Involtini mit Safranrisotto

kalbsinvoltiniNachdem die letzten Rezepte ja eher was für die Süßmäulchen unter euch waren, habe ich heute wieder mal was Herzhaftes mitgebracht.

Ich sitze hier auf dem Balkon und tippe diese Zeilen, während mir das Wasser im Mund zusammen läuft. Diese Involtini waren wirklich sensationell und so schön saftig…..

Eigentlich stand etwas ganz anderes auf dem Speiseplan. Aber wie so oft sind die spontanen Dinge manchmal die besten! Der Onkel und ich waren in einer unserer beiden Lieblingsmetzgereien und wollten ursprünglich nur etwas Wurst und Schinken einkaufen. Aber während die nette Verkäuferin uns bediente, fragte sie uns mit einem breiten Grinsen ob wir denn heute schon in die „Gourmet-Ecke“ geschaut hätten. Und was soll ich sagen? Jaaaaaaaaaa, natürlich habe ich die Kalbsschnitzel schon gesehen. Aber ich will doch gar keine kaufen…. Ein Blick zum Onkel – und schon landeten vier dieser Schnitzel in unserem Einkaufskorb. Ich lasse mich bei leckerem Essen nicht lange Überreden 😉

Da ich aber aufgrund der sonnigen Temperaturen gar keine Lust auf Schnitzel im eigentlichen Sinne hatte, musste was anderes her. Und Involtini wollte ich schon längst mal wieder gemacht haben.

Und wenn ihr jetzt auch hungrig seid  – dann ab an die Töpfe!

Zutaten für 2-3 Portionen:

  • 4 Kalbsschnitzel
  • 8 dünne Scheiben luftgetrockneter Schinken
  • 40g getrocknete Tomaten (NICHT in Öl eingelegt)
  • 40g Feta
  • frische Kräuter (Oregano, Basilikum, Majoran)
  • 250g Risottoreis (Carnaroli oder Arborio, z.B. von Reishunger.de)
  • 2 Schalotten
  • etwas Olivenöl
  • 1l Gemüsefond (oder 550ml bei der Zubereitung im Thermomix)
  • 50ml Weißwein
  • eine Fingerspitze Safranfäden
  • 1 handvoll geriebenen Parmesan
  • Salz & Pfeffer

Involtini

Die getrockneten Tomaten mit dem Feta und 1 EL frisch gehackten Kräutern in eine Küchenmaschine geben und zu einer feinen Paste mixen.

Die Kalbsschnitzel plattieren und mit Pfeffer würzen. Jeweils zwei Scheiben Schinken auf die Schnitzel legen und mit etwas Tomatenpaste bestreichen. Mit ein paar Basilkumblättchen belegen und zu einer Roulade aufrollen. Das Ende am besten mit einem Spieß fixieren.

kalbsinvoltini

Die Kalbsröllchen in einer Pfanne mit etwas Olivenöl rundherum kross anbraten. Anschließen bei ca. 100°C in den Ofen geben und 15 Minuten gar ziehen lassen. Sie sollten in der Mitte noch saftig und leicht rosa sein.

***

Safranrisotto

Zubereitung OHNE Thermomix:

Ein Liter Fond in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen. Schalotten in feine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Reis in etwas Olivenöl glasig dünsten. Mit dem Weißwein ablöschen. Safranfäden hinzugeben. Anschließend nach und nach den erwärmten Fond hinzugeben und stetig rühren. Mit dem Nachgießen immer solange warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Diesen Vorgang solange wiederholen bis der Fond aufgebraucht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kurz vor dem Servieren eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

Zubereitung MIT Thermomix:

Schalotten in den Mixtopf geben. 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Etwas Olivenöl hinzugeben und 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 dünsten. Reis zugeben und ohne Messbecher 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 im Linkslauf dünsten.

Weißwein hinzugeben und ohne Messbecher 1 Minute bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf ablöschen. 550ml Fond, Safranfäden, sowie etwas Salz & Pfeffer zugeben. Einmal mit dem Spatel über den Boden des Mixtopfes rühren um den Reis zu lösen. Den Gareinsatz als Spritzschutz auf den Deckel stellen und 12-13 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 im Linkslauf garen. Risotto in eine Schüssel füllen und eine gute handvoll Parmesan unterrühren.

kalbsinvoltini

Risotto mit den Kalbsröllchen anrichten und genießen!

