Dumplings – Asiatische Teigtaschen und eine PriSecco-Empfehlung

dumplings

Heute habe ich die erste von insgesamt 12 tollen PriSecco-Empfehlungen mitgebracht, die ich euch im Laufe des Jahres vorstellen will. [Werbung] PriSecco ist ein tolles Produkt aus der Manufaktur Jörg Geiger und für mich einfach eine grandiose Alternative zu alkoholischen Getränken.

Die Manufaktur Jörg Geiger liegt in Schlat – südlich von Stuttgart – am Nordrand der schwäbischen Alb. Die Früchte der Streuobstwiesen werden hier zu Destillaten, Weinen und Schaumweinen verarbeitet – vorallem aber auch zu den alkoholfreien PriSeccos.

prisecco

Heute habe ich einen Bio Cuvée im Gepäck in dem neben Äpfeln und Kräutern auch ein fast vergessenes Urkorn verarbeitet wurde –  der Emmer. Emmer gehört zu den ältesten Getreidesorten und hat einen leicht nussigen Geschmack. Bevor er sich mit den anderen Zutaten zu einem fruchtigen Cuvée vereint, wird das Korn in der Kaffeetrommel geröstet.

Die zweite etwas außergewöhnliche Zutat in diesem Cuvée ist Giersch. Für die einen ein lästiges Unkraut, für die anderen ein leckeres Wildgemüse. Ich persönlich habe Giersch zuvor noch nicht gegessen oder getrunken, sodass ich zum puren Geschmack nicht viel sagen kann. Es soll jedoch ein wenig an Petersilie erinnern.

Das Endprodukt ist ein mild fruchtiger Cuvée aus Apfel und Birne, mit dem nussigen Geschmack von Emmer ergänzt durch die frische der Kräuter.

Mir hat diese Sorte ganz hervorragend geschmeckt und da er von Hause aus zu asiatischen Gerichten empfohlen wird, habe ich auch direkt noch ein passendes Rezept für euch!

Für diejenigen unter euch, denen diese Kombination von Früchten, Kräutern und Getreide vielleicht etwas gewagt erscheint, habe ich eine gute Nachricht. Ihr könnt im Online-Shop von Jörg Geiger (fast) alle Sorten auch in kleinen Flaschen à 375ml bestellen. Das ist eine ideale Größe zum Ausprobieren, falls man sich nicht sicher ist ob einem die Mischung zusagt.

dumplings

Für mein Rezept braucht ihr ein bißchen Zeit und Fingerspitzengefühl, aber die Arbeit lohnt sich! Versprochen!

Zutaten für ca. 40 Teigtaschen:

Wan Tan Teig

  • 270g Mehl
  • 150ml kochendes Wasser
  • 1 TL Salz

Die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie einschlagen. Für ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Fleischfüllung:

  • 350g Hackfleisch (wahlweise Huhn oder Schwein)
  • 100g frische Pilze z.B. Shiitake oder Austernpilze
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL Sesamöl
  • getrocknete Chiliflocken
  • Salz & Pfeffer

Pilze in feine Würfel hacken. Lauchzwiebeln klein schneiden und mit den Pilzen zum Hackfleisch geben. Ingwer und Knoblauch reiben und ebenfalls zum Fleisch geben. Die Mischung mit Sojasoße, Sesamöl, Chili, Salz und Pfeffer würzen und gut durchkneten.

Den Teig sehr dünn ausrollen. Ich benutze hierfür meine Nudelmaschine und wähle Stufe 7 (von 10 möglichen). Anschließend mit einem großen Servierring Kreise ausstechen und zur Seite legen.

Jeweils einen Teelöffel Füllung auf die Kreise setzen und kleine Teigtaschen falten. Ich konnte leider noch keine Anleitung für euch abfotografieren, da ich selbst noch ein paar Schwierigkeiten hatte… 😉

Es gibt jedoch jede Menge Bilder im Internet zu finden.

Die fertigen Teigtaschen in einer beschichteten Pfanne (mit Deckel) mit etwas Sesamöl anbraten. Sobald der Boden der Teigtaschen schön goldbraun ist ca. 150-200ml Wasser zugießen  und bei niedriger Hitze mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Nach etwa 10 Minuten den Deckel abnehmen und solange weiterköcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist.

Ich habe die Dumplings auf einer leichten Gemüsepfanne aus Sprossen, Möhren und Lauchzwiebeln angerichtet und etwas Reis dazu serviert. Mit ein bißchen Sojasoße und Wasabipaste zum Dippen ist die Kombination perfekt!

Jetzt noch ein eisgekühltes Gläschen PriSecco Cuvée Nr. 28 und ich bin zufrieden!

prisecco

Guten Appetit,

Eure Cat

Schokoladen-Orangen-Granola

Granola

Müsli-Fans aufgepasst! Hier gibt’s heute ein extrem leckeres Granola, dass man am liebsten PUR essen möchte. So ganz ohne Milch, Joghurt oder Obst… Und ich gebe zu, dass ich schon während dem Abkühlen und in Gläser verpacken das eine oder andere Krümelchen vernascht habe.

Ich bin ja eigentlich gar kein Müsli-Esser. Wie ich euch schon bei meinem ersten Müsli-Rezept berichtet habe war das früher überhaupt nicht meine Welt. Aber einmal selbst gemacht, hab ich mich quasi selbst bekehrt!

Wenn man im Supermarkt vor dem Regal mit Haferflocken & Co steht, wird man ja von der Auswahl nahezu erschlagen. Könnt ihr euch vorstellen, dass ich da trotzdem nie fündig wurde? Entweder sind Haselnüsse drin – gegen die bin ich allergisch. Oder es sind Schokoplättchen drin – nichts ist ekliger als diese Schokolade, wenn sie mit Milch in Berührung kommt. Manchmal sind Trockenfrüchte drin – mag ich auch nicht wenn sie „nass“ werden. Ich weiß, ich bin ein schwieriger Fall….

