Quarksoufflé mit Schokoladensoße und Himbeer-Thymian-Püree

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Das zweite Soufflé in meinem Leben…. Da ich immer etwas länger für die Fotos brauche, ist es leider schon ein wenig zusammengefallen. Aber es war wirklich lecker! Vielleicht fehlt euch ja noch das passende Dessert für euer Weihnachtsmenü…?

Ich muß sagen, dass die größte Schwierigkeit beim Soufflé darin besteht dieses luftige Ding aus dem Le Creuset Förmchen zu befreien. Obwohl ich sie gut eingefettet hatte, brauchte ich etwas Geduld und hätte mir fast die Finger verbrannt. Aber wem das zu heikel ist, der kann das Soufflé ja auch einfach im Förmchen servieren.

Schokosoße (könnt ihr schon am Vortag machen):

  • 200g Zucker
  • 250ml Wasser
  • 100g Kakao

Wasser mit Zucker aufkochen. Den Kakao mit einem Schneebesen einrühren und 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Soße am besten noch heiß in ein Glas mit Schraubverschluß füllen und verschließen. Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich die Soße mehrere Wochen (falls ihr sie nicht sofort vernascht…)

Himbeer-Thymian-Püree:

  • 150g Himbeeren (TK)
  • 2 EL Orangensaft
  • 3 Zweige Thymian

Himbeeren in einem Topf bei mittlerer Hitze auftauen lassen. Wenn die Himbeeren weich werden, Orangensaft und Thymian hinzufügen. Das Ganze ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis die Himbeeren zerfallen sind. Mit dem Mixstab alles fein pürieren und durch ein Sieb streichen, damit die Kerne zurück bleiben.

Ich gebe bewusst keinen Zucker hinzu, da die Soufflés sehr süß sind!

Soufflé (4 Portionen):

  • 125g Quark 20%Fett
  • 2 Eier
  • 80g Zucker
  • Abrieb einer Zitrone

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit etwas Wasser hinein stellen, in die später die Förmchen gestellt werden.

4 Förmchen mit Butter gut einfetten.

Die Eier trennen. Quark und Eigelb verrühren, Zitronenabrieb hinzugeben. Das Eiweiß mit dem Mixer zu Eischnee schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen.

Den Eischnee unter die Quarkmasse heben und dann auf die 4 Förmchen aufteilen. Diese sollten zu etwa 2/3 gefüllt sein. Förmchen ins heiße Wasserbad stellen und im Ofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

Nun könnt ihr die Soufflés entweder vorsichtig aus den Förmchen lösen oder einfach mit dem Förmchen anrichten. Ich habe sie mit einem Messer vorsichtig vom Rand gelöst und in meine Hand gestürzt. Dann habe ich sie mit Hilfe eines Löffels wieder umgedreht und auf die Teller gesetzt. Das ist jedoch nicht ganz einfach…

Jetzt nur noch mit Schokosoße und Himbeerpüree anrichten – fertig!

Ein sehr luftiges Dessert, was auch nach einem schweren Hauptgang noch jedem schmeckt. Da bin ich mir sicher!

Süße Grüße,

Eure Cat

 

 

 

 

 

Gurkenpasta mit Schweinefilet

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Eins meiner absoluten Leibgerichte…. Ich bin vor einiger Zeit in einer Kochzeitschrift auf das Rezept gestoßen. Inzwischen hab ich es nach meinem persönlichen Geschmack etwas abgeändert und hoffe ich kann euch damit begeistern!

Zunächst einmal habe ich frische Nudeln gemacht. Das Rezept findet ihr in meinem Blog!

Wer nicht suchen möchte: 300g Mehl (Typ 1050), 3 Eier und etwas Salz.

Für die Soße braucht ihr:

  • 1 Schweinefilet
  • 1 Salatgurke
  • 2 Schalotten
  • 100g Essiggurken
  • 100ml Gurkenwasser
  • 200g Schmand
  • 1 EL körnigen Senf
  • frischer Dill
  • Salz, Pfeffer und Paprikapulver

Das Schweinefilet längs halbieren und dann in ca. 2cm breite Stücke schneiden. Die Schalotten und Essiggurken fein würfeln.

