Glasierte Bacon-Roll…

baconroll

…mit grasgrünem Erbsenpüree!

Bacon-Bomb! Ein Begriff wie ein Schlag ins Gesicht…und mittlerweile scheinbar ein echter Trend, zumindest in der Grill-Szene. Verständlich wie wir finden, da hier Komponenten zusammenkommen, die einfach hervorragend miteinander harmonieren.

Wir haben uns hier erlaubt, die doch ziemlich massive Originalversion auf „Tellergröße“ zu schrumpfen und durch eine leckere Beilage zu ergänzen.

Auch auf den Grill haben wir heute verzichtet, da uns das Wetter keinesfalls zum Grillen animiert hat.

Dennoch, das Ergebnis hat unseren Geschmackssinnen viel Freude bereitet.

Hier nun das zugehörige Rezept!

Zutaten für 2 Personen:

  • 500g Hackfleisch (halb&halb)
  • 12 Scheiben Dörrfleisch (oder Bacon)
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 EL Beef Classic Würzmischung von Just Spices Grillgewürz
  • 50g Käse (z.B. Appenzeller oder Emmentaler)
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Sojasoße
  • 185g frische Erbsen
  • 130g Kartoffeln, geschält
  • 30g Sahne
  • 70ml Milch
  • etwas Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer

Hackfleisch mit Senf, 1 TL Tomatenmark und der Gewürzmischung in eine Schüssel geben und gut durchmischen.

Die Speckstreifen leicht überlappend auf die Sushimatte legen. Hackfleisch darauf verteilen und an einer Seite ca. 3cm Platz lassen. Käse in Streifen schneiden und in einer Reihe auf das Hackfleisch legen.

baconroll

Nun das Ganze mit der Sushimatte aufrollen. An der Seite mit dem Käse beginnen und zur anderen Seite aufrollen, wo ihr die 3cm Platz gelassen habt.

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Aus Ahornsirup, 1 EL Tomatenmark und Sojasoße eine Marinade anrühren.

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Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Hackfleischrolle in eine Auflaufform setzen und 35-40 Minuten backen. Nach 20, 25 und 30 Minuten mit der Marinade einpinseln.

***

Erbsenpüree MIT Thermomix:

Die geschälten Kartoffeln in 5mm dicke Scheiben. Rühraufsatz im Mixtopf aufstecken. Kartoffeln, Erbsen, Milch, Sahne und Butter in den Mixtopf geben. Etwas Salz hinzugeben. 25 min auf Stufe 1 bei 98°C garen. Rühraufsatz entfernen und 30 Sekunden auf Stufe 4 pürieren.

Erbsenpüree OHNE Thermomix:

Die Erbsen in einen Topf geben. Die geschälten Kartoffeln in ca 5mm dicke Scheiben schneiden. Sahne, Milch und Butter hinzugeben und bei mittlerer Hitze alles ca. 15-20 Minuten weich kochen. Zwischendurch immer mal umrühren damit nichts anbrennt. Eventuell noch etwas Milch nachgießen. Alles mit dem Pürierstab oder einem Kartoffelstampfer zu einem cremigen Püree verarbeiten und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

***

Die Sushirolle der besonderen Art aus dem Ofen holen und in 1,5cm dicke Scheiben schneiden. Mit dem Erbsenpüree servieren.

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Wir wünschen euch einen Guten Appetit und viel Freude mit eurer Bacon-Bomb, wie groß sie auch immer sein mag!

Ein absoluter Knaller, meint

der ONKEL

 

Frikadellen vom Maishähnchen…

hähnchenfrikadellen

…mit Fenchelsalat und Couscous!

Heute war Markt bei uns – wie jeden Donnerstag. Es ist zwar nur ein kleiner Markt, aber immerhin habe ich die Möglichkeit leckeres Geflügel einzukaufen. Und zwar von einem nahe gelegenen Hof – ganz ohne Massentierhaltung. Mein absolutes Highlight sind die Maishähnchen und so konnte ich auch heute nicht widerstehen.