Guten Appetit,

Eure Cat

 

 

Krümeltorte

krümeltorte

Heute gibt es mal wieder was aus Omas Backbuch. Die Krümeltorte! Ich liebe Backzeitschriften und probiere gerne aktuelle und „hippe“ Rezepte aus. Aber manchmal muß es einfach etwas Altbewährtes sein…

Als Kind war ich zugegeben eher wenig begeistert, wenn meine Oma diesen Kuchen gebacken hatte. Kirschen mochte ich lieber in Form von Donauwelle oder Schwarzwälder… Aber inzwischen habe ich die Krümeltorte lieben und schätzen gelernt, sodass ich euch dieses praktische und schnelle Rezept nicht länger vorenthalten will!

Die Zutaten hat man in der Regel zuhause, sodass auch bei spontan angekündigtem Besuch der Nachmittagskaffee gerettet ist. Butter und Eier gibt es immer im Kühlschrank und ein Glas Kirschen oder anderes Obst findet sich bestimmt auch in eurer Speisekammer, oder?

Dann kann’s ja losgehen.

Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 250g Butter in Stücken
  • 1 Ei
  • 180g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Glas Sauerkirschen (alternativ gerne frische Sauerkirschen)

Die Kirschen in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen.

Übrige Zutaten zügig zu einem Teig verkneten. Den Teig halbieren. Die eine Hälfte ausrollen und eine 26er oder 28er Springform damit auslegen. Den Rand etwa 1,5cm hoch ziehen. Nun die abgetropften Kirschen auf dem Boden verteilen. Den restlichen Teig zu feinen Streuseln zerkrümeln und über die Kirschen geben.

streusel

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C  ca. 50 Minuten goldbraun backen.

Mit einem Klecks Sahne schmeckt der Kuchen lauwarm und knusprig am besten!

Viel Spaß beim Backen,

Eure Cat

Weiße Kaffeemousse

Weiße Kaffeemousse…mit Erbeerpüree!

Da sitze ich letzte Woche auf dem Sofa und durchstöbere die Social-Media-Welt um zu schauen was meine Freunde und Foodbloggerkollegen so treiben und stoße auf ein Bild von Zweiklein. Mit einem Gläschen eisgekühltem Hugo lässt es sich die liebe Eva auf ihrer Terrasse so richtig gut gehen. Neidvoll frage ich, wieso ich nicht auf ein Glas eingeladen wurde, wo uns ja nur knapp 35km trennen….?! Eva hat diese Unverschämtheit des „Alleinetrinkens“ direkt erkannt!

….und so hab ich mich einfach mal zum Essen eingeladen – wenn auch eine Woche später! 🙂

Natürlich hab ich angeboten mich um das süße Wohl aller Beteiligten zu kümmern und mich für eine weiße Kaffeemousse entschieden, die schon seit langem auf meiner To-Do-Liste steht!

Ich hoffe euch schmeckt es genauso gut wie meinen Testessern! Eva, Christian von Techloupe und der Onkel waren jedenfalls begeistert!

Rezept für 4-6 Portionen:

  • 25g Espressobohnen
  • 350ml Sahne (35% Fett)
  • 150g weiße Schokolade
  • 2 Blatt Gelatine
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 35g Puderzucker
  • 20ml Baileys
  • Erbeeren nach Belieben

150ml Sahne in einem Topf aufkochen und die Espressobohnen hinzugeben. Ca. 15 Min auf niedrigster Stufe ziehen lassen. Sahne absieben und wieder in den Topf geben.

Schokolade klein hacken (am besten kurz in der Küchenmaschine fein zerhacken). Schokolade in die warme Sahne geben und schmelzen lassen. Wenn die Temperatur nicht ausreicht, nochmal bei niedrigster Stufe auf den Herd stellen.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen und gut ausdrücken. In der warmen Schoko-Kaffeesahne auflösen und zur Seite stellen.

Ei, Eigelb und Puderzucker mit dem Mixer schaumig schlagen. Anschließend die übrige Sahne steif schlagen. Schoko-Kaffeesahne und den Eierschaum ziehen und Baileys hinzufügen. Zum Schluß vorsichtig die Sahne unterheben bis eine schaumige glatte Masse entstanden ist.

Die Mousse in Dessertgläser füllen und mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Nach Belieben ein paar Erdbeeren pürieren und vor dem Servieren über die Mousse geben.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Süße Grüße,

Eure Cat

 

 

Kokosmilchreis mit gegrillter Ananas

kokosmilchreis

…oder auch Pinacolada zum Essen!

