Bratapfel-Toffee-Traum

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Eigentlich wollte ich ja in meinem Blog eher kochen als backen…. Aber wenn ich über so tolle Rezepte stolpere, dann muss ich das einfach auch mal backen. Und so ein Stückchen Kuchen kann man schließlich auch prima als Dessert servieren, oder?!

Für diesen süße Sünde braucht ihr etwas Zeit. Zunächst wird der Boden gebacken – sogenanntes „Shortbread“, dann werden die Bratäpfel zubereitet und schließlich dürft ihr unermüdlich im Topf rühren bis ihr eine herrlich duftende Toffeemasse erhaltet!

Für den Boden:

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  • 350g Mehl
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 250g Butter (keine Margarine!)
  • 1 gute Prise Meersalz

Die Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und ca. 30 Minuten kalt stellen. Eine eckige Springform (24x24cm) fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig gleichmäßig in der Form ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Bei ca. 150°C Umluft ca. 20 Minuten goldbraun backen und anschließend auskühlen lassen.

Für die Bratapfelfüllung:

  • 1kg Äpfel (z.B. Elstar)
  • 1 Biozitrone
  • 3EL brauner Zucker

Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Zitrone waschen und etwas von der Schale abreiben. Anschließend auspressen. Äpfel mit dem Zitronensaft, Zitronenabrieb und Zucker mischen, in eine Auflauform geben und im Ofen bei ca. 175°C für 25-30Minuten weich schmoren.

Für das Toffee:

  • 250g Butter (keine Margarine!)
  • 6EL heller Zuckerrübensirup
  • 400g Sahne
  • 50g Mandelstifte oder gehackte Mandeln

Butter, Sirup und Sahne aufkochen. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren ca. 25-35 Minuten kochen. Die Toffeemasse sollte goldbraun und glasig sein. Vorsicht beim Probieren – es wird sehr heiß!

Die Mandelstifte in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.

Die Creme:

  • 300g Creme fraiche
  • 1P. Bourbon-Vanillezucker
  • 2EL Zucker

Creme fraiche und Zucker mit dem Mixer eine Minute kräftig aufschlagen.

Die Zusammenstellung:

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Die gebackenen Äpfel auf dem Shortbreadboden verteilen. Die noch warme Toffeemasse bis auf ca. 4-5 EL über die Äpfel gießen und auskühlen lassen. Die gerösteten Mandeln mit dem restlichen Toffe vermischen und auf etwas Backpapier auskühlen lassen.

Wenn die Toffeemasse fest geworden ist, die Creme auf dem Kuchen verteilen.

Die Toffeemandeln in kleine Stücke schneiden oder zupfen – je nachdem wie fest euer Toffee geworden ist – und auf der Creme verteilen.

Ich habe meinen Bratapfel-Toffee-Traum mit etwas Zimt und einer selbstgemachten Schokosoße garniert.

Süße Grüße

Cat

Hausmannskost meets Orient – Möhrengemüse mit Hackbällchen

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Heute morgen hat mir die Post ein heiß ersehntes Päckchen geliefert – meine Bestellung in Schuhbecks Online-Shop! Es dürfte nicht schwer zu erraten sein, dass es sich um ein Paket voller Gewürze gehandelt hat!

Da musste ich natürlich unser Abendessen entsprechend anpassen und hab mich für Möhrengemüse „wie bei Oma“ mit orientalischen Hackbällchen entschieden. Und was soll ich sagen? Es war sooooooooo lecker.

Möhrengemüse:

  • 1,5 kg Möhren
  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 500ml Gemüsefond
  • Salz & Pfeffer

Die Möhren und die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In einem Topf mit etwas Olivenöl kurz anschwitzen und anschließend mit dem Gemüsefond ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen, wer mag kann auch etwas Knoblauch oder ein Stückchen Ingwer hinzugeben.

