Mandelschleifen

mandelschleifen

….mit Zimt und Puderzuckerglasur!

Draußen wird es langsam herbstlich. Nach einem langen Spaziergang geht nichts über einen heißen Cappuccino mit einer süßen Mandelschleife!

Ich liebe dieses Hefegebäck. Geht es euch auch so? Am liebsten noch lauwarm aus dem Ofen. Wenn mir ja nur nicht immer so schlecht werden würde….

Hefegebäck in sämtlichen Variationen habe ich schon früher immer mit meiner Oma zusammen gemacht. Rückblickend kann ich sagen, dass mir Hefeteig erst einmal misslungen ist und das muß definitiv an der Hefe gelegen haben. Die Zubereitung ist eigentlich immer gleich, egal ob es ein süßer oder herzhafter Teig wird. Ich hab’s nur nicht so mit Trockenhefe. Die ist mir nicht geheuer…. Daher werdet ihr bei mir nur Rezepte mit frischer Hefe finden.

Jetzt aber zu den knusprig-fluffigen Mandelschleifen…. Das Rezept reicht für 7-8 Schleifen. Wenn ihr lieber Haselnüsse mögt, könnt ihr die Mandeln einfach 1:1 austauschen.

Ihr benötigt folgende Zutaten:

Füllung: 

  • 100g Mandeln gemahlen
  • 20g Mandeln gehackt
  • 50g brauner Zucker
  • 50g Sahne
  • 1 gestr. TL Zimt

Teig:

  • 110g Milch
  • 10g Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 Würfel Hefe (20g)
  • 1 Prise Salz
  • 250g Mehl
  • 75g kalte Butter

Glasur:

  • 40g Puderzucker
  • 15-20g Zitronensaft

Die Zutaten für die Füllung gut verrühren bis sich alles miteinander verbunden hat. Zur Seite stellen.

***

Hefeteig OHNE Thermomix:

Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Hefe in die Mulde bröckeln und den Zucker hinzufügen. Milch auf ca. 40° erhitzen und über die Hefe gießen. 5 Minuten stehen lassen bis kleine Bläschen aufsteigen. Ei und Salz hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig 15 Minuten kalt stellen. In der Zwischenzeit die kalte Butter in dünne Scheiben schneiden.

Hefeteig MIT Thermomix:

Milch, Zucker, Ei und Hefe in den Mixtopf geben. 2 Minuten auf Stufe 2 bei 37°C erwärmen. Mehl und Salz hinzugeben und 2 Minuten auf der Teigstufe verkneten und anschließend in eine Schüssel füllen.

***

Den Teig 15 Minuten kalt stellen. In der Zwischenzeit die kalte Butter in dünne Scheiben schneiden.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca.20x30cm) ausrollen. die Hälfte des Teigs mit der Butter belegen und die andere Hälfte darüber legen.Die Ränder zusammendrücken und den Teig wieder zu einem Rechteck ausrollen. Nun ein Drittel des Teigs zur Mitte falten, dann das gegenüberliegende Drittel darüber legen.

mandelschleifen mandelschleifen

Teig nochmals für 15 Minuten kalt stellen.

Backofen auf 160C Umluft vorheizen.

Den Teig erneut zu einem Rechteck ausrollen (ca.30x40cm). Auf eine Längshälfte des Teigs die Füllung streichen. Die andere Hälfte darüber legen und die Ränder zusammen drücken.

Nun die Teigplatte in 7-8 Streifen à 15cm schneiden. In die Mitte der Streifen einen langen Schlitz schneiden. Ein Ende durch den Schlitz ziehen und fertig ist die Hefeschleife.

mandelschleifen mandelschleifen mandelschleifen

Die Schleifen auf ein mit Backpapier oder Silikonmatte ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten goldbraun backen.

mandelschleifen

Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und auf die noch heißen Mandelschleifen streichen.

Die erste Schleife müsst ihr unbedingt noch warm probieren, die anderen könnt ihr bis zum Verzehr auskühlen lassen!

