Mornshäuser Krüstchen

Sauerteigbrot

Es geht doch nichts über ein ehrliches Brot… Seit ich denken kann ist das erste was ich nach einem Urlaub im Ausland essen möchte – Brot! Da kann es kulinarisch noch so lecker gewesen sein, aber es gibt nirgendwo so gutes Brot wie in Deutschland!  Und ich rede jetzt nicht von Industrieware, sondern von ordentlichem Handwerk beim Bäcker um die Ecke.

Ich muss sagen, dass meine ersten Versuche ja noch nicht so wirklich perfekt waren, aber man muss sich ja auch steigern können.

Heute habe ich euch ein Roggenmischbrot mitgebracht, welches aus 80% Roggen und 20% Weizen besteht. Ich habe das bereits verbloggte Rezept vom Sauerteigbrot noch ein wenig abgeändert und jetzt passt es für mich persönlich optimal.

Jedenfalls geschmacklich. Die Kruste muss noch ein bißchen knuspriger werden und vorallem muß es der Teigling endlich mal unfallfrei in den heißen Topf schaffen…. Ich werde wohl noch ein paar Versuche starten müssen, bis alles reibungslos klappt. Macht ihr mit?

Bevor ihr loslegt, beachtet bitte die Zubereitungszeit von ca. 22 Stunden. Außerdem benötigt ihr Anstellgut! Wie das geht, könnt ihr hier nachlesen.

Und jetzt das Rezept für mein Mornshäuser Krüstchen:

Zutaten Weizensauerteig:

  • 55g Weizenmehl Typ 550
  • 55ml Wasser, warm (ca. 50°)
  • 30g Anstellgut (Hier klicken für’s Rezept)

Zutaten Roggensauerteig:

  • 55g Roggenmehl Typ 1150
  • 55g Wasser, warm (ca. 50°)
  • 30g Anstellgut

Für die Sauerteige zunächst Mehl und Wasser miteinander vermischen, damit das Anstellgut durch das warme Wasser keinen Schaden nimmt. Zum Schluß jeweils das Anstellgut unterrühren und die Sauerteige dann 10 Stunden abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

(Verglichen mit anderen Brotrezepten mag das recht viel Anstellgut sein, aber so blubbert es schön und die Krume wird richtig fluffig!)

Zutaten für den Hauptteig:

  • 480g Roggenmehl (Typ 1150)
  • 120g Weizenmehl (Typ 550)
  • 400ml Wasser (ca. 27°C)
  • 15g Salz
  • beide Sauerteige

Alle Zutaten etwa 5 Minuten miteinander verkneten.

Den Teig abdecken und 2 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen. Alle 30 Minuten vom Rand zur Mitte hin falten – einmal rundherum und wieder abdecken.

Den Teig zu einem Laib formen und mit der Unterseite nach oben in einen gut bemehlten Gärkorb setzen. Ich habe mir einen Gärkorb
mit passendem Gärtuch besorgt – kann ich nur empfehlen und ist auch gar nicht teuer.

Gärkorb über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Wenn ihr nach etwa 10 Stunden nachschaut, sollte euer Teigling etwa so aussehen:

Sauerteigbrot

Backofen auf 280°C vorheizen. Da ich das Backen in einem Gußeisentopf bevorzuge, kommt der Topf samt Deckel bereits beim Anheizen mit in den Ofen. Wenn ihr lieber auf einem Stein backen wollt, dann müsst ihr diesen auf jeden Fall auch mit vorheizen!

Den Teigling direkt aus dem Kühlschrank in den heißen Topf oder auf den Stein stürzen und in den Ofen schieben. Temperatur auf 200°C reduzieren und das Brot für 60 Minuten backen. 15 Minuten vor Ende der Garzeit habe ich den Deckel abgenommen, damit die Kruste schön knusprig wird.

Sauerteigbrot

Warum meine Kruste diesmal nicht so knusprig war, muss ich noch ergründen… Aber eigentlich sollte es klappen!

Ich kann euch jedenfalls versprechen, dass dieses Brot viiiiel länger frisch bleibt, als ein Brot aus dem Supermarkt.

Sauerteigbrot

Lasst es euch schmecken!

Eure Cat

 

 

Fruchtiges Thaicurry

Thaicurry

….mit Basmatireis!