Die Salatgurke schälen und längs halbieren. Die Kerne mit einem Löffel auskratzen und die Gurkenhälften klein schneiden.

Jetzt das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und in etwas Fett, bzw. Margarine rundherum scharf anbraten. Das sollte nicht länger als 2-3 Minuten dauern. Fleisch herausnehmen und zur Seite stellen.

Nun die Schalotten und die Salatgurke im übrigen Fett anbraten, evtl. noch ein wenig Fett hinzugeben. Die Schalotten sollten glasig werden, aber nicht braun! Mit dem Wasser der Essiggurken ablöschen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Schmand, Senf und Fleisch hinzugeben. Bei niedriger Hitze weiter köcheln lassen.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser ca. 2-3 Minuten kochen. (Wenn ihr keine frischen Nudeln habt, brauchen sie natürlich entsprechend länger!)

Zum Schluß den Dill fein hacken und in die Soße rühren.

Alles zusammen anrichten und anschließend – GENIEßEN!!!

Eure Cat

Schüttelkuchen

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Passend zur Adventszeit habe ich einen weihnachtlichen Kuchen vom Blech gebacken – mit Honig, Nüssen und Lebkuchengewürz. Für die Zubereitung reicht eine Schüssel und ein Schneebesen! Wer keine Zeit zum Plätzchen backen hat und dennoch ein weihnachtliches Gebäck haben möchte, dem kann ich dieses Rezept nur empfehlen.

  • 350g Mehl
  • 250g Zucker
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 3 TL Lebkuchengewürz
  • 1 P. Vanillezucker
  • 1 P. Backpulver
  • 4 Eier
  • 1/4l Milch
  • 2 EL Honig
  • 150g Butter

Alle trockenen Zutaten in eine große Rührschüssel geben und miteinander vermischen. Die Butter in einem Topf schmelzen und mit Milch, Honig und Eiern in die Schüssel geben. Nun alles zügig mit einem Schneebesen zu einem cremigen, etwas flüssigen Teig verrühren.

Auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech gießen und evtl. noch gleichmäßig verstreichen.

Im vorgeheizten Ofen bei ca. 160°C Umluft für 30 Minuten backen. Die Angaben zu Temperatur und Backzeit sind relativ und je nach Ofen unterschiedlich. Der Kuchen ist fertig, wenn er schön goldbraun geworden ist. Wer sich nicht sicher ist ob er durchgebacken ist, kann einfach ein Holzstäbchen in den Teig stecken. Wenn beim Herausziehen kein Teig am Stäbchen klebt, ist er fertig.

Nun den Kuchen auskühlen lassen und mit Kuvertüre oder dunkler Kuchenglasur überziehen. Wenn der Guß fest geworden ist, verziere ich ihn zusätzlich noch mit einem Guß aus 50g Puderzucker und 1-2 EL Zitronensaft.

In einer luftdicht verschlossenen Dose bleibt der Kuchen gut eine Woche frisch.

Viel Spaß beim Backen!

Cat

Linseneintopf….

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….wärmt, wenn es draußen kalt ist!

Bei eisigem Wind, Schneeregen und -3°C auf dem Thermometer kommt mir so ein deftiger Linseneintopf gerade recht.

Suppen und Eintöpfe koche in immer in einem 3-Liter Topf. Was übrig bleibt kann man entweder einfrieren, oder am Tag darauf noch essen. Ich mag Linseneintopf aufgewärmt fast noch lieber wie frisch gekocht….