Süße Mandelgrüße,

Eure Cat

Steamed Buns

steamed buns

Kennt ihr diese gedämpften Kokosbrötchen mit herzhafter Füllung? Die sind so unglaublich lecker. Dieses leicht süßliche Brötchen mit salziger Füllung, dazu ein bißchen Gemüse…. Ich hab schon wieder Hunger!

Zum ersten Mal habe ich sie in Dubai gegessen, als wir 2007 auf Hochzeitsreise waren. Damals wusste ich ehrlich gesagt gar nicht, was da auf dem Teller liegt und war unsicher was sich in den schneeweißen Kugeln verbirgt. Ich war jedoch auf Anhieb total begeistert und habe ewig nach einem Rezept gesucht als wir wieder zuhause waren. Zu diesem Zeitpunkt bin ich aber leider nicht fündig geworden und irgendwann geriet dieses Gericht in Vergessenheit…

Letztes Jahr bin ich dann über ein Rezept von Jamie Oliver gestolpert und musste es unbedingt ausprobieren. Mittlerweile habe ich verschiedene Varianten getestet und aktuell das nachfolgende Rezept zur bislang besten Mischung gekürt!

Ich vermute, dass die Buns, die ich in Dubai gegessen haben mit Reismehl zubereitet wurden. Sie waren wirklich schneeweiß. Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber es steht auf meiner „To-Cook-Liste“. Sollten die Buns dann noch besser schmecken, gibt es natürlich ein Rezept-Update. Bislang habe ich jedoch normales Weizenmehl verwendet!

Ihr benötigt zur Zubereitung einen Dampfgarer. Ich habe einen 5 € Bambusdampfkorb aus dem Asialaden, der vollkommen ausreichend ist. Einfach die Bambuskörbchen auf einen Topf mit kochenden Wasser setzen. Natürlich habe ich die Buns auch schon im Varoma-Aufsatz des Thermomix gegart. Beides funktioniert, hauptsache die Buns werden dampfgegart.

So, seid ihr bereit?

Zutaten für 12 Buns:

  • 1 Dose Kokosmilch
  • 500g Mehl (Typ 550)
  • 2 TL Backpulver
  • 400g Schweinefleisch (Geschnetzeltes)
  • 100g Dörrfleisch
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1-2 EL Hoisin Soße
  • dunkle Sojasoße
  • 1 Chilischote
  • 1 Spitzkohl
  • 3-4 Möhren
  • Knobi und Ingwer nach Belieben
  • Salz und Pfeffer

Dörrfleisch in feine Würfel schneiden. Schweinegeschnetzeltes mit dem Dörrfleisch mischen und mit Hoisin Soße und etwas Sojasoße marinieren. Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden und zum Fleisch geben. Mit etwas Pfeffer würzen. Nach Belieben könnt ihr etwas fein gehackten Knoblauch und geriebenen Ingwer zum Fleisch geben. Mindestens 45 Minuten ziehen lassen – am besten jedoch schon morgens vorbereiten!

Kokosmilch mit Mehl und Backpulver zu einem glatten Teig verarbeiten. Ist er zu feucht, evtl. noch etwas Mehl zugeben. Teig in 12 Portionen teilen und zu Kugeln formen. Jeweils eine Kugel in der Handfläche schön platt drücken und einen Löffel von dem marinierten Fleisch in die Mitte setzen. Dann eine Kugel formen und das Fleisch komplett mit Teig verschließen.

Etwas Backpapier zusammen knüllen und wässern. Gut ausdrücken und in den Dampfgarer legen. Entweder auf den Boden der Bambuskörbchen oder auch in den Varoma vom Thermomix – je nachdem welche Zubereitungsform ihr wählt. Am Rand etwas Platz lassen, damit der Dampf gut aufsteigen kann. Das feuchte Backpapier verhindert, dass die Buns am Boden festkleben und beim Herausnehmen zerbrechen.

Die Buns ca. 15-20 Minuten garen.