Eigentlich wollte ich euch heute hessischen Flammkuchen präsentieren. Aber beim durchschauen der Fotos war irgendwie keins dabei, was für einen Blogbeitrag geeignet gewesen wäre…. Das kommt davon, wenn man beim Fotografieren schon so hungrig ist, dass man gerade noch das Sabbern verhindern kann. Naja, gibt’s eben demnächst nochmal Flammkuchen!

Jetzt aber zu meinem Lieblingscurry… Bei dem Rezept handelt es sich um meine ganz persönliche Version, also wundert euch nicht wenn vielleicht die eine oder andere Zutat fehlt, die ihr in einem klassischen Thaicurry erwarten würdet. Ich mag es so am liebsten und ihr solltet es unbedingt mal nachkochen! Also schnappt euch einen Einkaufszettel, denn hier kommen die Zutaten…. (oder ihr macht es wie ich und macht einfach ein Bild mit dem Handy und rennt dann mit dem Smartphone vor der Nase durch den Supermarkt… Dämlich, oder?)

Zutaten für 6-8 Portionen:

  • 600g Hähnchenbrustfilet
  • 3 Paprika (rot, gelb, orange)
  • 5 Möhren
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 300g stückige Dosentomaten
  • 1 EL Thaicurrypulver mild
  • 1 EL Thaicurrypulver scharf (oder etwas rote Currypaste)
  • 1 EL Kokosöl
  • 1/2 Zitrone
  • 500g Basmatireis, z.b. von Reishunger
  • Salz & Pfeffer

Hähnchenbrust in 2 cm große Würfel schneiden. Paprika vom Strunk befreien und ebenfalls würfeln. Die Möhren putzen und in Scheiben schneiden.

Kokosöl in einem Bräter erhitzen und die Hähnchenwürfel rundherum anbraten. Mit den beiden Currypulvern bestäuben und etwas anschwitzen lassen. Paprika und Möhren hinzufügen und mit der Kokosmilch ablöschen. Die Dosentomaten dazu geben und alles gut verrühren.

Das Curry bei niedriger Hitze 20-30 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Vorliebe eventuell noch etwas scharfes Currypulver oder Currypaste hinzugeben.

Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. Zitrone auspressen.

Reis 2x waschen und mit der 1,5 fachen Menge Wasser in einen Topf geben. Etwas Salz hinzufügen und auf höchster Stufe zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, auf die niedrigste Stufe zurückschalten und OHNE rühren köcheln lassen bis das ganze Wasser vom Reis aufgenommen wurde.

Lauchzwiebeln zum Curry geben und mit etwas Zitronensaft abschmecken.

Mit dem Basmatireis servieren und genießen!

Einen Guten Appetit wünscht

Eure Cat

Spaghetti – Cacio e Pepe

spaghetti

Es ist mal wieder Zeit für ein leckeres Pastagericht, findet ihr nicht auch? Ich könnte ja jeden Tag Pasta essen…. Es gibt so viele Sorten und Variationen, dass es einfach nie langweilig wird.

Über dieses Rezept bin ich letzte Woche gestolpert. Ich war auf der Suche nach einer schnellen Pasta, bei deren Zubereitung ich nicht lange in der Küche stehen muß. Es war ja auch so schon warm genug, da wollte ich gern auf zusätzliche Sauna am Herd verzichten….

Ich hätte ja auch Tante Doris (wer es noch nicht weiß: so heißt mein Thermomix) kochen lassen können, aber Pasta mag ich lieber aus einem „echten“ Topf 😉

Wenn euer Kühlschrank und eure Speisekammer ähnlich ausgestattet sind wie meine, müsst ihr vor dem Kochen noch nicht mal einkaufen gehen.

Ein Päckchen Spaghetti für Notfälle hab ich IMMER zuhause und im Kühlschrank ist auch immer ein Stück Pecorino oder Parmesan. Und was ihr sonst noch braucht? Frischen Pfeffer! Das war’s!

Klingt einfach? Ist es auch. Aber es schmeckt sensationell!! Versprochen!

Und jetzt ab an den Herd!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500g Spaghetti
  • 150-200g Pecorino (alternativ Parmesan)
  • 1 EL Pfefferkörner

Nudeln in reichlich Salzwasser kochen. Pecorino fein reiben und den Pfeffer im Mörser grob zerstoßen. Wenn die Nudeln gar sind, etwa 300ml-400ml vom Kochwasser abschöpfen. Nudeln abgießen.