Vom Geflügelstand ging’s direkt weiter zum Obst und Gemüse. Und da war ich heute ganz besonders mutig. Ich hab Fenchel gekauft! FENCHEL! ICH! Ich kann’s immer noch nicht glauben. Einkaufen ist ja eine Sache, aber ich hab ihn tatsächlich auch noch gegessen. Und das ROH! Unfassbar….

Und jetzt kommt’s: Es war lecker! Ehrlich! Beim Anschneiden war ich noch skeptisch, weil das Anisaroma doch sehr intensiv war. Aber in Verbindung mit den Orangenfilets und einem leckeren Dressing war’s wirklich gut! Daher mein Aufruf an alle Fenchelhasser da draußen: Probiert mal diesen Salat!

Bevor gekocht wird hab ich noch einen kleinen Hinweis: Ihr braucht für dieses Rezept einen Fleischwolf oder aber eine Küchenmaschine, die euch aus den Hähnchenfilets Hackfleisch machen kann. Wenn ihr das Fleisch nur mit einem Messer zerkleinert, bekommt ihr keine schöne Konsistenz für die Frikadellen.

Und jetzt geht’s endlich los….

Zutaten für 3 Portionen:

  • 500g Maishähnchenfilet
  • 1 Ei
  • 1 trockenes Brötchen
  • 1 Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Curry
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 große Orange
  • 25ml Rapsöl
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Senf
  • 1 EL Essig
  • 1 EL gehackter Schnittlauch
  • 200g Couscous (z.B. von Reishunger.de)
  • 2 EL Berberitzen
  • 2 EL Schmand
  • 2 EL Joghurt 
  • 1 EL Zitronensaft
  • etwas Butter oder Margarine zum Braten

Maishähnchenfilets durch den Fleischwolf lassen. Wer einen Thermomix besitzt kann die Hähnchenfilets in Würfel schneiden und 1-2 Stunden anfrieren. Im Mixtopf 14 Sekunden auf Stufe 6,5 zerkleinern.

Das trockene Brötchen zu Paniermehl verarbeiten und die Hälfte der Petersilie hacken.

Möhre und Zwiebel schälen und beides fein würfeln. Mit einem Stückchen Butter in einen Topf geben und 3-4 Minuten dünsten und zum Fleisch geben.

Paniermehl, Petersilie und Ei dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Curry würzen. Alles gut durchkneten und ca. 6-8 Frikadellen formen.

hähnchenfrikadellen

In einer Pfanne mit Butter oder Margarine rundherum goldbraun braten.

***

Fenchel waschen und mit einem Gemüsehobel in feine Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit einer Prise Salz etwas stehen lassen.

Orange mit einem scharfen Messer schälen und die Filets heraustrennen. Aus dem Rest den Saft herauspressen und auffangen. (sollte ca. 50ml ergeben)

orangen

Den Fenchel vorsichtig ausdrücken und das Wasser abgießen. Orangenfilets hinzugeben.

Orangensaft mit Öl, Senf, Honig und Essig zu einem homogenen Dressing verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Schnittlauch hinzufügen.

Dressing über den Fenchelsalat geben und gut umrühren.

***

Restliche Petersilie hacken. Aus Schmand, Joghurt, Zitronensaft und Petersilie einen Dip anrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Berberitzen in etwas Butter 2-3 Minuten karamellisieren lassen. Couscous hinzugeben und mit der 1,5-fachen Menge Wasser aufgießen. Bei einer Tasse Couscous also 1,5 Tassen Wasser.

couscous

Einmal kurz aufkochen lassen und sofort vom Herd nehmen. Bei geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten ausquellen lassen. Anschließend mit einer Gabel auflockern.

***

Couscous mit Frikadellen, Dip und Fechelsalat anrichten und mit allen Sinnen genießen!

Guten Appetit,

Eure Cat

 

Frühlingstarte

Spargeltarte

…mit Spargel und Möhren!

