Südtiroler Apfel-Kartoffel-Frittata

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Also ab sofort werde ich meine Fotos wohl lieber mit einer echten Kamera machen und nicht mehr mit dem Handy…. Was auf dem kleinen Display noch gestochen scharf aussieht, entpuppt sich auf dem Laptop dann doch als verwackelt. Ich werde die Frittata demnächst einfach nochmal machen und dann gibt’s auch ein besseres Bild. Vielleicht meldet sich ja bis dahin jemand zum mitessen? 🙂

Eine Frittata ist ein italienisches Omelett. Ich habe mich für eine Variante mit Südtiroler Zutaten entschieden – Äpfel und Speck! Da bekomme ich direkt wieder Fernweh…

Die Zubereitung ist äußerst einfach – so geht’s:

Zutaten für 4 Portionen

  • 8-10 kleine Kartoffeln
  • 2 Schalotten
  • 8-10 Scheiben Südtiroler Speck
  • 1-2 Südtiroler Äpfel
  • 6 mittelgroße Eier
  • 100ml Sahne
  • 40g geriebener Parmesan
  • 2 Stiele Thymian
  • etwas Petersilie
  • Salz & Pfeffer

Zunächst die Kartoffeln mit Schale kochen. Wenn sie gar sind, pellen und in Scheiben schneiden.

Äpfel schälen und in Spalten schneiden. Die Schalotten fein würfeln.

Die Eier mit der Sahne verquirlen, mit Salz & Pfeffer würzen und den Parmesan unterrühren.

Thymian und Petersilie hacken.

Ofen auf ca. 140°C vorheizen.

Südtiroler Speck in etwas Olivenöl knusprig anbraten. Die Speckstreifen aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. In der gleichen Pfanne nun die Kartoffelscheiben goldbraun braten. Nun die Schalotten und Äpfel dazu geben und kurz mitbraten.

Den Speck und die Kräuter dazu geben und alles durchschwenken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jetzt die Eier-Sahne-Mischung gleichmäßig in der Pfanne verteilen und für ca. 15 Minuten zum Stocken in den Ofen stellen.

Zum Servieren einfach aus der Pfanne gleiten lassen und in Tortenstücke schneiden!

Guten Appetit – Eure Cat

Gurkenpasta mit Schweinefilet

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Eins meiner absoluten Leibgerichte…. Ich bin vor einiger Zeit in einer Kochzeitschrift auf das Rezept gestoßen. Inzwischen hab ich es nach meinem persönlichen Geschmack etwas abgeändert und hoffe ich kann euch damit begeistern!

Zunächst einmal habe ich frische Nudeln gemacht. Das Rezept findet ihr in meinem Blog!

Wer nicht suchen möchte: 300g Mehl (Typ 1050), 3 Eier und etwas Salz.

Für die Soße braucht ihr:

  • 1 Schweinefilet
  • 1 Salatgurke
  • 2 Schalotten
  • 100g Essiggurken
  • 100ml Gurkenwasser
  • 200g Schmand
  • 1 EL körnigen Senf
  • frischer Dill
  • Salz, Pfeffer und Paprikapulver

Das Schweinefilet längs halbieren und dann in ca. 2cm breite Stücke schneiden. Die Schalotten und Essiggurken fein würfeln.

Die Salatgurke schälen und längs halbieren. Die Kerne mit einem Löffel auskratzen und die Gurkenhälften klein schneiden.

Jetzt das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und in etwas Fett, bzw. Margarine rundherum scharf anbraten. Das sollte nicht länger als 2-3 Minuten dauern. Fleisch herausnehmen und zur Seite stellen.

Nun die Schalotten und die Salatgurke im übrigen Fett anbraten, evtl. noch ein wenig Fett hinzugeben. Die Schalotten sollten glasig werden, aber nicht braun! Mit dem Wasser der Essiggurken ablöschen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Schmand, Senf und Fleisch hinzugeben. Bei niedriger Hitze weiter köcheln lassen.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser ca. 2-3 Minuten kochen. (Wenn ihr keine frischen Nudeln habt, brauchen sie natürlich entsprechend länger!)