Passend zur Reishunger-Aktionswoche #grillmitstil habe ich euch ein Dessert vom Grill mitgebracht. Eiskalter Kokosmilchreis und dazu fruchtige Ananas über glühenden Kohlen gegart – echt lecker!

Ich wollte ja schon immer mal ein Dessert vom Grill. Aber Banane vom Grill ist nicht mein Fall und der Versuch Wassermelone zu grillen…. naja, reden wir besser nicht darüber! Heute wollte ich es dann mal mit Ananas probieren. Da kann doch eigentlich nichts schiefgehen, oder?! Stimmt, denn das Ergebnis kann sich sehen und vorallem schmecken lassen. Ich bin jedenfalls begeistert!

Eigentlich dachte ich ja, dass ich niemals wieder Kokos in Verbindung mit Ananas essen könnte…. Ich hatte da mal ein schlimmes Erlebnis mit einem Malibu-Ananas-Cocktail, ihr wisst schon… Dieser süße Kokoslikör….brrrrrr!

Aber ich habe mich heute sozusagen selbst bekehrt! 🙂

Das Dessert ist nicht zu süß und regelrecht erfrischend an einem lauen Sommerabend wie heute! Und so einfach geht’s:

Zutaten für 4 Portionen:

  • 100g Milchreis z.b. von Reishunger.de
  • 400ml Kokosmilch
  • 100ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Zucker
  • 1/2 Ananas
  • etwas Puderzucker

Kokosmilch mit Milch, Zucker und Salz in einem Topf erwärmen. Sobald sich die Kokosmilch mit der Milch verbunden hat den Reis hinzufügen und unter stetigem Rühren aufkochen. Bei niedriger Hitze ca. 30 Minuten weich garen, bis ihr einen schlotzigen Reisbrei erhalten habt. Dabei immer wieder umrühren!
Reisbrei dann in Gläschen füllen und kühlen.

***

Zubereitung im Thermomix:

Alle Zutaten in den Mixtopf geben. 35 Minuten bei 90°C im Linkslauf auf Stufe 1 ohne Meßbechereinsatz garen. Anschließend direkt in Gläschen füllen und kühlen.

***

Nun die Ananas schälen und in Scheiben schneiden. Den Strunk entfernen und mit etwas Puderzucker bestäuben. Die Ananasscheiben auf dem Grill von beiden Seiten karamellisieren bis man das typische Grillmuster sieht. Anschließend in kleine Würfel schneiden und noch warm auf den gekühlten Milchreis geben.

Sofort servieren und Urlaubsfeeling genießen!

Süße Grüße,

Eure Cat

Tomatensüppchen, Tarte und Minicaprese

 

tomatentarte

Das Rezept kommt leider nicht mehr pünktlich zum „Meatfreemonday“, aber es war ja auch nicht der letzte Montag…. Und schließlich hindert uns niemand daran auch an anderen Tagen mal fleischlos zu essen, oder?!

Wie wäre es also demnächst mal mit einer Tomatenparty? Diese drei Gerichte kann ich euch wärmstens empfehlen. Einen Favoriten habe ich allerdings nicht!

Kennt ihr das? Bei solchen Dreierlei-Geschichten auf dem Teller probiert man erstmal von jedem einen kleinen Bissen und denkt sich „Mensch, das ist das Leckerste!“ Kaum hat man aber die nächste Kleinigkeit probiert, verwirft man den ersten Gedanken wieder und so ißt man ständig alles durcheinander und weiß hinterher doch nicht, was am besten geschmeckt hat!

Da ich für unseren 2-Personen-Haushalt natürlich mal wieder viel zu viel gekocht habe, gab es heute Reste von allem. Fazit: Suppe und Tarte kann man auch kalt, bzw. lauwarm genießen. Also eigentlich ideal für ein Picknick, oder?!

Wie auch immer ihr euch entscheidet – jetzt wird erstmal gekocht!

***

Tomatensuppe mit Schafskäse im Filoteig

Zutaten für 4-6 Portionen

  • 650g Tomaten
  • 4 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 70g Tomatenmark
  • 500g passierte Tomaten
  • 100ml Weißwein
  • etwas Olivenöl
  • 2 EL frische gemischte Kräuter (z.B. Oregano, Thymian)
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 100g Schafskäse
  • 3 Blätter Filoteig
  • 50g Butter

Schalotten und Knoblauch fein würfeln und in etwas Olivenöl andünsten. Tomaten vierteln und hinzugeben. Mit dem Weißwein ablöschen und aufkochen lassen.