Käse in eine Schüssel geben und 250ml Nudelwasser hinzugießen. Gut verrühren, bis  der Käse schmilzt und eine cremige Soße entsteht. Die abgetropften Nudeln hinzugeben und mit dem groben Pfeffer würzen. Alles gut miteinander vermischen, sodass sich der Käse um die Nudeln legt. Ist die Mischung zu dünn, noch etwas Käse hinzufügen. Wenn es zu dick ist, noch etwas Kochwasser nachgießen.

Auf einem Teller anrichten und nach Belieben noch etwas Pfeffer darüber streuen.

Wenn euch das Ganze doch zu langweilig ist: Ein paar in Olivenöl angeschwitzte Kirschtomaten sind eine tolle fruchtige Beilage! 😉

spaghetti

Buon Appetito,

Eure Cat

Involtini mit Safranrisotto

kalbsinvoltiniNachdem die letzten Rezepte ja eher was für die Süßmäulchen unter euch waren, habe ich heute wieder mal was Herzhaftes mitgebracht.

Ich sitze hier auf dem Balkon und tippe diese Zeilen, während mir das Wasser im Mund zusammen läuft. Diese Involtini waren wirklich sensationell und so schön saftig…..

Eigentlich stand etwas ganz anderes auf dem Speiseplan. Aber wie so oft sind die spontanen Dinge manchmal die besten! Der Onkel und ich waren in einer unserer beiden Lieblingsmetzgereien und wollten ursprünglich nur etwas Wurst und Schinken einkaufen. Aber während die nette Verkäuferin uns bediente, fragte sie uns mit einem breiten Grinsen ob wir denn heute schon in die „Gourmet-Ecke“ geschaut hätten. Und was soll ich sagen? Jaaaaaaaaaa, natürlich habe ich die Kalbsschnitzel schon gesehen. Aber ich will doch gar keine kaufen…. Ein Blick zum Onkel – und schon landeten vier dieser Schnitzel in unserem Einkaufskorb. Ich lasse mich bei leckerem Essen nicht lange Überreden 😉

Da ich aber aufgrund der sonnigen Temperaturen gar keine Lust auf Schnitzel im eigentlichen Sinne hatte, musste was anderes her. Und Involtini wollte ich schon längst mal wieder gemacht haben.

Und wenn ihr jetzt auch hungrig seid  – dann ab an die Töpfe!

Zutaten für 2-3 Portionen:

  • 4 Kalbsschnitzel
  • 8 dünne Scheiben luftgetrockneter Schinken
  • 40g getrocknete Tomaten (NICHT in Öl eingelegt)
  • 40g Feta
  • frische Kräuter (Oregano, Basilikum, Majoran)
  • 250g Risottoreis (Carnaroli oder Arborio, z.B. von Reishunger.de)
  • 2 Schalotten
  • etwas Olivenöl
  • 1l Gemüsefond (oder 550ml bei der Zubereitung im Thermomix)
  • 50ml Weißwein
  • eine Fingerspitze Safranfäden
  • 1 handvoll geriebenen Parmesan
  • Salz & Pfeffer

Involtini

Die getrockneten Tomaten mit dem Feta und 1 EL frisch gehackten Kräutern in eine Küchenmaschine geben und zu einer feinen Paste mixen.

Die Kalbsschnitzel plattieren und mit Pfeffer würzen. Jeweils zwei Scheiben Schinken auf die Schnitzel legen und mit etwas Tomatenpaste bestreichen. Mit ein paar Basilkumblättchen belegen und zu einer Roulade aufrollen. Das Ende am besten mit einem Spieß fixieren.

kalbsinvoltini

Die Kalbsröllchen in einer Pfanne mit etwas Olivenöl rundherum kross anbraten. Anschließen bei ca. 100°C in den Ofen geben und 15 Minuten gar ziehen lassen. Sie sollten in der Mitte noch saftig und leicht rosa sein.

***

Safranrisotto

Zubereitung OHNE Thermomix:

Ein Liter Fond in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen. Schalotten in feine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Reis in etwas Olivenöl glasig dünsten. Mit dem Weißwein ablöschen. Safranfäden hinzugeben. Anschließend nach und nach den erwärmten Fond hinzugeben und stetig rühren. Mit dem Nachgießen immer solange warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Diesen Vorgang solange wiederholen bis der Fond aufgebraucht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kurz vor dem Servieren eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

Zubereitung MIT Thermomix:

Schalotten in den Mixtopf geben. 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Etwas Olivenöl hinzugeben und 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 dünsten. Reis zugeben und ohne Messbecher 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 im Linkslauf dünsten.