In der Zwischenzeit Spitzkohl und Möhren in feine Streifen schneiden. Mit den übrigen Lauchzwiebeln und der feingehackten Chilischote in etwas Öl anbraten und 5-10 Minuten – je nach gewünschter Bissfestigkeit – garen. Mit Sojasoße ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Etwas Gemüse auf dem Teller anrichten und die fertigen Buns daraufgeben.

steamed buns

Ich esse die Buns gerne noch mit etwas scharfer Asia-Chili-Soße… In diesem Fall mal nicht selbstgemacht! 😉

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen,

Eure Cat

Gâteau aux Noix

schokokuchen

…oder auch Medizin für Schokoholiker!

Diesen Schokoladenkuchen habt ihr Kevin zu verdanken. Er ist der Blogger, der sich hinter Law of baking versteckt und seinen 1. Bloggeburtstag feiert. Der backende Jurist hat seine Partygesellschaft zu folgender Strafe verurteilt: SCHOKOLADE!

Es hat mich wirklich hart getroffen, wo ich doch überhaupt keine Schokolade mag *hüstl*

Aber was will mann machen? Das Urteil steht und ist unanfechtbar. Also habe ich mir jetzt knapp zwei Wochen schon derart schokoladige Gedanken gemacht, dass ich nachts davon geträumt habe. Wenn das mal kein Einsatz ist!

Leider hat das alles nichts gebracht, weil ich alle möglichen Rezeptideen wieder verworfen habe. Doch dann fiel mir die richtige Zeitung in die Hände und ich wusste beim Durchblättern sofort: DAS IST SIE! Meine exklusive Law-of-baking-Geburtstagstorte…

Lieber Kevin, ich hoffe sie ist nach deinem Geschmack!

Zutaten für eine 18cm Springform:

  • 100g Butter
  • 300g Zartbitterschokolade (z.B. Valrhona)
  • 4 Eier
  • 75g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 50g gemahlene Haselnüsse
  • 50g geschälte Haselnusskerne
  • 100g Zucker
  • 100g Sahne

Butter in einem Topf zerlassen und 200g Schokolade hinzugeben. Und Rühren auf ganz niedriger Hitze schmelzen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

Eier trennen. Eigelb mit braunem Zucker dickcremig aufschlagen – ca. 5 Minuten! Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Die abgekühlte Schokolade unter die Eigelbmischung rühren. Die gemahlenen Nüsse hinzufügen und dann das Eiweiß mit einem Schneebesen unterheben.

Teig in die gefettete Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft ca. 35-45 Minuten backen. Zur Sicherheit die Stäbchenprobe durchführen! Einfach mit einem Holzstäbchen in den Kuchen stechen. Beim Herausziehen sollte kein Teig mehr kleben bleiben!

Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen.

Haselnusskerne für 5-10 Minuten auf einem Blech im Ofen rösten.

Wer keine geschälten Kerne bekommt, kann einfach ein paar ungeschälte Nüsse in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser geben. Nach ein paar Minuten lässt sich die Haut recht gut ablösen. Dies ist jedoch keine angenehme Arbeit! 😉

Zucker in einer Pfanne schmelzen und die Haselnusskerne hinzufügen. Goldgelb karamellisieren lassen und auf ein Backpapier verteilen. Gut auskühlen lassen.

Die übrigen 100g Schokolade klein hacken und in eine Schüssel geben. Sahne aufkochen und über die Schokolade gießen. 2-3 Minuten stehen lassen und dann alles mit einem Kuchenspatel vermischen.

Die Schoko-Sahne-Mischung über den Kuchen gießen und glatt streichen. Mit den karamellisierten Nüssen verzieren und fest werden lassen.

schokokuchen

Happy Schokoday,

Eure Cat

Miniwindbeutel

Windbeutel

….mit Zimtsahne und Apfelmus.

Eigentlich ist mir ja noch gar nicht nach Herbst. Aber die Wetterfee nimmt leider keine Rücksicht auf meine persönlichen Vorlieben und hat in den letzten beiden Tagen ordentlich Wind und Regen mitgebracht. Das ist noch kein Grund den Kamin anzumachen, aber ein bißchen herbstlich angehauchter Süßkram darf’s dann doch mal sein.