Zum Schluß den Dill fein hacken und in die Soße rühren.

Alles zusammen anrichten und anschließend – GENIEßEN!!!

Eure Cat

Linseneintopf….

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….wärmt, wenn es draußen kalt ist!

Bei eisigem Wind, Schneeregen und -3°C auf dem Thermometer kommt mir so ein deftiger Linseneintopf gerade recht.

Suppen und Eintöpfe koche in immer in einem 3-Liter Topf. Was übrig bleibt kann man entweder einfrieren, oder am Tag darauf noch essen. Ich mag Linseneintopf aufgewärmt fast noch lieber wie frisch gekocht….

Für mein Rezept benötigt ihr:

  • 250g Linsen
  • 1 Stange Lauch
  • 3-4 Möhren
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Stück Knollensellerie
  • 1 Stück durchwachsenen Speck (ca.250g)
  • 3 Kartoffeln
  • Salz & Pfeffer
  • etwas Kräuteressig

Die Linsen in den Topf geben, mit 1,5 Liter Wasser bedecken und zum kochen bringen. Wichtig: KEIN Salz zugeben, da die Linsen sonst nicht weich werden.

Nun Möhren und Lauch putzen, schälen und in klein schneiden. Die Sellerie schäle ich lediglich und gebe sie am Stück in die Suppe, damit ich sie am Ende der Kochzeit wieder herausfischen kann. Genauso mach ich es mit der Petersilie – da gebe ich den halben Bund komplett in die Suppe. Wer aber gerne Sellerie und Petersilie mitessen möchte, kann sie wie die Möhren in kleine Würfel schneiden.

Das klein geschnittene Gemüse nun zu den Linsen in Topf geben, mit Pfeffer würzen und köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.

Wenn die Linsen anfangen zu quellen, nochmal ca. 1 Liter Wasser aufgießen und das Stück Speck hinzugeben. Auf mittlerer Hitze köcheln lassen.

Nun die Kartoffel schälen und fein würfeln. Wenn die Linsen weich sind, Sellerie und Petersilie aus der Suppe fischen und die Kartoffeln zugeben. Jetzt kann gesalzen werden. Ich würze zusätzlich mit einem Schuß Kräuteressig.

Anschließend alles nochmal richtig aufkochen lassen bis auch die Kartoffeln weich sind.

Ich serviere den Linseneintopf gerne mit heißen Mettwürstchen, ein paar Lauchzwiebeln und einem Butterbrot.

Lasst es euch schmecken – mir ist jetzt wieder warm!

Cat

Meatfree Monday – Pilzrisotto

Bei Jamie Oliver gibt es immer den sogenannten „Meatfree Monday“. Diesem Motto habe ich mich heute angeschlossen und ein Risotto mit Pilzen zubereitet. Herrlich!

Risotto kann sehr vielfältig sein. Ob mit Pilzen, getrockneten Tomaten, Kräutern, Zitrone oder Safran – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und falls ihr euch bislang noch nicht heran gewagt habt: nur zu! Wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet, kann eigentlich nichts schief gehen!

Das nachfolgende Rezept ergibt ca. 4 Portionen. Es kommt natürlich auch ein bißchen darauf an, ob ihr es als Vorspeise, Hauptgericht oder Beilage servieren wollt….

Ihr benötigt:

  • 2 Schalotten
  • 250g Risottoreis (Arborio)
  • 150ml trockener Weißwein
  • 750ml Gemüsefond
  • 250g gemischte Pilze (z.b. Kräuterseitlinge, braune Champignons und Steinpilze)
  • gehackte Petersilie
  • 2 „gute Hände voll“ geriebener Parmesan

Den Fond in einen kleinen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen. Die Schalotten fein würfeln und mit dem Reis in etwas Olivenöl glasig dünsten. Die Pilze klein schneiden und bis auf eine handvoll zum Reis dazu geben. Mit Pfeffer würzen und vorsichtig salzen, da Fond und Parmesan bereits „salzig“ sind. Reis und Pilze nun mit dem Weißwein ablöschen.