Weißwein hinzugeben und ohne Messbecher 1 Minute bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf ablöschen. 550ml Fond, Safranfäden, sowie etwas Salz & Pfeffer zugeben. Einmal mit dem Spatel über den Boden des Mixtopfes rühren um den Reis zu lösen. Den Gareinsatz als Spritzschutz auf den Deckel stellen und 12-13 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf garen. Risotto in eine Schüssel füllen und eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

kalbsinvoltini

Risotto mit den Kalbsröllchen anrichten und genießen!

Guten Appetit,

Eure Cat

 

 

Tomatensüppchen, Tarte und Minicaprese

 

tomatentarte

Das Rezept kommt leider nicht mehr pünktlich zum „Meatfreemonday“, aber es war ja auch nicht der letzte Montag…. Und schließlich hindert uns niemand daran auch an anderen Tagen mal fleischlos zu essen, oder?!

Wie wäre es also demnächst mal mit einer Tomatenparty? Diese drei Gerichte kann ich euch wärmstens empfehlen. Einen Favoriten habe ich allerdings nicht!

Kennt ihr das? Bei solchen Dreierlei-Geschichten auf dem Teller probiert man erstmal von jedem einen kleinen Bissen und denkt sich „Mensch, das ist das Leckerste!“ Kaum hat man aber die nächste Kleinigkeit probiert, verwirft man den ersten Gedanken wieder und so ißt man ständig alles durcheinander und weiß hinterher doch nicht, was am besten geschmeckt hat!

Da ich für unseren 2-Personen-Haushalt natürlich mal wieder viel zu viel gekocht habe, gab es heute Reste von allem. Fazit: Suppe und Tarte kann man auch kalt, bzw. lauwarm genießen. Also eigentlich ideal für ein Picknick, oder?!

Wie auch immer ihr euch entscheidet – jetzt wird erstmal gekocht!

***

Tomatensuppe mit Schafskäse im Filoteig

Zutaten für 4-6 Portionen

  • 650g Tomaten
  • 4 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 70g Tomatenmark
  • 500g passierte Tomaten
  • 100ml Weißwein
  • etwas Olivenöl
  • 2 EL frische gemischte Kräuter (z.B. Oregano, Thymian)
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 100g Schafskäse
  • 3 Blätter Filoteig
  • 50g Butter

Schalotten und Knoblauch fein würfeln und in etwas Olivenöl andünsten. Tomaten vierteln und hinzugeben. Mit dem Weißwein ablöschen und aufkochen lassen.

Tomatenmark und passierte Tomaten hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Zucker würzen. Auf mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Kräuter hinzugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit Schafskäse in 6 Streifen schneiden und die Butter zerlassen. Die Filoblätter halbieren und mit der flüssigen Butter einpinseln. Jeweils einen Streifen Käse auf den Teig legen und einrollen, eventuell die Seiten umklappen. Die fertigen Röllchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals mit Butter einpinseln. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 15 Minuten goldgelb backen.

Nun die Suppe mit dem Pürierstab sehr fein mixen.

Basilikum mit einer Prise Salz und etwas Olivenöl im Mörser zerkleinern bis ein grünes Öl entstanden ist.

Suppe mit ein wenig Basilikumöl servieren und die knusprigen Käseröllchen dazu reichen.

***

Tomatentarte

  • 1 Packung frischer Blätterteig
  • 300g gemischte Tomaten
  • 2 Eier
  • 100g Schafskäse
  • 2 EL Schmand
  • ein Zweig Rosmarin
  • Salz, Pfeffer

Eine Tarteform mit dem Blätterteig auskleiden. Eier mit Schmand verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. Käse zerkrümeln und in die Eiermischung geben. Tomaten halbieren oder je nach Größe in Scheiben schneiden. Die Eiermasse auf den Blätterteig gießen und die Tomaten darauf verteilen. Rosmarinnadeln vom Zweig zupfen und auf der Tarte verteilen.

tomatentarte

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25 Minuten goldgelb backen. Die Tarte schmeckt mir persönlich lauwarm am besten. Ihr könnt sie aber auch heiß oder kalt servieren.