Bei mittlerer Hitze zugedeckt alles weich garen. Die überschüssige Flüssigkeit abgießen und auffangen. Nun die Möhren und Kartoffeln mit dem Stampfer bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern. Ich mag es gerne etwas grober, wer es ganz fein mag kann auch den Pürierstab nehmen. Falls der Möhrenstampf zu trocken ist einfach etwas von der aufgefangenen Flüssigkeit hinzugeben.

Orientalische Hackbällchen:

  • 400g gemischtes Hack
  • 1TL Ras El Hanout (orientalische Gewürzmischung)
  • 1 gestr. TL Kreuzkümmel
  • 1TL Senf
  • 1TL scharfes Tomatenmark
  • 1Ei
  • 1/2 trockenes Brötchen – gerieben
  • 1 gestr. TL Chilipulver
  • Salz

Alle Zutaten miteinander vermischen und zu kleinen Bällchen formen. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl oder Butter rundherum knusprig braten.

Gemeinsam mit dem Möhrengemüse anrichten – fertig!

Tipp:

Um die Schärfe der Hackbällchen etwas zu mildern, kann man einen einfachen Joghurtdip dazu reichen. Naturjoghurt mit Zitronensaft und gehacktem Koriander oder Petersilie verrühren und mit etwas Meersalz abschmecken. Passt sehr gut dazu!

Mahlzeit!

Cat

 

Die Perfekte Pizza

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Pizza backen kann eigentlich jeder. In den Supermärkten findet man ja von diversen Backmischungen bis zum Fertigteig im Kühlregal allerlei Möglichkeiten für die Pizza aus dem eigenen Backofen.

Aber ihr stimmt mir sicherlich zu, dass keine dieser Möglichkeiten ein guter Ersatz für die Pizza von eurem Lieblingsitaliener ist.

Vor einiger Zeit ist meine Mama im Internet über ein Rezept für Pizzateig gestolpert und ich muß sagen – einfacher und besser geht es kaum.

Ich setze den Teig immer von 1kg Mehl an, obwohl wir ein 2-Personen-Haushalt sind. Das ergibt 6 Portionen Teig. Wir essen natürlich keine 6 Pizzen auf einmal, aber der Teig hält sich gut eine Woche im Kühlschrank. Falls ihr nicht 3x in der Woche Pizza essen wollt – kein Problem. Ihr könnt auch kleine Pizzabrötchen zum Salat backen, oder den Teig einfach wie einen Flammkuchen belegen.

Zutaten:

  • 1kg Mehl
  • 620ml Wasser (kalt)
  • 1/4 Würfel frische Hefe
  • 1EL Salz

Zunächst gebt ihr die Hälfte des Mehls  mit Wasser, Hefe und Salz in eine Schüssel. Mit dem Mixer ca. 3 Minuten rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat und ihr einen cremigen flüssigen Teig erhaltet. Nun das restliche Mehl bis auf ca. 4EL nach und nach dazu geben und immer wieder glatt rühren. Wenn der Teig eine zunehmend zähere Konsistenz erreicht, wechselt beim Mixer auf die Knethaken.

Wenn ihr einen geschmeidigen Teig hergestellt habt, teilt ihn in 6 gleichgroße Portionen. Füllt die einzelnen Portionen in verschließbare Platikdosen und stellt sie in den Kühlschrank.

Vor der weiteren Verarbeitung sollte der Teig mindestens 12 Stunden ruhen, also plant ihr eure persönliche Pizza-Party besser schon am Vortag. Ich habe den Teig auch schon nach 6 Stunden weiterverarbeitet, aber dann wird er nicht ganz so luftig.

Die 4EL Mehl, die noch übrig sind verwende ich zum Ausrollen des Teigs.

Jetzt einfach nach Belieben belegen und ab in den Ofen!

Tipp:

Ofen auf maximale Hitze vorheizen! Bei mir sind das 280°C Umluft. Ich habe mir inzwischen einen Pizzastein angeschafft, so schmeckt die Pizza auch aus dem normalen Backofen wie eine echte Steinofenpizza. Wenn ihr keinen Stein habt, dann heizt das Blech im Ofen mit – so bekommt die Pizza gleich ordentlich Hitze und dürfte nach 8-10Minuten fertig sein.