Jetzt den erwärmten Fond nach und nach mit einer Schöpfkelle hinzu geben, dabei immer wieder umrühren. Die nächste Kelle erst hinzufügen wenn der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis der Fond aufgebraucht ist. Ist der Reis noch zu hart könnt ihr eventuell noch etwas Flüssigkeit zugeben, ich mag es jedoch wenn das Risotto „al dente“ ist. Zum Schluß den Parmesan und die gehackte Petersilie zugeben und evtl. ein Stückchen Butter.

Die Konsistenz sollte nun schön cremig, bzw. „schlotzig“ sein.

Die übrigen Pilze in Butter goldbraun anbraten. Risotto in einem Teller anrichten, mit den gebratenen Pilzen und etwas geriebenem Parmesan garnieren!

Dazu passt prima ein Gläschen trockener Weißwein.

Buon Appetito,

Cat

 

Hausmannskost meets Orient – Möhrengemüse mit Hackbällchen

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Heute morgen hat mir die Post ein heiß ersehntes Päckchen geliefert – meine Bestellung in Schuhbecks Online-Shop! Es dürfte nicht schwer zu erraten sein, dass es sich um ein Paket voller Gewürze gehandelt hat!

Da musste ich natürlich unser Abendessen entsprechend anpassen und hab mich für Möhrengemüse „wie bei Oma“ mit orientalischen Hackbällchen entschieden. Und was soll ich sagen? Es war sooooooooo lecker.

Möhrengemüse:

  • 1,5 kg Möhren
  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 500ml Gemüsefond
  • Salz & Pfeffer

Die Möhren und die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In einem Topf mit etwas Olivenöl kurz anschwitzen und anschließend mit dem Gemüsefond ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen, wer mag kann auch etwas Knoblauch oder ein Stückchen Ingwer hinzugeben.

Bei mittlerer Hitze zugedeckt alles weich garen. Die überschüssige Flüssigkeit abgießen und auffangen. Nun die Möhren und Kartoffeln mit dem Stampfer bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern. Ich mag es gerne etwas grober, wer es ganz fein mag kann auch den Pürierstab nehmen. Falls der Möhrenstampf zu trocken ist einfach etwas von der aufgefangenen Flüssigkeit hinzugeben.

Orientalische Hackbällchen:

  • 400g gemischtes Hack
  • 1TL Ras El Hanout (orientalische Gewürzmischung)
  • 1 gestr. TL Kreuzkümmel
  • 1TL Senf
  • 1TL scharfes Tomatenmark
  • 1Ei
  • 1/2 trockenes Brötchen – gerieben
  • 1 gestr. TL Chilipulver
  • Salz

Alle Zutaten miteinander vermischen und zu kleinen Bällchen formen. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl oder Butter rundherum knusprig braten.

Gemeinsam mit dem Möhrengemüse anrichten – fertig!

Tipp:

Um die Schärfe der Hackbällchen etwas zu mildern, kann man einen einfachen Joghurtdip dazu reichen. Naturjoghurt mit Zitronensaft und gehacktem Koriander oder Petersilie verrühren und mit etwas Meersalz abschmecken. Passt sehr gut dazu!

Mahlzeit!

Cat

 

Die Perfekte Pizza

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Pizza backen kann eigentlich jeder. In den Supermärkten findet man ja von diversen Backmischungen bis zum Fertigteig im Kühlregal allerlei Möglichkeiten für die Pizza aus dem eigenen Backofen.

Aber ihr stimmt mir sicherlich zu, dass keine dieser Möglichkeiten ein guter Ersatz für die Pizza von eurem Lieblingsitaliener ist.

Vor einiger Zeit ist meine Mama im Internet über ein Rezept für Pizzateig gestolpert und ich muß sagen – einfacher und besser geht es kaum.

Ich setze den Teig immer von 1kg Mehl an, obwohl wir ein 2-Personen-Haushalt sind. Das ergibt 6 Portionen Teig. Wir essen natürlich keine 6 Pizzen auf einmal, aber der Teig hält sich gut eine Woche im Kühlschrank. Falls ihr nicht 3x in der Woche Pizza essen wollt – kein Problem. Ihr könnt auch kleine Pizzabrötchen zum Salat backen, oder den Teig einfach wie einen Flammkuchen belegen.

