdem noch etwas Fruchtfleisch herausnehmen und klein schneiden. Nehmt nur soviel Fruchtfleisch heraus, dass der Apfel rundherum noch mindestens 1 cm stark ist. Wenn der Rand zu dünn ist, zerfällt der Apfel im Ofen.

Brötchen, Speck und Käse in kleine Würfel schneiden. In einer Schüssel mit dem klein geschnittenen Apfel vermischen. Schmand und Zatar hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles gut durchmischen und die ausgehölten Äpfel damit füllen. Den Deckel wieder auf den gefüllten Apfel setzen und im Ofen bei ca. 170°C für ca. 25-30 Minuten garen. Die Garzeit hängt natürlich auch von der Größe der Äpfel ab, die ihr verwendet.

Lasst es euch schmecken!

Mit weihnachtlichen Grüßen

Eure Cat

Asiatische Hühnersuppe

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Heute gibt es auf Wunsch meiner lieben Kollegin Debbie mal ein leichtes Gericht, was garantiert nicht schwer im Magen liegt. (Ich hoffe sehr, dass es auch deinen Geschmack trifft!)

Falls ihr zwischen den Jahren kein üppiges Essen mehr sehen könnt, seid ihr alle herzlich eingeladen diese Suppe nachzukochen.

Ich gebe zu, dass dieses Gericht etwas Zeit braucht aber es lohnt sich wirklich!

Zunächst einmal habe ich eine ganz normale Hühnerbrühe gekocht, wie ihr sie alle aus Omas Suppentopf kennt. Der Aufwand für eine ordentliche Brühe ist in meinen Augen gering und verglichen mit dem Ergebnis nicht der Rede wert. Was ihr braucht? Folgendes:

  • 1 Suppenhuhn (ohne Innereien)
  • 1 Stange Lauch
  • 4 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 1 großes Stück Knollensellerie
  • 2 Lorbeerblätter
  • 6 Wacholderbeeren
  • 1/2 Bund glatte Petersilie

Das Suppenhuhn in einen großen Topf oder Bräter legen. Gemüse schälen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Anschließend rund um das Suppenhuhn verteilen und mit ca. 2-3Litern heißem Wasser aufgießen. Alles bei starker Hitze zum Kochen bringen.

Nun Petersilie (im Bund), Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzugeben und mit Salz würzen.

Falls sich nun etwas Schaum auf der Oberfläche bildet, sollte diese mit einer Kelle abgeschöpft werden.

Die Suppe nun für ca. 1,5 Stunden bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Zum Schluß das Suppenhuhn herausnehmen und abkühlen lassen. Die Brühe entweder durch ein Sieb gießen oder – wer es noch feiner möchte – durch ein Tuch. So einfach habt ihr euch eine kräftige Hühnersuppe gekocht! Wenn das Huhn ausgekühlt ist könnt ihr das Fleisch ablesen und zur Seite stellen.

Für die klassische Hühnersuppe gebt ihr einfach ein paar Suppennudeln, kleine Karottenwürfel und gehackte Petersilie hinzu und kocht die Brühe nochmals auf bis die Nudeln gar sind. Nach Belieben etwas von dem Hühnerfleisch mit erwärmen, fertig!

Aber da mir das zu langweilig ist, zeige ich euch im nächsten Schritt wie daraus meine Asiatische Hühnersuppe wird.

Ihr benötigt:

  • Hühnerbrühe
  • Hühnerfleisch
  • 30ml Sojasoße
  • 30ml Pflanzenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischote (Schärfe nach Belieben)
  • 1 Stück Ingwer
  • 1/2 Bund Koriander
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 2 Karotten
  • 1 kleinen Brokkoli
  • 1 kleinen Babyblumenkohl
  • 1/2 Päckchen Capellini (sehr dünne Spaghetti – Garzeit 3 Minuten)
  • 1 Zitrone

Sojasoße und Öl miteinander vermischen. Knoblauchzehe durch eine Presse drücken, Chilischote klein schneiden und alles zur Soja-Öl-Mischung geben. Zur Seite stellen.