Ich wollte schon seit längerem mal den Brandteig aus dem Thermomix ausprobieren, aber dazu kann ich leider nur sagen: FAIL! Keine Ahnung was da schief gelaufen ist, denn das Ding kocht ja alleine. Ich hab mich genau an die Anleitung gehalten, aber irgendwie war das Ergebnis äußerst unbefriedigend. Der Teig war schon nicht gut und die Windbeutel nach dem Backen überhaupt nicht fluffig. Naja, es kann nicht immer alles auf Anhieb klappen, oder?

Aber da die Zutaten für einen Brandteig ja überschaubar sind, habe ich das Ganze einfach nochmal neu gemacht. Diesmal allerdings die altbewährte Methode mit Topf und Holzlöffel.

Und wenn ihr jetzt auch Lust auf das stürmische Gebäck habt, dann ab in die Küche mit euch!

Zutaten für ca. 18 Stück:

  • 250ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 60g Butter
  • 200g Mehl
  • 2 Eier
  • Apfelmus
  • 200g Sahne
  • 1TL Zimt
  • Zucker und Puderzucker nach Belieben

Wasser mit Salz und Butter in einem Topf zum kochen bringen. Mehl hinzugeben und mit einem Holzlöffel glatt rühren. Nun muss der Teig „abbrennen“, sobald sich ein Klumpen am Boden des Topfs bildet, den Topf vom Herd nehmen.

Die Masse etwas auskühlen lassen. Nach und nach die Eier hinzugeben und mit dem Holzlöffel unterrühren. Dieser Vorgang dauert ein bißchen und gibt starke Arme 🙂

Den glatten zähen Teig in einen Spritzbeutel füllen. Auf ein mit Backpapier oder Silikonbackmatte ausgelegtes Backblech ca. 18 kleine Windbeutel spritzen. Ob ihr eine einfache Tülle oder evtl. eine mit Sternmuster benutzen wollt, bleibt euch überlassen.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 160°C Umluft 20-25 Minuten goldgelb backen. ACHTUNG: Den Ofen in den ersten 10 Minuten keinesfalls öffnen, da die Windbeutel sonst zusammen fallen könnten.

Sahne steif schlagen und Zimt unterheben. Nach persönlichem Geschmack mit Zucker süßen.

Das Apfelmus habe ich selbst gekocht. Ich habe heruntergefallene Äpfel aus Nachbars Garten gesammelt, geschält, geviertelt und in einem Topf mit etwas Vanillepaste und Zitronensaft weichgekocht. Ich mag’s gern ungesüßt, daher ganz ohne Zucker. Anschließend pürieren und ab in den Kühlschrank, bis zur weiteren Verwendung.

Die abgekühlten Windbeutel aufschneiden und jeweils mit einem Klecks Apfelmus und Zimtsahne füllen. Deckel wieder aufsetzn und mit Puderzucker bestäuben. Fertig!

Windige Grüße,

Eure Cat

Mornshäuser Krüstchen

Sauerteigbrot

Es geht doch nichts über ein ehrliches Brot… Seit ich denken kann ist das erste was ich nach einem Urlaub im Ausland essen möchte – Brot! Da kann es kulinarisch noch so lecker gewesen sein, aber es gibt nirgendwo so gutes Brot wie in Deutschland!  Und ich rede jetzt nicht von Industrieware, sondern von ordentlichem Handwerk beim Bäcker um die Ecke.

Ich muss sagen, dass meine ersten Versuche ja noch nicht so wirklich perfekt waren, aber man muss sich ja auch steigern können.

Heute habe ich euch ein Roggenmischbrot mitgebracht, welches aus 80% Roggen und 20% Weizen besteht. Ich habe das bereits verbloggte Rezept vom Sauerteigbrot noch ein wenig abgeändert und jetzt passt es für mich persönlich optimal.

Jedenfalls geschmacklich. Die Kruste muss noch ein bißchen knuspriger werden und vorallem muß es der Teigling endlich mal unfallfrei in den heißen Topf schaffen…. Ich werde wohl noch ein paar Versuche starten müssen, bis alles reibungslos klappt. Macht ihr mit?