Die Spargelzeit ist in vollem Gange und es war mal wieder Zeit für etwas Neues. Eine Spargeltarte habe ich bisher noch nicht gemacht, als habe ich Zeitungen, Blogs und Kochbücher nach einem passenden Rezept durchstöbert. Da ich aber nirgends etwas gefunden habe, was mich voll überzeugt hat, habe ich verschiedene Rezepte einfach kombiniert.

So ist meine eigene Frühlingstarte entstanden. Der Boden besteht aus Kartoffeln, belegt mit Spargel und Möhren und dazu ein Guß aus Eiern, Sahne und Schafskäse! Lauwarm mit einem Gläschen Wein schmeckt diese Kombination einfach soooo gut, dass ihr das unbedingt ausprobieren müsst!

Also worauf wartet ihr noch? An den Spargel, fertig, los!

Zutaten:

  • 4 Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 200g grünen Spargel
  • 100g Schafskäse
  • 85g Sahne
  • 2 Eier
  • 2 EL Schmand

Zubereitung ohne Thermomix:

Kartoffeln schälen und mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben schneiden. Tarteform mit angefeuchtetem Backpapier auslegen und die Kartoffelscheiben spiralförmig von außen nach innen darauf legen.

Spargeltarte

Die Kartoffelscheiben mit etwas Olivenöl beträufeln und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 10-15 Minuten vorgaren.

In der Zwischenzeit Spargel halbieren. Möhren in Stifte schneiden, sodass sie etwa die gleiche Größe wie der Spargel haben. Spargel und Möhren in kochenden Salzwasser 3-4 Minuten blanchieren.

Schafskäse in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Eier, Schmand und Sahne hinzugeben und mit Chiliflocken würzen. Nun alles gut vermischen, bis eine cremige Masse entstanden ist.

Nun die Form aus dem Ofen holen und mit dem blanchierten Gemüse belegen. Die Eier-Käse-Mischung gleichmäßig darüber gießen und weitere 15 Minuten bei 180°C Umluft goldgelb backen.

spargeltarte

***

Zubereitung mit Thermomix:

Kartoffeln schälen und mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben schneiden. Tarteform mit angefeuchtetem Backpapier auslegen und die Kartoffelscheiben spiralförmig von außen nach innen darauf legen.

Die Kartoffelscheiben mit etwas Olivenöl beträufeln und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 10-15 Minuten vorgaren.

In der Zwischenzeit Spargel halbieren. Möhren in Stifte schneiden, sodass sie etwa die gleiche Größe wie der Spargel haben. Gemüse in den Varomabehälter geben. Mixtopf mit 750ml Wasser und etwas Salz füllen. Das Gemüse nun auf der Varomastufe 10-14 Minuten dampfgaren – je nachdem wie dick der Spargel ist.

Mixtopf anschließend kalt ausspülen und Gemüse zur Seite stellen. Eier, Schafskäse, Sahne, Schmand und Chiliflocken hineingeben und 10 Sekunden auf Stufe 6 mixen.

Nun die Form aus dem Ofen holen und mit dem blanchierten Gemüse belegen. Die Eier-Käse-Mischung gleichmäßig darüber gießen und weitere 15 Minuten bei 180°C Umluft goldgelb backen.

***

Die Tarte kann sofort warm serviert werden, eignet sich aber auch hervorragend als kalter Snack für ein Picknick.

Lasst euch den Frühling schmecken,

Eure Cat

Roastbeefsandwich

sandwich

Habt ihr eigentlich gewußt, dass wir uns gerade mitten in der Sandwichweek 2015 befinden? Nein? Ich auch nicht. Aber Facebook macht einen ja auf alles aufmerksam. Und so bin ich über dieses kulinarische Ereignis gestolpert….. Eigentlich hatte ich dieses Event gedanklich für einen Blogbeitrag aber schon abgehakt. Ich muß diese Woche viel arbeiten und habe somit wenig Zeit zum Kochen. Und eine tolle Idee für ein leckeres Sandwich wollte mir auch partout nicht einfallen.

