Baumkuchen mit Marzipan

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Mit tatkräftiger Unterstützung von meinem lieben Mann habe ich meinen ersten Baumkuchen gebacken. Es war gar nicht so schwer wie ich befürchtet hatte, aber dafür hat es umso länger gedauert! Ihr solltet also etwas mehr Zeit einplanen und ein bißchen Geduld mitbringen.

Ich habe meinen Baumkuchen in einer runden Springform gebacken und mit Schokolade überzogen. Das ist zwar nicht die klassische Form, schmeckt aber mindestens genauso gut. Außerdem kann man so herrlich dünne Scheiben abschneiden. Bevor ich das Rezept schreibe, muß ich glaube ich erstmal ein Stück davon vernaschen!

So jetzt geht es weiter…

Zutaten:

  • 10 Eier (Größe L)
  • 220g Butter
  • 100g Marzipanrohmasse
  • 50ml Kondensmilch (7,5%)
  • 220g Zucker
  • 120g Weizenpuder (alternativ Maisstärke)
  • 150g Mehl
  • 25ml Grand Manier
  • Mark einer Vanilleschote
  • Abrieb einer Mandarine
  • Prise Salz
  • Aprikosenmarmelade
  • Schokoladenglasur oder Kuvertüre

Die Eier trennen. In einer Rührschüssel Butter und Marzipan schaumig rühren, bis keine Marzipanklümpchen mehr zu sehen sind.

Eigelb, Kondensmilch, Vanillemark, Mandarinenabrieb und Grand Manier dazugeben und alles sehr schaumig rühren.

In einer zweiten Schüssel Eiweiß mit einer Prise Salz luftig schlagen. Zucker nach und nach einrieseln lassen und halb steif schlagen. Weizenpuder, bzw. Stärke hineinsieben und dann ganz steif schlagen.

Nun etwa ein 1/3 der Eiweißmasse unter die Eigelb-Butter-Mischung rühren. Anschließend mit einem Schneebesen das restliche Eiweiß und das gesiebte Mehl zügig unterheben.

Eine 28cm-Springform mit Backpapier auslegen und die erste Schicht Teig einfüllen – ca 2mm.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Oberhitze goldbraun backen. Form aus dem Ofen nehmen, erneut 2mm Teig auftragen und  weiterbacken.

Diesen Vorgang solange wiederholen, bis der Teig aufgebraucht und die Form gefüllt ist. Wichtig ist, dass die Schichten eine schöne goldbraune Farbe annehmen, da man sonst später die „Jahresringe“ nicht sieht.

Wenn die letzte Schicht gebacken ist, den Kuchen aus der Form lösen und auskühlen lassen.

Die Aprikosenmarmelade in einem Topf aufkochen. Mit einem Pinsel eine dünne Schicht der heißen Marmelade auf den Kuchen auftragen.

Nun die Schokolade schmelzen und den kompletten Kuchen damit überziehen.

Für die Verzierung habe ich mir Sternschablonen ausgeschnitten. Bestäubt mit etwas Orangenpulver ergibt das ein schönes Muster auf dem Kuchen.

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Süße Grüße,

Cat

Asiatische Hühnersuppe

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Heute gibt es auf Wunsch meiner lieben Kollegin Debbie mal ein leichtes Gericht, was garantiert nicht schwer im Magen liegt. (Ich hoffe sehr, dass es auch deinen Geschmack trifft!)

Falls ihr zwischen den Jahren kein üppiges Essen mehr sehen könnt, seid ihr alle herzlich eingeladen diese Suppe nachzukochen.

Ich gebe zu, dass dieses Gericht etwas Zeit braucht aber es lohnt sich wirklich!

Zunächst einmal habe ich eine ganz normale Hühnerbrühe gekocht, wie ihr sie alle aus Omas Suppentopf kennt. Der Aufwand für eine ordentliche Brühe ist in meinen Augen gering und verglichen mit dem Ergebnis nicht der Rede wert. Was ihr braucht? Folgendes:

  • 1 Suppenhuhn (ohne Innereien)
  • 1 Stange Lauch
  • 4 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 1 großes Stück Knollensellerie
  • 2 Lorbeerblätter
  • 6 Wacholderbeeren
  • 1/2 Bund glatte Petersilie

Das Suppenhuhn in einen großen Topf oder Bräter legen. Gemüse schälen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Anschließend rund um das Suppenhuhn verteilen und mit ca. 2-3Litern heißem Wasser aufgießen. Alles bei starker Hitze zum Kochen bringen.