Vor einiger Zeit bin ich außerdem über eine Alternative zum Pizzastein gestolpert – über einen Pizzastahl! Den gibt’s bei Pizzastahl.de schaut doch mal rein!

Beim Belag gilt: Weniger ist mehr! Je schwerer der Belag, umso weniger luftig und knusprig wird der Teig.

Habt ihr den Teig erstmal im Kühlschrank, geht das Pizza backen richtig schnell! Und wenn ihr das mit diesem Teig probiert habt, kauft ihr nie wieder Fertigprodukte – Versprochen! 😉

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Lasst es euch schmecken!

Cat

Maronentörtchen

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Eigentlich wollte ich zum 1. Advent Plätzchen backen. Da ich mich aber noch gar nicht weihnachtlich fühle, habe ich mich stattdessen für kleine cremige Maronentörtchen entschieden. Diese bestehen aus einem luftigen Schokoladenbiskuit nach dem Rezept meiner Oma, sowie einer Füllung aus Preiselbeeren, Maronen, Zimt und Sahne! Klingt das nicht verlockend?

Zutaten für 8 Stück:

Biskuit

  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 75g Zucker
  • 100g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 10g Kakao

Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und eine helle zähe Masse entstanden ist.

Nun mit einem Schneebesen Mehl, Kakao und Eischnee unterziehen.

Den Teig in eine Springform füllen und bei ca. 160°C für 10-15 Minuten backen. Anschließend auf eine Kuchenrost auskühlen lassen.

Füllung

  • Preiselbeermarmelade
  • 250g Schlagsahne
  • 250g Maronen
  • 2TL Zimt
  • 1P. Vanillezucker
  • 1EL Zucker
  • ca.300ml Milch

Für die Füllung zunächst die Maronen schälen und kurz in heißem Wasser blanchieren damit sich die Haut besser abziehen lässt. Anschließend die „gehäuteten“ Maronen mit der Milch und 1TL Zimt weich kochen.

Wenn die Maronen weich sind, die überschüssige Milch abgießen und mit einem Mixstab pürieren. Das Maronenpüree abkühlen lassen.

Sahne mit Zucker und Zimt steif schlagen und das Maronenpüree unterrühren. Die Maronensahne in einen Spritzbeutel füllen.

Mit einem Servierring aus dem Biskuit 8 Kreise ausstechen. Den restlichen Teig in einer Schüssel zerbröseln und zur Seite stellen.

Auf die 8 Biskuitböden jeweils einen guten Teelöffel Preiselbeermarmelade streichen. Jetzt die Maronensahne gleichmäßig mit dem Spritzbeutel auf die 8 Böden aufteilen und anschießend mit den Teigbröseln bedecken.

Tipp:

Damit alles schön in Form bleibt, habe ich mir aus Backpapier und Tesafilm kleine Tortenringe in der Größe meines Servierrings gebastelt. Im Kühlschrank wird die Sahne schnell fest, sodass ich die Backpapierringe nach ca. 30 Minuten problemlos wieder entfernen konnte.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Cat

 

Kartoffelgratin

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Kartoffeln lassen sich auf vielfältige Art und Weise zubereiten. Heute habe ich mich für Kartoffelgratin entschieden. Ich habe mich schon öfter an der Zubereitung versucht, allerdings nicht immer erfolgreich. Rezepte, die auf sogenannter „Eiermilch“ basieren gefallen mir nicht, da das Endergebnis eher an Kartoffeln mit Rührei aus dem Ofen erinnert, als an ein cremiges Gratin mit schöner Kruste.