Tomatenmark und passierte Tomaten hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Zucker würzen. Auf mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Kräuter hinzugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit Schafskäse in 6 Streifen schneiden und die Butter zerlassen. Die Filoblätter halbieren und mit der flüssigen Butter einpinseln. Jeweils einen Streifen Käse auf den Teig legen und einrollen, eventuell die Seiten umklappen. Die fertigen Röllchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals mit Butter einpinseln. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 15 Minuten goldgelb backen.

Nun die Suppe mit dem Pürierstab sehr fein mixen.

Basilikum mit einer Prise Salz und etwas Olivenöl im Mörser zerkleinern bis ein grünes Öl entstanden ist.

Suppe mit ein wenig Basilikumöl servieren und die knusprigen Käseröllchen dazu reichen.

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Tomatentarte

  • 1 Packung frischer Blätterteig
  • 300g gemischte Tomaten
  • 2 Eier
  • 100g Schafskäse
  • 2 EL Schmand
  • ein Zweig Rosmarin
  • Salz, Pfeffer

Eine Tarteform mit dem Blätterteig auskleiden. Eier mit Schmand verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. Käse zerkrümeln und in die Eiermischung geben. Tomaten halbieren oder je nach Größe in Scheiben schneiden. Die Eiermasse auf den Blätterteig gießen und die Tomaten darauf verteilen. Rosmarinnadeln vom Zweig zupfen und auf der Tarte verteilen.

tomatentarte

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25 Minuten goldgelb backen. Die Tarte schmeckt mir persönlich lauwarm am besten. Ihr könnt sie aber auch heiß oder kalt servieren.

tomatentarte

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Minicaprese

Diese Minitomaten gibt es hier nur sehr selten mal im Supermarkt. Die Sorte nennt sich Tomberry. Ihr könnt auch jede beliebige andere Sorte verwenden – mir ging es hier einfach nur um die Optik! 🙂

Zutaten für 4 kleine Portionen:

  • 1 Kugel Mozzarella
  • 300g Minitomaten (alternativ Kirschtomaten)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamico
  • frischer Basilikum
  • Salz & Pfeffer

Mozzarella in kleine Würfel schneiden und mit den Tomaten mischen. Aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer ein Dressing anrühren und darüber gießen. Basilikum fein hacken und alles gut vermischen. In kleinen Gläschen anrichten – fertig. Für ein Picknick empfehle ich das Dressing separat einzupacken und erst kurz vor dem Verzehr darüber zu gießen.

Viel Spaß auf eurer Tomatenparty!

Eure Cat

 

Schwedische Mandeltorte

schwedische mandeltorte

Ich bin verliebt… Wir haben zwar erst Mitte Juli, aber diese süße Mandeltorte ist mein Liebling im Jahr 2015. Und völlig egal was da noch kommen mag – es kann einfach nicht besser sein. Auf keinen Fall! …vielleicht wenn Schokolade im Rezept vorkommt, aber eigentlich ist das nicht zu toppen! 🙂

Ich habe zwar gefühlt drei Kilo zugenommen, aber ich bereue keine einzige böse Kalorie… Wenn ich es mit einem Wort beschreiben müsste, würde ich sagen HIMMLISCH!

Bevor ich euch verrate wie es geht, muß ich euch aber noch erzählen was  der Onkel von dem Törtchen hält. Während der Herr Schlemmerkatze nämlich den ganzen Tag auf der Arbeit verbracht hat, stand ich in der Küche und habe mit Liebe gebacken. Mit größter Mühe habe ich die leckeren Früchte auf der Torte drapiert und gehofft, dass es am Ende toll aussieht und ich ein schönes Foto schießen kann. Voller Stolz halte ich also dem Onkel den Teller unter die Nase und alles was er sagt „Die Früchte sind doch auch nur für’s Gewissen, oder?“ Was soll man dazu sagen? 😉

Die Früchte sind natürlich NICHT nur für’s Gewissen. Bei der Menge an Fett und Zucker kann es aber auch eine handvoll Vitamine nicht mehr herausreißen. Für meinen Geschmack haben die Johannisbeeren wegen der Säure am besten dazu gepasst. Aber hier könnt ihr eurer Phantasie freien Lauf lassen. Wer keine Vitamine mag, kann das Obst auch ganz weglassen!