Ingwer schälen und fein raspeln. Koriander und Lauchzwiebeln hacken.

Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Brokkoli und Blumenkohl in kleine Röschen teilen und in kochendem Salzwasser (je nach Größe) 8-10Minuten bissfest garen. Ca. 2 Minuten vor Ende der Garzeit, die Karottenscheiben hinzugeben. In ein Sieb abgießen und warm halten.

In der Zwischenzeit die Hühnerbrühe mit dem Fleisch erwärmen und die Nudeln in Salzwasser garen.

Und jetzt kommt der spannende Teil!

In eine Suppenschale einen guten Eßlöffel von der scharfen Soja-Knobi-Öl-Mischung geben. Darauf eine handvoll Capellini, etwas Gemüse und Hühnerfleisch setzen. Nun die heiße Brühe aufgießen und nach Belieben Ingwer, Koriander und Lauchzwiebeln darüber streuen.

Ich mag es gerne noch ein bißchen frischer und schmecke diese Köstlichkeit mit ein paar Spritzern Zitronensaft ab.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Cat

 

Lasagne – nicht nur Garfields Lieblingsgericht

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Ich liiiiiiebe Lasagne! Und genau darum frage ich mich gerade, warum ich sie so selten mache… Aber hier ist sie: meine Lieblingslasagne. Ich gebe zu, dass ich die Nudeln diesmal nicht selbst gemacht habe.

Falls ihr die Nudeln selbst machen wollt – mein Rezept kennt ihr ja. Und wie man eine ordentliche Bolognese zubereitet, habe ich euch auch schon gezeigt. Da fehlt zur Lasagne eigentlich nur noch die Bèchamel – eine helle Soße aus Butter, Mehl und Milch.

Mir persönlich ist die klassische Bèchamel etwas zu langweilig, daher hab ich sie mit Käse „gepimpt“.

Bevor es losgeht braucht ihr einen Topf Bolognese und ein halbes Päckchen Lasagneblätter (alternativ ca. 300g frischen Nudelteig).

Und das braucht ihr für meine Variante der Bèchamel:

  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 350 ml Milch
  • 1 Päckchen Schmelzkäse (Sahnekäse)
  • Salz & Pfeffer

Die Butter in einem Topf schmelzen. Das Mehl hinzugeben und rühren bis sich alles miteinander verbunden hat – nicht braun werden lassen! Ihr habt nun eine sogenannte Mehlschwitze hergestellt.

Nun nach und nach die Milch zugießen und mit dem Schneebesen glatt rühren. Die Soße nun unter ständigem Rühren aufkochen lassen.

Vorsicht: das brennt sehr leicht an! Wenn ihr aufhört zu rühren, nehmt den Topf unbedingt vom Herd!

Wenn die Soße anfängt zu binden und leicht sämig wird, könnt ihr den Schmelzkäse unterrühren. Sobald sich der Käse aufgelöst hat mit Salz & Pfeffer abschmecken – fertig!

Jetzt könnt ihr die Lasagne in eine Auflaufform schichten. Da ich die Bolognese meist schon vorgekocht habe, erwärme ich sie kurz vorm schichten, da sie sich so etwas besser verteilen lässt.

Die Auflaufform fetten, etwas Bèchamel auf dem Boden der Form verteilen und die erste Lage Nudelblätter einlegen. Wenn ihr fertige Nudelblätter verwendet, achtet darauf dass sie nicht übereinander lappen, da sie sonst ungleichmäßig garen.

Auf die Nudelblätter kommt eine Schicht Bolognese. Dann geht es weiter mit etwas Bèchamel, Nudelblätter, Bolognese und so weiter….

Die letzte Schicht sollte Bèchamel sein.

Ich mag meine Lasagne mit viel Käse, daher gebe ich zum Schluß noch eine Kugel Mozzarella und etwas geriebenen Parmesan über die Lasagne.

So sieht es dann aus, bevor es für 40-50Minuten in den 180°C heißen Ofen geht.

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Buon Appetito,

Eure Cat