Kürzlich habe ich dann ein ganz schlichtes Rezept gefunden, was mich sofort überzeugt hat. Ganz nach dem Motto – weniger ist mehr…

Für die Zubereitung von 3-4 Portionen benötigt ihr folgendes:

  • 800g Kartoffeln (festkochend)
  • 200ml Milch
  • 175ml Sahne
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz&Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ich benutze einen Gemüsehobel – so werden die Scheiben schön gleichmäßig. In einem Topf Milch und Sahne erhitzen. Die Knoblauchzehe entweder fein hacken oder durch eine Presse drücken und mit in den Topf geben. Das Milch-Sahne-Gemisch mit Salz und Pfeffer würzen und die Kartoffelscheiben hinzufügen.

Sobald alles aufgekocht ist, bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen und immer wieder umrühren.

Die Kartoffeln anschließend in eine gefettete Auflaufform geben und im Ofen bei 180°C für ca. 40 Minuten goldbraun backen.

Ich habe mein Gratin bereits einige Stunden vor dem Essen „ofenfertig“ vorbereitet. Somit konnte ich mich ganz enstpannt der Zubereitung von Fleisch und Gemüsebeilage widmen, während mein Kartoffelgratin im Ofen gart.

Tipp:

Wem die klassische Variante des Gratins zu langweilig ist, kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Rosmarin und Thymian passen hervorragend zu Kartoffeln oder auch Salbei und Estragon.

Ihr könnt auch etwas geriebenen Käse über euer Gratin streuen. Hier empfehle ich jedoch, den Käse erst 10 Minuten vor Ende der Garzeit über die Kartoffeln zu geben, da er euch sonst möglicherweise verbrennt und trocken wird.

Lasst euer Gratin vor dem Servieren noch 5 Minuten ruhen, dann könnt ihr auch problemlos mit einem Servierring schöne Portionen ausstechen!

Guten Appetit

Cat

Mornshäuser Wurstsalat

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Manchmal fehlt ja einfach die Zeit zum Kochen… Aber zu Fastfood oder Fertiggerichten greife ich deswegen noch lange nicht. (…es sei denn mich überkommen mal merkwürdige Gelüste, was durchaus hin und wieder geschieht)

Selbst wenn die Küche kalt bleibt, kann man sich mit wenig Aufwand ein leckeres Essen zubereiten. Für meinen Wurstsalat braucht ihr vermutlich weniger Zeit, als eine Tiefkühlpizza in eurem Ofen. Solange die Biergärten Winterpause haben, schmeckt der Wurstsalat auch zum Abendessen. Ihr könnt ihn ganz nach eurem Geschmack gestalten, ihr solltet lediglich auf die Verarbeitung der Zwiebeln und das Dressing achten. Und so geht’s…

4 Portionen

  • 500g gemischten Aufschnitt (z.B. Bierschinken, Jagdwurst…)
  • 150g würzigen Käse (z.b. Emmentaler, Bergkäse)
  • 10 kleine Essiggurken (z.B. Cornichons)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 80ml Sonnenblumenöl
  • 40ml Rotweinessig
  • 1EL Senf
  • Salz & Pfeffer

Die Zwiebeln schälen und in feine halbe Ringe schneiden. Etwas Salz zu den Zwiebeln geben und kräftig durchkneten.

Aufschnitt, Käse und Gurken in feine Streifen schneiden und in einer Schüssel miteinander vermengen. Aus Essig, Öl und Senf ein homogenes Dressing herstellen – ich verwende hier am liebsten einen kleinen Schüttelbecher. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Zwiebeln haben in der Zwischenzeit einiges an Flüssigkeit abgegeben. Diese Flüssigkeit abgießen und die Zwiebeln nochmals ausdrücken. Anschließend zur Wurst in die Schüssel geben und alles mit dem Dressing gut durchmischen.

Durch das Ausdrücken der Zwiebeln verlieren sie etwas an Schärfe und sind milder im Geschmack. Mir persönlich bekommen die rohen Zwiebeln so auch viel besser.

Vor dem Servieren nach Belieben nochmals mit Salz&Pfeffer abschmecken oder evtl. noch etwas Essig hinzugeben.

Dazu schmeckt am besten ein frisches knuspriges Bauaernbrot und ein kühles Bier!

Wohl bekomm’s!