Und jetzt wird gebacken!

Zutaten:

  • 6 Eier
  • 150g Sahne
  • 100g + 150g Zucker
  • 150g gemahlene  Mandeln
  • 300g Schmand
  • 125g gemischte Beeren
  • 50g Mandelblättchen

Eier trennen. Sahne mit 100g Zucker aufkochen, vom Herd nehmen. Etwa ein Drittel der Sahne langsam unter die Eigelbe rühren. Gut aufpassen, damit es kein Rührei gibt. Die Sahne darf nicht zu heiß sein! Anschließend die Eigelbmischung in den Topf zur restlichen Sahne geben und bei ganz niedriger Hitze ca. 5 Minuten andicken lassen. Dabei mit einem Holzlöffel gleichmäßig über den Topfboden rühren. Anschließend in eine Schüssel füllen, mit Folie abdecken und kalt stellen.

Eiweiß steif schlagen und 150g Zucker einrieseln lassen. Eischnee in drei gleichgroße Portionen aufteilen und zwei Portionen kalt stellen. Unter die übrige Portion 50g gemahlene Mandeln rühren und die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte 20er Springform füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C für 15 Minuten goldbraun backen.

Anschließend mit dem übrigen Eischnee genauso verfahren und zwei weitere Böden backen. Alle drei Böden auskühlen lassen und vorsichtig das Backpapier entfernen

Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne ca. 5 Minuten ohne Fett goldbraun rösten.

Schmand mit dem Schneebesen aufschlagen und die kühle Eier-Sahne-Mischung unterrühren.

Jeweils einen Tortenboden mit einem Drittel der Creme bestreichen und alle Böden übereinander stapeln. Mit den gerösteten Mandelblättchen bestreuen und mindestens 4 Stunden kühlen.

Vor dem Servieren mit Früchten eurer Wahl dekorieren- Ihr wisst schon – für’s Gewissen! 😉

Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann kühlt die Torte am besten über Nacht. Sonst ist die Creme noch recht flüssig und verläuft etwas beim Anschnitt.

schwedische mandeltorte

Zuckersüße Grüße,

Eure Cat

 

 

Hühnerbällchen mit Curry-Kokos-Soße

Hühnerbällchen

Wenn es draußen so heiß ist, bin ich in der Küche immer total unkreativ. Geht euch das auch so? Alles ist anstrengend und bei der kleinsten Bewegung gerät man ins Schwitzen. Oftmals bleibt die Küche dann kalt, aber immer nur Salat, Sandwich und gekühltes Obst ist auf Dauer auch keine Lösung!

Daher musste ein leichtes Gericht her, dass auch bei Hitze Appetit macht. Wer jetzt glaubt, dass ich Zuhause Zeitschriften und Kochbücher wälze, der irrt sich. Ich bin der Typ „Ab-zum-Markt-und-ohne-Plan-einkaufen-was-lecker-aussieht“

Die Herausforderung kommt dann zuhause, wenn ich mit den unterschiedlichsten Dingen im Einkaufskorb in der Küche stehe und mich frage, was ich kochen könnte.

Diesmal war es aber recht einfach! Mir war warm, ich wollte Geflügel und das erste was mich beim Gemüsemann angelächelt hat waren Erbsen! Und was daraus geworden ist, habt ihr ja schon auf dem Foto gesehen! Köstlich sag ich euch….

Und jetzt ab an den Herd und viel Spaß beim Nachkochen 🙂

Zutaten für 3 Portionen:

  • 500g Maishähnchenfilet
  • 1 trockenes Brötchen
  • 1 Ei
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 300g frische Erbsen (alternativ TK-Erbsen)
  • 1 guter TL scharfes Currypulver
  • etwas Butter oder Margarine
  • 250g Basmati Reis (z.B. von Reishunger)
  • Salz & Pfeffer

Hähnchenfleisch durch den Fleischwolf lassen oder in einer Küchenmaschine zerkleinern. Falls ihr einen Thermomix habt, empfiehlt es sich das Fleisch in ca. 3cm große Würfel zu schneiden und vorm Zerkleinern etwa 2 Stunden anzufrieren.

Trockenes Brötchen zu Paniermehl verarbeiten. Petersilie fein hacken.

Paniermehl, Petersilie und Ei zum Fleisch geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles gut durchmischen und anschließend kleine Frikadellen oder Bällchen formen.