Nun Petersilie (im Bund), Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzugeben und mit Salz würzen.

Falls sich nun etwas Schaum auf der Oberfläche bildet, sollte diese mit einer Kelle abgeschöpft werden.

Die Suppe nun für ca. 1,5 Stunden bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Zum Schluß das Suppenhuhn herausnehmen und abkühlen lassen. Die Brühe entweder durch ein Sieb gießen oder – wer es noch feiner möchte – durch ein Tuch. So einfach habt ihr euch eine kräftige Hühnersuppe gekocht! Wenn das Huhn ausgekühlt ist könnt ihr das Fleisch ablesen und zur Seite stellen.

Für die klassische Hühnersuppe gebt ihr einfach ein paar Suppennudeln, kleine Karottenwürfel und gehackte Petersilie hinzu und kocht die Brühe nochmals auf bis die Nudeln gar sind. Nach Belieben etwas von dem Hühnerfleisch mit erwärmen, fertig!

Aber da mir das zu langweilig ist, zeige ich euch im nächsten Schritt wie daraus meine Asiatische Hühnersuppe wird.

Ihr benötigt:

  • Hühnerbrühe
  • Hühnerfleisch
  • 30ml Sojasoße
  • 30ml Pflanzenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischote (Schärfe nach Belieben)
  • 1 Stück Ingwer
  • 1/2 Bund Koriander
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 2 Karotten
  • 1 kleinen Brokkoli
  • 1 kleinen Babyblumenkohl
  • 1/2 Päckchen Capellini (sehr dünne Spaghetti – Garzeit 3 Minuten)
  • 1 Zitrone

Sojasoße und Öl miteinander vermischen. Knoblauchzehe durch eine Presse drücken, Chilischote klein schneiden und alles zur Soja-Öl-Mischung geben. Zur Seite stellen.

Ingwer schälen und fein raspeln. Koriander und Lauchzwiebeln hacken.

Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Brokkoli und Blumenkohl in kleine Röschen teilen und in kochendem Salzwasser (je nach Größe) 8-10Minuten bissfest garen. Ca. 2 Minuten vor Ende der Garzeit, die Karottenscheiben hinzugeben. In ein Sieb abgießen und warm halten.

In der Zwischenzeit die Hühnerbrühe mit dem Fleisch erwärmen und die Nudeln in Salzwasser garen.

Und jetzt kommt der spannende Teil!

In eine Suppenschale einen guten Eßlöffel von der scharfen Soja-Knobi-Öl-Mischung geben. Darauf eine handvoll Capellini, etwas Gemüse und Hühnerfleisch setzen. Nun die heiße Brühe aufgießen und nach Belieben Ingwer, Koriander und Lauchzwiebeln darüber streuen.

Ich mag es gerne noch ein bißchen frischer und schmecke diese Köstlichkeit mit ein paar Spritzern Zitronensaft ab.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Cat

 

Lasagne – nicht nur Garfields Lieblingsgericht

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Ich liiiiiiebe Lasagne! Und genau darum frage ich mich gerade, warum ich sie so selten mache… Aber hier ist sie: meine Lieblingslasagne. Ich gebe zu, dass ich die Nudeln diesmal nicht selbst gemacht habe.

Falls ihr die Nudeln selbst machen wollt – mein Rezept kennt ihr ja. Und wie man eine ordentliche Bolognese zubereitet, habe ich euch auch schon gezeigt. Da fehlt zur Lasagne eigentlich nur noch die Bèchamel – eine helle Soße aus Butter, Mehl und Milch.

Mir persönlich ist die klassische Bèchamel etwas zu langweilig, daher hab ich sie mit Käse „gepimpt“.

Bevor es losgeht braucht ihr einen Topf Bolognese und ein halbes Päckchen Lasagneblätter (alternativ ca. 300g frischen Nudelteig).