tomatentarte

***

Minicaprese

Diese Minitomaten gibt es hier nur sehr selten mal im Supermarkt. Die Sorte nennt sich Tomberry. Ihr könnt auch jede beliebige andere Sorte verwenden – mir ging es hier einfach nur um die Optik! 🙂

Zutaten für 4 kleine Portionen:

  • 1 Kugel Mozzarella
  • 300g Minitomaten (alternativ Kirschtomaten)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamico
  • frischer Basilikum
  • Salz & Pfeffer

Mozzarella in kleine Würfel schneiden und mit den Tomaten mischen. Aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer ein Dressing anrühren und darüber gießen. Basilikum fein hacken und alles gut vermischen. In kleinen Gläschen anrichten – fertig. Für ein Picknick empfehle ich das Dressing separat einzupacken und erst kurz vor dem Verzehr darüber zu gießen.

Viel Spaß auf eurer Tomatenparty!

Eure Cat

 

Hühnerbällchen mit Curry-Kokos-Soße

Hühnerbällchen

Wenn es draußen so heiß ist, bin ich in der Küche immer total unkreativ. Geht euch das auch so? Alles ist anstrengend und bei der kleinsten Bewegung gerät man ins Schwitzen. Oftmals bleibt die Küche dann kalt, aber immer nur Salat, Sandwich und gekühltes Obst ist auf Dauer auch keine Lösung!

Daher musste ein leichtes Gericht her, dass auch bei Hitze Appetit macht. Wer jetzt glaubt, dass ich Zuhause Zeitschriften und Kochbücher wälze, der irrt sich. Ich bin der Typ „Ab-zum-Markt-und-ohne-Plan-einkaufen-was-lecker-aussieht“

Die Herausforderung kommt dann zuhause, wenn ich mit den unterschiedlichsten Dingen im Einkaufskorb in der Küche stehe und mich frage, was ich kochen könnte.

Diesmal war es aber recht einfach! Mir war warm, ich wollte Geflügel und das erste was mich beim Gemüsemann angelächelt hat waren Erbsen! Und was daraus geworden ist, habt ihr ja schon auf dem Foto gesehen! Köstlich sag ich euch….

Und jetzt ab an den Herd und viel Spaß beim Nachkochen 🙂

Zutaten für 3 Portionen:

  • 500g Maishähnchenfilet
  • 1 trockenes Brötchen
  • 1 Ei
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 300g frische Erbsen (alternativ TK-Erbsen)
  • 1 guter TL scharfes Currypulver
  • etwas Butter oder Margarine
  • 250g Basmati Reis (z.B. von Reishunger)
  • Salz & Pfeffer

Hähnchenfleisch durch den Fleischwolf lassen oder in einer Küchenmaschine zerkleinern. Falls ihr einen Thermomix habt, empfiehlt es sich das Fleisch in ca. 3cm große Würfel zu schneiden und vorm Zerkleinern etwa 2 Stunden anzufrieren.

Trockenes Brötchen zu Paniermehl verarbeiten. Petersilie fein hacken.

Paniermehl, Petersilie und Ei zum Fleisch geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles gut durchmischen und anschließend kleine Frikadellen oder Bällchen formen.

Hühnerbällchen

Butter in einem Topf erhitzen und die Frikadellen rundherum goldbraun anbraten. Die frischen Erbsen hinzufügen und kurz anschwitzen.

Anschließend die Kokosmilch dazu gießen und einmal kräftig aufkochen. Currypulver hinzugeben und 20 Minuten köcheln lassen.

Den Reis gut waschen und mit der anderthalbfachen Menge Wasser in einen Topf geben. Eine Prise Salz hinzugeben und zum Kochen bringen. Auf niedrigster Stufe und bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten kochen lassen bis der Reis das Wasser aufgenommen hat. Dabei NICHT umrühren!

Reis mit den Hühnerbällchen und der Soße anrichten und genießen!

Guten Appetit,

Eure Cat

Focaccia

focaccia

 

Ich weiß gar nicht, wieso ich noch nie im Leben selbst ein Focaccia gebacken habe… Es ist so leicht und schmeckt sooooo gut! Und man kann es ganz nach seinen Vorlieben gestalten. Mit Rosmarin und Meersalz, mit Tomaten oder auch mit Thymian und Basilikum…. Alles was der Kräutergarten so hergibt könnt ihr auf euer Focaccia streuen!