Cat

 

Crostini mit Zwiebelmarmelade

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Vorspeise gefällig? Wie wäre es denn mal mit roter Zwiebelmarmelade auf Ciabatta?

Ich habe schon so einige skeptische Blicke von Freunden und Kollegen bekommen, als ich Ihnen ein Crostini mit Zwiebelmarmelade und Ziegenkäse serviert habe. Aber spätestens nach dem ersten Bissen waren alle restlos begeistert. Daher möchte ich euch das Rezept nicht länger vorenthalten und hoffe ihr habt Spaß damit!

Ein kleiner Hinweis noch bevor ihr loslegt…. Die Zwiebeln und der Essig werden kurzzeitig einen ziemlich intensiv beißenden Duft in eurer Küche hinterlassen. Ich empfehle Dunstabzug auf voller Stärke und gut lüften! Sonst könnte die eine oder andere Träne fließen…. 😉

Ihr benötigt:

  • 1kg rote Zwiebeln
  • 100g getrocknete Aprikosen
  • 100ml Balsamico
  • 100g Muscovado-Zucker (alternativ brauner Zucker)
  • 300ml Rotwein (trocken)
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2-3 Zweige Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz & Pfeffer

Die Zwiebeln schälen und in feine halbe Ringe schneiden. Die Aprikosen in feine Würfel schneiden. Den Balsamico mit dem Zucker aufkochen, bis sich der Zucker komplett gelöst hat.

Nun die Zwiebeln in etwas Olivenöl ca. 5 Minuten dünsten, bis sie glasig werden. Die Aprikosen hinzugeben und weitere 5 Minuten dünsten. Jetzt das Ganze mit dem Balsamico-Zucker-Gemisch ablöschen und den Rotwein hinzufügen. Die Kräuterzweige und das Lorbeerblatt nicht vergessen und anschließend ohne Deckel für ca. 40Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Zum Schluß sollte die Flüssigkeit komplett einreduziert sein, bis eine dunkelrote, herrlich duftende Marmelade entstanden ist! Die Kräuterzweige und das Lorbeerblatt entfernen, mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!

Jetzt könnt ihr jeweils einen Löffel der Marmelade auf einer Scheibe Ciabatta verteilen und mit etwas Ziegenkäse im Ofen überbacken. Fertig ist die leckere – am besten lauwarm servierte – Vorspeise!

Wer keinen Ziegenkäse mag, kann auch Camembert oder einen Taleggio verwenden.

Guten Appetit

Cat

Hausgemachte Pasta

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Ich liebe Nudeln…. und hausgemacht sind sie am besten. In den letzten Jahren habe ich so einige Zeit mit dem Kneten von Nudelteig verbracht. Es gab Variationen mit speziellem Mehl, Olivenöl und Hartweizengries. Rückblickend kann ich aber sagen, dass ich nur noch ein einziges Rezept brauche. Damit mache ich sowohl Spaghetti, Tagliatelle als auch Ravioli!

Nudelteig für 4 Portionen:

  • 400g Mehl (ich verwende Typ 1050)
  • 4 Bioeier Größe M
  • Salz

Und nun braucht ihr Geduld und Kraft. Wenn ihr den Teig mit der Hand macht, müsst ihr etwa 5-10 Minuten kneten. Vermutlich wird euch der Teig anfangs zu trocken vorkommen, aber er wird geschmeidiger je länger ihr knetet. Bitte auf keinen Fall Wasser oder Öl hinzufügen!!!
Sobald ihr eine schöne glatte Kugel in den Händen haltet, legt den Teig für ca. 30min zu Ruhen in den Kühlschrank..
Anschließend lässt er sich besser verarbeiten.

Ihr könnt den Teig auch schon am Vortag machen und über Nacht im Kühlschrank lagern.

Ich benutze für die Herstellung der Nudeln eine ganz einfache Nudelmaschine mit Handkurbel. Den Teig einfach bis zur gewünschten Stärke durch die Maschine drehen. Ich habe eine Skala von 1-10 und für mich sind die Tagliatelle auf Stufe 7 perfekt.