Hühnerbällchen

Butter in einem Topf erhitzen und die Frikadellen rundherum goldbraun anbraten. Die frischen Erbsen hinzufügen und kurz anschwitzen.

Anschließend die Kokosmilch dazu gießen und einmal kräftig aufkochen. Currypulver hinzugeben und 20 Minuten köcheln lassen.

Den Reis gut waschen und mit der anderthalbfachen Menge Wasser in einen Topf geben. Eine Prise Salz hinzugeben und zum Kochen bringen. Auf niedrigster Stufe und bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten kochen lassen bis der Reis das Wasser aufgenommen hat. Dabei NICHT umrühren!

Reis mit den Hühnerbällchen und der Soße anrichten und genießen!

Guten Appetit,

Eure Cat

Johannisbeerkuchen mit Baiser

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Ich liiiiiiiiiiiiiiebe diesen Kuchen. Er ist mein absoluter Favorit im Sommer, weil die sauren Johannisbeeren einen so herrlich erfrischen. Auch wenn ich bei den derzeitigen Temperaturen eher appetitlos bin – ein Stück von diesem Kuchen geht auch bei 35°C im Schatten.

Außerdem ist das wie mit Erdbeeren und Spargel – ich freue mich das ganze Jahr drauf und wenn es endlich soweit ist, schmeckt es doppelt so gut wie ich es in Erinnerung hatte! Aber so muß das sein – Obst und Gemüse wird gegessen wenn die Saison gekommen ist! 🙂

Ich kann für diesen Kuchen keine eingefrorenen Beeren empfehlen. Das Ganze wird dann zu feucht und der Boden weicht durch.

***

Im Internet geistern ja hunderte von Rezepten rum, wenn man Herrn Google nach Johannisbeeren und Baiser fragt. Ich mag ihn aber am liebsten nach dem Rezept von meiner Oma, weil er so nach Kindheitserinnerungen schmeckt! 🙂

Außerdem ist das wie mit Erdbeeren und Spargel – ich freue mich das ganze Jahr drauf und wenn es endlich soweit ist, schmeckt es doppelt so gut! ich kann für diesen Kuchen keine eingefrorenen B

Deshalb bekommt ihr von mir ein Rezept mit einem Rührteig, welches für eine 26er oder 28er Springform ausgelegt ist. Wer mag, kann aber auch ein Blech verwenden, dann wird das Ganze nicht so hoch und ihr könnt schöne quadratische Stücke schneiden. Ich bevorzuge allerdings ganz klar meine Springform, denn nur so schmeckt’s wie bei Oma!

Wer die kleinen sauren Johannisbeeren nicht mag, kann natürlich auch andere Beeren wie zum Beispiel Stachel- oder Heidelbeeren verwenden.

Also dann, ab in den Garten und pflücken!. Hier kommt das Rezept:

  • 4 Eier
  • 90g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 50g Butter
  • 5 EL Joghurt
  • 1 Prise Salz
  • 500g Johannisbeeren
  • 200g Zucker

Die Eier trennen. Eigelb mit 3 EL heißem Wasser schaumig rühren. Nach und nach 90g Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und solange rühren, bis eine helle cremige Masse entstanden ist.

Mehl und Backpulver mischen. Butter zerlassen und lauwarm mit dem Joghurt und dem Mehl unter die Eigelbmasse rühren.

Teig in die Springform füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C ca. 15 Minuten vorbacken.

Eiweiß steif schlagen und nach und nach 200g Zucker einrieseln lassen. Solange rühren, bis sich der Zucker gelöst hat und eine standfeste Masse entstanden ist. Johannisbeeren unterziehen.

Den Kuchen aus dem Ofen holen und die Baisermasse gleichmäßig darauf verteilen. Weitere 15-20 Minuten backen – Temperatur evtl. auf 150°C reduzieren.

Den Kuchen etwas auskühlen lassen und vorsichtig aus der Springform lösen.

Lasst ihn euch schmecken – Vorsicht Suchtgefahr!

 

Eure Cat

Focaccia

focaccia

 

Ich weiß gar nicht, wieso ich noch nie im Leben selbst ein Focaccia gebacken habe… Es ist so leicht und schmeckt sooooo gut! Und man kann es ganz nach seinen Vorlieben gestalten. Mit Rosmarin und Meersalz, mit Tomaten oder auch mit Thymian und Basilikum…. Alles was der Kräutergarten so hergibt könnt ihr auf euer Focaccia streuen!