Ich konnte mich mal wieder nicht entscheiden und habe daher gleich zwei Varianten ausprobiert. Die Idee dazu stammt von einem anderen Blog „Baketotheroots“ – schaut mal bei Marc vorbei, denn er backt wirklich tolle Sachen! Ich habe sein Rezept jedoch ein kleines bißchen nach meinem Geschmack verändert.

focaccia

Und jetzt wird gebacken – schließlich ist gerade bestes Grillwetter und euch fehlt bestimmt noch die passende Beilage fürs Wochenende, oder? 🙂

Zutaten für 2-4 Focaccia (oder ein Blech):

  • 600g Mehl (Typ 550)
  • 1 Würfel Hefe
  • 350-400ml Wasser
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • Abrieb einer Biozitrone
  • 75g Olivenöl
  • Kräuter nach Belieben (die Menge sollte gehackt etwa 2 gehäufte Eßlöffel ergeben)
  • 1 EL Zitronensaft
  • grobes Meersalz
  • evtl. kleine Kirschtomaten

Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Die Hefe hineinbröckeln und den Zucker hinzugeben. Mit dem lauwarmen Wasser aufgießen und 10 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit die gehackten Kräuter mit dem Öl in einen Topf geben und auf niedriger Hitze erwärmen. Nicht zu heiß werden lassen, die Kräuter sollen lediglich die ätherischen Öle abgeben, sodass ihr ein duftendes Kräuteröl erhaltet. Anschließend abkühlen lassen.

Wenn die Hefe ordentlich blubbert, Salz, Zitronenabrieb und 3 EL Kräuteröl hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. (Hinweis: bei 400ml Wasser wird der Teig recht klebrig und ist schwerer zu handhaben. Ihr könnt auch etwas weniger Wasser verwenden)

An einem warmen Ort für 30-40 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche einmal gut durchkneten.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf ausrollen. Nochmals 10 Minuten gehen lassen.

Mit den Fingern kleine Mulden in den Teig drücken. Restliches Kräuteröl mit Zitronensaft verrühren und den Teig damit bestreichen. Mit Meersalz bestreuen und nach belieben mit halbierten Kirschtomaten belegen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft ca 25 Minuten backen.

focaccia

Das Focaccia könnt ihr direkt warm genießen! Reste schmecken auch noch am Tag darauf, wenn ihr sie gut luftdicht verpackt!

Sonnige Grüße,

Eure Cat

Tortellini mit Ofentomaten….

tortellini

….und Radieschenblätterpesto! Ja, die Betonung liegt hier auf RadieschenBLÄTTER. Ich hätte ja gar nicht gedacht, dass man diese doch recht festen und manchmal leicht haarigen Dinger essen kann, aber das Pesto ist wahnsinnig lecker! Schmeckt mir persönlich sogar besser, als die Radieschen selbst…

Warum es hier schon wieder Nudeln auf dem Blog gibt? Nudeln gehen ja immer und selbstgemachte sowieso. Mittlerweile habe ich soviel Übung darin, dass ich zum Glück nicht mehr von morgens bis abends in der Küche stehen muß, wenn ich Lust auf frische Pasta habe! Und seitdem mir Tante Doris (…ich hatte schon mal erwähnt, dass ich meinen Thermomix so getauft habe, oder?!) den Nudelteig macht, geht’s erst recht schnell.

 

Da ich immer noch auf ein bißchen Sonnenschein hoffe, gibt es ein leichtes und frisches Gericht, dass perfekt zu einem lauen Sommerabend auf dem Balkon mit einem Gläschen Wein passt. Und wenn’s mit dem Wetter nicht klappt: es schmeckt auch wenn ihr beim Essen lange Hosen und Socken tragt! 😉

Und hier kommt das Rezept für 3 Portionen

Tortellini:

  • 300g Mehl (Typ 1050)
  • 3 Eier (Größe M)
  • 1 TL Salz
  • evtl. 1-2 EL Olivenöl
  • 250g Ziegenfrischkäse
  • Abrieb von einer Limette
  • 5 Zweige Zitronenthymian
  • Salz & Pfeffer

Mehl, Eier, Salz und Öl zu einem glatten Teig verkneten und anschließen mindestens 30 Minuten eingepackt im Kühlschrank ruhen lassen.

Frischkäse  mit Salz und Pfeffer würzen. Zitronenthymian fein hacken und mit dem Limettenabrieb unter den Frischkäse rühren. Ich gebe bewusst keinen Limettensaft hinzu, da die Füllung sonst zu feucht ist.