Bevor ihr loslegt, beachtet bitte die Zubereitungszeit von ca. 22 Stunden. Außerdem benötigt ihr Anstellgut! Wie das geht, könnt ihr hier nachlesen.

Und jetzt das Rezept für mein Mornshäuser Krüstchen:

Zutaten Weizensauerteig:

  • 55g Weizenmehl Typ 550
  • 55ml Wasser, warm (ca. 50°)
  • 30g Anstellgut (Hier klicken für’s Rezept)

Zutaten Roggensauerteig:

  • 55g Roggenmehl Typ 1150
  • 55g Wasser, warm (ca. 50°)
  • 30g Anstellgut

Für die Sauerteige zunächst Mehl und Wasser miteinander vermischen, damit das Anstellgut durch das warme Wasser keinen Schaden nimmt. Zum Schluß jeweils das Anstellgut unterrühren und die Sauerteige dann 10 Stunden abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

(Verglichen mit anderen Brotrezepten mag das recht viel Anstellgut sein, aber so blubbert es schön und die Krume wird richtig fluffig!)

Zutaten für den Hauptteig:

  • 480g Roggenmehl (Typ 1150)
  • 120g Weizenmehl (Typ 550)
  • 400ml Wasser (ca. 27°C)
  • 15g Salz
  • beide Sauerteige

Alle Zutaten etwa 5 Minuten miteinander verkneten.

Den Teig abdecken und 2 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen. Alle 30 Minuten vom Rand zur Mitte hin falten – einmal rundherum und wieder abdecken.

Den Teig zu einem Laib formen und mit der Unterseite nach oben in einen gut bemehlten Gärkorb setzen. Ich habe mir einen Gärkorb
mit passendem Gärtuch besorgt – kann ich nur empfehlen und ist auch gar nicht teuer.

Gärkorb über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Wenn ihr nach etwa 10 Stunden nachschaut, sollte euer Teigling etwa so aussehen:

Sauerteigbrot

Backofen auf 280°C vorheizen. Da ich das Backen in einem Gußeisentopf bevorzuge, kommt der Topf samt Deckel bereits beim Anheizen mit in den Ofen. Wenn ihr lieber auf einem Stein backen wollt, dann müsst ihr diesen auf jeden Fall auch mit vorheizen!

Den Teigling direkt aus dem Kühlschrank in den heißen Topf oder auf den Stein stürzen und in den Ofen schieben. Temperatur auf 200°C reduzieren und das Brot für 60 Minuten backen. 15 Minuten vor Ende der Garzeit habe ich den Deckel abgenommen, damit die Kruste schön knusprig wird.

Sauerteigbrot

Warum meine Kruste diesmal nicht so knusprig war, muss ich noch ergründen… Aber eigentlich sollte es klappen!

Ich kann euch jedenfalls versprechen, dass dieses Brot viiiiel länger frisch bleibt, als ein Brot aus dem Supermarkt.

Sauerteigbrot

Lasst es euch schmecken!

Eure Cat

 

 

Grüner Apfel-Basilikum-Smoothie

smoothie

Kürzlich erreichte mich eine nette Email von Roman mit der Frage, ob ich nicht Lust hätte bei der „Greensmoothierevolution 2015“ mitzumachen. Hmmmm, mal überlegen….. Bei Yellow oder Red wäre ich sofort dabei gewesen, aber Green? Ich weiß nicht. Das erste, was mir dazu einfiel war pürierter Grünkohl und da hat es mich ein wenig geschüttelt. Mögt ihr grüne Smoothies?

Ich hab die Email dann nochmal genauer gelesen und langsam wurde aus dem „Iiihhhh“ in meinem Kopf, ein „das könnte ja doch ganz lecker sein“.

Man kann einen grünen Smoothie nämlich nicht nur mit Grünkohl, Spinat und diversen Salaten zubereiten sondern auch mit allen möglichen Kräutern, die der Garten so hergibt! Und da bin ich doch schnell zu begeistern.