Doch dann kam alles plötzlich anders…

***

Gestern hatte ich noch frei und beim Metzger lächelte mich ein herrliches Stück Roastbeef an. „Wieviel nehme ich bloß für zwei Personen? Für 600g lohnt sich der Aufwand ja nicht. 1kg? Man kann die Reste ja kalt essen.“

Also entschied ich mich für 1kg. Als die Verkäuferin das Messer ansetzte, dachte ich nur „Das sieht aber wenig aus….“ Also kurzerhand das Messer nochmal um 2cm verschoben. Ergebnis: Die Augen waren mal wieder größer als der Magen und ich habe für zwei Person 1,3kg Roastbeef gekauft! Wie man das ganze zubereitet habe ich euch ja hier schon einmal gezeigt.

Und wenn ihr euch jetzt auch mal in der Menge vertan habt – so gibt’s ein grandioses Restesandwich!

Zutaten:

  • 1 Ciabatta
  • kaltes Roastbeef
  • 1-2 rote Zwiebeln
  • 3 EL Rotwein
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 EL Balsamico
  • 6 Salatblätter
  • 6 kleine Essiggurken
  • 3 EL Basilikummayonnaise
  • 2 EL Senfcreme (z.B. Dijonnaise)
  • etwas Cheddar oder Provolone 

Die rote Zwiebel schälen und in halbe Ringe schneiden. In etwas Olivenöl glasig dünsten. Zucker hinzugeben und karamellisieren. Mit Rotwein und Balsamico ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen.

Ciabatta aufschneiden und eventuell kurz antoasten oder im Ofen anrösten. Die untere Hälfte mit der Basilikummayonnaise bestreichen und mit den Salatblättern belegen. Gurken in Scheiben schneiden und auf dem Salat verteilen.

Das Roastbeef dünn aufschneiden und Ciabatta reichlich damit belegen. Etwas Senfcreme auf das Fleisch streichen. Nun den Käse darüber geben und ebenso die lauwarmen karamellisierten Zwiebeln.

sandwich

Zum Schluß den Deckel vom Ciabatta auflegen und einmal alles zusammendrücken. Das Riesensandwich in 6 Stücke schneiden und genießen! (…oder für euer nächstes Picknick einpacken!)

sandwich

Lecker war’s!

Eure Cat

Spargelrisotto

spargelrisottoJetzt wo die langersehnte Spargelzeit gekommen ist, darf auf unserem Blog ein Gericht mit diesen bezaubernden weißen und grünen Stangen natürlich nicht fehlen!

Aber als der erste deutsche Spargel endlich den Weg in meine Küche gefunden hatte, stand ich vor der Qual der Wahl… Was soll ich damit machen?

Klassische Zubereitung mit Kartoffeln, Schinken und Hollandaise? Gebacken in einer Tarte? Lauwarmer Spargelsalat? Spargel mit Schnitzel?

Nein! Ich esse einfach zu gerne cremiges Risotto und mit Spargel schmeckt es himmlisch.

Der Onkel mag lieber den grünen Spargel, ich lieber den weißen. Also verwende ich einfach beide Sorten, damit hier jeder auf seine Kosten kommt. Außerdem sieht es zweifarbig auch gleich viel schöner aus.

Und jetzt ab zum nächsten Spargelstand, damit ihr gleich loskochen könnt!

Zutaten für 2-3 Portionen:

  • 250g Risottoreis (Carnaroli oder Arborio, z.B. von Reishunger.de)
  • 2 Schalotten
  • 200g weißen Spargel
  • 200g grünen Spargel
  • etwas Olivenöl
  • 1l Gemüsefond (oder 550ml bei der Zubereitung im Thermomix)
  • 50ml Weißwein
  • 1 handvoll geriebenen Parmesan
  • Salz & Pfeffer
  • 1 EL Butter
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung OHNE Thermomix:

Ein Liter Fond in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen. Spargel waschen und ca. 2 cm von den Enden abschneiden. Weißen Spargel schälen und anschließend in 3 cm große Stücke schneiden. Den grünen Spargel halbieren und die Spargelspitzen zur Seite stellen. Den restlichen grünen Spargel ebenfalls in 3 cm große Stücke schneiden.