Umso mehr hab ich mich gefreut, als ich gestern das Haselnuss-Schoko-Granola von Skueche entdeckt habe. So lasse ich mir Schokolade im Müsli gefallen – eine wirklich grandiose Idee! Seid ihr gespannt? Dann schnell weiterlesen!

Zutaten (für 2 Backbleche):

  • 100g Dinkelflocken
  • 100g kernige Haferflocken
  • 150g feine Haferflocken
  • 100g  Pecannüsse, gehackt
  • 25g Amaranthpops
  • 30g Goldleinsaat
  • 60g Mascobado Vollrohrzucker
  • 1EL Kakao
  • 1 Prise Meersalz
  • 60g Zartbitterschokolade (gehackt oder Drops)
  • 60ml Rapsöl
  • Abrieb von 2 Bioorangen
  • 70g Waldhonig
  • 60g Mandelmus

Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Öl mit Schokolade und Orangenabrieb langsam in einem Topf erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Honig und Mandelmus hinzugeben und glatt rühren. Das Schoko-Honig-Öl über die trockenen Zutaten gießen und alles gut miteinander vermischen. Am einfachsten geht das mit der Hand. So könnt ihr auch gut fühlen, ob alles gleichmäßig feucht ist.

Die Mischung auf zwei mit Backpapier ausgelegten Blechen verteilen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 160°C etwa 15 Minuten rösten. Zwischendrin einmal wenden.

Die Zeit variiert vermutlich ein bißchen je nach Ofen. In KEINEM FALL solltet ihr das Granola zu lange rösten, da es sonst mit der Schokolade sehr schnell bitter und somit ungenießbar wird.

Granola auf dem Blech vollständig auskühlen lassen. Erst beim Auskühlen wird es fest und knusprig!

In einer luftdicht verschlossenen Dose aufbewahren und mit Milch Joghurt oder PUR genießen!

Granola

Viel Spaß beim Nachmachen,

Eure Cat

Gefüllte Riesengnocchi

Gnocchi

Nachdem ich mir gestern Abend die neue Ausgabe von Lust auf Genuss gekauft hatte, wusste ich sofort was wir heute essen würden. Den Onkel musste ich nicht lange überzeugen, also hab ich im Nachtdienst den Einkaufszettel geschrieben, der Onkel hat eingekauft und kaum war ich wach, ging’s ab in die Küche. Jaaaa, die Kartoffeln standen schon auf dem Herd, BEVOR ich den ersten Kaffee getrunken hatte. 😉

Ich liebe ja Gnocchi in allen Variationen. Und damit meine ich nicht diese ekligen Gummidinger aus dem Kühlregal im Supermarkt. Sondern fluffige, kleine Kartoffelgnocchi, die nicht wie ein Flummi vom Teller springen. Ich habe schon verschiedene Rezepte ausprobiert und von diesem hier bin ich ganz begeistert. Es kommt nämlich vollkommen ohne Mehl aus und daher schmecken die Gnocchi so wie es sein soll – nach Kartoffel.

Als ich vorhin in der Küche stand dachte ich mir, dass meine Oma dieses Rezept auch gemocht hätte. Zwar hat sie Kartoffeln am liebsten pur als Salz- oder Pellkartoffeln gegessen, aber für Gnocchi hätte ich sie auch begeistern können. Allerdings hätte sie wohl „Knotschis“ dazu gesagt, sowas Neumodisches gibt es auf Mornshäuser Platt noch nicht. 🙂

Alle Kartoffelfreunde nun ab in die Küche – oder vielleicht besser erstmal in den Supermarkt. Hier gibt’s die Zutaten:

Paprika-Pesto:

  • 80g Cashewkerne
  • 300g rote und gelbe Paprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 120g Manchego, gerieben
  • 50ml Olivenöl
  • Abrieb einer Biozitrone
  • Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer

Cashewkerne in einer Pfanne ohne Öl rundherum anrösten. Paprika in grobe Würfel schneiden. Anschließend Cashewkerne, Paprika, Knoblauch und Kräuter in einen Mixbecher oder in die Küchenmaschine geben und zu einer Paste pürieren. Olivenöl, Käse, Zitronenabrieb und -saft hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zur Aufbewahrung in ein sauberes Glas füllen, und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

***

Kartoffelgnocchi:

  • 1kg mehligkochende Kartoffeln
  • 110g Kartoffelstärke
  • 3 Eigelb
  • 10ml Olivenöl
  • 2 TL Meersalz
  • etwas frische Petersilie und Thymian
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Kapern
  • nach Belieben noch 100g gewürfelten Speck 

Kartoffeln in reichlich Salzwasser garen. Sind die Kartoffeln weich, abgießen und sofort noch heiß pellen. In einer Schüssel ausdampfen und abkühlen lassen. Die Kartoffeln 2x durch die Kartoffelpresse drücken. Stärke, Eigelb, Olivenöl und Salz hinzufügen und schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nicht länger kneten als nötig, da der Teig sonst zu klebrig wird.

Teig in 12 Portionen teilen und zu Kugeln formen. In jede Kugel ein Loch hineindrücken und 1 TL Paprikapesto einfüllen. Den Teig über der Füllung gut verschließen und zu einem Kloß formen.

Die Riesengnocchi in leicht siedendem Salzwasser garen, bis sie aufsteigen und an der Oberfläche schwimmen.

In einer Pfanne die Speckwürfel auslassen. Kräuter und Kapern fein hacken.

Speckwürfel aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Butter, Öl, Kräuter und Kapern in die Pfanne geben und erhitzen.