Und das braucht ihr für meine Variante der Bèchamel:

  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 350 ml Milch
  • 1 Päckchen Schmelzkäse (Sahnekäse)
  • Salz & Pfeffer

Die Butter in einem Topf schmelzen. Das Mehl hinzugeben und rühren bis sich alles miteinander verbunden hat – nicht braun werden lassen! Ihr habt nun eine sogenannte Mehlschwitze hergestellt.

Nun nach und nach die Milch zugießen und mit dem Schneebesen glatt rühren. Die Soße nun unter ständigem Rühren aufkochen lassen.

Vorsicht: das brennt sehr leicht an! Wenn ihr aufhört zu rühren, nehmt den Topf unbedingt vom Herd!

Wenn die Soße anfängt zu binden und leicht sämig wird, könnt ihr den Schmelzkäse unterrühren. Sobald sich der Käse aufgelöst hat mit Salz & Pfeffer abschmecken – fertig!

Jetzt könnt ihr die Lasagne in eine Auflaufform schichten. Da ich die Bolognese meist schon vorgekocht habe, erwärme ich sie kurz vorm schichten, da sie sich so etwas besser verteilen lässt.

Die Auflaufform fetten, etwas Bèchamel auf dem Boden der Form verteilen und die erste Lage Nudelblätter einlegen. Wenn ihr fertige Nudelblätter verwendet, achtet darauf dass sie nicht übereinander lappen, da sie sonst ungleichmäßig garen.

Auf die Nudelblätter kommt eine Schicht Bolognese. Dann geht es weiter mit etwas Bèchamel, Nudelblätter, Bolognese und so weiter….

Die letzte Schicht sollte Bèchamel sein.

Ich mag meine Lasagne mit viel Käse, daher gebe ich zum Schluß noch eine Kugel Mozzarella und etwas geriebenen Parmesan über die Lasagne.

So sieht es dann aus, bevor es für 40-50Minuten in den 180°C heißen Ofen geht.

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Buon Appetito,

Eure Cat

Südtiroler Apfel-Kartoffel-Frittata

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Also ab sofort werde ich meine Fotos wohl lieber mit einer echten Kamera machen und nicht mehr mit dem Handy…. Was auf dem kleinen Display noch gestochen scharf aussieht, entpuppt sich auf dem Laptop dann doch als verwackelt. Ich werde die Frittata demnächst einfach nochmal machen und dann gibt’s auch ein besseres Bild. Vielleicht meldet sich ja bis dahin jemand zum mitessen? 🙂

Eine Frittata ist ein italienisches Omelett. Ich habe mich für eine Variante mit Südtiroler Zutaten entschieden – Äpfel und Speck! Da bekomme ich direkt wieder Fernweh…

Die Zubereitung ist äußerst einfach – so geht’s:

Zutaten für 4 Portionen

  • 8-10 kleine Kartoffeln
  • 2 Schalotten
  • 8-10 Scheiben Südtiroler Speck
  • 1-2 Südtiroler Äpfel
  • 6 mittelgroße Eier
  • 100ml Sahne
  • 40g geriebener Parmesan
  • 2 Stiele Thymian
  • etwas Petersilie
  • Salz & Pfeffer

Zunächst die Kartoffeln mit Schale kochen. Wenn sie gar sind, pellen und in Scheiben schneiden.

Äpfel schälen und in Spalten schneiden. Die Schalotten fein würfeln.

Die Eier mit der Sahne verquirlen, mit Salz & Pfeffer würzen und den Parmesan unterrühren.

Thymian und Petersilie hacken.

Ofen auf ca. 140°C vorheizen.

Südtiroler Speck in etwas Olivenöl knusprig anbraten. Die Speckstreifen aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. In der gleichen Pfanne nun die Kartoffelscheiben goldbraun braten. Nun die Schalotten und Äpfel dazu geben und kurz mitbraten.

Den Speck und die Kräuter dazu geben und alles durchschwenken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jetzt die Eier-Sahne-Mischung gleichmäßig in der Pfanne verteilen und für ca. 15 Minuten zum Stocken in den Ofen stellen.

Zum Servieren einfach aus der Pfanne gleiten lassen und in Tortenstücke schneiden!