(Die Endstücke und Schalen könnt ihr für eine Spargelcremesuppe verwenden.)

Schalotten in feine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Reis in etwas Olivenöl glasig dünsten. Mit dem Weißwein ablöschen. Grüne und weiße Spargelstücke hinzugeben. Anschließend nach und nach eine Schöpfkelle vom erwärmten Fond hinzugeben und stetig rühren. Mit dem Nachgießen immer solange warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Diesen Vorgang solange wiederholen bis der Fond aufgebraucht ist. Der Spargel sollte nun auch schön weich gegart sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kurz vor dem Servieren eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

Zubereitung MIT Thermomix:

Spargel waschen und ca. 2 cm von den Enden abschneiden. Weißen Spargel schälen und anschließend in 3 cm große Stücke schneiden. Den grünen Spargel halbieren und die Spargelspitzen zur Seite stellen. Den restlichen grünen Spargel ebenfalls in 3 cm große Stücke schneiden.

Schalotten in den Mixtopf geben. 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Etwas Olivenöl hinzugeben und 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 dünsten. Reis zugeben und ohne Messbecher 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 im Linkslauf dünsten.

Weißwein hinzugeben und ohne Messbecher 1 Minute bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf ablöschen. 550ml Fond, sowie grüne und weiße Spargelstücke hinzugeben. Einmal mit dem Spatel über den Boden des Mixtopfes rühren um den Reis zu lösen. Den Gareinsatz als Spritzschutz auf den Deckel stellen und 12-13 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf garen. Risotto in eine Schüssel füllen und eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

 ***

Kurz vor Ende der Garzeit einen Löffel Butter in eine Pfanne geben. Die grünen Spargelspitzen hinzugeben und bei mittlere Hitze braten. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit einen Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Gebratenen Spargel mit dem Risotto anrichten und ein wenig frisch geriebenen Parmesan darüber streuen.

Guten Appetit,

Eure Cat

 

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Erste Mornshäuser Schlemmerbratwurst

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Notiz an mich selbst: „Wenn du Handwerker im Haus hast, mache keine terminlichen Blogversprechen….“

Daher mit einem Tag Verzögerung nun der versprochen Beitrag zu unserem kleinen Experiment „Wursten in den eigenen 4 Wänden“.

Vorab kann ich nur sagen, das Resultat hat uns beide überrascht, ja kurzzeitig sprachlos gemacht. Daher auch unsere Empfehlung: Traut euch!

Es ist nicht annähernd so kompliziert, wie es zunächst scheinen mag! Aber auch hier gilt, vier Hände sind besser als zwei…

Zutaten für ca. 14 Bratwürste:

  • 300g Rindfleisch
  • 600g Schweinenacken durchwachsen
  • 200g Schweinefleisch mager (z.B. Lachs)
  • 350g rohen Schweinespeck
  • 150g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • 2 EL Pfefferkörner
  • 1,5 EL Pimentkörner
  • 0,5 EL Wacholderbeeren
  • 0,5 EL Kümmelsamen
  • 20g grobes Meersalz
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1/4 Muskatnuss
  • 1/2 Bund Thymian
  • 1/2 Bund Petersilie
  • grober Schweinedarm, Kaliber 26-28

Zwiebeln würfeln, im Öl glasig dünsten. Pfefferkörner, Pimentkörner, Wacholderbeeren und Kümmelsamen in der Pfanne anrösten.

gewürze

Kurz abkühlen lassen und im Mörser sorgsam zerstoßen. Das Fleisch in grobe Würfel schneiden. Thymian und Petersilie abzupfen, Knoblauchzehen abziehen und hacken.