Die Gnocchi mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und in der Kräuterbutter rundherum vorsichtig anbraten. Speckwürfel hinzugeben und alles einmal durchschwenken.

Mit etwas Paprikapesto auf einem Teller anrichten und genießen!

Tipp: Wer Angst hat, dass die Kartoffelmasse im Wasser auseinanderfällt, sollte einen kleinen Probekloß ins Wasser geben. Wenn er sich tatsächlich auflösen sollte, einfach noch etwas Stärke oder Mehl in den Teig einarbeiten. Wem die Sache mit dem Füllen nicht so liegt, der kann den Teig auch zu normalen Gnocchi verarbeiten und das Pesto so dazu reichen!

 

Lasst es euch schmecken,

Eure Cat

 

Nussecken

Nussecken

Ehrlich gesagt hab ich gar keine Nussecken gebacken. Bei genauerer Betrachtung des Fotos könnt ihr erkennen, dass ich ein paar Deko-Mandeln neben den schokoladigen Dreiecken platziert habe. Die liegen dort nicht ohne Grund, denn ich habe die Haselnüsse aus dem Rezept einfach gegen Mandeln getauscht. Schuld daran ist meine lästige Allergie gegen Haselnüsse.

Aber Entwarnung für alle Nussliebhaber – das Rezept ist 1:1 austauschbar. Ihr könnt also mit Mandeln oder Nüssen backen, ganz wie es euch beliebt!

Ich mag Nussecken am liebsten weich und saftig. Hier gibt es leider nur ganz wenige Bäcker, die diese Leckerei genau so herstellen, wie ich es mag. Oftmals sind sie zu trocken, oder aber die Nussschicht ist wie Krokant – klebrig und irgendwie hart.

Da hilft nur eins – selber backen!

Die Zubereitung ist wirklich kinderleicht. Das Aufwendigste ist die „Schokoladentunkerei“ – mach ich persönlich ja gar nicht gern. Aber ohne Schoki schmeckt’s nur halb so gut…

Wenn ihr also Nussecken auch lieber weich und saftig mögt, dann seid ihr hier genau richtig!

Rezept für 12 Stück oder 24 Minis, bzw. ein halbes Backblech (32×24cm):

  • 150g Mehl
  • 1/2TL Backpulver
  • 65g Zucker
  • 1P. Vanillezucker
  • 1Ei
  • 65g kalte Butter

Für den Belag:

  • Aprikosenmarmelade
  • 100g Butter
  • 100g Zucker
  • 2EL Wasser
  • 100g gemahlene Nüsse oder Mandeln
  • 100g gehackte Nüsse oder Mandeln

Und ca. 200g Zartbitterkuvertüre!

Die Zutaten für dein Teig zügig miteinander verkneten. Sollte er kleben, einfach kurz in den Kühlschrank legen.

Den Teig mit einem bemehlten Nudelholz dünn zu einem Rechteck (ca. 32x24cm) ausrollen und auf ein Backblech legen. Wenn ihr ein normal großes Blech verwendet, solltet ihr etwas gefaltete Alufolie an den Rand zur Mitte hin legen, damit die Füllung nicht herunterläuft. Alternativ macht ihr einfach die doppelte Menge – so wie ich 😉

Den Teig mit reichlich Aprikosenmarmelade bestreichen.

Nussecken

In einem Topf Butter mit Zucker und Wasser erwärmen. Hin und wieder umrühren. Wenn sich alles gut miteinander verbunden hat, die Nüsse hinzugeben und glatt rühren. Die Nussmasse etwas abkühlen lassen.

Die lauwarme Nussmasse gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Nussecken

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C ca. 25-30 Minuten backen und anschließend vollständig auskühlen lassen.

Die Teigplatte in Dreiecke schneiden – je nach Vorliebe in groß oder klein!

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Nussecken entweder mit den Ecken oder der ganzen Kante in die flüssige Schokolade tunken und auf etwas Backpapier legen, bis die Schokolade wieder fest ist.

In einer luftdicht verschlossenen  Dose bleiben die Nussecken etwa eine Woche lang frisch.

Nussecken

Viel Spaß beim Backen,

Eure Cat

 

Lauwarmer Ziegenkäse, PriSecco [Werbung] und ein Neujahrsgruß mit Verlosung

prisecco

Vorab wünsche ich euch allen ein glückliches und gesundes neues Jahr! Ich hoffe ihr hattet einen guten Start und eure guten Vorsätze beinhalten keine Diät. Das wäre schade um die vielen Rezepte, die euch 2016 auf dem Blog erwarten.

Heute darf ich euch den Auftakt zu einer tollen Aktion vorstellen, auf die ich mich wahnsinnig freue! Es gibt in diesem Jahr 1x pro Monat ein Rezept mit einem begleitenden PriSecco. Ja, ihr habt richtig gelesen, das ist kein Druckfehler! PriSecco ist eine wundervolle alkoholfreie Alternative für all diejenigen, die (wie ich) keinen Alkohol trinken/vertragen oder aber nach einem genußvollen Abend noch fahren müssen.

Der Onkel und ich sind bereits vor über 2 Jahren auf die Produkte der Manufaktur Jörg Geiger gestoßen und seitdem haben wir zuhause immer ein Fläschen auf Lager. Ich freute mich damals riesig über diese Entdeckung, da ich es leid war mit Wasser oder Apfelschorle anzustoßen, während der Rest einen leckeren Wein im Glas hatte.

Als wir das Getränk erstmals unserer Familie und Freunden präsentierten, wollte dann plötzlich jeder ein Glas von der alkoholfreien Alternative.