Zutaten:

  • 1kg Mehl
  • 620ml Wasser (kalt)
  • 1/4 Würfel frische Hefe
  • 1EL Salz

Zunächst gebt ihr die Hälfte des Mehls  mit Wasser, Hefe und Salz in eine Schüssel. Mit dem Mixer ca. 3 Minuten rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat und ihr einen cremigen flüssigen Teig erhaltet. Nun das restliche Mehl bis auf ca. 4EL nach und nach dazu geben und immer wieder glatt rühren. Wenn der Teig eine zunehmend zähere Konsistenz erreicht, wechselt beim Mixer auf die Knethaken.

Wenn ihr einen geschmeidigen Teig hergestellt habt, teilt ihn in 6 gleichgroße Portionen. Füllt die einzelnen Portionen in verschließbare Platikdosen und stellt sie in den Kühlschrank.

Vor der weiteren Verarbeitung sollte der Teig mindestens 12 Stunden ruhen, also plant ihr eure persönliche Pizza-Party besser schon am Vortag. Ich habe den Teig auch schon nach 6 Stunden weiterverarbeitet, aber dann wird er nicht ganz so luftig.

Die 4EL Mehl, die noch übrig sind verwende ich zum Ausrollen des Teigs.

Jetzt einfach nach Belieben belegen und ab in den Ofen!

Tipp:

Ofen auf maximale Hitze vorheizen! Bei mir sind das 280°C Umluft. Ich habe mir inzwischen einen Pizzastein angeschafft, so schmeckt die Pizza auch aus dem normalen Backofen wie eine echte Steinofenpizza. Wenn ihr keinen Stein habt, dann heizt das Blech im Ofen mit – so bekommt die Pizza gleich ordentlich Hitze und dürfte nach 8-10Minuten fertig sein.

Vor einiger Zeit bin ich außerdem über eine Alternative zum Pizzastein gestolpert – über einen Pizzastahl! Den gibt’s bei Pizzastahl.de schaut doch mal rein!

Beim Belag gilt: Weniger ist mehr! Je schwerer der Belag, umso weniger luftig und knusprig wird der Teig.

Habt ihr den Teig erstmal im Kühlschrank, geht das Pizza backen richtig schnell! Und wenn ihr das mit diesem Teig probiert habt, kauft ihr nie wieder Fertigprodukte – Versprochen! 😉

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Lasst es euch schmecken!

Cat

Kartoffelgratin

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Kartoffeln lassen sich auf vielfältige Art und Weise zubereiten. Heute habe ich mich für Kartoffelgratin entschieden. Ich habe mich schon öfter an der Zubereitung versucht, allerdings nicht immer erfolgreich. Rezepte, die auf sogenannter „Eiermilch“ basieren gefallen mir nicht, da das Endergebnis eher an Kartoffeln mit Rührei aus dem Ofen erinnert, als an ein cremiges Gratin mit schöner Kruste.

Kürzlich habe ich dann ein ganz schlichtes Rezept gefunden, was mich sofort überzeugt hat. Ganz nach dem Motto – weniger ist mehr…

Für die Zubereitung von 3-4 Portionen benötigt ihr folgendes:

  • 800g Kartoffeln (festkochend)
  • 200ml Milch
  • 175ml Sahne
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz&Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ich benutze einen Gemüsehobel – so werden die Scheiben schön gleichmäßig. In einem Topf Milch und Sahne erhitzen. Die Knoblauchzehe entweder fein hacken oder durch eine Presse drücken und mit in den Topf geben. Das Milch-Sahne-Gemisch mit Salz und Pfeffer würzen und die Kartoffelscheiben hinzufügen.

Sobald alles aufgekocht ist, bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen und immer wieder umrühren.

Die Kartoffeln anschließend in eine gefettete Auflaufform geben und im Ofen bei 180°C für ca. 40 Minuten goldbraun backen.