Den Teig dünn ausrollen. Ich habe meine Nudelmaschine
verwendet und sie auf Stufe 7 eingestellt. Aus den Teigplatten Kreise mit ca. 6-7cm Durchmesser ausstechen.

Auf jeden Kreis etwa 1 TL Frischkäse setzen und dann einmal zusammenfalten, sodass gefüllte Halbmonde entstehen. Hierbei darauf achten, dass die Ränder gut zusammenkleben. Bei mir war der Teig feucht genug, sodass ich ihn gut zusammendrücken konnte. Sollte er zu trocken sein, könnt ihr die Ränder vor dem umklappen mit etwas Wasser oder Eiweiß befeuchten.

tortellini

Nun die Spitzen der Halbmonde zusammenführen und festdrücken – schon habt ihr eure ersten Tortellini hergestellt. Bis zum Kochen haben ich die Tortellini einfach auf der Arbeitsplatte liegen lassen, die ich zuvor mit etwas Gries bestreut habe. So kleben sie nicht fest!

tortellini

Die fertigen Tortellini in reichlich kochendem Salzwasser ca. 4-5 Minuten garen.

Ofentomaten:

  • 500g Kirschtomaten
  • Salz, Pfeffer, Puderzucker

Die Tomaten halbieren. Mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Bei 160°C Umluft 25 Minuten backen. Anschließend herausnehmen, mit etwas Puderzucker bestäuben und mit Salz und Pfeffer würzen. Nochmals für 15 Minuten bei etwas geringerer Hitze – etwa 120°C – backen.

Radieschenblätterpesto:

  • 80g Parmesan
  • 30g Cashewkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 80g Radieschenblätter
  • 75g Olivenöl

Vorab ein kleiner Hinweis: Sollten die Radieschenblätter schon etwas schlapp und nicht mehr knackig sei, könnt ihr sie vor der Zubereitung 10Minuten in kaltes Wasser legen. Danach sind sie wieder wie frisch!

Parmesan in den Mixer geben und auf höchster Stufe einige Sekunden fein zerkleinern. Cashewkerne hinzufügen und nochmals auf höchster Stufe mixen. Nun die Radieschenblätter, Knoblauch und Olivenöl hinzugeben und auf mittlerer Stufe mixen, bis sich alles schön miteinander verbunden hat. Nach Belieben mit einer Prise Salz abschmecken – meist ist jedoch der Parmesan salzig genug.

Zubereitung Thermomix:

Parmesan in Stücken in den Mixtopf geben und 15 Sekunden auf Stufe 10 zerkleinern. Restliche Zutaten hinzufügen und 20 Sekunden auf Stufe 7 zerkleinern – fertig!

Jetzt alles zusammen hübsch anrichten und genießen! Ich wünsche euch viel Spaß beim nachkochen!

Guten Appetit,

Eure Cat

 

Couscoussalat

couscous

Endlich ist der Sommer auch bei uns angekommen! Das perfekte Wetter zum Grillen oder für ein Picknick im Grünen. Deshalb habe ich euch heute einen frischen leckeren Couscoussalat mitgebracht, den ihr unbedingt mal probieren solltet.

Es muß schließlich nicht immer Kartoffel- oder Nudelsalat sein, oder?

Zudem kommt dieser Salat ganz ohne Mayonnaise, Saure Sahne oder sonstige Produkte aus, die bei den heißen Temperaturen schnell kippen können.

Ich bin ja kein Vegetarier und schon gar kein Veganer. Aber nachdem ich mir nun mehrmals die Zutatenliste durchgelesen habe, glaube ich dass dieses Gericht sogar rein zufällig vegan ist… Falls ich daneben liege und meiner lieben Kollegin Debbie im Vorfeld falsche Versprechungen gemacht habe, tut’s mir leid. Aber hier ist doch wirklich nichts tierisches dabei, oder? 🙂

Und jetzt viel Spaß beim Kochen – geht ja diesmal ganz schnell!

Zutaten:

  • 1 Tasse Couscous (ca. 200g) z.B. von Reishunger
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 1 TL grober Senf
  • 3 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 10 Cocktailtomaten
  • 1/2 Gurke
  • 1 TL Schwarzkümmel
  • Salz & Pfeffer

Couscous mit der 1 1/2 fachen Menge Wasser in einen Topf geben und eine Prise Salz hinzufügen. Alles zum Kochen bringen und sofort von der Herdplatte nehmen. Bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten quellen lassen.

couscous

Senf, Olivenöl und Zitronensaft gut miteinander verrühren. Lauchzwiebel fein schneiden und mit dem Schwarzkümmel  in das Dressing geben.