Guten Appetit – Eure Cat

Quarksoufflé mit Schokoladensoße und Himbeer-Thymian-Püree

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Das zweite Soufflé in meinem Leben…. Da ich immer etwas länger für die Fotos brauche, ist es leider schon ein wenig zusammengefallen. Aber es war wirklich lecker! Vielleicht fehlt euch ja noch das passende Dessert für euer Weihnachtsmenü…?

Ich muß sagen, dass die größte Schwierigkeit beim Soufflé darin besteht dieses luftige Ding aus dem Le Creuset Förmchen zu befreien. Obwohl ich sie gut eingefettet hatte, brauchte ich etwas Geduld und hätte mir fast die Finger verbrannt. Aber wem das zu heikel ist, der kann das Soufflé ja auch einfach im Förmchen servieren.

Schokosoße (könnt ihr schon am Vortag machen):

  • 200g Zucker
  • 250ml Wasser
  • 100g Kakao

Wasser mit Zucker aufkochen. Den Kakao mit einem Schneebesen einrühren und 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Soße am besten noch heiß in ein Glas mit Schraubverschluß füllen und verschließen. Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich die Soße mehrere Wochen (falls ihr sie nicht sofort vernascht…)

Himbeer-Thymian-Püree:

  • 150g Himbeeren (TK)
  • 2 EL Orangensaft
  • 3 Zweige Thymian

Himbeeren in einem Topf bei mittlerer Hitze auftauen lassen. Wenn die Himbeeren weich werden, Orangensaft und Thymian hinzufügen. Das Ganze ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis die Himbeeren zerfallen sind. Mit dem Mixstab alles fein pürieren und durch ein Sieb streichen, damit die Kerne zurück bleiben.

Ich gebe bewusst keinen Zucker hinzu, da die Soufflés sehr süß sind!

Soufflé (4 Portionen):

  • 125g Quark 20%Fett
  • 2 Eier
  • 80g Zucker
  • Abrieb einer Zitrone

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit etwas Wasser hinein stellen, in die später die Förmchen gestellt werden.

4 Förmchen mit Butter gut einfetten.

Die Eier trennen. Quark und Eigelb verrühren, Zitronenabrieb hinzugeben. Das Eiweiß mit dem Mixer zu Eischnee schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen.

Den Eischnee unter die Quarkmasse heben und dann auf die 4 Förmchen aufteilen. Diese sollten zu etwa 2/3 gefüllt sein. Förmchen ins heiße Wasserbad stellen und im Ofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

Nun könnt ihr die Soufflés entweder vorsichtig aus den Förmchen lösen oder einfach mit dem Förmchen anrichten. Ich habe sie mit einem Messer vorsichtig vom Rand gelöst und in meine Hand gestürzt. Dann habe ich sie mit Hilfe eines Löffels wieder umgedreht und auf die Teller gesetzt. Das ist jedoch nicht ganz einfach…

Jetzt nur noch mit Schokosoße und Himbeerpüree anrichten – fertig!

Ein sehr luftiges Dessert, was auch nach einem schweren Hauptgang noch jedem schmeckt. Da bin ich mir sicher!

Süße Grüße,

Eure Cat

 

 

 

 

 

Gurkenpasta mit Schweinefilet

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Eins meiner absoluten Leibgerichte…. Ich bin vor einiger Zeit in einer Kochzeitschrift auf das Rezept gestoßen. Inzwischen hab ich es nach meinem persönlichen Geschmack etwas abgeändert und hoffe ich kann euch damit begeistern!

Zunächst einmal habe ich frische Nudeln gemacht. Das Rezept findet ihr in meinem Blog!

Wer nicht suchen möchte: 300g Mehl (Typ 1050), 3 Eier und etwas Salz.

Für die Soße braucht ihr:

  • 1 Schweinefilet
  • 1 Salatgurke
  • 2 Schalotten
  • 100g Essiggurken
  • 100ml Gurkenwasser
  • 200g Schmand
  • 1 EL körnigen Senf
  • frischer Dill
  • Salz, Pfeffer und Paprikapulver

Das Schweinefilet längs halbieren und dann in ca. 2cm breite Stücke schneiden. Die Schalotten und Essiggurken fein würfeln.