Die Manufaktur Jörg Geiger liegt in Schlat – südlich von Stuttgart – am Nordrand der schwäbischen Alb. Die Früchte der Streuobstwiesen werden hier zu Destillaten, Weinen und Schaumweinen verarbeitet – vorallem aber auch zu den alkoholfreien PriSeccos. Und genau diese möchte ich euch im Laufe des Jahres vorstellen.

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Heute darf ich euch zunächst mal meinen derzeitigen Favoriten zeigen – den Cuvée Nr. 9!

Neben dem Traubensaft von Müller-Thurgau, Kerner und Portugieser enthält der Cuvée den Saft von unreifen Äpfeln und Mostbirnen sowie Ginseng, Lindenblüten und Jasmin.

Für mich eine absolut gelungene Mischung aus Süße und Säure, die auf der Zunge dank feinperliger Kohlensäure wunderbar prickelt.

Der Cuvée Nr. 9 wird unter anderem zu Sushi und Sashimi empfohlen, aber auch zu beerenfruchtigen Desserts oder Vorspeisenkombinationen aus Blattsalaten und Frischkäse.

An letztere Empfehlung habe ich mich gehalten und euch einen Feldsalat mit lauwarmem Ziegenkäse auf Rotweinschalotten mitgebracht.

ziegenkäse

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Bevor ich euch jedoch das Rezept zeige, gibt es noch eine kleine Verlosung! Ich will euch schließlich nicht nur vom PriSecco erzählen – ihr sollt ihn auch probieren dürfen!

Daher gibt es eine Flasche Cuvée Nr. 9 in einer hübschen Geschenkbox zu gewinnen, die mir freundlicherweise von der Manufaktur Jörg Geiger zur Verfügung gestellt wurde!

ziegenkäse

Dafür müsst ihr nur eine kleine Frage beantworten. ….außerdem freue ich mich natürlich über ein „Like“ auf Facebook, Instagram oder Twitter. Dies ist jedoch für die Teilnahme an der Verlosung kein Muss.

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Teilnahmebedingungen:

  • Hinterlasst bis Donnerstag, den 07.01.2016 (18.00 Uhr) einen Kommentar unter diesem Beitrag und beantwortet folgende Frage: Wie lauten deine guten Vorsätze fürs neue Jahr?
  • Die Auslosung des Gewinners  findet am Donnerstagabend statt. Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt, bei den Kommentaren also bitte nicht vergessen!
  • Der Gewinner sendet mir dann die Adresse zu und ich schicke umgehend den PriSecco Cuvée Nr. 9 zu!
  • Meldet sich der Gewinner nicht innerhalb von 10 Tagen, wird der Preis erneut verlost.
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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So, und jetzt das Rezept für den Lauwarmen Ziegenkäse:

ziegenkäse

Zutaten für zwei Portionen:

  • 3-4 Schalotten (je nach Größe)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Puderzucker
  • 100ml Rotwein
  • 50ml Gemüsefond
  • 2 TL Gelee (z.b. Apfel-Holunder oder Johannisbeere)
  • Salz & Pfeffer
  • 2 Hände Feldsalat
  • 1 EL gehackte Walnüsse
  • 2 EL Olivenöl 
  • 1 EL milden Rotweinessig
  • 2 kleine Ziegenfrischkäse 
  • 1 TL brauner oder Mascobado Vollrohrzucker

Schalotten schälen und in feine Spalten schneiden. Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen und die Schalotten andünsten. Mit Puderzucker bestäuben und karamellisieren lassen. Anschließend mit Rotwein ablöschen und solange auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis fast keine Flüssigkeit mehr übrig ist. Mit Fond aufgießen und Gelee hinzugeben. Gut umrühren, bis sich das Gelee gelöst hat und mit Salz & Pfeffer abschmecken. Wiederum auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis kaum noch Flüssigkeit übrig ist und zur Seite stellen.

Ofen auf 200°C vorheizen. Ziegenkäse mit etwas Zucker bestreuen und 4-5 Minuten im Ofen erhitzen, bis der Zucker schmilzt.

Feldsalat putzen. Aus Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer ein Dressing anrühren. Feldsalat mit dem Dressing und den Walnüssen vermischen und direkt anrichten.

Rotweinschalotten neben dem Salat anrichten und den warmen Ziegenkäse darauf setzen.

Mit einem Stückchen Baguette und einem kühlen Glas Cuvée Nr. 9 genießen!

Guten Appetit und viel Glück bei der Verlosung,

Eure Cat

 

Zimteis und ein kleiner Jahresrückblick

zimteis

Wenn der Winter nicht freiwillig kommt, so versuche ich ihn mal mit einem fantastischen Eis anzulocken. Jaaaaa, ich weiß. Diese frühlingshaften Temperaturen haben auch ihre Vorteile. Aber ich hätte lieber jetzt ein bißchen Schnee und Winter als im April! Oder wollt ihr gerne eure Ostereier im Schnee suchen? Andererseits wäre ich bei Minusgraden wohl nicht auf die Idee gekommen, euch Ende Dezember noch ein Eisrezept zu präsentieren….

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Das Jahr 2015 ist nun fast vorbei und ich blicke auf eine Menge tolle Erfahrungen zurück. Ich habe meinen ersten Bloggeburtstag gefeiert, habe meine erste Foodmesse besucht, durfte mich über unglaublich viele nette Kommentare zu meinen Rezepten und Bildern freuen und überhaupt war es bislang das wohl kulinarisch aufregendste Jahr in meinem Leben.

Wir haben soviel neues in der Schlemmerkatzenküche ausprobiert und die To-Do-Liste nimmt gar kein Ende. Daher dürft ihr euch auch 2016 auf viele tolle Rezepte freuen.

Vielen Herzlichen Dank an dieser Stelle, an alle die im Jahr 2015 die Schlemmerkatze unterstützt haben. Egal ob Familie, Freunde, Designfee, Leser, Follower, Herzchenverteiler oder Sponsoren – ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen! 