Für mein Rezept benötigt ihr:

  • 250g Linsen
  • 1 Stange Lauch
  • 3-4 Möhren
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Stück Knollensellerie
  • 1 Stück durchwachsenen Speck (ca.250g)
  • 3 Kartoffeln
  • Salz & Pfeffer
  • etwas Kräuteressig

Die Linsen in den Topf geben, mit 1,5 Liter Wasser bedecken und zum kochen bringen. Wichtig: KEIN Salz zugeben, da die Linsen sonst nicht weich werden.

Nun Möhren und Lauch putzen, schälen und in klein schneiden. Die Sellerie schäle ich lediglich und gebe sie am Stück in die Suppe, damit ich sie am Ende der Kochzeit wieder herausfischen kann. Genauso mach ich es mit der Petersilie – da gebe ich den halben Bund komplett in die Suppe. Wer aber gerne Sellerie und Petersilie mitessen möchte, kann sie wie die Möhren in kleine Würfel schneiden.

Das klein geschnittene Gemüse nun zu den Linsen in Topf geben, mit Pfeffer würzen und köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.

Wenn die Linsen anfangen zu quellen, nochmal ca. 1 Liter Wasser aufgießen und das Stück Speck hinzugeben. Auf mittlerer Hitze köcheln lassen.

Nun die Kartoffel schälen und fein würfeln. Wenn die Linsen weich sind, Sellerie und Petersilie aus der Suppe fischen und die Kartoffeln zugeben. Jetzt kann gesalzen werden. Ich würze zusätzlich mit einem Schuß Kräuteressig.

Anschließend alles nochmal richtig aufkochen lassen bis auch die Kartoffeln weich sind.

Ich serviere den Linseneintopf gerne mit heißen Mettwürstchen, ein paar Lauchzwiebeln und einem Butterbrot.

Lasst es euch schmecken – mir ist jetzt wieder warm!

Cat

Meatfree Monday – Pilzrisotto

Bei Jamie Oliver gibt es immer den sogenannten „Meatfree Monday“. Diesem Motto habe ich mich heute angeschlossen und ein Risotto mit Pilzen zubereitet. Herrlich!

Risotto kann sehr vielfältig sein. Ob mit Pilzen, getrockneten Tomaten, Kräutern, Zitrone oder Safran – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und falls ihr euch bislang noch nicht heran gewagt habt: nur zu! Wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet, kann eigentlich nichts schief gehen!

Das nachfolgende Rezept ergibt ca. 4 Portionen. Es kommt natürlich auch ein bißchen darauf an, ob ihr es als Vorspeise, Hauptgericht oder Beilage servieren wollt….

Ihr benötigt:

  • 2 Schalotten
  • 250g Risottoreis (Arborio)
  • 150ml trockener Weißwein
  • 750ml Gemüsefond
  • 250g gemischte Pilze (z.b. Kräuterseitlinge, braune Champignons und Steinpilze)
  • gehackte Petersilie
  • 2 „gute Hände voll“ geriebener Parmesan

Den Fond in einen kleinen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen. Die Schalotten fein würfeln und mit dem Reis in etwas Olivenöl glasig dünsten. Die Pilze klein schneiden und bis auf eine handvoll zum Reis dazu geben. Mit Pfeffer würzen und vorsichtig salzen, da Fond und Parmesan bereits „salzig“ sind. Reis und Pilze nun mit dem Weißwein ablöschen.

Jetzt den erwärmten Fond nach und nach mit einer Schöpfkelle hinzu geben, dabei immer wieder umrühren. Die nächste Kelle erst hinzufügen wenn der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis der Fond aufgebraucht ist. Ist der Reis noch zu hart könnt ihr eventuell noch etwas Flüssigkeit zugeben, ich mag es jedoch wenn das Risotto „al dente“ ist. Zum Schluß den Parmesan und die gehackte Petersilie zugeben und evtl. ein Stückchen Butter.

Die Konsistenz sollte nun schön cremig, bzw. „schlotzig“ sein.

Die übrigen Pilze in Butter goldbraun anbraten. Risotto in einem Teller anrichten, mit den gebratenen Pilzen und etwas geriebenem Parmesan garnieren!