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Auf dem Bild ganz oben seht ihr „Cat’s Carbonara“. So mag ich Carbonara am liebsten….
Für 3 Portionen:
300g frische Tagliatelle
2 Eier
2 Eigelb
100g Bacon
Schnittlauch
Frisch geriebener Parmesan

Den Bacon in Streifen schneiden und in einer Pfanne ohne Fett knusprig auslassen. Die Eier und das Eigelb mit grobem Pfeffer verquirlen.
Die frischen Nudeln in Salzwasser ca. 4 Minuten garen. Die Nudeln abgießen und tropfnass in eine Schüssel geben. Nun die Eier, Speck und Schnittlauch über die Nudeln geben und alles miteinander vermischen.
Nach Belieben Parmesan darüber streuen und mit einem breiten Grinsen im Gesicht genießen!

Guten Appetit,
Eure Cat

American Pancakes mit Buttermilch

 

Manche Beiträge brauchen nach einiger Zeit mal ein neues Foto und heute sind die American Pancakes dran! Das Rezept stammt von den dunklen Anfängen meiner Bloggerzeit und das Foto hat mir überhaupt nicht mehr gefallen. Am Rezept habe ich nach wie vor nichts auszusetzen – im Gegenteil. Ich mache Pancakes am liebsten mit Buttermilch und wenn ich das Rezept brauche, schaue ich im eigenen Blog nach. Wenn mich dann so gruselige Fotos anspringen muss ich einfach nochmal die Kamera zur Hand nehmen. Ich wünsche euch daher gutes Gelingen mit dem alten Rezept im neuen Look… Weiterlesen

Weihnachtliches Schokomousse

Ein Blick auf den Kalender zeigt, dass die Adventszeit vor der Tür steht. Falls ihr also noch Anregungen für euer Weihnachtsmenü braucht oder einfach nur mal Lust auf Schokolade habt, dann ist dieses Rezept genau das Richtige für euch.

Ich verwende für meine Desserts ausschließlich gute Schokolade, die ich auch einfach so gerne esse. Wer billige Schokolade verwendet, die schon im „Rohzustand“ nicht schmeckt, der muss sich auch nicht wundern wenn daraus kein tolles Dessert entsteht….

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Rezept für ca. 8 Portionen

  • 200g Schokolade mit 70% Kakaoanteil
  • 5 frische Bioeier
  • 150g Zucker
  • 125g Sahne
  • 1TL Spekulatiusgewürz
  • 1TL Zimt
  • 4cl Rum

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Eier trennen. Das Eiweiß schaumig schlagen und 100g Zucker nach und nach einrieseln lassen. Solange weiter schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat und eine cremige Masse enstanden ist.

Die Sahne steif schlagen. Dann die Eigelbe mit dem übrigen Zucker schaumig schlagen, bis sich auch hier der Zucker gelöst hat. Zimt, Spekulatiusgewürz und Rum unterrühren.

Nun die geschmolzene Schokolade mit dem Schneebesen unterziehen. ACHTUNG: Die Schokolade darf nicht zu heiß sein, sonst flockt das Eigelb.

Anschließend vorsichtig die Sahne unterheben und zum Schluß den Eischnee. Das Ganze sollte zügig geschehen. Je länger ihr rührt, umso weniger Luftbläschen bleiben euch erhalten und die Mousse wird zu dicht.

Die Mousse nun für mindestens 3 Stunden kalt stellen – besser über Nacht!

Ich habe diesen Schokotraum mit einer Orangensoße und ein paar Granatapfelkernen angerichtet! Für die Soße habe ich 3 Orangen filetiert. Die Filets hab ich im eigenen Saft mit dem Abrieb der Schale sowie etwas Zucker und Zimt aufgekocht. Wenn der Saft einreduziert ist – abkühlen lassen und mit der Mousse servieren.

In diesem Sinne, schokoladige Grüße

Cat