Als kleinen Ausblick für das neue Jahr kann ich euch verraten, dass es einmal pro Monat ein Rezept mit einer passenden Getränkeempfehlung hier auf dem Blog geben wird. Darauf freue ich mich schon ganz besonders! Einen kleinen Vorgeschmack bekommt ihr nächste Woche – also schaut unbedingt vorbei! Es lohnt sich und ihr könnt auch etwas gewinnen!

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So, jetzt aber zurück zum Eis. Wir haben am 2. Weihnachtsfeiertag fast die ganze Schüssel verputzt! Das größte Kompliment habe ich von meinem Schwiegerpapa bekommen. Obwohl er normalerweise gar kein Dessert isst, so hat er hier doch tatsächlich Nachschlag verlangt…

zimteis

Und während ich mir jetzt noch ein Schälchen gönne, könnt ihr schon mal loslegen!

Zutaten:

  • 250ml Milch
  • 75g Invertzuckersirup (siehe Stracciatellaeis)
  • 1 gute Prise Meersalz
  • 1/2 TL Vanillepaste
  • 1 TL gemahlenen Zimt
  • 1 Msp. gemahlenen Kardamom
  • 1 Msp. gemahlene Nelken
  • 500ml Sahne
  • 5 große Bioeigelb
  • 75g Zucker

Milch mit dem Invertzucker in einem Topf erhitzen. Salz, Vanille, Zimt, Kardamom und Nelke hinzugeben. Einmal kurz aufkochen lassen und anschließend abkühlen lassen. Die Gewürzmilch sollte nun mindestens 3-4 Stunden ziehen, besser noch über Nacht im Kühlschrank.

Sahne in eine große Schüssel geben.

Eigelb, Zucker und Salz in eine weitere Schüssel geben und über dem Wasserbad schaumig rühren. Zeitgleich die Gewürzmilch in einem Topf erhitzen.

Die heiße Milch langsam in einem dünnen Strahl in die schaumige Eiermasse rühren und über dem Wasserbad zur Rose abziehen. Die Masse dabei stetig mit einem Holzlöffel rühren! Idealerweise solltet ihr eine Temperatur von 80°-85°C erreichen. Wird die Masse zu heiß gerinnt das Ei – also Vorsicht! Wenn die Masse deutlich andickt sofort von der Hitze nehmen.

Die heiße Eismasse nun zur Sahne gießen und alles über einem Eiswasserbad kalt rühren. Wer es ganz eilig hat, kann die Masse auch im Gefrierfach oder im Kühlschrank herunterkühlen.

Ist die Eismasse gut gekühlt, kann es losgehen. Die Flüssigkeit in eure Eismaschine geben und ca. 1 Stunde zu Eis gefrieren lassen.

In der Zwischenzeit könnt ihr schon mal die Form, in die ihr später das Eis einfüllen wollt ins Gefrierfach stellen. Wenn die Form schon gut gekühlt ist, dann schmilzt das Eis nicht gleich beim Umfüllen!

Wenn die Eismaschine ihre Arbeit getan hat – nur noch umfüllen und bis zum Verzehr ins Eisfach stellen.

zimteis

Frostige Grüße,

Eure Cat

 

Gewürzmousse im Baumkuchenmantel

Gewürzmousse im Baumkuchenmantel

….mit Birnenkompott!

Mit diesem weihnachtlich-winterlichen Dessert bin ich heute zu Gast bei der lieben Nina von Küchenwirbel! Genaugenommen bin ich das 18. Türchen in ihrem kulinarischen Adventskalender. Ich freue mich sehr, dass ich dabei sein darf.

Falls ihr also 6 Tage vor Weihnachten immer noch keine Idee für den süßen Menügang habt, dann probiert unbedingt diese leckere Mousse! Die Zubereitung ist zugegeben etwas aufwendig, aber spätestens beim ersten Happen merkt ihr, dass sich aller Aufwand mehr als gelohnt hat! (Zur Not geht das auch ohne den Baumkuchenmantel….)

Als ich dieses Dessert zubereitet habe, war Weihnachten noch weit entfernt. Mich persönlich stört das ja gar nicht…. Ich kann Vanillekipferl auch an Ostern essen und gehöre zu denjenigen, die Dominosteine auch schon im September kaufen. Und da wir Heiligabend Nachtdienst haben, hatten wir einfach anfang November schon ein bisschen Weihnachten! 🙂

Für mich ist diese Kombination aus Schokolade, Gewürzen, Baumkuchen und dem warmen Birnen Weihnachten pur. Wem das genauso geht – hier kommt das Rezept:

Zutaten für den Baumkuchen:

  • 60g Marzipanrohmasse
  • 125g weiche Butter
  • 5 Eier
  • Zitronenabrieb von 1 Zitrone
  • 125g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 60g Mehl
  • 60g Speisestärke

Eier trennen. Butter mit 50g Zucker, grob geraspeltem Marzipan und Zitronenabrieb schaumig rühren. (Dies kann schon ein paar Minuten dauern!) Nach und nach die Eigelbe zugeben und alles gut vermischen bis eine nahezu glatte cremige Masse entsteht.

Eiweiß mit einer Prise Salz und dem restlichen Zucker steif schlagen. Eischnee, Mehl und Stärke abwechselnd unter die Marzipanmasse heben.

Eine eckige Auflaufform fetten und eine dünne Schicht Teig in die Form streichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Oberhitze 2-3 Minuten backen, bis die Oberfläche hellbraun ist. Form herausnehmen und die nächste dünne Teigschicht aufstreichen. Solange weiterverfahren, bis alles aufgebraucht ist. Anschließend etwas auskühlen lassen.