Dazu passt prima ein Gläschen trockener Weißwein.

Buon Appetito,

Cat

 

Dankeschön

cropped-wpid-received_967155939965970.jpegHeute möchte ich mal ein herzliches Dankeschön loswerden.

Danke für die vielen Likes auf Facebook in nur einem Monat und meine ersten Follower – ich freue mich riesig! Danke an meine liebe Mama, die bei allen Freunden und Kollegen „Werbung“ für mich macht. Danke an meine beiden Unterstützer „vom Fach“ für das Logo und die Hilfe beim Einrichten des Blogs – ich bin immer noch beeindruckt wie das alles funktioniert.

Und DANKE an meinen lieben Mann, der meine Spinnereien und Experimente mitmacht und alles probiert!

Eure Cat

Bratapfel-Toffee-Traum

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Eigentlich wollte ich ja in meinem Blog eher kochen als backen…. Aber wenn ich über so tolle Rezepte stolpere, dann muss ich das einfach auch mal backen. Und so ein Stückchen Kuchen kann man schließlich auch prima als Dessert servieren, oder?!

Für diesen süße Sünde braucht ihr etwas Zeit. Zunächst wird der Boden gebacken – sogenanntes „Shortbread“, dann werden die Bratäpfel zubereitet und schließlich dürft ihr unermüdlich im Topf rühren bis ihr eine herrlich duftende Toffeemasse erhaltet!

Für den Boden:

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  • 350g Mehl
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 250g Butter (keine Margarine!)
  • 1 gute Prise Meersalz

Die Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und ca. 30 Minuten kalt stellen. Eine eckige Springform (24x24cm) fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig gleichmäßig in der Form ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Bei ca. 150°C Umluft ca. 20 Minuten goldbraun backen und anschließend auskühlen lassen.

Für die Bratapfelfüllung:

  • 1kg Äpfel (z.B. Elstar)
  • 1 Biozitrone
  • 3EL brauner Zucker

Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Zitrone waschen und etwas von der Schale abreiben. Anschließend auspressen. Äpfel mit dem Zitronensaft, Zitronenabrieb und Zucker mischen, in eine Auflauform geben und im Ofen bei ca. 175°C für 25-30Minuten weich schmoren.

Für das Toffee:

  • 250g Butter (keine Margarine!)
  • 6EL heller Zuckerrübensirup
  • 400g Sahne
  • 50g Mandelstifte oder gehackte Mandeln

Butter, Sirup und Sahne aufkochen. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren ca. 25-35 Minuten kochen. Die Toffeemasse sollte goldbraun und glasig sein. Vorsicht beim Probieren – es wird sehr heiß!

Die Mandelstifte in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.

Die Creme:

  • 300g Creme fraiche
  • 1P. Bourbon-Vanillezucker
  • 2EL Zucker

Creme fraiche und Zucker mit dem Mixer eine Minute kräftig aufschlagen.

Die Zusammenstellung:

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Die gebackenen Äpfel auf dem Shortbreadboden verteilen. Die noch warme Toffeemasse bis auf ca. 4-5 EL über die Äpfel gießen und auskühlen lassen. Die gerösteten Mandeln mit dem restlichen Toffe vermischen und auf etwas Backpapier auskühlen lassen.

Wenn die Toffeemasse fest geworden ist, die Creme auf dem Kuchen verteilen.

Die Toffeemandeln in kleine Stücke schneiden oder zupfen – je nachdem wie fest euer Toffee geworden ist – und auf der Creme verteilen.

Ich habe meinen Bratapfel-Toffee-Traum mit etwas Zimt und einer selbstgemachten Schokosoße garniert.

Süße Grüße

Cat

Hausmannskost meets Orient – Möhrengemüse mit Hackbällchen

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Heute morgen hat mir die Post ein heiß ersehntes Päckchen geliefert – meine Bestellung in Schuhbecks Online-Shop! Es dürfte nicht schwer zu erraten sein, dass es sich um ein Paket voller Gewürze gehandelt hat!