Ich habe mein Gratin bereits einige Stunden vor dem Essen „ofenfertig“ vorbereitet. Somit konnte ich mich ganz enstpannt der Zubereitung von Fleisch und Gemüsebeilage widmen, während mein Kartoffelgratin im Ofen gart.

Tipp:

Wem die klassische Variante des Gratins zu langweilig ist, kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Rosmarin und Thymian passen hervorragend zu Kartoffeln oder auch Salbei und Estragon.

Ihr könnt auch etwas geriebenen Käse über euer Gratin streuen. Hier empfehle ich jedoch, den Käse erst 10 Minuten vor Ende der Garzeit über die Kartoffeln zu geben, da er euch sonst möglicherweise verbrennt und trocken wird.

Lasst euer Gratin vor dem Servieren noch 5 Minuten ruhen, dann könnt ihr auch problemlos mit einem Servierring schöne Portionen ausstechen!

Guten Appetit

Cat

Mornshäuser Wurstsalat

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Manchmal fehlt ja einfach die Zeit zum Kochen… Aber zu Fastfood oder Fertiggerichten greife ich deswegen noch lange nicht. (…es sei denn mich überkommen mal merkwürdige Gelüste, was durchaus hin und wieder geschieht)

Selbst wenn die Küche kalt bleibt, kann man sich mit wenig Aufwand ein leckeres Essen zubereiten. Für meinen Wurstsalat braucht ihr vermutlich weniger Zeit, als eine Tiefkühlpizza in eurem Ofen. Solange die Biergärten Winterpause haben, schmeckt der Wurstsalat auch zum Abendessen. Ihr könnt ihn ganz nach eurem Geschmack gestalten, ihr solltet lediglich auf die Verarbeitung der Zwiebeln und das Dressing achten. Und so geht’s…

4 Portionen

  • 500g gemischten Aufschnitt (z.B. Bierschinken, Jagdwurst…)
  • 150g würzigen Käse (z.b. Emmentaler, Bergkäse)
  • 10 kleine Essiggurken (z.B. Cornichons)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 80ml Sonnenblumenöl
  • 40ml Rotweinessig
  • 1EL Senf
  • Salz & Pfeffer

Die Zwiebeln schälen und in feine halbe Ringe schneiden. Etwas Salz zu den Zwiebeln geben und kräftig durchkneten.

Aufschnitt, Käse und Gurken in feine Streifen schneiden und in einer Schüssel miteinander vermengen. Aus Essig, Öl und Senf ein homogenes Dressing herstellen – ich verwende hier am liebsten einen kleinen Schüttelbecher. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Zwiebeln haben in der Zwischenzeit einiges an Flüssigkeit abgegeben. Diese Flüssigkeit abgießen und die Zwiebeln nochmals ausdrücken. Anschließend zur Wurst in die Schüssel geben und alles mit dem Dressing gut durchmischen.

Durch das Ausdrücken der Zwiebeln verlieren sie etwas an Schärfe und sind milder im Geschmack. Mir persönlich bekommen die rohen Zwiebeln so auch viel besser.

Vor dem Servieren nach Belieben nochmals mit Salz&Pfeffer abschmecken oder evtl. noch etwas Essig hinzugeben.

Dazu schmeckt am besten ein frisches knuspriges Bauaernbrot und ein kühles Bier!

Wohl bekomm’s!

Cat

 

Crostini mit Zwiebelmarmelade

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Vorspeise gefällig? Wie wäre es denn mal mit roter Zwiebelmarmelade auf Ciabatta?

Ich habe schon so einige skeptische Blicke von Freunden und Kollegen bekommen, als ich Ihnen ein Crostini mit Zwiebelmarmelade und Ziegenkäse serviert habe. Aber spätestens nach dem ersten Bissen waren alle restlos begeistert. Daher möchte ich euch das Rezept nicht länger vorenthalten und hoffe ihr habt Spaß damit!