Fleischstücke mit den Kräutern, Gewürzen, Salz, Muskat, Zitronenschale und den Zwiebeln vermischen. Alles kräftig mit den Händen in einer Schüssel vermengen.

Masse durch einen Fleischwolf drehen. Die Wahl der Scheibe bleibt grundsätzlich dem eigenen Geschmack vorbehalten, wir haben eine Lochung von 4,5 eingesetzt. Etwa 1/3 der Wurstmasse nochmals durch den Wolf drehen.

Fleischbrät kräftig mit den Händen durchmischen und in die Wurstpresse geben ( wir haben zum Einstieg diese WURSTPRESSE eingesetzt). Schweinedarm auf die Fülltülle aufziehen und mit der Wurstmasse füllen.

wurst

Die Würste in gewünschter Länge abdrehen.

Wohl dem, der wie in unserem Fall eine traditionelle Metzgerei im Ort hat. Hier konnten wir sowohl das gewünschte Fleisch aus eigener Schlachtung, als auch den benötigten Schweinedarm erwerben.

Unser Dank gilt hier der Landmetzgerei Heck für die gewohnt hervorragende Fleischqualität. (Wir hoffen, die erste Probewurst hat euch geschmeckt)

In diesem Sinne…ran an die Wurst!

wurst

…meint der ONKEL

Bärlauchnudeln

Bärlauchnudeln

Zugegeben – ich bin ein bißchen spät dran. Aber es gibt ja noch Bärlauch und da ich in der Bloggerwelt schon reichlich Rezepte für Pesto, Butter und Brotaufstriche gefunden habe – gibt’s bei mir was anderes! Bärlauchnudeln! Die waren so lecker, dass der Onkel und ich glatt alle drei Portionen zu zweit verdrückt haben.

Mein heutiges Rezept zeigt euch nur die Zubereitung eines herrlich grünen, nach Bärlauch duftenden, Nudelteigs. Was ihr damit anstellt überlasse ich ganz eurer Phantasie (ja, mit Ph! Mit F sieht das Wort einfach fürchterlich aus. Ich bin ein Kind der 80er!)

Ihr könnt die Nudeln mit Tomatensoße genießen, als Carbonara (so wie wir) oder auch mit einem roten Pesto. Zur Not tut’s auch ein Stück Butter und frisch geriebener Parmesan!

Wenn die Nudeln lecker sind, braucht es wenig andere Zutaten…

Für die Zubereitung benötigt ihr eine Küchenmaschine, bzw. einen starken Mixer, sowie eine Nudelmaschine

Ihr könnt die Nudeln zwar auch mit der Hand ausrollen und schneiden, aber das dauert natürlich viel länger.

Zutaten für 3 Portionen:

  • 300g Mehl (Typ 1050)
  • 50g frischer Bärlauch
  • 2 Eier (Größe M)
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 TL Salz

Zubereitung im Thermomix:

Mehl und Bärlauch in den Mixtopf geben und 20 Sekunden/Stufe 9 mixen bis ein hellgrünes Mehl entstanden ist. Die restlichen Zutaten hinzufügen und 2 Minuten auf der Teigstufe kneten. Sollte der Teig zu trocken sein könnt ihr noch 1-2 EL Wasser hinzugeben.

Den Teig zu einer Kugel formen und 30min. im Kühlschrank ruhen lassen.

Zubereitung ohne Thermomix:

Mehl und Bärlauch in den Mixer geben und auf höchster Stufe fein mixen, bis keine größeren Bärlauchstückchen mehr zu sehen sind.

Bärlauchmehl in eine Schüssel geben und die restlichen Zutaten hinzufügen. Alles gut verkneten bis der Teig eine geschmeidige Konsistenz bekommt. (Mit der Hand kann das schon mal 5 Minuten dauern!) Sollte der Teig krümelig sein evtl. 1-2 EL Wasser hinzufügen.