Ein kurzer Blick ins Kräuterbeet und mein leuchtend grüner Basilikum lacht mich sofort an. Um saisonal zu bleiben kommen noch frische grüne Äpfel und saftige Birnen dazu. Klingt komisch? Passt aber ganz hervorragend zusammen!

Ich verspreche, dieses Rezept überzeugt auch grüne Zweifler! 😉

Schnappt euch euren Mixer und los geht’s!

Zutaten für zwei Smoothies:

  • 1 Apfel
  • 1 Birne
  • eine handvoll Basilikumblätter
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2-3 Eiswürfel
  • 100ml naturtrüber Apfelsaft

Alles in den Mixer geben, auf mittlerer Stufe kurz zerkleinern. Danach eine Minute auf höchster Stufe pürieren!

Wer einen Thermomix hat, gibt alles in den Mixtopf. 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Anschließend 1 Minute auf Stufe 10 pürieren.

smoothie

Erfrischende Grüße,

Eure Cat

Fruchtiges Thaicurry

Thaicurry

….mit Basmatireis!

Eigentlich wollte ich euch heute hessischen Flammkuchen präsentieren. Aber beim durchschauen der Fotos war irgendwie keins dabei, was für einen Blogbeitrag geeignet gewesen wäre…. Das kommt davon, wenn man beim Fotografieren schon so hungrig ist, dass man gerade noch das Sabbern verhindern kann. Naja, gibt’s eben demnächst nochmal Flammkuchen!

Jetzt aber zu meinem Lieblingscurry… Bei dem Rezept handelt es sich um meine ganz persönliche Version, also wundert euch nicht wenn vielleicht die eine oder andere Zutat fehlt, die ihr in einem klassischen Thaicurry erwarten würdet. Ich mag es so am liebsten und ihr solltet es unbedingt mal nachkochen! Also schnappt euch einen Einkaufszettel, denn hier kommen die Zutaten…. (oder ihr macht es wie ich und macht einfach ein Bild mit dem Handy und rennt dann mit dem Smartphone vor der Nase durch den Supermarkt… Dämlich, oder?)

Zutaten für 6-8 Portionen:

  • 600g Hähnchenbrustfilet
  • 3 Paprika (rot, gelb, orange)
  • 5 Möhren
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 300g stückige Dosentomaten
  • 1 EL Thaicurrypulver mild
  • 1 EL Thaicurrypulver scharf (oder etwas rote Currypaste)
  • 1 EL Kokosöl
  • 1/2 Zitrone
  • 500g Basmatireis, z.b. von Reishunger
  • Salz & Pfeffer

Hähnchenbrust in 2 cm große Würfel schneiden. Paprika vom Strunk befreien und ebenfalls würfeln. Die Möhren putzen und in Scheiben schneiden.

Kokosöl in einem Bräter erhitzen und die Hähnchenwürfel rundherum anbraten. Mit den beiden Currypulvern bestäuben und etwas anschwitzen lassen. Paprika und Möhren hinzufügen und mit der Kokosmilch ablöschen. Die Dosentomaten dazu geben und alles gut verrühren.

Das Curry bei niedriger Hitze 20-30 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Vorliebe eventuell noch etwas scharfes Currypulver oder Currypaste hinzugeben.

Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. Zitrone auspressen.

Reis 2x waschen und mit der 1,5 fachen Menge Wasser in einen Topf geben. Etwas Salz hinzufügen und auf höchster Stufe zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, auf die niedrigste Stufe zurückschalten und OHNE rühren köcheln lassen bis das ganze Wasser vom Reis aufgenommen wurde.

Lauchzwiebeln zum Curry geben und mit etwas Zitronensaft abschmecken.

Mit dem Basmatireis servieren und genießen!

Einen Guten Appetit wünscht

Eure Cat

Spaghetti – Cacio e Pepe

spaghetti

Es ist mal wieder Zeit für ein leckeres Pastagericht, findet ihr nicht auch? Ich könnte ja jeden Tag Pasta essen…. Es gibt so viele Sorten und Variationen, dass es einfach nie langweilig wird.