Da musste ich natürlich unser Abendessen entsprechend anpassen und hab mich für Möhrengemüse „wie bei Oma“ mit orientalischen Hackbällchen entschieden. Und was soll ich sagen? Es war sooooooooo lecker.

Möhrengemüse:

  • 1,5 kg Möhren
  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 500ml Gemüsefond
  • Salz & Pfeffer

Die Möhren und die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In einem Topf mit etwas Olivenöl kurz anschwitzen und anschließend mit dem Gemüsefond ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen, wer mag kann auch etwas Knoblauch oder ein Stückchen Ingwer hinzugeben.

Bei mittlerer Hitze zugedeckt alles weich garen. Die überschüssige Flüssigkeit abgießen und auffangen. Nun die Möhren und Kartoffeln mit dem Stampfer bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern. Ich mag es gerne etwas grober, wer es ganz fein mag kann auch den Pürierstab nehmen. Falls der Möhrenstampf zu trocken ist einfach etwas von der aufgefangenen Flüssigkeit hinzugeben.

Orientalische Hackbällchen:

  • 400g gemischtes Hack
  • 1TL Ras El Hanout (orientalische Gewürzmischung)
  • 1 gestr. TL Kreuzkümmel
  • 1TL Senf
  • 1TL scharfes Tomatenmark
  • 1Ei
  • 1/2 trockenes Brötchen – gerieben
  • 1 gestr. TL Chilipulver
  • Salz

Alle Zutaten miteinander vermischen und zu kleinen Bällchen formen. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl oder Butter rundherum knusprig braten.

Gemeinsam mit dem Möhrengemüse anrichten – fertig!

Tipp:

Um die Schärfe der Hackbällchen etwas zu mildern, kann man einen einfachen Joghurtdip dazu reichen. Naturjoghurt mit Zitronensaft und gehacktem Koriander oder Petersilie verrühren und mit etwas Meersalz abschmecken. Passt sehr gut dazu!

Mahlzeit!

Cat

 

Die Perfekte Pizza

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Pizza backen kann eigentlich jeder. In den Supermärkten findet man ja von diversen Backmischungen bis zum Fertigteig im Kühlregal allerlei Möglichkeiten für die Pizza aus dem eigenen Backofen.

Aber ihr stimmt mir sicherlich zu, dass keine dieser Möglichkeiten ein guter Ersatz für die Pizza von eurem Lieblingsitaliener ist.

Vor einiger Zeit ist meine Mama im Internet über ein Rezept für Pizzateig gestolpert und ich muß sagen – einfacher und besser geht es kaum.

Ich setze den Teig immer von 1kg Mehl an, obwohl wir ein 2-Personen-Haushalt sind. Das ergibt 6 Portionen Teig. Wir essen natürlich keine 6 Pizzen auf einmal, aber der Teig hält sich gut eine Woche im Kühlschrank. Falls ihr nicht 3x in der Woche Pizza essen wollt – kein Problem. Ihr könnt auch kleine Pizzabrötchen zum Salat backen, oder den Teig einfach wie einen Flammkuchen belegen.

Zutaten:

  • 1kg Mehl
  • 620ml Wasser (kalt)
  • 1/4 Würfel frische Hefe
  • 1EL Salz

Zunächst gebt ihr die Hälfte des Mehls  mit Wasser, Hefe und Salz in eine Schüssel. Mit dem Mixer ca. 3 Minuten rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat und ihr einen cremigen flüssigen Teig erhaltet. Nun das restliche Mehl bis auf ca. 4EL nach und nach dazu geben und immer wieder glatt rühren. Wenn der Teig eine zunehmend zähere Konsistenz erreicht, wechselt beim Mixer auf die Knethaken.

Wenn ihr einen geschmeidigen Teig hergestellt habt, teilt ihn in 6 gleichgroße Portionen. Füllt die einzelnen Portionen in verschließbare Platikdosen und stellt sie in den Kühlschrank.