***

Zutaten für die Mousse:

  • 350ml Sahne (35% Fett)
  • 75g dunkle Schokolade
  • 75g Milchschokolade
  • 2  1/2 Blatt Gelatine
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 35g Puderzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Msp. gemahlenen Kardamom
  • 1 Msp. gemahlene Nelken

150ml Sahne in einem Topf aufkochen und die Gewürze hinzugeben. Ca. 15 Min auf niedrigster Stufe ziehen lassen.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Schokolade klein hacken und in die warme Sahne geben. Langsam schmelzen lassen. Wenn die Temperatur nicht ausreicht, nochmal bei niedrigster Stufe auf den Herd stellen.

Gelatine gut ausdrücken und in der warmen Schokosahne auflösen.

Ei, Eigelb und Puderzucker mit dem Mixer schaumig schlagen. Die übrige Sahne steif schlagen. Schokosahne unter den Eierschaum ziehen. Zum Schluß vorsichtig die Sahne unterheben. Fertig ist eine luftige Mousse.

***

Nun den Baumkuchen in dünne Scheiben schneiden. Eine Terrinenform mit Frischhaltefolie auslegen und die Baumkuchenscheiben dicht aneinander hineinlegen. Die Schokomousse einfüllen und die Form für mindestens 3 Stunden kalt stellen.

Falls ihr keine Terrinenform habt, könnt ihr auch Dessertringe mit Baumkuchenstreifen auskleiden und mit der Mousse befüllen.

Aus dem übrigen Baumkuchen könnt ihr z.B. Konfekt mit Schokoladenüberzug machen oder ihn einfach so vernaschen.

***

Zutaten für das Kompott:

  • 3 reife Birnen
  • 1/2 TL Vanillepaste
  • 1 TL Butter
  • 50 ml Birnensecco (oder Birnensaft)

Birnen schälen und in kleine Würfel schneiden. Butter in einem Topf erhitzen. Birnenwürfel und Vanillepaste hinzufügen, gut umrühren und ca. 5 Minuten dünsten. Mit dem Birnensecco oder -saft ablöschen und bis zur gewünschten Konsistenz einreduzieren lassen.

***

Die durchgekühlte Schokomousse aus der Terrine stürzen und in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden.

Das Birnenkompott nach Belieben warm oder kalt zum Schokomousse servieren.

Die Mühe lohnt sich! Lasst es euch schmecken!

Gewürzmousse im Baumkuchenmantel

 

Weihnachtliche Grüße,

Eure Cat

Doppelte Mürbchen

doppeltemürbchen

….gefüllt mit Ananasmarmelade und Zartbitterschokolade!

Jaaaaaaaaaa, schon wieder ein Plätzchenrezept. Aber dieses hier ist all jenen gewidmet, die den „Weihnachtsgeschmack“ schon leid sind. Überall riecht und schmeckt es nach Zimt, Nelke und Kardamom. Eben einfach nach Lebkuchen und Weihnachten. Ich persönlich mag das sehr und kann auch nicht genug davon bekommen. Aber diese doppelt gefüllten Mürbeteigplätzchen sind auch für mich eine echte Erfrischung im Weihnachtswahnsinn.

Eigentlich ist der diesjährige Backmarathon bei uns ja schon vorbei, aber irgendwie konnte ich den Gedanken an diese Plätzchen nicht aus meinem Kopf vertreiben.

Wie eigentlich fast alle unsere Rezepte, so stammt auch dieses hier aus der Küche meiner Oma. Genau genommen aus einem ihrer Backbücher. Ich kann mich noch an die Worte meines Opas erinnern, als diese Plätzchen zum ersten Mal auf den Tisch kamen: “ Das neumodische Werk brauch ich nicht. Wo sind die Vanillekipferl?“ Jedenfalls sinngemäß – gesprochen war das natürlich auf „Mornshäuser Platt“ (hiesiger Mundart-Dialekt)

Mein Opa konnte einfach nicht so gut zugeben, wenn es etwas Neues gab und es ihm geschmeckt hat. Deshalb wurde erstmal kritisiert und dann heimlich doch davon genascht, wenn keiner hingesehen hat. 😉

Bevor es zum Rezept geht, will ich euch ein Foto von diesem sensationellen Backbuch von 1982 nicht vorenthalten. Hat das noch jemand?

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Und jetzt endlich das Rezept!

Zutaten für ca. 60 Plätzchen:

  • 325g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100g Zucker
  • 1/2 TL Vanillepaste
  • 1 Ei (Größe M)
  • 200g kalte Butter 

Alle Zutaten zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einschlagen. Für etwa eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Teig dünn ausrollen und mit einem Ausstecher eurer Wahl die Plätzchen ausstechen. Bei der Hälfte der Plätzchen noch ein Loch in der Mitte ausstechen, damit Ringe entstehen.

doppeltemürbchen

Plätzchen ca. 8 Minuten backen – je nachdem wie dünn ihr ausgerollt habt.

Die gebackenen Plätzchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Zutaten für die Füllung:

  • 1 Glas Ananasmarmelade (z.B. von Schwartau)
  • 100g Zartbitterschokolade
  • 1/2 Würfel Kokosfett (Palmin)

Die Ananasmarmelade erwärmen und durch ein Sieb streichen. Alternativ könnt ihr das ganze auch im Mixer fein pürieren.

Die Plätzchen mit der Marmelade bestreichen und jeweils einen Ring darauf setzen.