Die Salatgurke schälen und längs halbieren. Die Kerne mit einem Löffel auskratzen und die Gurkenhälften klein schneiden.

Jetzt das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und in etwas Fett, bzw. Margarine rundherum scharf anbraten. Das sollte nicht länger als 2-3 Minuten dauern. Fleisch herausnehmen und zur Seite stellen.

Nun die Schalotten und die Salatgurke im übrigen Fett anbraten, evtl. noch ein wenig Fett hinzugeben. Die Schalotten sollten glasig werden, aber nicht braun! Mit dem Wasser der Essiggurken ablöschen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Schmand, Senf und Fleisch hinzugeben. Bei niedriger Hitze weiter köcheln lassen.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser ca. 2-3 Minuten kochen. (Wenn ihr keine frischen Nudeln habt, brauchen sie natürlich entsprechend länger!)

Zum Schluß den Dill fein hacken und in die Soße rühren.

Alles zusammen anrichten und anschließend – GENIEßEN!!!

Eure Cat

Schüttelkuchen

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Passend zur Adventszeit habe ich einen weihnachtlichen Kuchen vom Blech gebacken – mit Honig, Nüssen und Lebkuchengewürz. Für die Zubereitung reicht eine Schüssel und ein Schneebesen! Wer keine Zeit zum Plätzchen backen hat und dennoch ein weihnachtliches Gebäck haben möchte, dem kann ich dieses Rezept nur empfehlen.

  • 350g Mehl
  • 250g Zucker
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 3 TL Lebkuchengewürz
  • 1 P. Vanillezucker
  • 1 P. Backpulver
  • 4 Eier
  • 1/4l Milch
  • 2 EL Honig
  • 150g Butter

Alle trockenen Zutaten in eine große Rührschüssel geben und miteinander vermischen. Die Butter in einem Topf schmelzen und mit Milch, Honig und Eiern in die Schüssel geben. Nun alles zügig mit einem Schneebesen zu einem cremigen, etwas flüssigen Teig verrühren.

Auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech gießen und evtl. noch gleichmäßig verstreichen.

Im vorgeheizten Ofen bei ca. 160°C Umluft für 30 Minuten backen. Die Angaben zu Temperatur und Backzeit sind relativ und je nach Ofen unterschiedlich. Der Kuchen ist fertig, wenn er schön goldbraun geworden ist. Wer sich nicht sicher ist ob er durchgebacken ist, kann einfach ein Holzstäbchen in den Teig stecken. Wenn beim Herausziehen kein Teig am Stäbchen klebt, ist er fertig.

Nun den Kuchen auskühlen lassen und mit Kuvertüre oder dunkler Kuchenglasur überziehen. Wenn der Guß fest geworden ist, verziere ich ihn zusätzlich noch mit einem Guß aus 50g Puderzucker und 1-2 EL Zitronensaft.

In einer luftdicht verschlossenen Dose bleibt der Kuchen gut eine Woche frisch.

Viel Spaß beim Backen!

Cat

Linseneintopf….

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….wärmt, wenn es draußen kalt ist!

Bei eisigem Wind, Schneeregen und -3°C auf dem Thermometer kommt mir so ein deftiger Linseneintopf gerade recht.

Suppen und Eintöpfe koche in immer in einem 3-Liter Topf. Was übrig bleibt kann man entweder einfrieren, oder am Tag darauf noch essen. Ich mag Linseneintopf aufgewärmt fast noch lieber wie frisch gekocht….

Für mein Rezept benötigt ihr:

  • 250g Linsen
  • 1 Stange Lauch
  • 3-4 Möhren
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Stück Knollensellerie
  • 1 Stück durchwachsenen Speck (ca.250g)
  • 3 Kartoffeln
  • Salz & Pfeffer
  • etwas Kräuteressig

Die Linsen in den Topf geben, mit 1,5 Liter Wasser bedecken und zum kochen bringen. Wichtig: KEIN Salz zugeben, da die Linsen sonst nicht weich werden.

Nun Möhren und Lauch putzen, schälen und in klein schneiden. Die Sellerie schäle ich lediglich und gebe sie am Stück in die Suppe, damit ich sie am Ende der Kochzeit wieder herausfischen kann. Genauso mach ich es mit der Petersilie – da gebe ich den halben Bund komplett in die Suppe. Wer aber gerne Sellerie und Petersilie mitessen möchte, kann sie wie die Möhren in kleine Würfel schneiden.