Über dieses Rezept bin ich letzte Woche gestolpert. Ich war auf der Suche nach einer schnellen Pasta, bei deren Zubereitung ich nicht lange in der Küche stehen muß. Es war ja auch so schon warm genug, da wollte ich gern auf zusätzliche Sauna am Herd verzichten….

Ich hätte ja auch Tante Doris (wer es noch nicht weiß: so heißt mein Thermomix) kochen lassen können, aber Pasta mag ich lieber aus einem „echten“ Topf 😉

Wenn euer Kühlschrank und eure Speisekammer ähnlich ausgestattet sind wie meine, müsst ihr vor dem Kochen noch nicht mal einkaufen gehen.

Ein Päckchen Spaghetti für Notfälle hab ich IMMER zuhause und im Kühlschrank ist auch immer ein Stück Pecorino oder Parmesan. Und was ihr sonst noch braucht? Frischen Pfeffer! Das war’s!

Klingt einfach? Ist es auch. Aber es schmeckt sensationell!! Versprochen!

Und jetzt ab an den Herd!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500g Spaghetti
  • 150-200g Pecorino (alternativ Parmesan)
  • 1 EL Pfefferkörner

Nudeln in reichlich Salzwasser kochen. Pecorino fein reiben und den Pfeffer im Mörser grob zerstoßen. Wenn die Nudeln gar sind, etwa 300ml-400ml vom Kochwasser abschöpfen. Nudeln abgießen.

Käse in eine Schüssel geben und 250ml Nudelwasser hinzugießen. Gut verrühren, bis  der Käse schmilzt und eine cremige Soße entsteht. Die abgetropften Nudeln hinzugeben und mit dem groben Pfeffer würzen. Alles gut miteinander vermischen, sodass sich der Käse um die Nudeln legt. Ist die Mischung zu dünn, noch etwas Käse hinzufügen. Wenn es zu dick ist, noch etwas Kochwasser nachgießen.

Auf einem Teller anrichten und nach Belieben noch etwas Pfeffer darüber streuen.

Wenn euch das Ganze doch zu langweilig ist: Ein paar in Olivenöl angeschwitzte Kirschtomaten sind eine tolle fruchtige Beilage! 😉

spaghetti

Buon Appetito,

Eure Cat

Mandeleis mit Knusperkrokant

Mandeleis

…und salziger Karamellsoße!

Das gehört verboten! Unfassbar lecker und ohne Eismaschine! Allerdings hoffe ich, dass meine Tage ohne Eismaschine gezählt sind. Mit ein bißchen Glück gewinne ich ja vielleicht beim Eiszeitevent von Simone auf ihrem Blog S-Küche….

Denn genau für Simone’s Eiszeit habe ich dieses Rezept ausprobiert.

Eiszeit - Das Eisevent vom 1.8. bis 31.8.

Wer gebrannte Mandeln und Karamellsoße mag, der wird dieses Eis lieben! Schmeckt ein bisschen wie Weihnachten im Sommer….

Mit einer Eismaschine wäre es vermutlich noch viel cremiger geworden, aber geschmacklich ist es wirklich fantastisch. ….und ich liiiiiebe ja salziges Karamell!

Bevor ich jetzt hier weiter tippe und euch das Rezept verrate, muss ich mal eben ans Gefrierfach. Mir läuft nämlich gerade das Wasser im Mund zusammen und wenn ich jetzt nicht sofort was von diesem Eis esse, kann ich den Beitrag nicht zu Ende schreiben! Und das wollen wir ja nicht, oder?

Mandeleis

Ihr könnt euch in der Zwischenzeit mit einem Stift bewaffnen und schnell die Zutaten notieren…

Und dann kann’s auch direkt losgehen!