Ein kleiner Hinweis noch bevor ihr loslegt…. Die Zwiebeln und der Essig werden kurzzeitig einen ziemlich intensiv beißenden Duft in eurer Küche hinterlassen. Ich empfehle Dunstabzug auf voller Stärke und gut lüften! Sonst könnte die eine oder andere Träne fließen…. 😉

Ihr benötigt:

  • 1kg rote Zwiebeln
  • 100g getrocknete Aprikosen
  • 100ml Balsamico
  • 100g Muscovado-Zucker (alternativ brauner Zucker)
  • 300ml Rotwein (trocken)
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2-3 Zweige Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz & Pfeffer

Die Zwiebeln schälen und in feine halbe Ringe schneiden. Die Aprikosen in feine Würfel schneiden. Den Balsamico mit dem Zucker aufkochen, bis sich der Zucker komplett gelöst hat.

Nun die Zwiebeln in etwas Olivenöl ca. 5 Minuten dünsten, bis sie glasig werden. Die Aprikosen hinzugeben und weitere 5 Minuten dünsten. Jetzt das Ganze mit dem Balsamico-Zucker-Gemisch ablöschen und den Rotwein hinzufügen. Die Kräuterzweige und das Lorbeerblatt nicht vergessen und anschließend ohne Deckel für ca. 40Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Zum Schluß sollte die Flüssigkeit komplett einreduziert sein, bis eine dunkelrote, herrlich duftende Marmelade entstanden ist! Die Kräuterzweige und das Lorbeerblatt entfernen, mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!

Jetzt könnt ihr jeweils einen Löffel der Marmelade auf einer Scheibe Ciabatta verteilen und mit etwas Ziegenkäse im Ofen überbacken. Fertig ist die leckere – am besten lauwarm servierte – Vorspeise!

Wer keinen Ziegenkäse mag, kann auch Camembert oder einen Taleggio verwenden.

Guten Appetit

Cat

Hausgemachte Pasta

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Ich liebe Nudeln…. und hausgemacht sind sie am besten. In den letzten Jahren habe ich so einige Zeit mit dem Kneten von Nudelteig verbracht. Es gab Variationen mit speziellem Mehl, Olivenöl und Hartweizengries. Rückblickend kann ich aber sagen, dass ich nur noch ein einziges Rezept brauche. Damit mache ich sowohl Spaghetti, Tagliatelle als auch Ravioli!

Nudelteig für 4 Portionen:

  • 400g Mehl (ich verwende Typ 1050)
  • 4 Bioeier Größe M
  • Salz

Und nun braucht ihr Geduld und Kraft. Wenn ihr den Teig mit der Hand macht, müsst ihr etwa 5-10 Minuten kneten. Vermutlich wird euch der Teig anfangs zu trocken vorkommen, aber er wird geschmeidiger je länger ihr knetet. Bitte auf keinen Fall Wasser oder Öl hinzufügen!!!
Sobald ihr eine schöne glatte Kugel in den Händen haltet, legt den Teig für ca. 30min zu Ruhen in den Kühlschrank..
Anschließend lässt er sich besser verarbeiten.

Ihr könnt den Teig auch schon am Vortag machen und über Nacht im Kühlschrank lagern.

Ich benutze für die Herstellung der Nudeln eine ganz einfache Nudelmaschine mit Handkurbel. Den Teig einfach bis zur gewünschten Stärke durch die Maschine drehen. Ich habe eine Skala von 1-10 und für mich sind die Tagliatelle auf Stufe 7 perfekt.

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Auf dem Bild ganz oben seht ihr „Cat’s Carbonara“. So mag ich Carbonara am liebsten….
Für 3 Portionen:
300g frische Tagliatelle
2 Eier
2 Eigelb
100g Bacon
Schnittlauch
Frisch geriebener Parmesan

Den Bacon in Streifen schneiden und in einer Pfanne ohne Fett knusprig auslassen. Die Eier und das Eigelb mit grobem Pfeffer verquirlen.
Die frischen Nudeln in Salzwasser ca. 4 Minuten garen. Die Nudeln abgießen und tropfnass in eine Schüssel geben. Nun die Eier, Speck und Schnittlauch über die Nudeln geben und alles miteinander vermischen.
Nach Belieben Parmesan darüber streuen und mit einem breiten Grinsen im Gesicht genießen!

Guten Appetit,
Eure Cat