Schokolade mit Kokosfett zum schmelzen bringen. Die flüssige Schokolade in die Marmeladenlöcher tropfen und fertig sind die doppelt gefüllten Mürbchen!

doppeltemürbchen

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und einen schönen 3. Advent,

doppeltemürbchen

Eure Cat

 

 

 

Zimtsterne… getarnt als Knochen!

zimtsterne

Wie das passieren konnte verrate ich euch gleich…. Erstmal wünsche ich euch eine wundervolle Adventszeit und hoffe ihr habt euch das Plätzchenbacken trotz frühlingshafter Temperaturen nicht vermiesen lassen. Bei uns sind die Keksdosen jedenfalls gut gefüllt!

Einmal im Jahr startet nämlich im Hause Schlemmerkatze der Plätzchenbackmarathon! Zusammen mit meiner Mama stehe ich dann von morgens bis abends in der Küche und es wird gebacken. Ich liebe und hasse diesen Tag gleichermaßen… Ich hasse die Unordnung in der Küche, die klebrigen Finger, die Schweißausbrüche ab dem dritten Blech das man aus dem Ofen holt und ganz am Ende riecht man auch noch selbst wie ein Plätzchen. Furchtbar!

Aber ich liebe es rohen Teig zu probieren, zu sehen wie die Kuchengitter und Keksdosen sich füllen, zwischendrin immer wieder zu naschen, an meine Oma zu denken und den Spaß den wir immer beim 3-Generationen-Backen hatten, das Tageswerk zu betrachten und natürlich einen schönen Tag mit meiner Mama zu verbringen!

Bei uns gibt es jedes Jahr drei Klassiker und ein oder zwei wechselnde Sorten. Die drei Klassiker sind Rumtörtchen, Spritzgebäck und Vanillekipferl. Die Rumtörtchen sind einfache Mürbeteigplätzchen gefüllt mit Johannisbeergelee und Rum. Spritzgebäck und Vanillekipferl kennt ja jeder. Aber auch hier gibt es gravierende Unterschiede in der Zubereitung. Mein Highlight sind Vanillekipferl nach dem Rezept meiner Uroma und das Plätzchen, dass hieran etwas ändern kann muß noch erfunden werden. 😉

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Heute habe ich euch aber Zimtsterne mitgebracht! ….wobei ihr sicherlich schon bemerkt habt, dass die Sterne eher an Hundekekse erinnern. Das kommt davon, wenn man Zimtsterne backen will, den Teig ausgerollt hat, das Eischneetopping bereitsteht und man dann merkt „Ich hab ja gar keinen Stern zum Ausstechen“!

Da ich umhüllt von Plätzchenduft auch nicht nochmal einkaufen fahren wollte, habe ich kurzerhand den nächstbesten Ausstecher aus der Schublade geholt und das war mein Knochen! Sieht doch auch ganz nett aus, oder? Und wenn man beim Essen die Augen schließt sind meine Knochen von Sternen geschmacklich nicht zu unterscheiden – versprochen! Das weiße Topping ist knusprig, der Teig schön saftig – genau so wie ich es mag!

Jetzt aber zum Rezept!

Zutaten für ca. 30-40 Stück:

  • 3 Eiweiß (Größe M/L)
  • 200g Puderzucker
  • 300g gemahlene Mandeln
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 1 EL Zimt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Salz

Zunächst 2 Eiweiß steif schlagen. 100g Puderzucker einrieseln lassen und solange weiterschlagen bis ihr eine weiße cremige Masse erhaltet. Den Eischnee mit Mandeln, Nüssen und Zimt vermischen bis sich alles gut miteinander verbunden hat.

Teig in Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kalt stellen.

Den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ca. 5-7mm dick ausrollen. Mit einem Sternenausstecher ca. 30-40Plätzchen ausstechen, je nach Größe eures Ausstechers. Den Ausstecher zwischendurch immer wieder in Puderzucker tauchen, dann bleibt der Teig nicht so kleben!

Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.

Das übrige Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und 100g Puderzucker einrieseln lassen. Zitronensaft hinzufügen und weiterschlagen bis ihr eine cremige und streichfähige Masse erhaltet.

Die Masse nun mit einem Pinsel dick auf die Plätzchen auftragen.

Im vorgeheizten Backofen bei 150°C Umluft ca. 13-16 Minuten auf der unteren Schiene backen. Die Backzeit variiert je nach Ofen und der Dicke eurer Plätzchen. Das Eiweiß sollte in jedem Fall weiß bleiben und der Teig nicht austrocknen. Zur Not müsst ihr zwischendurch mal eins probieren!

Viel Spaß mit den Sternen… oder Knochen… oder Rentieren…

 

Zimtige Grüße,

Eure Cat

 

Dominosteine Deluxe

dominosteine

Wer Dominosteine mag, wird diese Version lieben!

Ich habe vor zwei Jahren schon einmal ein Rezept für Dominosteine ausprobiert und war ziemlich enttäuscht. Der Teig war viel zu dick und vorallem zu trocken. Die Dominosteine waren eher Dominohochhäuser und ließen sich nicht gut essen. Überhaupt war alles nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Aber diesmal hat es geklappt! Mit jeden Tag wurden die köstlichen Dinger noch saftiger und besser. Schade, dass schon nach drei Tagen nix mehr da war, ich hätte euch gern erzählt ob sie nach einer Woche auch noch schmecken….;-)

Mit diesem Rezept möchte ich gern beim Weihnachtsevent von „Life is full of Goodies“ mitmachen. Falls ihr noch weihnachtliche Ideen braucht, schaut einfach mal vorbei!

Christmas Event! Vom 01.11.2015 bis 06.12.2015

Das Grundrezept für die Dominosteine stammt aus der aktuellen Ausgabe von Lust auf Genuss, aber da ich keinen Rotwein mag (außer zum Kochen) habe ich das Rezept etwas verändert und die Dominosteine anstelle einer Punschcreme mit einer leckeren Kirschcreme gefüllt. Außerdem hab ich mein eigenes Chaigewürz für die Zubereitung verwendet.