Das klein geschnittene Gemüse nun zu den Linsen in Topf geben, mit Pfeffer würzen und köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.

Wenn die Linsen anfangen zu quellen, nochmal ca. 1 Liter Wasser aufgießen und das Stück Speck hinzugeben. Auf mittlerer Hitze köcheln lassen.

Nun die Kartoffel schälen und fein würfeln. Wenn die Linsen weich sind, Sellerie und Petersilie aus der Suppe fischen und die Kartoffeln zugeben. Jetzt kann gesalzen werden. Ich würze zusätzlich mit einem Schuß Kräuteressig.

Anschließend alles nochmal richtig aufkochen lassen bis auch die Kartoffeln weich sind.

Ich serviere den Linseneintopf gerne mit heißen Mettwürstchen, ein paar Lauchzwiebeln und einem Butterbrot.

Lasst es euch schmecken – mir ist jetzt wieder warm!

Cat

Meatfree Monday – Pilzrisotto

Bei Jamie Oliver gibt es immer den sogenannten „Meatfree Monday“. Diesem Motto habe ich mich heute angeschlossen und ein Risotto mit Pilzen zubereitet. Herrlich!

Risotto kann sehr vielfältig sein. Ob mit Pilzen, getrockneten Tomaten, Kräutern, Zitrone oder Safran – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und falls ihr euch bislang noch nicht heran gewagt habt: nur zu! Wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet, kann eigentlich nichts schief gehen!

Das nachfolgende Rezept ergibt ca. 4 Portionen. Es kommt natürlich auch ein bißchen darauf an, ob ihr es als Vorspeise, Hauptgericht oder Beilage servieren wollt….

Ihr benötigt:

  • 2 Schalotten
  • 250g Risottoreis (Arborio)
  • 150ml trockener Weißwein
  • 750ml Gemüsefond
  • 250g gemischte Pilze (z.b. Kräuterseitlinge, braune Champignons und Steinpilze)
  • gehackte Petersilie
  • 2 „gute Hände voll“ geriebener Parmesan

Den Fond in einen kleinen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen. Die Schalotten fein würfeln und mit dem Reis in etwas Olivenöl glasig dünsten. Die Pilze klein schneiden und bis auf eine handvoll zum Reis dazu geben. Mit Pfeffer würzen und vorsichtig salzen, da Fond und Parmesan bereits „salzig“ sind. Reis und Pilze nun mit dem Weißwein ablöschen.

Jetzt den erwärmten Fond nach und nach mit einer Schöpfkelle hinzu geben, dabei immer wieder umrühren. Die nächste Kelle erst hinzufügen wenn der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis der Fond aufgebraucht ist. Ist der Reis noch zu hart könnt ihr eventuell noch etwas Flüssigkeit zugeben, ich mag es jedoch wenn das Risotto „al dente“ ist. Zum Schluß den Parmesan und die gehackte Petersilie zugeben und evtl. ein Stückchen Butter.

Die Konsistenz sollte nun schön cremig, bzw. „schlotzig“ sein.

Die übrigen Pilze in Butter goldbraun anbraten. Risotto in einem Teller anrichten, mit den gebratenen Pilzen und etwas geriebenem Parmesan garnieren!

Dazu passt prima ein Gläschen trockener Weißwein.

Buon Appetito,

Cat

 

Dankeschön

cropped-wpid-received_967155939965970.jpegHeute möchte ich mal ein herzliches Dankeschön loswerden.

Danke für die vielen Likes auf Facebook in nur einem Monat und meine ersten Follower – ich freue mich riesig! Danke an meine liebe Mama, die bei allen Freunden und Kollegen „Werbung“ für mich macht. Danke an meine beiden Unterstützer „vom Fach“ für das Logo und die Hilfe beim Einrichten des Blogs – ich bin immer noch beeindruckt wie das alles funktioniert.

Und DANKE an meinen lieben Mann, der meine Spinnereien und Experimente mitmacht und alles probiert!

Eure Cat