Den Teig zu einer Kugel formen und 30min. im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig mit Hilfe der Nudelmaschine ausrollen und schneiden. Ich stelle bei mir Stufe 7 ein – das ist ideal für Tagliatelle. Wenn die Nudeln nicht gleich verwendet werden, könnt ihr sie zum trocknen auf einen Besenstiel hängen.

In reichlich kochendem Salzwasser sind die frischen Nudeln nach 2-4 Minuten gar.

Buon Appetito und viel Spaß beim Nachmachen!

Eure Cat

Green Splash

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….oder einfach ein kühles Erfrischungsgetränk ohne Alkohol für heiße Tage!

Heute nachmittag im Garten hab ich gleich zwei davon getrunken, eine gelungene Abwechslung zu den Renovierungsarbeiten der letzten Woche. Es hätte auch noch mehr sein dürfen, aber dann war die Sonne verschwunden. Und morgen ist schließlich auch noch ein Tag!

Ich hoffe, ihr habt auch eine sonnige Woche und wenn ihr mal eine kleine Abkühlung genießen wollt, benötigt ihr nur ein paar Kleinigkeiten.

Zutaten für 4 Gläser:

  • 2 Zitronen
  • 4 TL brauner Zucker
  • 12 Blätter Basilikum
  • 12 Scheiben Salatgurke
  • 1 Flasche kühles Mineralwasser
  • Eiswürfel

Die Zitronen auspressen und in jedes Glas den Saft einer halben Zitrone gießen. Je einen gestrichenen TL Zucker hinzugeben, sowie drei Scheiben Gurke. Basilikum hacken und auf die Gläser verteilen. Mit Mineralwasser auffüllen und nach Belieben noch ein paar Eiswürfel hinein geben.

Prost, *zisch*

Eure Cat

 

Burger Buns

burgerbuns

Wer kennt das nicht? Der Grill läuft, alle Zutaten für einen leckeren hausgemachten Burger  liegen frisch und in all ihrer Pracht parat und die Paddys schmurgeln schön dem idealen Garpunkt entgegen… und dann das, das Fertig-Burger-Brötchen des Grauens! Form ok, aber Geschmack und Konsistenz eher betrüblich. Was bleibt dem Genießer also? Na klar, selbst ist der Brötchenbäcker! Und wir sind tatsächlich auf der Suche nach einem guten Rezept fündig geworden. Unserer Meinung nach ein Volltreffer!

Hier also nun unsere Rezeptempfehlung für hausgemachte Buns…

Zutaten:

  • 50ml Milch
  • 150 ml Wasser
  • 5-10g frische Hefe
  • 2 1/2 EL Zucker
  • 2 Eier (Größe M)
  • 425g Mehl (Typ 550)
  • 60g Mehl (Typ 405)
  • 1 1/2 TL Salz
  • 80g weiche Butter
  • Sesam & Schwarzkümmel

Zubereitung im Thermomix:

Milch, Wasser, Hefe und Zucker in den Mixtopf geben und anschließend           2 Minuten/37°C/Stufe 2 erwärmen.

Mehl, 1 Ei, Butter und Salz in den Mixtopf geben und 10 Minuten auf der Teigstufe kneten lassen. Der Teig sollte nach den 10 Minuten seidig glänzen.

Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt eine Stunde gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Zubereitung ohne Thermomix:

Mehl mischen und in eine Schüssel geben. Eine Mulde in die Mitte drücken. Milch mit Wasser erwärmen und die Hefe hineinbröseln. Zucker hinzufügen und mit einem Löffel glatt rühren. Hefemilch in die Mulde gießen und ca. 10 Minuten stehen lassen.
In der Zwischenzeit die Butter in kleine Stückchen schneiden

Nun die Hefemilch nach und nach mit dem Mehl vermischen. Butter, 1 Ei und eine Prise Salz hinzugeben und alles zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten. Der Teig muß nun 10 Minuten geknetet werden bis er seidig glänzend geworden ist.

Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt eine Stunde gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Nachdem der Teig nun eine Stunde geruht hat, muß er in 8 Portionen geteilt werden. Aus den einzelnen Portionen jeweils eine Kugel formen und etwas flach drücken. Anschließend ein Ei mit 3 EL Milch oder Wasser verquirlen und die Buns damit einstreichen. Mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen und nochmal 10-15 Minuten gehen lassen.

burgerbuns

Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und die Buns 15-18 Minuten goldgelb backen.

Diesen Blogeintrag möchte ich insbesondere Björn von Grillkult widmen, der genau wie wir auf der Suche nach dem Heiligen Gral der Burger-Buns war!

Eine verbrennungsfreie Grillsaison wünscht euch

der ONKEL

 

Tomatenrisotto

tomatenrisotto

…mit Lamm und Rucolapesto!

Wenn man sich aktuell so durch die zahlreichen fantastischen Foodblogs klickt, wird man mit Ideen für die Osterfeiertage geradezu überschüttet. Da möchte ich gerne auch einen kleinen herzhaften Beitrag leisten.

All diejenigen unter euch, die (wie ich) immer noch nicht wissen, was sie über die Osterfeiertage kochen werden, lassen vielleicht von diesem Rezept inspirieren…

Da Risotto inzwischen zu meinen Leibspeisen zählt, bekommt ihr jetzt schon die Dritte Variante auf dem Blog zu sehen. Dieses Tomatenrisotto steht auf jeden Fall unter den Top 3! Die Zubereitung war diesmal besonders einfach, da die ganze Rührarbeit von der neuen Küchenhilfe erledigt wurde. Natürlich könnt ihr das Risotto in einem ganz normalen Topf kochen, habe ich bislang auch immer gemacht. Allerdings habe ich festgestellt, dass man für das Garen im Thermomix nur knapp die Hälfte an Flüssigkeit benötigt.

Den Link zum Pesto gibt’s hier – passend zur Jahreszeit könnt ihr den Rucola auch einfach durch Bärlauch ersetzen.

Zutaten für 2-3 Portionen:

  • 250g Risottoreis (Carnaroli oder Arborio, z.B. von Reishunger.de)
  • 2 Schalotten
  • 40g getrocknete Tomaten
  • etwas Olivenöl
  • 1l Gemüsefond (oder 550ml bei der Zubereitung im Thermomix)
  • 50ml Weißwein
  • 1 handvoll geriebenen Parmesan
  • 400-500g Lammlachse
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung OHNE Thermomix:

Ein Liter Fond in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen. Schalotten und getrocknete Tomaten in feine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Reis in etwas Olivenöl glasig dünsten. Mit dem Weißwein ablöschen. Anschließend nach und nach eine Schöpfkelle vom erwärmten Fond hinzugeben und stetig rühren. Mit dem Nachgießen immer solange warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Diesen Vorgang solange wiederholen bis der Fond aufgebraucht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kurz vor dem Servieren eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

Zubereitung MIT Thermomix:

Schalotten und Tomaten in den Mixtopf geben. 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Etwas Olivenöl hinzugeben und 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 dünsten. Reis zugeben und ohne Messbecher 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 im Linkslauf dünsten.

Weißwein hinzugeben und ohne Messbecher 1 Minute bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf ablöschen. 550ml Fond, sowie etwas Salz & Pfeffer zugeben. Einmal mit dem Spatel über den Boden des Mixtopfes rühren um den Reis zu lösen. Den Gareinsatz als Spritzschutz auf den Deckel stellen und 12-13 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf garen. Risotto in eine Schüssel füllen und eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

Die Lammlachse in einer Grillpfanne in etwas Olivenöl von beiden Seiten 3-4 Minuten scharf anbraten. Mit Salz & Pfeffer würzen und anschließend mit Risotto und Rucolapesto anrichten.

Guten Appetit

Eure Cat