Wer also lieber Dominosteine mit „Schuß“ mag, der kann anstelle des Kirschsafts einfach Rotwein oder Glühwein nehmen!

Aber hier erstmal zu meiner Version von den ultimativen Dominosteinen…

Zutaten für 16 Stück: (Rezept kann auch problemlos verdoppelt werden)

  • 100g + 400g Zartbitterkuvertüre
  • 90g + 75g weiche Butter
  • 110g + 25g Zucker
  • 1 EL Chaigewürz (hab ich selbst gemacht – Rezept folgt! Alternativ geht auch Lebkuchengewürz)
  • 3 Eier (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 50g Mehl
  • 40g gemahlene Mandeln
  • 125ml Kirschsaft
  • 1 EL Speisestärke
  • 100g Marzipanrohmasse
  • 25g Pistazien
  • 25g + 40g Puderzucker
  • 1 TL Matcha
  • Johannisbeergelee
  • Pistazienkerne zum Verzieren

Für den Teig zunächst 100g Kuvertüre schmelzen. 90g Butter mit 110g Zucker und dem Chaigewürz schaumig schlagen. Eier trennen und die Eigelbe unter die Buttermischung rühren.

Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Die Kuvertüre in die Buttermasse rühren. Anschließend abwechselnd Mehl, Mandeln und Eischnee unterheben.

Teig auf dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Am besten geht das mit einer Patisserie Winkelpalette.

Im vorgeheizten Backofen bei 140°C Umluft 13-15 Minuten backen. Die Teigplatte direkt nach dem Backen auf ein mit Zucker bestreutes Backpapier stürzen und das Papier von Boden abziehen. Anschließen wieder locker auflegen und die Teigplatte zwischen den beiden Backpapierlagen auskühlen lassen.

Kirschsaft in einen Topf geben. 4 EL Saft abnehmen, 25g Zucker und Stärke zugeben und glatt rühren. Kirschsaft aufkochen und Stärkemix zugießen. Mit einem Schneebesen gut verrühren, 1 x Aufkochen lassen und zur Seite stellen.

Den Kirschpudding auskühlen lassen und zwischendurch immer wieder durchrühren, damit sich keine Haut bildet.

Die Pistazien mit einem Nudelholz bis zur gewünschten Form zermahlen. Ich habe den Großteil ganz fein zermahlen, aber dennoch ein paar Stückchen drin gelassen.

Marzipan mit Puderzucker, gemahlenen Pistazien und dem Matchapulver verkneten, bis eine geschmeidige grüne Masse entstanden ist. Anschließen zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ganz dünn ausrollen (auf die Größe der halben Teigplatte).

75g Butter mit 40 g Puderzucker schaumig schlagen. Wichtig ist, dass die Butter Zimmertemperatur hat. Den ebenfalls auf Zimmertemperatur heruntergekühlten Kirschpudding löffelweise zur Buttermasse geben und unterrühren. Haben Butter und Pudding zu unterschiedliche Temperaturen dann trennt sich die Masse, bzw. sie gerinnt und ihr müsst von vorne anfangen (so wie ich…. Das kommt davon wenn man zu ungeduldig ist)

Nun die Teigplatte mit Johannisbeergelee einstreichen und halbieren. Auf die eine Hälfte das dünn ausgerollte Marzipan legen. Nun die zweite Hälfte mit dem Gelee nach unten auf das Marzipan legen, sodass ihr ein Lebkuchen-Marzipan-Sandwich erhaltet.

Das Sandwich nun nochmals halbieren. Auf die eine Hälfte mit der Palette die Kirschcreme auftragen und gleichmäßig verstreichen. Das Sandwich ohne Creme oben aufsetzen und andrücken.

Von der Seite solltet ihr jetzt folgende Schichten sehen: „Teig-Marzipan-Teig-Kirschcreme-Teig-Marzipan-Teig“

Das Ganze in Frischhaltefolie verpacken und mindestens zwei Stunden kalt stellen. (Ich habe alles über Nacht im Kühlschrank gelassen, weil es schon so spät war…)

Aus dem gekühlten Paket nun 16 Würfel, bzw. Türmchen schneiden, eventuell vorher noch die Ränder begradigen.

Übrige Kuvertüre schmelzen und die 16 Würfel rundherum mit Schokolade überziehen.

Tipp: Damit die Schoki auch schön glänzt, sollte man die Schokolade temperieren. Ich habe das schon mehrfach gemacht, aber es ist nicht so einfach. Nun habe ich aber einen Trick, der recht gut funktioniert und zwar kann man die Schokolade „impfen“

Hierzu zwei Drittel der Schoki ganz normal über dem Wasserbad schmelzen. Das übrige Drittel fein hacken. Wenn die Schokolade über dem Wasserbad flüssig ist, die Schüssel herunternehmen und die gehackte Schokolade unterrühren. Die Temperatur reicht aus um alles zu schmelzen und kühlt gleichzeitig die Schokolade etwas herunter. Solange rühren bis sie idealerweise 31°C erreicht hat. Ich habe kein Thermometer, aber wenn ihr euch den Löffel mit etwas Schokolade an die Unterlippe haltet, solltet ihr im Prinzip „Nichts“ spüren. Wenn es sich noch warm anfühlt, ist die Schokolade noch nicht richtig temperiert.

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Nach dem Überziehen mit Schokolade könnt ihr die Dominosteine mit ein paar gehackten Pistazien oder etwas Matchapulver verzieren.

dominosteine

Ich gebe zu, dass das kein Rezept ist, was man mal ebenso nebenbei macht, aber der Aufwand lohnt sich. Meine 6 Testesser waren begeistert und ich sowieso! 😉

Schokoladige Grüße,

Eure Cat