Vor der weiteren Verarbeitung sollte der Teig mindestens 12 Stunden ruhen, also plant ihr eure persönliche Pizza-Party besser schon am Vortag. Ich habe den Teig auch schon nach 6 Stunden weiterverarbeitet, aber dann wird er nicht ganz so luftig.

Die 4EL Mehl, die noch übrig sind verwende ich zum Ausrollen des Teigs.

Jetzt einfach nach Belieben belegen und ab in den Ofen!

Tipp:

Ofen auf maximale Hitze vorheizen! Bei mir sind das 280°C Umluft. Ich habe mir inzwischen einen Pizzastein angeschafft, so schmeckt die Pizza auch aus dem normalen Backofen wie eine echte Steinofenpizza. Wenn ihr keinen Stein habt, dann heizt das Blech im Ofen mit – so bekommt die Pizza gleich ordentlich Hitze und dürfte nach 8-10Minuten fertig sein.

Vor einiger Zeit bin ich außerdem über eine Alternative zum Pizzastein gestolpert – über einen Pizzastahl! Den gibt’s bei Pizzastahl.de schaut doch mal rein!

Beim Belag gilt: Weniger ist mehr! Je schwerer der Belag, umso weniger luftig und knusprig wird der Teig.

Habt ihr den Teig erstmal im Kühlschrank, geht das Pizza backen richtig schnell! Und wenn ihr das mit diesem Teig probiert habt, kauft ihr nie wieder Fertigprodukte – Versprochen! 😉

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Lasst es euch schmecken!

Cat

Maronentörtchen

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Eigentlich wollte ich zum 1. Advent Plätzchen backen. Da ich mich aber noch gar nicht weihnachtlich fühle, habe ich mich stattdessen für kleine cremige Maronentörtchen entschieden. Diese bestehen aus einem luftigen Schokoladenbiskuit nach dem Rezept meiner Oma, sowie einer Füllung aus Preiselbeeren, Maronen, Zimt und Sahne! Klingt das nicht verlockend?

Zutaten für 8 Stück:

Biskuit

  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 75g Zucker
  • 100g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 10g Kakao

Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und eine helle zähe Masse entstanden ist.

Nun mit einem Schneebesen Mehl, Kakao und Eischnee unterziehen.

Den Teig in eine Springform füllen und bei ca. 160°C für 10-15 Minuten backen. Anschließend auf eine Kuchenrost auskühlen lassen.

Füllung

  • Preiselbeermarmelade
  • 250g Schlagsahne
  • 250g Maronen
  • 2TL Zimt
  • 1P. Vanillezucker
  • 1EL Zucker
  • ca.300ml Milch

Für die Füllung zunächst die Maronen schälen und kurz in heißem Wasser blanchieren damit sich die Haut besser abziehen lässt. Anschließend die „gehäuteten“ Maronen mit der Milch und 1TL Zimt weich kochen.

Wenn die Maronen weich sind, die überschüssige Milch abgießen und mit einem Mixstab pürieren. Das Maronenpüree abkühlen lassen.

Sahne mit Zucker und Zimt steif schlagen und das Maronenpüree unterrühren. Die Maronensahne in einen Spritzbeutel füllen.

Mit einem Servierring aus dem Biskuit 8 Kreise ausstechen. Den restlichen Teig in einer Schüssel zerbröseln und zur Seite stellen.

Auf die 8 Biskuitböden jeweils einen guten Teelöffel Preiselbeermarmelade streichen. Jetzt die Maronensahne gleichmäßig mit dem Spritzbeutel auf die 8 Böden aufteilen und anschießend mit den Teigbröseln bedecken.

Tipp:

Damit alles schön in Form bleibt, habe ich mir aus Backpapier und Tesafilm kleine Tortenringe in der Größe meines Servierrings gebastelt. Im Kühlschrank wird die Sahne schnell fest, sodass ich die Backpapierringe nach ca. 30 Minuten problemlos wieder entfernen konnte.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Cat