Zutaten für ca. 700ml Eis:

  • 60g braunen Zucker
  • 60g gehackte Mandeln
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 100g Marzipanrohmasse
  • 200ml Mandelmilch
  • 30g Invertzuckersirup (Anleitung findet ihr beim Stracciatellaeis)
  • 3 Eigelb (Bioeier Größe M)
  • 250g + 80g Schlagsahne (35% Fett)
  • 8 Karamellbonbons (z.B. Werther’s Echte)
  • eine Prise grobes Meersalz

Zucker in einer Pfanne karamellisieren. Sobald der Zucker flüssig und goldgelb ist, Zimt und Mandeln hinzufügen. Alles gut umrühren und auf ein Backpapier streichen. Mandeln auskühlen und trocknen lassen.

Mandeleis

Marzipan klein hacken oder raspeln. Mandelmilch in einem Topf erwärmen und Invertzuckersirup hinzufügen. Marzipan hinzugeben und aufkochen lassen, anschließend vom Herd nehmen.

Eigelbe mit dem Mixer schaumig aufschlagen. Die noch warme, aber nicht zu heiße Mandelmilch hinzugeben und über dem Wasserbad auf ca. 80°C erhitzen. Die Masse soll nicht kochen, da sonst das Eigelb gerinnt. Am besten stetig mit einem Holzlöffel umrühren, bis die Masse merklich andickt. Anschließend über dem Eiswasserbad wieder herunterkühlen.

250g Sahne halbsteif schlagen und unter die abgekühlte Marzipanmasse ziehen. Knuspermandeln grob zerhacken und die Hälfte mit in die Eismasse geben.

Die Eismasse in eine vorgefrostete Form geben und 4-6 Stunden durchfrieren lassen.

80g Sahne in einen Topf geben und die Karamellbonbons hinzufügen. Unter stetigem Rühren langsam erwärmen, bis sich die Bonbons aufgelöst haben. Mit einer Prise Meersalz abschmecken.

Das Eis mit den übrigen Knuspermandeln und der Karamellsoße servieren…

Mandeleis

Happy Eiszeit!

Eure Cat

 

 

Mascarpone-Limetten-Eis

 

limetteneis

Habt ihr Lust auf eine kühle sommerliche Erfrischung? Dann greift zu! Ich habe ein ganz einfaches Rezept für lecker cremiges Mascarpone-Limetten-Eis für euch im Gepäck.

Das Rezept ist mein kleiner kühler Beitrag zum White Dinner von Tinastausendschön! Schaut mal bei ihr vorbei – dort findet ihr tolle schneeweiße Rezepte.

Zurück zum Eis…. Ihr braucht keine Eismaschine, müsst nicht lange in der Küche stehen und könnt nach zwei Stündchen Geduld eine herrliche Erfrischung genießen… Wenn ich euch jetzt nicht überzeugt habe, dann ist euch nicht zu helfen!

Meinen Testessern hat’s geschmeckt und ich konnte sogar den 2-jährigen Luis begeistern. Natürlich ist so ein Blitzeis nicht vergleichbar mit einem aufwendig hergestellten Milch- oder Fruchteis. Aber es muß ja auch nicht immer kompliziert und schwierig sein. Bei diesen tropischen Temperaturen und der momentan nicht vorhandenen Freizeit, freue ich mich auch über ganz einfache und schnelle Rezepte! Hauptsache selbstgemacht!

Und jetzt notiert euch rasch die wenigen Zutaten auf dem Einkaufszettel, damit es losgehen kann!

Zutaten für 6-8 Stück

  • 250g Mascarpone
  • 60g Zucker
  • 50ml Limettensaft
  • Abrieb von einer Limette
  • 6-8 Holzstiele

Mascarpone mit einem Schneebesen glatt rühren. Zucker, Limettenabrieb und Limettensaft hinzufügen. Wenn sich alles miteinander verbunden hat und keine Zuckerkristalle mehr zu sehen sind, wird die Mascarponecreme in belieben Förmchen gefüllt. Ich habe Muffinformen aus Silikon verwendet.

Die Förmchen für ca. 15-20 Minuten ins Gefrierfach stellen und die Masse anfrieren lassen. Nun die Holzstiele mittig in die Creme stecken und etwa 1,5 Stunden durchfrieren lassen.

limetteneis

Und nun sucht euch ein sonniges Plätzchen und genießt die Erfrischung!

Cool Kisses,

Eure Cat