Ich konnte mich mal wieder nicht entscheiden und habe daher gleich zwei Varianten ausprobiert. Die Idee dazu stammt von einem anderen Blog „Baketotheroots“ – schaut mal bei Marc vorbei, denn er backt wirklich tolle Sachen! Ich habe sein Rezept jedoch ein kleines bißchen nach meinem Geschmack verändert.

focaccia

Und jetzt wird gebacken – schließlich ist gerade bestes Grillwetter und euch fehlt bestimmt noch die passende Beilage fürs Wochenende, oder? 🙂

Zutaten für 2-4 Focaccia (oder ein Blech):

  • 600g Mehl (Typ 550)
  • 1 Würfel Hefe
  • 350-400ml Wasser
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • Abrieb einer Biozitrone
  • 75g Olivenöl
  • Kräuter nach Belieben (die Menge sollte gehackt etwa 2 gehäufte Eßlöffel ergeben)
  • 1 EL Zitronensaft
  • grobes Meersalz
  • evtl. kleine Kirschtomaten

Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Die Hefe hineinbröckeln und den Zucker hinzugeben. Mit dem lauwarmen Wasser aufgießen und 10 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit die gehackten Kräuter mit dem Öl in einen Topf geben und auf niedriger Hitze erwärmen. Nicht zu heiß werden lassen, die Kräuter sollen lediglich die ätherischen Öle abgeben, sodass ihr ein duftendes Kräuteröl erhaltet. Anschließend abkühlen lassen.

Wenn die Hefe ordentlich blubbert, Salz, Zitronenabrieb und 3 EL Kräuteröl hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. (Hinweis: bei 400ml Wasser wird der Teig recht klebrig und ist schwerer zu handhaben. Ihr könnt auch etwas weniger Wasser verwenden)

An einem warmen Ort für 30-40 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche einmal gut durchkneten.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf ausrollen. Nochmals 10 Minuten gehen lassen.

Mit den Fingern kleine Mulden in den Teig drücken. Restliches Kräuteröl mit Zitronensaft verrühren und den Teig damit bestreichen. Mit Meersalz bestreuen und nach belieben mit halbierten Kirschtomaten belegen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft ca 25 Minuten backen.

focaccia

Das Focaccia könnt ihr direkt warm genießen! Reste schmecken auch noch am Tag darauf, wenn ihr sie gut luftdicht verpackt!

Sonnige Grüße,

Eure Cat

Eierlikörkuchen – #ichbacksmir

rührkuchen

Heute hab ich euch mal einen ganz einfachen Rührkuchen mitgebracht. Diesen Kuchen habe ich schon als Kind gebacken (ja, obwohl er Alkohol enthält!). Es gab kaum einen Geburtstag ohne Eierlikörkuchen und meine Mama hat aus diesem Teig immer kleine Törtchen gebacken, die dann mit Schokolade und Smarties verziert wurden. Ja, früher hieß das „kleine Törtchen“ – heute würde man wohl Muffins dazu sagen! 🙂

Wie auch immer man diesen fluffigen Kuchen nennen mag – es ist und bleibt ein Rührteig mit Eierlikör und Schokolade! Und während ich mir auf dem sonnigen Balkon ein Stückchen davon gegönnt habe, habe ich mit klebrigen Fingern auf meinem Handy rumgetippt und geschaut, was es neues in der Bloggerwelt gibt. Und was hab ich entdeckt? Das Motto für diesen Monat beim Blogevent #ichbacksmir von Tastesherrif lautet: RÜHRKUCHEN! Wie passend!

Und hier kommt das Rezept für meinen „All-time-favorite“ Rührkuchen….

Zutaten:

  • 250g Butter oder Margarine
  • 160g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 300g Mehl
  • 1 P. Backpulver
  • 1 Tasse Eierlikör
  • 100g gehackte Schokolade (Zartbitter) 

Butter mit Zucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier hinzugeben und alles gut miteinander verrühren. Mehl mit Backpulver mischen. Abwechselnd Mehl und Eierlikör unterrühren bis ein glatter cremiger Rührteig entstanden ist. Zum Schluß die Schokolade hinzufügen. Teig in eine Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft für 60 Minuten backen.

Nach dem Auskühlen nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder mit Schokolade überziehen.

rührkuchen

Viel Freude beim Nachbacken,

Eure Cat