Tomaten vierteln und Gurke in kleine Würfel schneiden.

Den lauwarmen Couscous mit dem Dressing vermischen und 10 Minuten ziehen lassen.

Zum Schluß das Gemüse unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ein leckerer Salat zum Grillen, für’s Picknick oder einfach nur so an einem heißen Sommertag!

Wer mag kann noch frische Petersilie oder Koriander hinzugeben oder auch noch klein gewürfelten Schafskäse!

Guten Appetit,

Eure Cat

Ziegenkäse-Ravioli…

Ravioli

…mit Johannisbeer-Rotwein-Reduktion!

Wie ich auf dieses Gericht gekommen bin? Ganz einfach! Da wir gestern Rinderfilet gegessen haben, sollte es heute etwas Vegetarisches sein. Und selbstgemachte Pasta hatten wir auch schon länger nicht…. Also kurz im Gedächtnis gekramt und mich an eine sensationelle Vorspeise aus einem unserer Lieblingsrestaurants erinnert. „Ziegenkäseravioli mit Cassisjus“

Und so hab ich hier meine eigenes Rezept zusammengestückelt und muß sagen, dass es dem Original aus dem Restaurant sehr nahe kommt!

Eigentlich steh ich nicht so unbedingt auf Ziegenkäse, aber sowohl Frischkäse als auch Ziegenfeta sind sehr mild im Geschmack. Da kann sich auch ein „Nichtziegenkäseesser“ ranwagen! Manche Dinge muß man einfach mal probiert haben, um festzustellen, dass sie doch irgendwie lecker sind. Und mit dieser fruchtigen Soße dazu sind diese Ravioli einfach der Hit!

Übrigens haben wir die unten angegebene Menge zu zweit verdrückt. Es hätte für drei gereicht, aber es war so lecker und wir waren so hungrig. Wenn ihr das Gericht als Vorspeise plant, ergibt das sicherlich 4-5 Portionen!

Ich weiß also gar nicht worauf ihr noch wartet. Wenn ihr bis jetzt immer noch keine selbstgemachte Pasta gegessen habt, wird’s höchste Zeit! Haltet Zettel und Stift bereit – hier kommt die Zutatenliste:

Zutaten für 3 Portionen:

  • 300g Mehl (Typ 1050)
  • 3 Eier (Größe L)
  • 1 TL Salz
  • 200g Ziegenfrischkäse
  • frische Kräuter (z.B. Thymian, Oregano, Rosmarin)
  • Salz & Pfeffer
  • 1/4l Rotwein
  • 1/4l Johannisbeersaft
  • 1/4l Gemüsefond
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL kalte Butter

Mehl, Eier und Salz zu einem geschmeidigen Teig verkneten und 20min ruhen lassen. (Mit dem Thermomix einfach alle Zutaten 2 Minuten auf der Teigstufe miteinander verkneten)

Kräuter fein hacken und unter den Frischkäse rühren. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Teig dünn ausrollen – ich benutze eine  Nudelmaschine
und stelle Stufe 7 ein. Nun entweder mit einem Raviolibrett oder frei Hand den Nudelteig mit je einem Teelöffel Frischkäse füllen. Bis zur weiteren Verarbeitung können die Ravioli auf einer dünnen Schicht Gries gelagert werden. Entweder auf der Arbeitsfläche oder auf einem Handtuch. Durch den Gries kleben die gefüllten Ravioli nicht am Untergrund fest.

Rotwein, Saft und Fond in einen Topf geben und aufkochen. Zucker hinzufügen und Kräuter nach Belieben. 1 Zweig Rosmarin passt sehr gut. Mindestens 15 Minuten stark einkochen lassen, eher etwas länger. Die Flüssigkeit sollte mindestens auf 1/3 einreduziert und etwas dickflüssig sein. Mit Zucker, Salz & Pfeffer abschmecken. Zum Schluß die kalte Butter einrühren.

Ravioli in kochendem Salzwasser ca. 4 Minuten garen. Mit der Reduktion anrichten und genießen!

Guten Appetit,

Eure Cat